Hallo macropus,
ich war auch schon des öfteren Goldwaschen (Alt-Rhein bei Neuenburg; Napfgebiet in der Schweiz). Was ich letztendes als unbedingt wichtig sehe, ist ein grosser, sauberer Eimer, in den Du, wenn die Waschpfanne fast "leer" ist, - also fast nur noch die höffigen Schwermineralien drin sind, diesen Rest mit viel Wasser ausschüttest. Ansonsten verplemperst Du zuviel Zeit beim Waschen und einsammeln der Goldflitter.
Ideal dafür ist ein Malereimer, der einen ovalen Grundriss hat, - diesen bekommt man in manchen Baumärkten ungebraucht und leer, für wenig Geld. Diesen Malereimer fülle ich vor Ort randvoll mit Wasser, damit ich die Waschschüssel bis zur Hälfte eintauchen kann und "fächle" mit ein paar Handbewegungen unter Wasser, die Pfanne sauber. Wenn ich mit dem Goldwaschen fertig bin, schütte ich das Wasser weg und nehme den Rest der gesamten Schwermineralien samt Gold mit nach Hause. Dort spüle ich den Eimer mit einer Spritzflasche über einem schwarzen Teller aus, lasse alles trocknen und kann die gefundenen Goldflitterchen in aller Ruhe herausfischen (mit einer feuchten Nadelspitze geht das ganz gut, falls die Flitter nicht zu schwer sind, - was sich natürlich jeder wünscht). Diese Flitterchen bringe ich dann in ein kleines, verschliessbares Reagenzglas, das mit Wasser randvoll gefüllt ist, dadurch ergibt sich beim Betrachten ein Vergrösserungseffekt.
Die restlichen Schwermineralien lassen sich noch mit einem Magneten, der in einer Plastiktüte ist, vom Magnetit trennen und sind unter dem Mikroskop auch ein interessantes Objekt.
Grüsse,
Bernd
