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Rheinische Braunkohle

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Sargentodoxa:
Hallo , da ich mich schon 15 Jahre intensiv mit Braunkohlefossilien beschäftige, kenne ich die Sammelprobleme bestens.
Spezielles Sammelgebiet sind Karpofloren , also Samen von < 1mm   bis inkolte Steinkerne von mehrern cm z.B.  Carya, Juglans-Nüsse und die Koniferenzapfen.
Großtagebaue sind in der Regel tabu.
Bekomme gelegentlich Einladungen zu wissenschaftlich geführten Exkursionen, unterliege da aber gewissen Regeln und Pflichten.
Einfacher ist es da bei kleinen Ton- und Sandgruben z.B. in der Lausitz. Muß man halt mit dem Besitzer verhandeln.
Anbei ein Pinus ( Kiefer) - Zapfen        16cm    aus dem Rheinischen Revier
Glück Auf

Sargentodoxa:
Hallo
Leider ist es recht ruhig im Rheinischen Revier, deshalb hier nach 1jähriger Konservierung ein inkohlter Baumpilz.
Fo: Tgb. Hambach  ( Pliozän - Rottonschichten )      Aug. 2008
Glück Auf

Galenit:
Schöne erhaltung und garnicht so einfach die Dinger.  :)
Wie schwer ist es denn eigentlich an die Fundstellen zu kommen? Liegen doch sicher innerhalb der Tagebaue?

Sargentodoxa:
Hallo
Eigentlich geht es nur in Zusammenhang mit wissenschaftlich organisierten Exkursionen. Ich glaube illegal würde man in Hambach nicht weit kommen. Hab das jahrelang in Tgb. Klettwitz gemacht, ist aber nervenaufreibend sich ständig mit der Bergsicherheit anzulegen. Anderseits haben die "einfachen" Arbeiter stets ein Auge zugedrückt. Die schönsten Jahre waren im rechtsleeren Raum nach dem Umsturz 89, da konnte man fast vor den Bagger rumspringen, Zäune und Schilder gabs keine und kam doch mal einer, naja der sollte sich um was anderes kümmern. Aber irgentwann hat man dann doch mit Anzeigen gedroht.
Glück Auf

Sargentodoxa:
Hallo
Auch die Blattfossilien konnten sich sehen lassen.
Zelkova-Blatt   Tgb. Hambach  6. Sohle ; Inden Schichten 7B    - Obermiozän
Gruß

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