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Autor Thema: Polarisationsfilter für das Mikroskop  (Gelesen 10202 mal)

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Offline Stefan

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Polarisationsfilter für das Mikroskop
« am: 23 Mar 06, 22:31 »
Hallo ich habe ein wenig mit Polarisationsfiltern experimentiert und bin sehr positiv von der Wirkung überrascht.

Wichtig dabi ist die Lichquelle und das Mikroskop mit einem Filter auszustatten. Danach können Lichtreflexe nach beleiben asgebendet werden.

Hier ein paar sehr einfache Beispiele ohne viel liebe zum Detail nur um die Wirkung zu zeigen.

ohne Filter

Offline Stefan

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Re: Polarisationsfilter für das Mikroskop
« Antwort #1 am: 23 Mar 06, 22:31 »
mit wenig Polfilter

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Re: Polarisationsfilter für das Mikroskop
« Antwort #2 am: 23 Mar 06, 22:32 »
mit vollem Filter

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Re: Polarisationsfilter für das Mikroskop
« Antwort #3 am: 23 Mar 06, 22:34 »
hier Detailausschnitte, leider alle sehr unscharf, aber darauf habe ich für den Test nicht geachtet.

Das schöne ist, die Reflexe lassen sich für jede Lichtquelle individuell einstellen.


« Letzte Änderung: 24 Mar 06, 16:27 von Stefan »

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Re: Polarisationsfilter für das Mikroskop
« Antwort #4 am: 23 Mar 06, 23:02 »
und hier noch zwei Beispiele Hämatit mit Kristall?


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Re: Polarisationsfilter für das Mikroskop
« Antwort #5 am: 23 Mar 06, 23:03 »
mit Filter

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Re: Polarisationsfilter für das Mikroskop
« Antwort #6 am: 23 Mar 06, 23:12 »
Und hier noch ein Granat. Ich denke die Bilder sprechen für sich

Offline Stefan

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Re: Polarisationsfilter für das Mikroskop
« Antwort #7 am: 23 Mar 06, 23:13 »
mit Filter

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Re: Polarisationsfilter für das Mikroskop
« Antwort #8 am: 24 Mar 06, 16:34 »
Wie wirds gemacht?

Für die meisten Kameras gibt es Zirkular Polfilter. Das sind Filter die als Vorsatz vor das Objektiv geschraubt werden und drehbar sind. Sie Lassen nur Licht aus einer Richtung durch. Allein dieser Filter kann schon etwas bewirken. Die Richtige Wirkung entfaltet sich erst wenn auch die Lichtquelle mit solchem Filter ausgestattet wird.

Das Geheimnis dahinter ist folgendes: Werden 2 dieser Filter übereinander gelegt, lassen diese das Licht durch wenn beide in die selbe Richtung polarisiert sind. Dreht man die Polarisationsrichtung um 90 Grad von einem Filter kommt kein Licht mehr durch.

Ein Filter ist vor der Lichtquelle der Andere vor der Kamera. Reflektierende Flächen verändern die Polarisationsrichtung und können gezielt ausgeblendet werden.

Gruß Stefan

Offline wolfilain

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Re: Polarisationsfilter für das Mikroskop
« Antwort #9 am: 26 Mar 06, 18:24 »
 :D

Hierzu möchte ich noch einen Basteltipp abgeben.

Das Prinzip des polarisierten Lichts wird zum Beispiel bei LCD Anzeigen verwendet.
Also bei so ziemlich jedem Taschenrechner, Gameboy, Handydisplay, Armbanduhr usw...
Das heist jetzt nicht das ihr die Geräte von euch ausschlachten sollt. ( da übernehm ich keine garantie für  ;D )
Nein schaut euch mal beim Elektronikschrott Händler um.

Bei einigen Anzeigen ist der Polarisationsfilter auf der Glaßplatte aufgeklebt.
Bei anderen liegt er lose dabei.

Dieser kann nun ausgebaut werden.
Bei den aufgeklebten eventuell noch den Klebstoff entfernen.

Ab da kann dann experimentiert werden.

Für die meisten Kameras gibt es Zirkular Polfilter. Das sind Filter die als Vorsatz vor das Objektiv geschraubt werden und drehbar sind.

Wenn Lichtquelle bereits ein polarisiertes Licht abgibt, ist es sogar nicht unbedingt notwendig das der Filter vorm Objektiv drehbar ist.
Denn dann kann die drehung der Polarisation an der Lichtquelle erfolgen.
Ja in dem Fall ist es sogar nicht mal notwendig vorm Objektiv überhaupt einen Filter zu haben.

Denn bereits viele Reflektierende Flächen polarisieren das licht.
Und wenn dann schon polarisiertes Licht auf so eine Fläche fällt so ist jeh nach Drehung nicht mehr viel davon zu sehen.

Sieht man z.B. beim ablesen einer LCD Anzeige unter Polarisiertem Licht.

Grüße
wolfilain







« Letzte Änderung: 26 Mar 06, 18:27 von wolfilain »

Offline Stefan

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Re: Polarisationsfilter für das Mikroskop
« Antwort #10 am: 26 Mar 06, 23:08 »
Hi Volker,

das mit den LCD Displays hab ich auch ausprobiert. Bei mir waren aber nur Winkelfolien dabei. Die haben das Licht nur umgelenkt und hatten keinerlei poarisierenden Effekt. Ich hatte auch davon gelesen, kann es aber so nicht bestätigen. Der MDA II der Telekom ist nun endgültig Schott  ;) (war er vorher schon).

Ich hatte auch einige Tests nur mit Folien an einer Seite durchgeführt, die Effekte waren leider sehr minimal. Wo ich dir zustimmen muss, man kann geld sparen, wenn man nur Folien verwendet und auch eine Folie vor das Okular befestigt. Wenn an die Lichtquellen Folien drehen kann reicht das.

Gute Idee  :D
Gruß Stefan


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Re: Polarisationsfilter für das Mikroskop
« Antwort #11 am: 26 Mar 06, 23:11 »
Stop, habs grad getestet, die optischen Eigenschaften der Folie reichen nicht aus.
Die Polarisationsfilter für Kameras sind deutlich besser.

Gruß Stefan

Offline wolfilain

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Re: Polarisationsfilter für das Mikroskop
« Antwort #12 am: 27 Mar 06, 00:12 »
Ich versteh jetzt nicht genau was du getestet hast.

Aber ich hab eigentlich all das schon mal gemacht.

Ich hatte einen alten Taschenrechner und auf der gesamten länge des Displays war ein abnehmbarer Filter. ca 1,5 x 6 cm

Ich nehme an du meinst mit "Bei mir waren aber nur Winkelfolien dabei." die Silbergrauen hintergründe ?

Der Polarisationsfilter ist auf der andren Seite.
Gibt aber auch Anzeigen mit 2 Folien, und zwar wenn auf der anderen Seite eine Beleuchtung ist.
Das Prinzip beruht ja darauf das Licht 2 mal durch einen Polarisator muss und dazwischen durch die FLüssigkristalle in der Achse gedreht wird.

Ach ja den Filter vom Taschenrechner hab ich zur Regulierung eines Lasers genutzt.  :)

grüße
wolfilain

Offline Stefan

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Re: Polarisationsfilter für das Mikroskop
« Antwort #13 am: 27 Mar 06, 01:19 »
Ich habe getestet eine Polarisationsfolie anstelle meines Polarisationsfilters einzusetzen. Da taugen die optischen Eigenschaften der Folie nicht.
Bei normalen Fotos wird das gehen, aber beim Mirkoskop sind die Verzerrungen etc. zu groß.

Zu den Folien: Die Folien (3 Stück) waren lose vor dem Display, 2 Folien transparent lenken das Licht in eine andere Richtung ab, die Dritte ist eine Milchglasfolie. Wie das funktioniert, keine Ahnung. Vielleicht waren die Polarisationsfolien noch irgendwie verklebt. Mein funktionierender MDA III Handy Schrott lässt sich von einem Polfilter nur sehr wenig beeinflussen, während ich meinen Monitor fast gänzlich ausblenden kann.

Gruß Stefan

Offline wolfilain

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Re: Polarisationsfilter für das Mikroskop
« Antwort #14 am: 31 Mar 06, 10:15 »

Zu den Folien: Die Folien (3 Stück) waren lose vor dem Display, 2 Folien transparent lenken das Licht in eine andere Richtung ab, die Dritte ist eine Milchglasfolie. Wie das funktioniert, keine Ahnung.

Ist mir auch nicht bekannt.
Aber das es verschiedene methoden gibt war schon klar.

Jedenfalls bei den Normalen LCD anzeigen ist es eine einzige Folie.
Ebenso bei meinem Taschenrechner.
Bei dem war es sogar schon eine Scheibe.

Naja war nur so eine Idee  ;D


 

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