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Der sächsische Bergbau geht vermutlich wieder los
rutilquarz:
Hallo Flußspatliebhaber,
ich stimme der Einschätzung von alihofi zu, dass in absehbarer Zeit der Abbau in Niederschlag beginnen wird. Ich konnte vor ein paar Tagen das Grubengebäude unter Tage besichtigen, da wird straff gearbeitet. Wie im Bergbau nicht ungewöhnlich, gibt es immer wieder Unvorhersehbares. Der Altbergbau in Vebindung mit zum Teil schwierigem Gebirge macht immer wieder Schwierigkeiten, und ob der Zeitplan so genau eingehalten werden kann, ist vielleicht nicht das Entscheidende.
Der Gesellschafter (d.h. private Geldgeber dieses Projektes) Jacob aus Ennepetal hat ja nach der Wende die desolate Nickelhütte in Aue übernonnen, an deren Überleben kaum jemand glaubte, und sie zu einem hochmodernen und profitablen Unternehmen gebracht. Deswegen bin ich zuversichtlich, das dies hier keine "Seifenblase" ist. In Vorfreude auf schöne Stüfchen mit Glückauf
rutilquarz
uwe:
Der sächsische Bergbau geht vermutlich wieder los - hoffentlich nicht, möchte man jetzt sagen. Wir haben kürzlich unser Vereinsjubiläum in den Räumen der Grube am Schneckenstein abgehalten. Dabei erhielten wir u.a. recht interessante Hintergrundinformationen.
Der Schneckenstein ist geologisch weltweit einzigartig. Einen ähnlichen Fels gibt es in Südaustralien, aber der enthält keinen Topas. Ein Antrag zur Aufnahme dieses Felsen in das Unesco Naturerbe der Menschheit wurde seitens der Behörten abgelehnt, um den möglichen Bergbau nicht zu gefährten. Das der Bergbau dieses geologische Denkmal gefährtet scheint Nebensache, denn diese Gefährtung bringt an der Börse keinen Gewinn. Von den Amerikanern kam der Rat: "Grabt den gesamten Felsen doch aus und stellt ihn in ein Museum."
Wer die Landschaft um Schneckenstein, Gottesberg und Tannebergstal noch mal sehen will sollte sich beeilen.
Uwe
Fluoritxx:
@Uwe ...Irgendwie eine erschreckende Vorstellung,aber wie sagt man ... Geld regiert die Welt,Leider !
geomueller:
Hallo,
mehrere Medien berichteten in den letzten Tagen das umfangreiche Vorbereitungsarbeiten (für 750000 Eronen) am ehemaligen Wolframitbergwerk in Zschorlau abgeschlossen sind und man nun Untertage mit Vorrichtungs- und Erkundungsarbeiten auf Silber und biconi-Erze beginnt. Bei erfolgreicher Ekundung und Bestätigung der prognostizierten Vorräte wolle man 2014/15 im Zweischichtsystem mit ca. 50 Mann mit dem Abbau beginnen und Nickel-, Kobalt-, Wismut- und Silbererze im Verbund gewinnen.
So in etwa die Aussage der Medien.
Gruß Jürgen
Jochen1Knochen:
Gähn!
Wer bitte glaubt denn noch dem Herrn Geiger ::)
Die Zeitung? ;D ;D ;D ;
Gruß Jens
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