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Der sächsische Bergbau geht vermutlich wieder los
Conny3:
Hallo,
hier der Artikel. Es wird allerdings gleich gesagt das kaum Halden entstehen werden.
Gruß
Der Conny
berthold:
Hallo Conny,
sorry, das kann kein Mensch lesen. :'( Bitte in vernünftiger Auflösung sannen.
Gruß
Berthold
Conny3:
Hallo Berthold,
bin gerade dabei das zu ändern.
Gruß Conny
(Ich hoffe so geht es einigermaasen)
geomueller:
Hallo,
ich hab den Artikel heute auch gelesen, der abgebildete Matthias Kreibich war übrigens der Führer der geologischen Sonderführung am 19.01.08 in E-Dorf an der ich teilgenommen habe ;)
Bei den ganzen derzeit laufenden Erkundungen und Neubewertungen der Lagerstätten (die ja alle schon bekannt waren) geht es doch nur darum das sich die entsprechenden Firmen die Rechte für einen möglichen späteren Abbau sichern. Ob es jemals wieder Bergbau in Sachsen gibt steht nach wie vor in den Sternen und ist aus meiner Sicht, bis auf kleine Ausnahmen, sehr fraglich.
Gruß Jürgen
Troglophiler:
Das neue "Berggeschrey" darf beginnen
Oberbergamt erteilt Rechte zur Errichtung eines Bergwerks
Niederschlag. In der Nähe von Bärenstein soll voraussichtlich schon in zwei Jahren wieder ein Bergwerk seinen Betrieb aufnehmen. Das Sächsische Oberbergamt in Freiberg hat einem Unternehmen aus Halsbrücke die "Bewilligung zur Gewinnung von Fluss- und Schwerspat im ,Feld Niederschlag'" erteilt. Es ist die erste Erlaubnis dieser Art seit der Wende. Sie gilt für 30 Jahre und erteilt der Erzgebirgischen Fluss- und Schwerspatcompagnie Geos GmbH das Recht, die genannten Bodenschätze aufzusuchen, zu gewinnen sowie das Eigentum daran zu erwerben.
Laut André Baumann, Geschäftsführer des Bergbauunternehmens, sollen in Niederschlag perspektivisch 40 bis 50 Bergleute, Grubenhandwerker und Geophysiker beschäftigt werden. Die meisten von ihnen unter Tage, einige wenige aber auch in einer der Grube angeschlossenen Aufbereitungsanlage. "Wir wollen nicht den Rohstoff an sich, sondern veredelte Produkte auf den Markt bringen", erläutert er. Als wichtigste Abnehmer kämen die metallurgische und chemische Industrie in Betracht.
Baumann geht davon aus, dass die Vorräte für einen 25Jahre währenden Abbau ausreichen. Rund 3,3 Millionen Tonnen Rohspat sollen bei Niederschlag unter der Erde schlummern; etwa 2,5 Millionen Tonnen sind nachgewiesen. "Das Areal hat eine Größe von 6,8Quadratkilometern", erläutert Peter Horler vom Oberbergamt. Dabei handele es sich im Wesentlichen um ein historisches Bergbaugebiet, in dem seit etwa 1550 unter anderem Zinn-, Eisen-, Kupfer- und Silbererze gewonnen wurden. Später kamen Kobalterze hinzu.
Nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1954 förderte die Wismut in dem Gebiet etwa 135 Tonnen Uran. Die Erkundung von Roh-, Fluss- und Schwerspaten erfolgte von 1954 bis 1988. Die meisten dieser Rohstoffe liegen 200 bis 300 Meter tief, kommen aber auch 900 Meter unter der Erdoberfläche vor. Zu DDR-Zeiten galten die Vorkommen als "unberührte Staatsreserve". Heute zählen sie zu den sechs Lagerstätten in Sachsen, die das Wirtschaftsministerium als interessant einstuft.
Von Lothar Müller
Quelle: http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/ERZGEBIRGE/ANNABERG/1262885.html
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