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Anatas oder was?

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stollentroll:
Zirkon leuchtet nicht immer im UV, wenn es nicht leuchtet, ist es also kein sicherer Grund, Zirkon auszuschliessen

berthold:
Hallo,

nun ja, wenn es Zirkon, Xenotim oder sonstwas ist, dann ist die mit dem Anatas absolut identische Farbe (auch Glanz ist gleich) schon ein sehr großer Zufall. Die Frage, warum sich ein nadeliger Kristall bildet, wenn daneben pyramidale xx sitzen kann ich freilich auch nicht beantworten. Aber ich habe auch schon Nadelpyrite neben Pyrithexaedern gesehen...

Ich bleibe dabei: Anatas.

Gruß

Berthold

MM-Bär:
Moin,

ich hatte vor ein paar Tagen die Gelegenheit, neben Wolfis toller Sammlung auch mal das fragliche Stück anzugucken. Auch ich bleibe bei Anatas.
Die Endflächensituation war nicht genau erkennbar, Farbe (zu den benachbarten Bibypramiden) und Glanz sprach für Anatas. Interessant ist der trübe "Fuss" und die klare Spitze der Nadel. Das kenne ich vorallem bei Szepterquarzen und könnte für eine zweiphasige Kristallbildung sprechen: In der ersten Phase behinderter Wuchs in einem "Kanal" (deshalb die gestreckte Form), anschließende "Auflösung" der Behinderung und folgende 2.Phase mit normalen Wachstum. Während der 2. Phase bildeten sich vielleicht auch erst die Bipyramiden.
Ein interessantes Stück.

Uwe Kolitsch:
Hallo Wolfi,
nach der (zerstörungsfreien) Raman-spektroskopischen in situ-Analyse des nadeligen Kristalls handelt es sich eindeutig um Anatas - scheint also ein einzelnes ungewöhnlich verzerrtes Individuum zu sein.
Die Meßzeit war übrigens 10 sec - wenn nur alle Mineralanalysen so schnell und eindeutig wären ...
Das Stüfchen schicke ich nächste Woche zurück.

GA, Uwe Kolitsch

berthold:
Hallo,

 ;) schön, da lag ich also richtig.  ;D

Gruß

Berthold

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