Hallo Moni
Ippach/Mangartz/Schaaf (Vulkanpark Eifel) beschreiben, daß die Eruptionswolken den Bims bis weiter als 50 km über den Rhein nach Osten trugen, Asche gelangte in höheren Luftschichten bis nach Südschweden und Norditalien.
Da Nachterstedt nun ein bißchen weiter weg von der Eifel liegt, und der Laacher Bims nur etwas mehr als 50 km weit geflogen ist, gäbe es für Deine Entdeckung auch ein anderes Denkmodell.
Zur Zeit des Rotliegenden gab es Vulkanismus im östlichen Teil der Norddeutschen Senke; sowohl nach W als auch nach E verliert sich die Mächtigkeit und Geschlossenheit seiner Effusivdecken und die Häufigkeit oberflächennaher Intrusionen. Die Laven, Ignimbrite, Tuffe sammelten sich in vulkano-tektonischen Senken (Halberstädter und Blankenburger Mulde etc.), deren Absenkungsbeträge bis zu 2.000 m erreichten.
(zitiert Walter, R., Geologie von Mitteleuropa; 1992)
Könnte es nicht sein, daß die von Dir gefundenen Bimse und Asche Zeignisse des o.a. norddeutsche Vulkanismus sind ?
gruß
collector