Hallo..

..habe von einem guten Bekannten drei Stücke mit 'Aztekenstein' zum Bestimmen erhalten..
...HCL-Probe ergab Carbonat - vermutlich Magnesit oder Calcit, die noch unbehandelt in der Horizontalen sehr poröse und mehrere parallele Schichten aufgewiesen haben könnten, die dann möglicherweise nachträglich mit verschiedenen künstlichen Farbsubstanzen (fast alle Farben des Spektrums) 'aufgefüllt' wurden.
Wie sonst ließe sich erklären, dass meine 2 Probestücke unter der Salzsäure vollständig (über alle Farbschichten) wild aufsprudelten?!

..dennoch sieht der 'Aztekenstein' interessant aus und es hätte vor HCL-Probe natürlich auch ein Gemenge silikatischen Ursprungs gewesen sein können - dann hätten die blauen Lagen z.B. Chrysokoll, die grünen evtl. Aventurin, die braunroten Sarder, usw. darstellen können aber auch in einem solchen Falle hätte ich mir kaum vorstellen können, dass die Natur so perfekte parallelle 'Farblinien' hervorrufen könnte.
Ich denke sogar, dass die Porösität ebenfalls künstlich hervorgerufen worden sein könnte (evtl. mit einem feinen Skalpell nachgeholfen/geritzt? ..und dann mit einer Spritze, 'wie bei einer Sahnetorte'..sorry für den etwas hinkenden Vergleich..

.. die Farben nachträglich in die carbonatische Matrix gespritzt wurden.
Nur so lässt sich für mich diese perfekte parallele 'Farbensymmetrie' erklären..

Hätte jemand evtl. noch eine andere / bessere Erklärung..bitte sagt es mir..

Gruß Peter