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Mineralienmüllhaufen

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Schluchti:
Ja, das ist recht ärgerlich, wenn man als unerfahrener Sammler damit nicht rechnet.

Beispiele:

Pöhlaer Stufen (teilweise sogar mit angeklebtem Etikett!) auf der 371/II
Amethyste aus dem Wolkensteiner Gebiet auf der 371/II
Uranocircit aus Bergen auf dem St. Lorenz Gegentrum, Halsbrücke.


Deswegen immer bei Funden direkt an der vordersten Stelle, besonders wenn sie "gehäuft" auftreten, vorsichtig sein.

geomueller:
Hallo alle,

wie ich sehe sind wir uns da alle einig, was hier wohl auch nicht anders zu erwarten war.
Würde mich freuen wenn es noch mehr Meinungen und Erfahrungen zu dem Thema gibt.

Gruß Jürgen

hatiras:
hallo,

eine andere meinung habe ich dazu auch nicht. ich gehöre eher zu den unerfahrenen sammlern, die über die untypischen mineralien grübeln würden.
wenn ich zeit und muße habe, sortiere ich gleich an ort und stelle noch mal aus, damit ich nicht so viel schleppen muss.
der rest wird zu hause entsorgt. entweder über die mülltonne oder als packlager im privatweg.
das kann keine sammler mehr irritieren ;-)

gruß

hatiras

MM-Bär:
Moin,

Liebe Leute, seht das doch mal positiv: Was spart Ihr da an Reisekosten ein!! Wozu nach Baden-Würstchenberg fahren, wenn das Clara-Material in den ganzen Republik verstreut liegt - sogar im tiefsten Sauerland ;D ;D
Es soll sogar welche geben, die im Duisburger Hafen das Clara-Konzentrat nach Mineralien durchwühlen  ;D ;D :o

Im Ernst: Das ist und bleibt eine Sauerei, aber keine Erscheinung unserer Tage. Schon 1980 fand ich im Frankenwald in einem damals recht unbekannten (aber sehr interessanten) Steinbruch Fremdmaterial aus 50 km Umkreis. Sogar der hochwertige MM-Abfall war mit Klebepfeilen markiert, da musste man gar nicht lange unter dem Bino mustern  :o ...

michaelh:
Hallo Feunde,
gebe euch in dem Punkt recht. Fundstücke werden von mir grob am Fundort vorsortiert und anschliessend dann daheim aussortiert.
Die aussortierten Teile schnappen sich dann meistens meine Kinder oder ich entsorge sie.

Habe aber schon auch Verständnis für die Verursacher der Mineralienmüllhaufen.  Hierbei handelt es sich sicher um Mineralienliebhaber, denen das Herz bricht, wenn sie die aussortierten Fundstücke wegschmeissen müssten. Die nehmen dann lieber die Fundstücke zum nächsten Steinbruch mit, da dort die Chance am grössten ist, dass sie von einem Sammler/Mineralienliebhaber gefunden werden.

Als 08/15-Mineraliensammler freut man sich sicher auch über schöne Stücke, auch wenn sie nicht unbedingt aus der Gegend stammen.

Gruß aus Wien

Michael

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