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Bestimmungshilfe - Juchemmineral

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flor:
Hallo!

Habe dieses Mineral vor wenigen Wochen im Steinbruch Juchem (nähe Fischbach im Hunsrück) gefunden.
In der Druse befinden sich Quarzkristalle. In dem Hohlraum aber war etwas, das aussah wie "nasse Blumenerde", jedoch einen metallischen Glanz hatte.
Die "Erde" hat sich jetzt, glaube ich, ein ganzes Stück zusammengezogen und glänzt vorallem silberfarben. "Frisch gefunden" hat es auch goldfarben geglänzt.
Es zerbröselt auch sehr leicht.

Jetzt bin ich ziemlich neugierig, was das wohl sein kann. Ich hoffe auf Eure Hilfe.
Noch ein paar weitere Minerale werden folgen.
Vielen Dank!

Schatten:
hi flor,

sorry...aber aufm pic is gar nix zu erkennen...kannst du den betreffenden ausschnitt näher fotografieren?
an erzen kommt dort goethit, hämatit,markasit, pyrit und chalkopyrit vor...evtl. isses was von denen...aber mit dem foto...no chance  :-\

flor:
Die Fotos werden bei mir leider nicht deutlicher als die eingescannten Bilder.  :'(Die Druse ist aber auch nur wenige Zentimeter groß, vielleicht liegt es daran, dass es meißt so undeutlich wird.
Hier trotzdem noch ein weiteres Mineral, wo ich mir bei der Bestimmung unsicher bin.
Oben links im Bild ist etwas goldfarben glänzendes. Es ist nicht größer als vielleicht zwei Millimeter. Wenn es sich nicht in einem kaolinisierten Achat befände, würde ich sagen, dass es Pyrit ist. Aber das Pyrit in so etwas vorkommt hab ich noch nie gesehen. Kann das überhaupt?

Galen:
Hallo Flor,

auf dem ersten Bild kann man wirklich nichts erkennen - versuch mal beim Scannen eine höhere Auflösung, 300 oder 600 dpi, dann wird das Bild auch grösser.


Gruß

Galen

crystal-fire:
hallo flor,
  zu1 - belag auf quarzkristallen/in druse: wie schon von anderen geschrieben: so schwer zu bestimmen. ich tippe stark auf hämatit, bzw. eisenrahm/schlamm. sollte das fundstück von der hungerwand stammen, dann könnte es auch bitumen sein (hoher speckiger glanz - oftmnals dort mit anlauffarben- würde darauf hindeuten) aber: bitumen ist dort staubtrocken und massiv, krustig, auch kugelig.
 zu 2: - entweder Pyrit oder Kupferkies; auch hier würde es weiter helfen, wenn du die fundregion nennen würdest. wenn die stücke aus dem mittleren bruchbereich stammen (kaolinisierter achat deutet darauf hin), dann wie geschrieben.
Pyrit- und Kupferkies-Einlagerungen   werden oftmal von den sammlern übersehen, da diese erst nach der politur als hochglänzende körner/butzen hervortreten.

glück auf
hartmut -> crystal-fire

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