Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Bläuliche Kugeln von Schacht 371, Hartenstein.
uwe:
@smoeller,
Natürlich, gern. Es ist eine Kleinstufe mit blättrigen Devillin und blauen Langitkristallen. Daneben die grünblauen Kügelchen. Sind in Wirklichkeit eine Idee grüner. Bin aber zu faul, mit der Bildbearbeitung herumzuhandieren. Gefunden bei der Rekultivierung der sogenannten Hammerberghalde in Schlema.
Glück Auf
Uwe
Schluchti:
So grüne Kugeln würden evtl. doch eher für Malachit sprechen, oder? Schöne Stufe!
smoeller:
Hallo,
Uwes Kugeln sind in der Tat viel grüner als Schluchtis und meine. Zumindest meine sind eindeutig hellblau. Aber sehr schönes Stück.
Das Problem dürfte in der Tat die Bestimmung sein. Habe im Frühjahr 30 kg solcher blauen Krusten aus dem Schwarzwald einfach weggetan, weil ich einfach keine Gelegenheit hatte, diese eindeutig schlecht kristallinen bis amorphen Sachen zu untersuchen und sich vieles als nur schlecht gefärbt herausstellte.
Hier würde ich allerdings zumindest eine XRD, dann vielleicht eine EDX anraten. Dürfte was neues für Schlema sein.
Glück Auf!
Smoeller
Bergmeister:
Bei Schluchtis Stück würde ich als erstes auf Chrysokoll tippen. Der zweite Tip währe eine kupferhaltige Haldenneubildung, im Sammlerdeutsch auch Haldenkeim genannt ;D (entschuldige meine Offenheit) wie beispielsweise die röt- und grünlichen Ausblühungen bei Co-Ni-Arseniden. Lavendulan und Ähnliches währe da schon eine echte Sensation.
Glück Auf!
stollentroll:
Chrysokoll ist es wohl nicht. Es kann durchaus ein Kupfer-Arsenat sein. Etwas aus der Lavendulan-Ecke ist durchaus möglich. Ich habe etliche sehr ähnlich aussehende Stücke aus dem Erzgebirge geröntgt und auch unter dem EDX gehabt, u.a. von Wolkenstein, Marienberg, Schneeberg, Hartenstein, aber nie war bisher eine Identifizierung möglich. Auch das Material aus der Geminit-Paragenese konnte ja nur als "Lavendulan-ähnlich" bezeichnet werden. Hier ist Potential für neue Minerale, aber die Daten gaben es bisher nicht her. Die Röntgendaten liefern meist nur ein bis zwei Reflexe, das reicht bei weitem nicht für eine Elementarzelle, auch scheint es verschiedene Hydratstufen zu geben.
Glück Auf
der Stollentroll
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