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1
Hallo
Ich weiß, dass das Erzbergwerk Grund in erster linie ein Blei- und Zinkbergwerk war. Ich weiß auch, dass Chalkopyrit recht häufig vorkam.  Wie viel kupfererz wurde in diesem bergwerk gefördert?
Ich danke Ihnen für Ihre hilfe
Glück auf
2
Hallo,
nach vielen Jahren versuche ich auf diesem Weg nochmal meine Sammlung in gute Hände zu geben.
Da ich keine Erfahrung habe in diesen Bereich, hoffe ich hier zu erfahren wo oder an wen ich mich mit der Sammlung wenden kann.

Fast alles Stammt aus der Grube Hilfe Gottes Bad Grund. Nicht nur Mineralien, auch Steigeräxte, Jubiläumsäxte, verschiedene Bergmannsfiguren aus Metall, Karten, ein Stück Förderseil vom Förderturm Bad Grund etc. gehören zur Sammlung. Siehe Bilder(Sind noch mehr Bilder vorhanden). Sammlung befindet sich in Bad Grund.

Vielen Dank im vorraus
mfg O. Elsenbruch
4
Nochmal zur Erinnerung. Eine der wenigen Börsen mit freiem Eintritt.
5
Hallo und Glück-auf!

Das ist kein besonders charakteristisches Stück, sondern ein einfaches derbes Gangstück mit viel Chalkopyrit. Das kann von Grube Füsseberg - Friedrich-Wilhelm stammen, aber ebenso von vielen anderen Gruben der Umgebung (und darüber hinaus). Wenn da ein glaubwürdiger Zettel bei ist, ist es gut möglich. Typisch für diese Grube sind schöne kristallisierte Stufen, oft auf kleinen, teils leicht rötlichen Quarzen sitzend. Sie wurden ziemlich spät in der sog. Kupferkluft gefunden, einem jüngeren Chalkopyrit-Gang, der in rund 700 m Teufe das Florzer Mittel (einen Siderit Gang) querte.

Gruß Markus
6
Ist es also sicher, das Exemplar als aus dem "Florz-Füsseberger Gangzug" stammend zu bezeichnen?
Gluck Auf
7
Glück auf,
Grube Füsseberg war die letzte Eisenspatgrube der Erzbergbau Siegerland AG. Fördererz war Siderit, welcher durch Rösten in ein eisenreicheres Gemenge aus Hämatit und anderen oxidischen Eisenverbindungen überführt und als "Röstspat" an die Hüttenindustrie verkauft wurde.

In Sammlerkreisen berühmt sind die kristallisierten Chalkopyritstufen aus der "Kupferkieskluft" des Florzer Mittel.

Als Kupfererz hat Chalkopyrit m.W. hier nur in entfernt historischen Zeiten gedient (unter anderen Belehnungen). In der Zeit der Erzbergbau Siegerland AG waren Sulfidanteile im Sideriterz sogar nachteilig sowohl bzgl. der Qualität des Röstspats als auch der Umweltproblematik durch Schwefeldioxidemissionen (Röstgase).

Dein Sück ist ein derbes Gangstück aus einer der sulfidreichen Gangpartien, die als Berge auf Halde gingen.

MfG ruebezahl
8
Glück auf,

Bei Gips gehe ich mit. Der ist als Haldenneubildung sehr verbreitet und ist dabei auch nicht wählerisch bzgl. des Substrats. Letzteres scheint mir irgendein Kunstprodukt zu sein, Gummi etc.

Natürliches Bitumen ist an diesem Fundort ziemlich unwahrscheinlich.

MfG ruebezahl
9
Die Kristalle werden Gips sein.
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Hallo,
zu meiner obigen Frage hat sich die Herkunft übrigens geklärt. Die Etiketten stammen
Zitat
aus der Sammlung von Frau Melanie Botzenhardt aus Senden-Ay bei Ulm. Frau Botzhardt hat seit den 70er Jahren gesammelt und war bis Ende der 90er Jahre auch auf diversen Börsen im Stuttgart-Ulmer Raum als Ausstellerin vertreten. Von 1980 bis 1983 lebte sie in Namibia und war viel mit Prof. Keller und Walter Kahn unterwegs. Sie starb im Frühjahr 2006 nach längerer Krankheit.

Ihre Erben haben Ihre Sammlung und Ihre Bestände verkauft/verramscht. Der Europateil ging an einen Händler im Raum Heidenheim/Rothenburg. Zusätzlich gab es noch einen Namibia- und einen Alpinteil, die anderweitig verkauft wurden.
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