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Den Zeeman-Effekt verstehe ich noch, ich bin aber als Nicht-Chemiker außer Stande, EPR-Spektren zu interpretieren, bei den entsprechenden EPR Fachartikeln verstehe ich bis jetzt nur Bahnhof, muss mich da noch einlesen.

Meine SW-UV-Lampe ist leider kaputt und ich kann das nicht unmittelbar prüfen, aber ich meine mich zu erinnern, dass Fluoreszenz bei organischen Einschlüssen in meiner Sammlung eher die Ausnahme war, insbesondere bei festen Einschlüssen. Ich habe auch nur 1-2 Quarze mit organischen Einschlüssen in meiner Sammlung, die bei LW UV (365nm) fluoresziieren.
Ich habe aber einen echten Rauchquarz mit Bitumen-Enschlüssen in meiner Sammlung.
 
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Naja,

so kompliziert ist der lineare Zeeman-Effekt nicht. Aber ja, bei Raumtemperatur oftmals einfach Mist wegen der Lebensdauern und alles andere als einfach zu interpretieren.

Sollte nicht bei den meisten, organisch gefärbten Quarzen eine "weiße" Fluoreszenz sichtbar sein?

LG
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Gemischte Bildbeiträge / Re: Mineralienbilder
« Letzter Beitrag von Klaus Schäfer am Heute um 11:16 »
Hallo liebe Mineralienfreunde,

In letzter Zeit habe ich eine Vielzahl an alpinen Beryllium-Mineralien veröffentlicht. Hier ein paar der attraktivsten Abbildungen:

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Mittersill/Felbertal/Scheelitlagerstätte/Westfeld
Italien/Piemont (Piemonte), Region/Verbano-Cusio-Ossola, Provinz/Ornavasso/Pegmatit
Schweiz/Wallis, Kanton/Goms, Bezirk/Obergoms/Oberwald/Gletsch/Milaritkluft
Schweiz/Wallis, Kanton/Goms, Bezirk/Fiesch/Fiescher Gletscher
Schweiz/Wallis, Kanton/Goms, Bezirk/Obergoms/Furkapass/Gärstenhorn

Schweiz/Wallis, Kanton/Goms, Bezirk/Obergoms/Oberwald/Gletsch/Milaritkluft
Schweiz/Graubünden, Kanton/Imboden, Region/Taminser Calanda
Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Rauris/Raurisertal/Hüttwinkltal/Grieswies-Krumlkeeskopf-Gebiet
Italien/Piemont (Piemonte), Region/Verbano-Cusio-Ossola, Provinz/Val d'Ossola/Valle Vigezzo/Trontano/Pizzo Marcio (Nordseite)
Schweiz/Tessin, Kanton/Leventina, Bezirk/Airolo, Kreis/Airolo/Fontana/Fibbia
Schweiz/Wallis, Kanton/Goms, Bezirk/Fiesch/Fiescher Gletscher
Schweiz/Tessin, Kanton/Leventina, Bezirk/Airolo, Kreis/Airolo/Fontana/Fibbia
Schweiz/Wallis, Kanton/Goms, Bezirk/Fiesch/Fiescher Gletscher
Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Mittersill/Felbertal/Scheelitlagerstätte/Westfeld
Schweiz/Graubünden, Kanton/Surselva, Region/Tujetsch (Tavetsch)/Sedrun/Val Giuv (Val Giuf)
Italien/Piemont (Piemonte), Region/Verbano-Cusio-Ossola, Provinz/Val d'Ossola/Valle Vigezzo/Trontano/Pizzo Marcio (Nordseite)
Schweiz/Wallis, Kanton/Goms, Bezirk/Obergoms/Oberwald/Gletsch/Milaritkluft
Schweiz/Graubünden, Kanton/Surselva, Region/Tujetsch (Tavetsch)/Sedrun/Val Giuv (Val Giuf)
Italien/Piemont (Piemonte), Region/Verbano-Cusio-Ossola, Provinz/Baveno/Oltrefiume/Monte Camoscio/Montecatini-Steinbruch (Seula Mine)
Italien/Piemont (Piemonte), Region/Verbano-Cusio-Ossola, Provinz/Val d'Ossola/Valle Vigezzo/Trontano/Rio Graia
Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Bramberg am Wildkogel/Habachtal
Schweiz/Wallis, Kanton/Goms, Bezirk/Obergoms/Oberwald/Gletsch/Milaritkluft
Schweiz/Wallis, Kanton/Goms, Bezirk/Obergoms/Oberwald/Gletsch/Milaritkluft
Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Rauris/Raurisertal/Hüttwinkltal/Grieswies-Krumlkeeskopf-Gebiet/Grieswies-Schafkar/Erfurter Weg (Erfurter Steig)
Schweiz/Uri, Kanton/Göschenen/Riental/Rientallücke
Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Rauris/Raurisertal/Hüttwinkltal/Grieswies-Krumlkeeskopf-Gebiet
Schweiz/Wallis, Kanton/Goms, Bezirk/Fiesch/Fiescher Gletscher
Schweiz/Graubünden, Kanton/Surselva, Region/Tujetsch (Tavetsch)/Sedrun/Val Giuv (Val Giuf)
Schweiz/Uri, Kanton/Göschenen/Riental/Schijenstock (Schyenstock; Schirstock)


Viel Spass beim Betrachten !
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Zitat
Wer kann bzw. wo kann man eine diesbezügliche Untersuchung durchführen lassen, die dann auch bestand hat?

Die "amtliche" Untersuchungsmethode heißt "Electron Paramagnetic Resonance Spectroscopy"(eingedeutscht EPR-Spektroskopie oder Elektronenspinresonanz-Spektroskopy - was nicht wirklich das gleiche ist). Die Methode ist mit der NMR-Spektroskopie vergleichbar, nur wird nicht der Atomkern vermessen, sondern die Elektronen. Das funktioniert bei Material mit ungepaarten Elektronen, also vielen Ionen der Übergangsmetalle und auch Farbzentren.
Blödsinnig komplizierte Technik mit Mikrowellen im Magnetfeld etc. etc., die ich noch nicht mal ansatzweise verstehe.
Dazu muss man in irgendein entsprechend ausgestattetes physikalisches/chemisches Institut gehen und die Leute überzeugen, dass Sie sich herablassen, den Kristall zu vermessen und die sich dabei ergebenden Resonanzspektren zu interpretieren.
Damit kann man das Al-Farbzentrum nachweisen.
Das wäre die Methode für Diplomskeptiker und Nervensägen mit Geld. Vollkommen überkandidelt.

Der wirtschaftlichere Ansatz ist: 1. Prüfung auf Dichroismus + 2. Entfärben unter UV oder mit Hitze.
Meines Erachtens reicht es vollkommen aus, den Dichroismus zu prüfen. Die Kristalle werden nämlich nicht einfach heller und dunkler, man erkennt dabei auch eine charakteristische Farbänderung von dunklerem gelblichem zu hellerem rötlichen Ton. Das ist genauso aussagekräftig wie eine Härte- oder Dichtebestimmung. Markasit oder Bitumen oder Öl tun sowas nicht.
https://www.mindat.org/min-3689.html

Entfärben würde ich nur machen wenn das Material zu trübe ist oder die Färbung durch andere Einschlüsse überlagert ist. UV ist eindeutiger als Hitze, weil letzteres auch andere Farbveränderungen auslösen kann, aber UV braucht sehr lange (je nach UV-Quelle mehrere Tage bis Monate).

Auf Dichroismus prüfen kann jeder selbst machen, einfach mit einem "echten Rauchquarz" am Computer-Monitor üben.
Für Kristalle, bei denen das Prisma fehlt, würde ich empfehlen, eine 2-5 mm dicke Platte parallel zur c-Achse herauszuschneiden und zu polieren und damit den Test zu machen.

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Programme / Software / MineralPro7
« Letzter Beitrag von gladhammar am Heute um 10:01 »
Hallo Gemeinde,
benutzt jemand von euch als Sammlungsverwaltung MineralPro7? Wenn ja bitte eine PM an mich.
GA Detlef
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Hallo zusammen,

hat jemand von Euch Erfahrungen zur Langlebigkeit mit in Alkyd- oder Acrylharz basierenden Lösungen (Haftgrund/Tiefengrund) eingelegte Stufen mit bröseliger Markasitmatrix? Im speziellen Falle geht es um einen Rumänen?

Bei stark sandenden und feinnadelig-bröseligen Stufen hat sich so was schon gut bei mir bewährt.

Euer hightower1109 8)
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Beim Rostowray Clay Pit in Cornwall dürfte es sich um kalkreichen Mergel handeln. Von dort gibt es attraktive Rauchquarzstufen.

Gruß
Uwe
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Danke Aca, jetzt verstehe ich endlich auch warum auch Bergkristalle in der Nähe von Rauchquarzen auftreten können.

Auf unserer Seite lasse ich erstmal Rauchquarz stehen

Sollte ich eine Spitze "Rauchquarz" von Stromberg auftreiben können (ist fraglich) die man opfern kann würde ich diese untersuchen lassen. Wer kann bzw. wo kann man eine diesbezügliche Untersuchung durchführen lassen, die dann auch bestand hat?
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> Denn wenn ja, gäbe es ja keine Bergkristalle sondern nur noch Rauchquarze.
Das stimmt nicht.
Es hängt auch davon ab, welche Spurenelemente außer Aluminium noch eingebaut werden. Zuviel Wasserstoff macht auf Dauer die Al-Farbzentren kaputt. Das ist eine der Ursachen für Farbzonierung und der Grund dafür, dass auch an Orten mit viel Strahlung Bergkristalle vorkommen können.

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Hallo aus Mittelfranken

Sieht für mich sehr nach blätterigen Siderit aus dem Siegerland aus...

Glück Auf

Thomas

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