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Dies und Das / this and that / Re: Erster Eigenfund im Jahr 2021
« Letzter Beitrag von oliverOliver am Heute um 18:33 »
Zitat
findet man sehr schöne himmelblaue bis milchblaue Chalcedone in großen, prächtigen Stücken, oder sie sind stahlblau bis grau, auch gehen sie ins dunkel Lauchgrüne, so hat man Plasma.

Klingt ja auch sehr spannend - aber ich nehme mal an, für die "himmelblauen Chalzedone in großen Stücken" werden die Fundchancen heute wohl deutlich geringer sein als als vor 130 Jahren?  ;)

p.s.:
wir haben beim Rosenegg ( https://www.mineralienatlas.de/?l=5547 ) bisher weder Fundstellen- noch Mineralfotos - wäre fein, wenn du welche im Lexikon hochladen könntest!

pps:
und auf der Seite ist unter Fund­s­tel­len­typ "Tagebau/Steinbruch (aktiv)" angegeben - ich nehme mal an, das ist ein Fehleintrag? Denn am Luftbild sehe ich nur Wald ...
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Dies und Das / this and that / Re: Erster Eigenfund im Jahr 2021
« Letzter Beitrag von Quarzer am Heute um 18:24 »
Ja, der Deckentuff wurde anscheinend silifiziert/opalisiert.
Auf dem untersten Foto findet man den Opal-/Chalcedon-Überzug nicht nur obenauf, sondern auch den Tuff "durchdringend" an der Seite, hier nicht zu sehen.
Die ersten Fotos zeigen eine ziemlich homogene Opalmasse. Lamellenstrukturen sind hier und bei anderen Stücken definitiv vorhanden. Außen findet sich noch eine helle Kruste aus Tuff.
Die Literatur "Leuze, A.: Die Mineralien und Pseudomorphosen des Roseneggs" von 1889(!) schreibt zwar nichts von Hölzern, dafür aber:
...sodann findet man sehr schöne himmelblaue bis milchblaue Chalcedone in großen, prächtigen Stücken, oder sie sind stahlblau bis grau, auch gehen sie ins dunkel Lauchgrüne, so hat man Plasma. Häufiger als Chalcedon sind die Opale, die ausserordentlich häufig hier auftreten. Diesselben erfüllen mandelartige Hohlräume oder durchziehen in Schnüren und Adern den Tuff, sie sind wachsgelb, kastanienbraun, eisenschwarz, milchweiss wie Porzellan im Innern der Mandeln, so dass man von Milchopal, Wachsopal, gemeinem Opal sprechen kann..."
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Dies und Das / this and that / Re: Erster Eigenfund im Jahr 2021
« Letzter Beitrag von oliverOliver am Heute um 16:10 »
Interessante Sache!
Handelt es sich dabei um silifizierten/opalisierten Tuff? Weil auf manchen Bildern meine ich eine feine Lamination zu erkennen ....
Was mich zu einer weiteren Fragestellung führt - wenns dort in den vulkanischen Ablagerungen Opale gibt, wäre ja prinzipiell auch das Vorkommen von opalisierten Hölzern denkbar? Gibts da (seis in der Literatur, seis in Altsammlungen etc.) evtl. irgendwelche Hinweise darauf?
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Dies und Das / this and that / Re: Erster Eigenfund im Jahr 2021
« Letzter Beitrag von Quarzer am Heute um 15:49 »
Ein anderer wurde mir von einem umgestürzten Baum quasi auf dem "Wurzeltablett" serviert  :D
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Dies und Das / this and that / Re: Erster Eigenfund im Jahr 2021
« Letzter Beitrag von Quarzer am Heute um 15:46 »
Hier noch ein paar Erinnerungen an den Sommer/August.
Da ich kaum Zeit zum Suchen und Sammeln hatte, sind es sogar meine ersten und einzigen Funde dieses Jahres ;)
Es handelt sich um ... Opal vom Rosenegg im Hegau.
Gefunden auf und an einem Wanderweg am Südhang.
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hallo Doc,
besten Dank für die Erläuterungen!
lg + ga
oliver
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das habe ich schon gesehen und mich auch schon näher kundig gemacht. Danach werde ich den Sursassit auf Parsettensit ändern. Die mir zugängige genaueste Beschreibung ist die von Klinger in den EGMA-News.
Siehe Literatur-Zitate an der Lagerstättenbeschreibung im MA.
Referenzen sind wohl nur bei erfolgten Analysen möglich. Und das ist ja bei normalen Laien-Bestimmungen nicht der Fall.
Die Mn-Mineralien der Alpen sind im Aussehen manchmal je nach Lagerstätte verschieden.
Nach Klinger kommen Rhodonit und Rhodochrosit zusammen mit Mn-Calcit vor. Der Sursassit ist bräunlich u. kupferrot und kommt in Adern aus parallel verwachsenen Nadeln oder nadeligen Aggregaten vor. Der Parsettensit kommt als hell- bis dunkelbraune schuppige Aggregate mit Schuppen bis 1mm vor. Rhodonit kommt mit u.A. Parsettensit vor. Rhodochrosit ist als seltener angegeben; aber kein Bezug auf andere Mineralien bis auf Mn-Calcit.
Als Carbonat sollte der Rhodochrosit mit HCl Gasblasen bilden, was in meinem Fall so war. Der Rhodonit ist ein Silikat und sollte nicht schäumen.
Gewissen Zweifel bei meinen HCl-Proben bestehen zwar, weil eine carbonatische Umgebung vorkommt.
Trotz leichter Zweifel habe ich meine beiden Anschliffe als Rhodochrosit angegeben.
Nur eine Analyse würde die Zuordnung sicher machen.
Ich hatte zur Zeit der Auffindung der Stücke Kontakt zu H.P. Klinger, bei dem ich auch den Oberhalbstein-Beitrag in den EGMA-News anregte.
Er ist mit Cabalzar (+) der Oberhalbstein-Spezialist.
Doc Diether
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... könnte aus dem Siegerland sein ...

... oder auch sonst irgendwo her ...

Wird sich wohl nur schwer sagen lassen!
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... könnte aus dem Siegerland sein ...

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Ich bezweifle hier nicht die Bestimmung - soviel vorweg, damit da keine Mißverständnisse aufkommen - habe aber eine allgemeine (etwas laienhafte, ich bitte dies zu entschuldigen) Frage dazu:
Bilder vergleichbarer Stücke laufen bei der Fundstelle unter "Rhodonit", siehe:

Schweiz/Graubünden, Kanton/Albula, Region/Surses, Kreis/Tinizong-Rona (Tinzen)/Falotta
Schweiz/Graubünden, Kanton/Albula, Region/Surses, Kreis/Tinizong-Rona (Tinzen)/Falotta


Kommen dort beide Minerale, aber eben in ähnlicher Ausprägung, vor? Und wenn ja, wie sind sie dann (ohne Analytik) konkret an dieser Fundstelle unterscheidbar? Denn auch die Paragenese (mit jeweils zusätzlich braunen und schwarzen Mineralanteilen) scheint ja bei allen drei Stücken die gleiche zu sein (scheint, weil eben nur anhand der Fotos zu vergleichen).
Rein von den Fotos her, würde ich mir hier keine Unterscheidung bzw. Zuordnung zutrauen .... und Referenzen sind ja leider bei keinem der beiden Mineraleinträge angeführt.
Besten Dank im Voraus für etwaige Aufklärung!
(diese könnte dann in einen kleinen zusätzlichen Informationstext auf der Fundstellenseite münden)
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