http://www.mineraliengrosshandel.comhttp://www.crystal-treasure.comhttp://www.mineralbox.de

Neueste Beiträge

Seiten: 1 2 [3] 4 5 ... 10
21
Dies und Das / this and that / Re: Afrika lässt grüßen
« Letzter Beitrag von Josef 84,55 am 14 Mai 21, 11:34 »
Hallo Markus,

danke für Deine ausführliche Antwort. An Be-7 habe ich auch schon gedacht, hatte es aber ausgeschlossen, weil ich nicht dachte das es im Vergleich so gut messbar ist.

Danke auch für den Link zur der Nuklid-Datenbank.

Grüße Josef
22
Wettbewerbe / Contests / Re: neues Geologie/Mineralogie-Rätsel
« Letzter Beitrag von Fabian99 am 14 Mai 21, 11:19 »
Verdammt - es macht zuviel  Spass ...

Eine gerade in der Natur, in den Wäldern, blühende Giftpflanze nutzt ein Mineral.

Welches Mineral ist das?

LG
23
Wettbewerbe / Contests / Re: neues Geologie/Mineralogie-Rätsel
« Letzter Beitrag von openpit am 14 Mai 21, 11:03 »
Hallo Fabian,

damit darfst Du wieder das nächste Rätsel stellen.

Umangit (Cu3Se2) ist ein Selenid und zählt zur Gruppe der Selenide und Sulfosalze nach Strunz.
Die Sierra de Umango in Argentinien gilt als "Typlokalität". Allerdings geht dies wohl auf eine Verwechslung zweier benachbarter Bergketten zurück, da der eigentliche Fund wohl in der Sierra de Cacho erfolgte. Die Sierra de Umango war zudem schon in der Erstbeschreibung Produkt einer Korrektur aufgrund schlechter Handschriften (https://rruff.info/uploads/ZK19_269a.pdf).
Im hinterlegten Typmaterial wurde anstelle des Cu3Se2 später durch Prof. Ramdohr CuSe (den späteren Klockmannit) entdeckt (https://rruff.info/uploads/CMGP1928_225.pdf). Das Fehlen von Umangit im argentinischen Typmaterial ist möglicherweise eine Folge von mangelhafter Repräsentativität, so wurde ein Teil des ursprünglichen Materials Prof. Klockmanns zur quantitativen Bestimmung "veranalysiert". Prof. Klockmann beschreibt den Umangit eigentlich sicher (insbesondere die Ähnlichkeit zu Bornit).
Schon damals wurden die Proben mit Säuren aus Karbonaten gelöst. Je nach enthaltenen Seleniden und eingesetzter Säure beschreiben einige der betrauten Wissenschaftler einen intensiven Geruch nach fauligem Rettich, der auf die Bildung von H2Se zurück geht.

Glück Auf!
Micha
24
Ich sehe hier Malachit aber auch Cuprosklodowskit (z.B. in der Höhle mitte unten). Ob das gelbe eher Uranophan oder Sklodowskit ist, erfordert wohl eine Analyse. Ich tendiere aber auch eher zu Uranophan.

VG
Elmar
25
Hallo Hannes,

bist du dir sicher, dass das Grüne da Cuprosklodowskit ist? Von der Farbe her und der Kristallform würde ich eher sagen, dass das Malachit ist. Und ist der Sklodowskit analysiert? Denn ich habe von dieser Fund stelle bisher noch nie Sklodowskit vergesellschaftet mit Cuprosklodowskit gesehen. Letzterer war bei den von mir untersuchten Proben bislang immer mit Uranophan vergesellschaftet. Das muss zwar nichts heißen, aber ich hege doch gewisse Zweifel. Sollte es sich um eine Stufe ohne Cuprosklodowskit handeln, dann wäre Sklodowskit schon eine Möglichkeit.

Grüße Markus
26
Bilder Diskussion - Image Discussion

 (für mehr Informationen klicke auf das Bild / click on the picture to get more information)

Demokratische Republik Kongo/Katanga (Shaba), Provinz/Lualaba, Distrikt/Kolwezi, Revier/Musonoi
28
Dies und Das / this and that / Re: Afrika lässt grüßen
« Letzter Beitrag von etalon am 14 Mai 21, 10:08 »
...ach so, ich verwende immer gerne die Lara-Datenbank: http://www.nucleide.org/Laraweb/index.php

Grüße Markus
29
Dies und Das / this and that / Re: Afrika lässt grüßen
« Letzter Beitrag von etalon am 14 Mai 21, 10:06 »
Hallo Josef,

der Peak dürfte vom Be-7 stammen. Das wird als Folgeprodukt von Spallationsereignissen in der Hochatmosphäre durch kosmische Teilchen gebildet, und je nach Wetterlage mit dem Niederschlag aus der Atmosphäre ausgewaschen. Da der gemessene Sand ja entsprechend in der Atmosphäre transportiert und mittels Niederschlag ausgewaschen wurde, und auch die Messzeiten für den Nachweis von Cs-137 bei den Probenmengen und Alter entsprechend lange sein dürfte, kommt das mit den Intensitätsverhältnissen der Peaks schon hin.

Der prominente Peak ganz vorne im Spektrum sollte vom Pb-210 stammen.

Ich dachte eigentlich auch, dass man für solche Bestimmungen eher lokal gebundene Spaltprodukte heranzieht, da Cs ja sehr gut wasserlöslich ist und dadurch allgemein sehr weitläufig migriert und auch homogenisiert (siehe Cs-137 von Tschernobyl). Allerdings sind die anderen Spaltprodukte meist sehr schlecht gammaspektrometrisch zu messen, vor allem, wenn man nur noch sehr geringe spezifische Aktivitäten erwarten kann und die Probenmengen recht klein sind.

Hi Micha,

die Möglichkeit zu messen hätte ich schon, allerdings leider im Moment gar keine Zeit, sorry.

Grüße Markus
30
Wettbewerbe / Contests / Re: neues Geologie/Mineralogie-Rätsel
« Letzter Beitrag von openpit am 14 Mai 21, 09:41 »
Hallo,

zwei weitere Hinweise:
Die reale, als auch die vermeintliche, Typlokalität liegt im Land des Silbers. Allerdings enthält das gesuchte Mineral ein anderes Münzmetall.

Viel Erfolg.
Micha
Seiten: 1 2 [3] 4 5 ... 10