Mineralienatlas - Fossilienatlas

Arbeitsmittel / Means for work => Fototechnik / Photo technique/ la tecnología foto => Thema gestartet von: zampano am 04 Mai 20, 11:04

Titel: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 04 Mai 20, 11:04
Hat jemand Erfahrung mit den bei eBay angebotenen Makroschlitten, die fernsteuerbar sind und für Stacking-Aufnahmen genutzt werden können?
Vom Preis her sind die zwischen 200 und 250 Euro, also ganz ok.

Taugen die etwas, oder vielleicht kann einer der Profis hier mal einen groben Blick darauf werfen, ob sich ein Experiment damit lohnen würde.
Wäre für alle sachdienlichen Hinweise dankbar :-)

https://www.ebay.de/itm/MACRO-MICRO-FOCUS-STACKING-RAIL-0-005-MM-5-MICRON-STEP/202759657921?hash=item2f356ad9c1:g:mk0AAOSwcBlecjsg

https://www.ebay.de/itm/AUTOMATED-MOTORIZED-FOCUS-STACKING-MACRO-RAIL-SLIDER-DSLR/202467405098?hash=item2f23ff6d2a:g:puUAAOSw8~5epjoK
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Embarak am 04 Mai 20, 12:33
Würde mich auch interessieren. Beide vom selben Anbieter. Wo ist der Unterschied? Ich sehe nur Weight rail 1,5/1,2 kg.
Norbert
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Embarak am 04 Mai 20, 12:59
Ahh, er bietet (je nach Kameratyp) verschiedene Versionen an.

https://www.ebay.de/itm/CANON-AUTOMATED-MOTORIZED-FOCUS-STACKING-MACRO-MICRO-RAIL/202638907220?ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&var=502716324027&_trksid=p2060353.m1438.l2649

Ist es nun besser, die Kamera - wie bei diesen Angeboten -, oder das leichtere Objekt zu bewegen?
Norbert
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Sebastian am 04 Mai 20, 14:18
Hallo Norbert,
Zumeist ist es die Kamera die bewegt wird, da sonst die Beleuchtung mitbewegt werden sollte.
Gruß Sebastian
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: carsten slotta am 04 Mai 20, 14:56
Rausgeschmissenes Geld, da die Schrittgröße nicht fein genug eingestellt werden kann!
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Sebastian am 04 Mai 20, 15:07
Diese pauschale Antwort ist falsch.
Es kommt doch ganz auf die verwendeten Objektive, und die damit benutzte maximale Na.
Bis Na 0.4 geht es natürlich nicht, aber so generalisiert ist die Aussage einfach falsch.
Wir kennen doch die Ziele überhaupt nicht die erreicht werden sollen.
Gruß Sebastian
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: carsten slotta am 04 Mai 20, 15:24
Klugscheißer ;-)

Wenn Mikros mit hochauflösenden Objektiven abgelichtet werden sollen ist es ungeeignet....

Bessere Produkte gibt's hier: http://www.stonemaster.eu/

Grüße
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Sebastian am 04 Mai 20, 15:28
 ;D ;D ;D Auch hier wieder, wie hochauflösend soll fotografiert werden....
Bis 7-8x langt das.
Aber ja stonemaster ist in einer anderen Liga. Aber auch mit einem Golf kommt man an, da empfiehlst du doch auch nicht nur einen Ferrari.
Gruß Sebastian
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: carsten slotta am 04 Mai 20, 15:49
Schatzele......fast jeder der sich ernsthaft mit dem Ablichten von Kleinmineralien befasst, landet irgendwann zwangsläufig bei höher auflösenden Objektiven und wird mit diesem Produkt hier dann feststellen müssen, dass er mehrere hundert Euro in den Sand gesetzt hat...

Das ist ungefähr so wie ein Auto, dass sich nur bis in den zweiten Gang schalten lässt. ;-)
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Sebastian am 04 Mai 20, 15:54
Bis zu welcher Bildbreite soll fotografiert werden. Hochauflösend ist nicht gleich hochauflösend. Sprich bei 5x ist Na 0.2 schon extrem hochauflösend für 20x nicht. Es kommt also darauf an was man fotografieren will.
Sprich deine pauschalisierenden Antworten sind schlicht falsch und helfen keinem.
Gruß Sebastian
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: isbjoern am 04 Mai 20, 16:06
Hallo zusammen,

um die Diskussion mal in eine andere Richtung zu lenken ist vielleicht der hinweis auf den WeMacro-Schlitten angezeigt. Der ist ja in der community recht gut etabliert und erlaubt wohl eine Schrittgröße von 1 um und ist damit wohl OK für den Vergrößerungsbereich, der normalerweise (bei den meisten Usern) für die Mineralienfotografie relevant ist.
Der ist vom Preis nicht so weit weg von den verlinkten Produkten oben im Thread und sicherlich die deutlich sicherere Bank.

Disclaimer: ich selber bin auch zufriedener Stackmaster-User, hatte aber vor dem Kauf aus Kostengründen auch mit dem Wemacro-Rail geliebäugelt.
Viele Grüße
- Björn
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: carsten slotta am 04 Mai 20, 16:19
Also ich finde meine "pauschalisierenden Aussagen" helfen schon ungemein. :-) Denn kaum ein Fotograf von Mikromineralien wird sich dauerhaft mit 7-8 x Objektiven begnügen wollen....ich kenne nicht einen der das so macht. Warum also hier irgenwelche Ausnahmefälle konstruieren bei der das Equipment noch gut funkioniert? Daher, better be safe than sorry!... und gleich beim Stonemaster schauen ;-)
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Sebastian am 04 Mai 20, 16:31
Ich gehe darauf nicht weiter ein, da keinerlei Zielsetzung Formuliert ist die für eine fundierte Hilfestellung
unabdingbar ist. Zussamenfassend kann man allerdings sagen:
Bis 5- max 10x facher Vergrößerung ist dieser Schlitten gerade noch brauchbar.
Besser ist der von Wemacro oder der einfache von Mjkzz, beide sollten bis 20x gehen preislich mit den oben genannten konkurieren.
Für absolute Spitzentechnik im Breich der Stabilität und Präzision (bis 50x und drüber) ist definitv bei Firma Stonemaster bestens
aufgehoben. Jetzt muss jeder selber entscheiden was er fotografieren möchte, bzw. was die Objektive einfordern.
Beste Grüße,
Sebastian
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 05 Mai 20, 09:39
Wollte damit keinen Streit entfachen
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 05 Mai 20, 13:28
Danke erst mal allen für die Antworten.

Um etwas präziser zu werden, frage ich mal anders.
Dazu aber die wichtige Info, dass ich (derzeit) noch nicht in die Liga Starfotografen aufsteigen möchte :-P
Was ich brauche ist erst mal eine Möglichkeit, meine MMs zu dokumentieren. Also gut genug für eine eigene Bilddatenbank und ausreichend genug für den Atlas, um bestimmte Spezies für einen Fundort relativ gut erkennbar abzulichten. Ist auch sehr relativ, ich weiß...
Sagen wir mal, dass die Bilder hier noch eine Wertung von mindestens 5 bekommen
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: isbjoern am 05 Mai 20, 20:28
Wie schon gesagt wurde: Bewährte Schlitten gibt es hier:
https://www.wemacro.com/
https://www.mjkzz.de/
Die sind etwas teurer als der aus dem Eingangs-Post, aber sicherlich nicht so viel teurer, dass es sich nicht lohnen würde, auf diese bewährten Lösungen zu setzen.

BG Björn
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 06 Mai 20, 00:47
Das habe ich schon verstanden. Und mir auch die Sachen angeschaut.
Doch die Schlitten sind ja für eine Kamera gedacht, ich suche aber etwas, womit ich mein Objekt unter dem Mikroskop bewegen kann.
Dafür dürfte es nicht geeignet sein, oder?
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Sebastian am 06 Mai 20, 08:13
Hallo,
Generell ist eher anzuraten die Kamera zu bewegen, da du die Beleuchtung nicht mitbewegen musst. Das kann bei sehr kurzen Wegen egal sein, bei längeren sieht man das sofort und das kann das Bild verderben. Es gibt aber Lösungen wo auch an solche Schlitten ein Tisch befestigt werden kann. Wenn es nur darum geht, gibt es keinen Grund einen Schlitten auszuschließen.
Gruß Sebastian
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 06 Mai 20, 09:29
Danke Sebastian.
So eine Lösung suche ich, allerdings soll ja eben der Hubtisch, auf dem das Objekt liegt in der Höhe motorisiert gefahren werden.
Das müsste ja dann mit solch einem Schlitten, der dann seitlich und vertikal angebracht ist, ja dann auch gehen. Oder gibt es auch die Möglichkeit, den Hubtisch elektrisch und motorisiert zu bewegen?

Es geht fast ausschließlich um sehr kleine Objekte, Micromounts die sich meist unter 1-2mm Größe bewegen.
Wenn man da eine diffuse Beleuchtung hat dürfte der Hub ja nur minimal sein. Wie sehr macht sich ein bewegen des Objekts um ca. 0,1 bis 1 mm denn dann bemerkbar? Bei Spots mit minimalen Kegel verstehe ich das eher (die könnte man aber auch an den Hubtisch fest dran machen, dass sie mitfahren...).

Je mehr man sich mit einem Thema beschäftigt, umso komplizierter wird es. Aber wie alles eine Frage der Ansprüche... :-P
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: carsten slotta am 06 Mai 20, 10:37
Hallo Nino,

hier kann dir geholfen werden: http://www.stonemaster.eu/products/stackunit

Ich selbst verwende dieses Produkt fast täglich und bin mehr als zufrieden damit.

Grüße

Carsten
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Sebastian am 06 Mai 20, 10:55
So langsam wird’s lächerlich
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: carsten slotta am 06 Mai 20, 11:24
Zum Thema motorisierte Makroschlitten ( in allen Preislagen!) und zum Fokus-Stacking im Allgemeinen gibt es in diesem Büchlein seit einiger Zeit einen schönen Überblick:

https://www.traumflieger.de/shop/Foto-Bu...iger::2669.html

Gut investierte 30 Euro wie ich finde und kein bisschen lächerlich ;-)

Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Sebastian am 06 Mai 20, 11:40
Das ist auch hilfreicher.
Meine Kritik bezieht sich eher auf das sture empfehlen von Produkten die kaum der
Fragestellung entsprechen (einfach andere Preisklasse (die ganz sicher gerechtfertigt ist!!)).
Aber man sollte halt bei der Hilfestellung sich an den Fragesteller anpassen, sonst hilft man halt nicht.
Gruß Sebastian
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: palpatine am 06 Mai 20, 12:07
Servus an alle,

einen hab ich auch noch: Keyence VHX 2000.
Da ist alles dabei was man so braucht, kostet gebraucht Schlappe 30000 €.

Ok Spaß bei Seite. Generell kann man die Art der Stackingrails, wie im Eingangspost erfragt, verwenden, mal Hersteller und Schrittweiten vernachlässigt. Wenn man diese Teile unter einem Mikroskop verwenden will, kommt man um ein wenig Bastelei nicht herum. Schließlich soll sich das Teil ja senkrecht ( Z-Achse) bewegen. Komfortabler finde ich dafür aber diese speziellen Hubtische für Mikroskope, die aber auch nicht grad billig sind. Hier im Atlas/Forum habe ich schon einige Bilder der Mitglieder gesehen.

Viele Grüße
Marcel
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: carsten slotta am 06 Mai 20, 12:27
Wir wissen aber nicht was der Nino anlegen will, da steht nirgends ich will bloß 200 Euro ausgeben.

Ansonsten entspricht das empfohlene Produkt schon recht genau dem was sich Nino vorstellt, wenn man seine letzten Posts mal genau liest.

Eine Produktempfehlung kann aber auch dann hilfreich gewesen sein, wenn ich mich letzendlich gegen einen Kauf entscheide. Z.B. um die

Funkionsweise zu verstehen oder dann, wenn ich den technischen Aufbau mit anderen, evtl. kostengünstigeren Komponenten nachbaue usw....



Hallo Marcel,

auch wenn's spaßig gemeint war, das Keyence kann ich momentan gar nicht empfehlen. Das ist zwar megaschnell, aber die intern verwendete

Kamera hat leider eine viel zu geringe Auflösung. Ein Armutszeugsnis für diese Firma bei dem Preis.

Grüße!
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Uwe Kolitsch am 06 Mai 20, 12:44
Das neueste Keyence-Modell ist Keyence VHX-7000 und scheint eine deutlich bessere Kamera zu haben (wurde uns vorgeführt).
Allerdings: der Preis ist ca. 90.000,- EUR ...
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: palpatine am 06 Mai 20, 13:23
Servus,

die ganze Stackinggeschichte ist nicht so einfach, wie auf den ersten Blick vermuten lässt. Ich habe auch 4 Jahre gebraucht, um mit meinem System fast zufrieden zu sein. Ich habe habe auch schon mit den oben genannten Systemen geliebäugelt, auch mit dem Stackmaster.

Was ich Nino empfehlen würde, das Teil bestellen, ausprobieren ob es das leistet, was man sich erhofft und notfalls ( und das aber vorher abklären !) wieder zurück schicken.

Ebenfalls empfehle ich, alles was zu dem Thema hier im Forum geschrieben wurde, studieren und auch googeln. Das hat mir zumindest sehr viel geholfen. Evtl. auch die Spezialisten hier im Atlas Mal direkt anschreiben.

Gruß Marcel
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: loparit am 06 Mai 20, 13:55
Hallo alle,
lassen wir den Betrag der ausgegeben werden soll mal ganzen aussen vor, weil dieser bisher nicht genannt wurde.

Hallo Nino (Zampano),

hier einmal ein Bild von meiner Anlage. Es handelt sich um ein StackUnit von Stonemaster.
Der Tisch (rot eingekreist) bewegt sich wie du gerne hättest computergesteuert via Stackmaster nach oben und unten.
Den Stackmaster (Schlitten) siehst du auf dem Bild links mit den Pfeilen nach oben und unten.
Daran befestigt ist ein Tisch auf dem das Objekt steht und auch sich eine Lampe befindet. Das heißt das Objekt und die Lampe werden bewegt.
Auf dem Tisch ist nochmals ein Schlitten mit dem sich das Objekt von rechts nach links verschieben lässt.
Der StackMaster ist ebenfalls an einem Schlitten, damit kann man den gesammten Tisch mit dem Stackmaster, der Lampe etc. vor und zurück bewegen. Dies geschieht mit der schwarzen Kurbel die man im Foto ganz links gerade noch sehen kann.
Am Tisch befindet sich noch ein silberfarbenes Profil, es dient dazu einzelne Lampe zu befestigen, falls man lieber mit Einzellampen arbeitet.

Mit dieser Anlage kann man das Objekt in jede Richtung bewegen, ob man das alles so braucht sei einmal dahin gestellt.

Ich benutzte bis vor einigen Wochen das StackUnit zusammen mit Tubusröhren und verschiedenen Objektiven (Luminar, Photar, Mitutoyo, Zuiko) und einer Olympus Kamera. Bildbreiten bis unter einem Millimeter sind damit sehr gut möglich.

Auf dem Foto ist jetzt meine neues Anlage ein Mitutoyo Mikroskop mit Revolverkopf und 4 Mitutoyo-Objektiven und direkt durchgehendem Phototubus.

Damit mache ich Aufnahmen bis 0,3 mm Bildbreite, was allerdings sehr selten benötigt wird.

Ich muss gestehen, dass ich am liebsten 2mm und aufwärts fotografiere, weil die Mineralien mir da einfach mehr Freude bereiten.

Das ganze ist natürlich auch ohne StackUnit nur mit einem Stativ (Eigenes oder Stonemaster) und entsprechenden Schlitten Stackmaster realisierbar.

Bis 2 mm Bildbreite lässt sich vieles umsetzen und auch eventuell selbst bauen. Aber wenn es unter 2 bzw. 1,5 mm Bildbreite geht, wird das ganze deutlich schwieriger.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen. ansonsten einfach mal vorbei kommen und wir Stacken einmal ein Wochenende ein paar Stücke und du kannst dir selbst einen Eindruck von einer solchen Anlage machen!

Gruß Edgar Müller -loparit-
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: loismin am 06 Mai 20, 15:59
Hallo Edgar.

Ist dieses Mitutoyo so ähnlich wie das Wild aufgebaut denk ich .
Kannst du da durch die Okulare die Grobeinrichtung machen damit ?
Und was kostet so ein Mitutoyo? wird auch nicht ganz billig sein , nehm ich an .

Loismin
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 06 Mai 20, 16:59
Oh wow, ihr ward ja richtig rege, vielen Dank dafür!

Stimmt, ich habe nicht gesagt, welche Summe ich ausgeben möchte.
Gute Frage, also sofort knapp 3.000 Euro sind nicht drin.
Zum Einstieg in die Thematik würde ich gerne mit der Anforderung, wie ich sie beschrieben habe, starten.
Wenn ich dann merke, dass es nicht reicht, dann kann ich ja noch drauflegen.

Wollte eigentlich erst mal nur in eine motorisierte "Hebebühne" für MMs und Beleuchtung investieren.
Also im Bereich bis max. 500 Euro.
Der Stackmaster alleine kostet ja schon 720, dann noch Stativ dazu wäre ich bei min. 800.



 
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: loparit am 06 Mai 20, 18:50
Hallo Loismin,
ja, man kann das Stück einstellen und hat das Bild auch gleichzeitig direkt auf der Kamera bzw. dann auf dem Computer.
Das war mit ein Grund warum ich mich dafür entschieden habe.
Ich habe ein Wild-Mikroskop, aber da geht der Fototubus seitlich weg und man muss einen Hebel ziehen um ein Bild auf die Kamera zu bekommen und dann ist der Blick von einem Okulare dunkel.

Preislich liegt es ohne Objektive normalerweise um die 5000 Euro (gebraucht), wenn man eines findet. Ich habe es mit Objektiven unter dem Preis bekommen, sonst hätte ich es wahrscheinlich auch nicht gemacht. Ich liebäugle immer noch mit einem ZEISS AXIO, das hatte ich zum testen und das ist eine schöne Sache, vor allem zum schauen WOW.


Gruß Edgar -loparit-
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Uwe Kolitsch am 06 Mai 20, 19:10
"Wollte eigentlich erst mal nur in eine motorisierte "Hebebühne" für MMs und Beleuchtung investieren.
Also im Bereich bis max. 500 Euro.
Der Stackmaster alleine kostet ja schon 720, dann noch Stativ dazu wäre ich bei min. 800."

Da würde ich mit Nachdruck vorschlagen, besser zu warten, bis das Geld da ist.
Ich weiß nicht, wie alt du bist und welche beruflich-finanziellen Möglichkeiten du derzeit hast, aber für mich hat es sich gelohnt, als Student pro Jahr 6 Wochen Ferienarbeit zu machen, um mir ein einfaches Zeiss-Mikroskop und im nächsten Jahr dann eine gute Kaltlichtleuchte kaufen zu können.
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: loparit am 06 Mai 20, 19:15
Dem kann ich nur zustimmen!
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Sebastian am 06 Mai 20, 19:29
Also mit einem der genannten Schlitten (bis 1 um) ist man unter dem angegebenen Budget. Das reicht auch für ein 20x Na 0.4 Objektiv. Dazu kommt selbstverständlich Kamera und Optik.
Um zielführende Hilfe zu geben sollte man noch etwas mehr über dein bisheriges Equipment wissen.
Bit bisschen Geduld kann man auch mit weniger Budget ein sehr leistungsfähiges Equipment zusammenstellen.
Man muss nur wissen warum man etwas macht.
Bei Interesse kann ich gerne Tipps geben, schreib mich einfach an.

Gruß Sebastian
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 06 Mai 20, 19:30
Da würde ich mit Nachdruck vorschlagen, besser zu warten, bis das Geld da ist.
Ich weiß nicht, wie alt du bist und welche beruflich-finanziellen Möglichkeiten du derzeit hast, aber für mich hat es sich gelohnt, als Student pro Jahr 6 Wochen Ferienarbeit zu machen, um mir ein einfaches Zeiss-Mikroskop und im nächsten Jahr dann eine gute Kaltlichtleuchte kaufen zu können.

Alt genug und Geld genug :-P
Was aber nicht heißt, dass ich sehr viel Geld ausgebe, und es dann nicht nutze ;-)
Ein Zeiss Stemi 2000C und eine Kaltlichtleuchte habe ich bereits, das ist nicht das Problem.

Irgendwie gibt es für alles semi-professionelle Möglichkeiten und Lösungen. Kann mir irgendwie nicht erklären, warum man bei dem Thema mit mindestens 2.600 Euro einsteigen muss, wenn man nicht gerade Preise für die Bilder gewinnen will, sondern es rein zu Dokumentationszwecken nutzen will. Denn das kostet Zeit und ist für mich auch ein Argument: wenn ich nicht nur Kosten habe, sondern auch viel Zeit für jedes einzelne Bild brauche, dann ist das leider nichts für mich.

Versteht mich nicht falsch, ich danke auf jeden Fall schon mal für die wirklich guten und hilfreichen Antworten.
Sollte ich "Lunte riechen" und in die Reinhardt-Liga aufsteigen wollen, dann würde ich das Geld ausgeben. Derzeit habe ich aber die Zeit dafür nicht und will nur mein konkretes Problem lösen...
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: carsten slotta am 06 Mai 20, 20:21
Hallo Nino,

also wenn es dir um rein dukumentationstechnische Bilder geht, reicht dein Stemi 2000 C vollkommen aus. Ich kenne einige Sammler die haben sich am Trieb des Mikroskops eine Messuhr angebaut um die Schrittgröße zum Stacken richtig einstellen zu können. Da brauchst du nichteinmal einen Hubtisch, sondern regelst den Hub einfach über den Trieb am Mikroskop. So geht es zwar ziemlich lang bis ein Bild entsteht, aber es funkioniert auch. Es gibt hier sicherlich einige Sammler im Forum die dir über diese Möglichkeit mehr erzählen können. Oder du knippst einfach Single-Shot, wenn es schnell gehen soll. Es gibt ja keinen Stacking-Zwang...

Ich selbst habe früher auch mal mit diesem Mikroskop angefangen zu fotografieren und es hat sich nach und nach immer weiterentwickelt, da ich besser werden wollte. Mir hat halt immer gefallen durchs Binokular fotografieren zu können, wenn auch früher noch mit erheblichen Qualitätseinbußen. Nach diversen Zeiss-Mikroskopen wie Stemi 2000C, Zeiss SV6, SV11 und  SV11 Apo bin ich seit einiger Zeit beim Zeiss Discovery V 20 gelandet in Verbindung mit der Stackunit vom Stonemaster. Dieses Set-Up lässt keine Wünsche offen und mit den richtigen Objektiven ist es den zurecht hochgelobten Mitu-Objektiven absolut ebenbürtig. Vielleicht musst du also auch damit rechnen, dass es dir einmal ähnlich ergeht, wenn dich erst einmal das Foto-Fieber gepackt hat....;-)

Dann ist mir da noch eine zweite Möglichgkeit eingefallen, die auch interessant für dich sein könnte. Vor allem wenn keine sehr kleinen Bilbreiten benötigt werden. Und zwar die Fotografie mit Objektiven in Retrostellung an einer DSLR mit einem Schlitten am Stativ. Der Stefan Koch ( stronkolo?) hier im Forum glaube ich macht das so wenn ich mich nicht arg täusche.  Google das einfach mal, da kommen viele Infos oder schau dir mal das Buch an was ich empfohlen habe, da steht alles drin.

Grüße

Carsten
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Stronkolo am 06 Mai 20, 22:04
Hallo Carsten,

Ich bin Andreas (rouait :-) ).
Meine Bilder in den größeren Bildbreiten mache ich mit USM Makro´s, entweder über Helicon bracketing oder je nach Kameramodel durch internes Focus Bracketing gesteuert.
Wenn Stefan mit Objektiven in retro arbeitet ist das Ergebnis, wie man es von ihm kennt, sehr schön.
Über Focus Bracketing und Objektive in retro informiert das Traumflieger Buch auch sehr gut.

Grüße
Andreas
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Paul W am 06 Mai 20, 22:37
Hallo Carsten,
wie verträgt sich das sehr hohe Gewicht des Discovery mit der Stack-Unit? Wie viele Sekunden musst Du zwischen den Bildern warten?
Viele Grüße,
Paul
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: carsten slotta am 06 Mai 20, 23:35
Hallo Paul,

das hohe Gewicht verträgt sich bestens mit der Stack-Unit und macht das System noch schwingungsärmer. Die Anlage steht auf einer massiven Waschbetonplatte die wiederum auf Schwerlastankern mit der Wand verschraubt ist. Dazwischen sind Schwingungsdämpfer aus Kork aus dem HiFi-bereich. Es besteht also keinerlei Kontakt mit dem darunter befindlichen Tisch. Zwischen den Aufnahmen vergehen ca. 2 Sekunden Zeit, aber kürzer würde bestimmt auch gehen. Hab das nocht nicht ganz ausgestestet wie weit ich gehen kann. Die Kamera betreibe ich im Live-View Modus, somit gibt's da auch keine Probleme mit Schwingungen. Hab mal ein Bild angehängt.

Viele Grüße

Carsten
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 07 Mai 20, 00:12
So geht es zwar ziemlich lang bis ein Bild entsteht, aber es funkioniert auch. Es gibt hier sicherlich einige Sammler im Forum die dir über diese Möglichkeit mehr erzählen können. Oder du knippst einfach Single-Shot, wenn es schnell gehen soll. Es gibt ja keinen Stacking-Zwang...

Danke :-)
Mal sehen, wie lange es mit dem Fotofieber dauert ;-)

"dauert ziemlich lang" ist leider dabei das Problem. Nur Single-Shot reicht dann noch nicht mal zu Dokuzwecken bei kleinen und kleinsten MMs (meine Sammelschwerpunkte sind Clara, Laurion, Tsumeb und lokale Sekundärmineralien aus NRW...  ;) )

Ich habe ja so schon herum experimentiert, zusammen mit der Digicam im Fototubus kommen auch für meine beschriebenen Zwecke ganz  brauchbare Fotos heraus. Es dauert halt aber zu lange. Ich erhoffe mir durch so einen motorisierten Schlitten auf jeden Fall eine Zeitersparnis.

Zwei Beispielfotos mit dem jetzigen Setting:
Das hier reicht für meine hier beschriebenen Zwecke vollauf, BB ist ca. 1 cm:
https://www.mineralienatlas.de/viewF.php?param=1479577463 (https://www.mineralienatlas.de/viewF.php?param=1479577463)

Bei dem reicht es maximal für die Doku aber nicht den Atlas (BB ca. 5mm):
https://www.mineralienatlas.de/viewF.php?param=1479162386 (https://www.mineralienatlas.de/viewF.php?param=1479162386)
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Stefan am 07 Mai 20, 11:27
Die Abstände hängen u.a. vom eingesetzten Stepmotor, Treiber und Spindel ab. Evtl. kann der Hersteller hier noch nachbessern. Der Kostenaufwand ist sicher überschaubar und er an Produktverbesserungen sicher interessiert. Einfach mal Kontakt aufnehmen. Kleiner 1μm wäre nützlich auch wenn die Kosten dann auch an anderen Stellen deutlich steigen. Viele Bilder wollen zusammen gerechnet werden und mehrere hundert Bilder sind bei den hohen Auflösungen schnell notwendig. Von den deutlich kostspieligeren Objektiven ganz zu schweigen.

Ansonsten ist Stonemaster natürlich die rundum sorglos Königsklasse, hat aber wegen der Qualität auch seinen Preis den leider nicht jeder aufbringen kann.

So nebenbei, diskutiert doch etwas weniger von oben herab und ohne sich persönlich anzugehen, dann wirken die Aussagen gleich viel objektiver und nicht so wie ein Glaubenskrieg.

Hier ein Bild was mit dem Minimalabstand des Schlittens gemacht wurde (nicht aber mit dem Schlitten).
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1588756164.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1588756164.jpg)

Du wirst noch an vielen anderen Stellen schrauben bis Du an die Grenze kommst.
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 07 Mai 20, 12:47
Die Abstände hängen u.a. vom eingesetzten Stepmotor, Treiber und Spindel ab. Evtl. kann der Hersteller hier noch nachbessern.

Von welchem redest du jetzt?

Was hast du eigentlich für einen motorisierten Hubtisch/Schlitten, auch den von Stonemaster?

So nebenbei, diskutiert doch etwas weniger von oben herab und ohne sich persönlich anzugehen, dann wirken die Aussagen gleich viel objektiver und nicht so wie ein Glaubenskrieg.

Man kann nicht oft genug darauf hinweisen...  ;)
Andere Meinungen einfach mal stehen lassen oder objektiv beantworten, so schwer isses nicht...

Du wirst noch an vielen anderen Stellen schrauben bis Du an die Grenze kommst.

Das fürchte ich auch  :P
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Stefan am 07 Mai 20, 12:52
Ich rede vom ersten Beitrag (Ebay). Einfach den Hersteller mal anschreiben. Und ich rede beim Bild vom Minimalabstand der Ebaylösung. Das Bild ist mit biligem Objektiv an Balgen an Kamera aufgenommen.

Hier ist beschreiben wie ich das mache. Ich komme so auf 0,1 μm. Es könnte sein, das mt der Software / Treiber auch noch weniger geht, aber das reicht erstml so.

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/SammlerSteckbriefe/Stefan/Stackingsteuerung

Das ist sicher nicht so exakt und geschmeidig wie die Steuerung von Stonemaster, aber ich bastel gerne.
Viele Grüße
Stefan
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Fabian99 am 07 Mai 20, 15:54
Hier ist beschreiben wie ich das mache. Ich komme so auf 0,1 μm. Es könnte sein, das mt der Software / Treiber auch noch weniger geht, aber das reicht erstml so.

Hallo Stefan,

ehrlich gesagt halte ich das für theoretische Werte. Eine mechanisch so simple Verstellung ohne Temperaturkompensation oder Encoder glaube ich das nicht.

https://www.physikinstrumente.de/de/produkte/lineartische/miniatur-lineartische/
nur mal so als Beispiel. Andere Firmen haben da auch tolle Sachen. Aber 1µm sicher zu fahren ist schon eine Ansage.

LG
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Stefan am 07 Mai 20, 16:24
Es spielt für mich keine Rolle um das theoretische Werte sind oder ob der Wert 100% passt. Für die Anwendung ist das völlig ausreichend und Tolleranzen selbst um 100% und mehr Prozent spielen keine sichtbare Rolle. Punkt ist, rein rechnerisch ist ein Step 0,1 μm und fährt der Motor weiter wandert der Fokuspunkt. Mehr ist nicht von Interesse. In der Realität fährt man ohnehin in größeren Schritten.
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: palpatine am 07 Mai 20, 16:58
Auch wenn ich hier etwas offtopic bin, auch ich fahre rechnerisch mit 0,001 mm. Schalte ich den Treiber in den Microstepping-Modus dann komme ich rechnerisch auf 0,000125 mm. Als Beispiel, was ich mit meiner DIY-Stackingrail maximal machen kann, 2 Bilder minimal in PS nachbearbeitet. Sind jetzt ästhetisch nicht die Brüller, aber zum Dokumentieren langt es.

Bild 1 Oneshot mit Olympus UPlan 50x BB ca. 0,5 mm

Bild 2 Stack mit Olympus Uplan 50x aus 590 Stacks BB ca. 0,5 mm

Viele Grße
Marcel

Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Fabian99 am 07 Mai 20, 20:12
Naja, vergiss nicht: Wellenlänge ist rund 0.6µm, dann kommt noch Heisenberg zu den anderen Unschärfen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Konfokalmikroskop#Aufl%C3%B6sung
Normale Mikroskope sind imho ca 1,2 bis 1.5 schlechter.

Ich frage mich, warum es so schwer war, ein stabiles interferometer im Labor aufzubauen...

LG
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: palpatine am 07 Mai 20, 20:25
Hallo Fabian,

man kann natürlich die ganze Sache wissenschaftlich angehen und berechnen etc. Dabei wird mir aber immer ganz schwummerich im Kopp. Fakt ist, das man mit jeglicher Technik Bilder machen kann, wie die dann am Ende aussehen, ist ein andere Sache. Letztendlich muss der Benutzer am Ende der Kamera mit der ganzen (High)Technik umgehen können und sie muss ins gesetzte Budget passen.

Bei der Beantwortung der Frage "taugt das was" stehen doch letztendlich auch die Vorlieben und Erfahrungen der jeweiligen Beantworter im Vordergrund.

Viele Grüße
Marcel
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Fabian99 am 07 Mai 20, 21:07
Hallo Marcel,

da bin ich voll bei dir. Auf der anderen Seite zeigt sich die Unvernunft in der Anzahl der Nachkommastellen (war glaube ich Gauss).
0.6µm Wellenlänge 4µm Länge der Zigarre bei einem konfokalen Mirospkop mit 50er Objektiv. Und wir reden über sub-µ.

LG
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Josef 84,55 am 08 Mai 20, 07:36
Hallo,

ich bin auch skeptisch ob Schritte unter 1 µm einen Vorteil bringen, der durch einen echte Verschiebung erklärbar ist. Vielleicht entsteht die beobachtete Qualitätsverbesserung auch durch das zusammenrechnen gleicher Bilder, wie es glaube ich in der Astronomie gemacht wird.

Ob die günstigen Hubtische so geringe Verschiebungen überhaupt auflösen können ist auch fraglich. Ich habe zwei billige aus China und deren mechanische Qualität entspricht nicht dem Mikroskoptrieb (Zeiss Standard 14) den ich zum Stacken verwende. Mag sein das die Marken Hubtische Newport, Thorlabs... dies leisten können, die bekommt man aber auch nicht um 50-70€.

Der Griff eines Mikroskop-Feintriebes lässt sich auch leichter adaptieren als eine Mikrometerschraube die sich quer bewegt. Eine Variante von Wemacro ist dafür gebaut.

Grüße Josef

Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Stefan am 08 Mai 20, 10:22
Das Auge vermag in dem Minalbereich wohl kaum Einzelbilder mit einer Schärfentiefe von weniger als 0.9 µm zu unterscheiden (Mitutoyo 50x 0.55). Wenn das Bild dann noch auf einem Monitor betrachtet wird der nur einen winzigen Teil des Bildes in voller Auflösung zeigen kann, ist das Auge vollends planlos bei dem Pixelmix.

Für mich unbestritten, wenn die Mechanik die Drehung nicht unmittelbar umsetzen kann wird es zu "Sprüngen" kommen an denen mehrere Steps entladen werden.

Vorausgesetzt die Mechanik und auch die Optik kann das Umsetzen sind die kleineren Abstände zwingend um überlagernd stacken zu können. Wenn die Technik das nicht hergibt, was in dem Auflösungsbereich hoch wahrscheinlich ist, bringen die geringeren Abstände vermutlich nichts. Das wäre so wie durch eine Milchglasscheibe 100 Bilder zu machen und zu hoffen ein scharfes Bild zu erhalten.

Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Fabian99 am 08 Mai 20, 11:04
Hallo Stefan,

daher wird in dem Bereich mit Luftlagern, optischen Encodern etc gearbeitet. Jede Mechanik macht einen Slip-Stick bei der Bewegung, vergleichbar mit den tektonischen Platten und dem Erdbeben. Das ist die Mechanik und durch das Spiel kommen noch weitere Effekte.

Dann kommt die optische Auflösung. Du hast eine laterale Auflösung in der Bildebene - die liegt irgendwo bei grob bei einer Wellenlänge, nehmen wir 0,6µm als kleinste Auflösung. Aber das Fokusellipsoid ist in der Regel etwa 3x länger ans breit.

wenn du dir
https://de.wikipedia.org/wiki/Aufl%C3%B6sung_(Mikroskopie)#/media/Datei:RayleighCriterion.svg
anschaust, die jetzt in der xy-Ebene dargestellt ist, aber auch so für die z-Richtugn gilt, ist eine Verschiebung kleiner als 1µm bis 2µm rechnerisch wirkungslos. Was da zum tragen kommt ist vermutlich eher ein "oversampling"-Effekt, wie ihn Josef beschreibt.

und nicht zuletzt das Marcel sagte: Es kommt darauf an, was daraus gemacht wird!
In diese Richtung sollte auch meine Aussage gehen: eine Kette ist so stark wie das schwächste Glied, und mit der theoretischen Auflösung im sub-µm Bereich ist die Optik mit einigen µm und die Umsetzung in die reale Mechanik eher das Problem. Da lohnt der Invest/die Arbeit.

LG + schönes WE
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Stefan am 08 Mai 20, 14:23
Also 2µm sehe ich bei meinem 20x Objektiv deutlich von Bild zu Bild. Auch 1µm würde ich noch gut unterscheiden können. Da ich meine Bilder sofort und während des Stacks am PC sehe, ist auf dem 40 Zoll, 4k Monitor schon merklich die Verschiebung der Schärfenebene erkennbar. Darunter wird es eng. Mit einem 50x Objektiv habe ich das noch nicht getestet. Die Frage die sich mir eher aufdrängt ist, ob die Bildinformation im Fokus wirklich noch sinnvoll ist oder das "Schärfeband" nicht auch nur eher schwammig ist.
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 27 Jun 20, 20:30
So, der Anfang ist gemacht.
Habe erst mal einen Tubus, das Raynox 150 und ein Mikroskopobjektiv (4x, unendlich, Noname?) gekauft, alles zusammen bei Mkjzz für 289,-. Was auf jeden Fall sehr positiv bei der Firma war, dass ich direkt nach der Bestellung noch eine Beratung bekam, weil ich eine fragwürdige Kombination bestellte, bis spät nachts und am nächsten Morgen ging die Ware schon raus. Klasse Service.

Ein superschweres Laborstativ hatte ich noch rumfliegen, das dient jetzt als manueller Hubtisch. Liefere auch bald Fotos nach, sobald die Beleuchtung steht
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 27 Jun 20, 20:34
Den Rest des Posts hat es geschluckt...

Die nächste Ausbaustufe wäre der Schlitten. Wenn das Stativ nicht gut genug ist, dann auch ein Tripod von Stonemaster.

Die dritte Stufe dann eine neue Kamera...

Die Frage, die ich noch hätte:
Hat den jemand einen Schlitten von Mkjzz und kann seine Erfahrungen berichten?
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Stefan am 28 Jun 20, 13:47
Hallo Nino,

Erfahrung habe ich damit keine, aber die Schrittweite sollte <1 Mikrometer liegen. Wegen ein paar hundert Eurp würde ich wenn Du nicht selber basteln willst den Stackmaster nehmen. Als Objektiv würde ich nach dem Lomo 3.7 suchen. Da kannst Du auf die Tubuslinse verzichten und die Bilder im 3-6 mm Bereich sind sehr gut.

Leider derzeit schwer zu bekommen.
https://www.ebay.com/itm/LOMO-objective-3-7x-0-11-3-7-x-0-11-for-microscope-/193413026673

Oder das Lomo 8x

https://www.ebay.com/itm/8-0-20-Russian-USSR-Microscope-Lens-Objective-8x-0-2-LOMO/233565499233?hash=item366196af61:g:UowAAOSw9dtenb51

oder 9x 0.20
https://www.ebay.com/itm/Microscope-objective-9-x-0-20-810151-PL-Plan-LOMO-9x0-20/274347599912?hash=item3fe0642828:g:Am4AAOSwcQxepItu

Viele Grüße
Stefan
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: palpatine am 28 Jun 20, 20:57
Hallo Nino,

Die Lomo`s habe ich auch im Einsatz. Falls du die Lomo`s nicht bekommen solltest, empehle ich dir:

CZJ Planachromat 2,5x

CZJ Semiplan 3,2x
https://www.ebay.de/itm/Semiplan-3-2-0-10-160-Carl-Zeiss-Jena-RMS-Mikroskop-Objektiv/333600078384?epid=0&hash=item4dac1d3a30:g:EGYAAOSwC2Nev5A5

CZJ Semiplan 6,3x

Viele Grüße
Marcel
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 28 Jun 20, 22:11
Der beste Schlitten von denen erfüllt das wohl, kostet aber auch annähernd 600 Euro.

Mit den Objektiven muss ich mich noch einlesen, was ich da überhaupt brauche.
Das 4x, dass ich jetzt habe, reicht immerhin schon mal für den bereich 2-5 mm wie es aussieht.

Was ist am Semiplan oder Lomo jetzt das Besondere? Bisher las ich vor allem von den Mitutoya und anderen.
Sind die beiden in dem niedrigen Preissegment die besten?

Und noch eine Frage eines Noobs ;-)
Wie macht ihr das denn, wenn ihr so viele verschiedene Objektive habt und das Motiv bzw. dessen Größe jedes Mal ein anderes verlangt?
Doch nicht jedes Mal neu verschrauben, oder für jedes Einzelne und besonders häufig verwendete jeweils schon an einem Tubus mit Linse montiert?
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: palpatine am 28 Jun 20, 23:24
Hallo Nino,

also die Mitutoyos sind Highend-Objektive und dementsprechend teuer. Vom 2x bis 50x bist du im 4 Stellligen Bereich. Für den Anfang bzw. wenn du nicht soviel Geld in die Hand nehmen möchtest, machen die hier genannten Lomos oder CZJ eine gute Figur. Es gibt auch von Nikon und Olympus bezahlbare Objektive, die teilweise eine Tubuslinse benötigen. Es gibt hier viele interessante Threats zu dem Thema, unbedingt durchlesen.

Ich habe eine Tubusröhre für die endlichen Objektive, die ich in der Länge variieren kann und eine Röhre mit der Rainox für die unendlichen Objektive. Und je nach Bildausschnitt bzw. Bildbreite, die man fotografieren möchte, wechsle ich die Objektive aus. Andere Mitglieder nehmen Balgen statt Tubusröhren. Du kannst auch für jedes Objektiv eine eigene Tubusröhre nehmen.

Viele Grüße
Marcel
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Matthias Reinhardt am 28 Jun 20, 23:26
Hallo Nino,
einen Tipp möchte ich Dir gerne geben. Ich mache das so, das ich die Mineralien die ich gerne Fotografiere möchte einmal unter dem Bino nach Bildbreiten bzw. Objektive vorsortiere. Damit vermeide ich ein ständiges auf und abschrauben am Balgen.

schöne Grüße
Matthias
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Matthias Reinhardt am 28 Jun 20, 23:29
Hallo,
ich vergaß zu erwähnen das die Zahlen auf den Etiketten die Vergrößerungen von den einzelnen Mitutoyo Objektiven sind.

Gruß
Matthias
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 29 Jun 20, 00:02
Hallo Nino,
einen Tipp möchte ich Dir gerne geben. Ich mache das so, das ich die Mineralien die ich gerne Fotografiere möchte einmal unter dem Bino nach Bildbreiten bzw. Objektive vorsortiere. Damit vermeide ich ein ständiges auf und abschrauben am Balgen.

An Vorsortierung dachte ich natürlich auch, aber nicht daran, dass man vorher einen Zettel drauf peppt mit den Vergrößerungen.
Weißt du das denn immer so ganz genau? Bei dir wahrscheinlich genügend Erfahrung ;-)

@Marcel
Das mit dem zweiten, variablen Tubus für die endlichen Objektive halte ich für die pragmatischte und günstigste Lösung.
Zusammen mit Matthias' Vorgehen dürfte das schnell genug gehen.

Danke euch beiden!
Jetzt fehlt nur noch die passende Hardware... :P

Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Josef 84,55 am 29 Jun 20, 07:53
Hallo,

wenn man öfters die Objektive wechselt ist zur Bestimmung der Bildbreite ist ein Objektmikrometer hilfreich. Die gibt es z.B. bei eBay für 8€ aus China (Nr.264735941242).

Bei den niedrig vergrößernden Objektiven ist es auch bei den teuren nicht immer so, dass sie bis in die Ecken ein gutes Bild liefern. Bei mir hat hier das Lomo 3.7/0.11 das Nikon CFI60 4x/0.10 WD30 abgelöst. Wie man in den Photoforen liest, bringt das Amscsope 4x auch ganz gute Ergebnisse.

Ab 10x wird der Arbeitsabstand ein wichtiger Faktor. Objektive mit großen Arbeitsabstand (Bezeichnungen LD, LWD, ELWD, SLWD...) fallen durch die besonders große Frontlinse auf. Die Größe des Kegels des eingefangenen Lichts, bestimmt das physikalisch mögliche Auflösungsvermögen (>Apertur NA).

Die alten Leitz-Objektive kann ich nicht empfehlen da sie starke Farbsäume zeigen (z.B. L25/0.40 170?/0). Das wurde mit den Okularen korrigiert, die ja im Fotoaufbau fehlen.

Ich habe gute Erfahrungen mit Nikon, Olympus, Optem und natürlich Mitutoyo. Bei den gebrauchten Mitutoyos gibt es aber auch gute und schlechte. Wie man liest, können sie sich durch eine Erschütterung dejustieren und zeigen dann Bildfehler. Mein 50x Mitutoyo zeigt z.B. an Kontrastkanten Doppellinien.

Grüße Josef
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Matthias Reinhardt am 29 Jun 20, 09:07
Hallo Nino,
ja das weiß ich genau. Aus dem Grund weil ich früher nur über das Bino fotografiert habe.

schöne Grüße
Matthias  :D
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 01 Jul 20, 11:35
Nach euren Empfehlungen zu den Objektiven konnte ich bei eBay gleich 8 Stück auf einmal in einer Auktion ergattern:
CARL ZEISS JENA  10/0,30
CARL ZEISS JENA 20/0,40
CARL ZEISS JENA 3,2/0,10 160
LOMO 40/0,65 Ph
LOMO 90/1,25
LEITZ 100/1,30 Öl mit Stellring
ZEISS WEST 10/0,22 160
PZO 5/0,15

Alle zusammen für 52 Euro...

Sind noch nicht da, bin aber sehr gespannt ;-)
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 09 Jul 20, 19:06
Mein erstes Bild mit einem elektrischen Makroschlitten  :) :) :)
Ihr werdet wahrscheinlich gähnen aber für mich war es wie Weihnachten!

Und ihr alle seid schuld, dass ich jetzt nicht nur NICHT spare, sondern erst recht Blut geleckt habe und aufrüste  :P

Autunit von der Grube Roland in Wölsendorf, Bildbreite 5 mm (so schöne Kristalle sind bisher noch gar nicht im Atlas als Foto drin, fällt mir auf...)
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: palpatine am 09 Jul 20, 20:06
Hallo Nino,

das sieht doch schon sehr gut aus. Mit welchem Objektiv hast du den Autunit fotografiert? Wieviel Stacks? Mach mal ein Bild von deinem Stackingaufbau, würde mich interessieren.

Viele Grüße
Marcel
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 09 Jul 20, 20:26
Hi Marcel!

"Aufbau" ist stark übertrieben ;-)
Bisher habe ich nur den Schlitten von MKJZZ, den QOOL Rail 250 (mit upgraded Nema 23 0.9 degree bi-polar step motor (400 steps/turn)), von denen auch ein NoName Mikroskopobjektiv (unendlich, 4x/0.10 https://www.mjkzz.de/collections/generic/products/generic-4x-plan-infinite-microscope-objective?variant=12199849132147 (https://www.mjkzz.de/collections/generic/products/generic-4x-plan-infinite-microscope-objective?variant=12199849132147)), was allerdings ziemlich gut zu sein scheint. Kann ich insofern schon sagen, als das ich ja 8 andere Objektive zum Vergleich habe (naja, nur drei in dem Vergrößerungsbereich).

Und dann noch den Tubus mit Fixierung. Auf alles andere warte ich noch, v.a. das Stativ, bisher ist es eine Frickelei, eine Stufe aus der Horizontalen zu fotografieren. Weiß nicht, ob der Aufbau schon interessant ist... ;-)

Das Bild besteht aus 14 Stacks. Aufgenommen mit einer antiken Canon 600D und in Helicon mit Methode B berechnet.
Dann noch kurz in IrfanView minimal optimiert, sonst keine weiteren Nachbearbeitungen.

Und im August kommt dann (zusätzlich!) noch der Stackmaster inkl. Stacktripod ST-1-2S-800  ;D

Bisheriger "Aufbau" (hüst, räusper...):
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Josef 84,55 am 09 Jul 20, 22:58
Hallo Nino,

wie sicher bist Du, dass es Autunit von der Grube Roland ist?
Könnte es auch einen Saléeit von der Grube Christa, Großschloppen sein?

Grüße Josef
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 09 Jul 20, 23:51
Oha.
Ich würde sagen, noch unsicherer als derjenige, von dem ich vor Jahren ein Lot U-Mineralien aus Wölsendorf gekauft hatte ;-)
Anbei Fotos vom Originalstück auf die Schnelle mit dem Handy geschossen. Die Etiketten sagen Roland.
Da ich aber kein Kenner des Reviers bin habe ich mir mal auf deine Frage hin die Bilder vom Saleeit aus der Christa angeschaut.
Tja, sieht sehr ähnlich aus.

Also entweder falsch beschriftet oder aber es kommt auch so in der Grube Roland vor.
Sieht wohl nach einer nötigen Analyse aus...

Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: Josef 84,55 am 10 Jul 20, 07:21
Hallo Nino,

die geringere Symmetrie (Streifung) und die Farbe sind schon typisch für Saléeit und die Matrix passt auch für die Grube Christa.
Eine EDX würde zeigen ob Magnesium, Calcium oder Barium drin sind, aber die geringe Unsicherheit wegen dem Fundort kann keine normale Analyse beseitigen.

Saléeit nicht zu trocken lagern, mir ist schon einer zu bröseln zerfallen weil ich ihn bei 20% Luftfeuchtigkeit und wechselnden Temperaturen (Heizungsraum) gelagert habe.

Grüße Josef
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 10 Jul 20, 10:42
Immerhin könnte man bei einer positiven Analyse auf Saleeit Roland ziemlich sicher ausschließen, denn dort würde es bisher nicht gefunden.
Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: zampano am 01 Okt 20, 21:25
Update (wen es denn interessiert...):
Aus den geplanten 500 Euro wurden inzwischen knapp 4.000 :-D
Habe nun auch den Stackmaster mit Tripod geholt. Den benutze ich für die Mikrofotos, ab Vergrößerung 4x.
Den Schlitten von MJKZZ habe ich auch noch, den will ich für die Makrofotos ab 5mm benutzen, mit alter Kamera und dem DCR-250.
Das Stativ von denen ist recht voluminös, bin nicht sicher, ob es lange im Einsatz bleiben wird. Oder ich brauche einen größeren Tisch.
Für den Schlitten habe ich mir eine kleine "Bühne" aus Aluprofilen selbst gebaut. Basteln macht doch irgendwie auch Spaß :-)

Das Foto zeigt den noch provisorischen Aufbau. Die Beleuchtung fehlt noch (hatte mir die Helios mit Schwanenhals bestellt, den kann man schön an das Stativ klemmen, da es magnetisch ist. Allerdings auch geschafft, den Stecker von der Helios zu schrotten. Ist aber auch ziemlich empfindlich, finde ich).
Was ich noch lösen muss ist, wohin mit dem ganzen Kabelsalat und vor allem den ganzen Netzteilen. jedes Ding hat eins, dass irgendwas mit Strom zu tun hat, besitzt ja eins. In der endgültigen Ausbaustufe, also auch mit LED-Beleuchtung, fliegen dann ca. 10 Netzteile herum.
Hat jemand das Problem schon gelöst? ;-)   

Bei den Objektiven sammle ich noch. Von den bei eBay ersteigerten sind drei sehr gut, die anderen naja.
Habe mir zusätzlich ein Olympus 10x unendlich geholt aber noch nicht getestet. Am zufriedensten war ich bisher tatsächlich mit dem 4x von MJKZZ (was ein Amscope sein dürfte).  Hier ist aber noch deutlich Luft nach oben.
Muss aber erst mal lernen, Schärfe in die Bilder zu bekommen...

Titel: Re: Makroschlitten für Stacking
Beitrag von: mdrumm am 01 Okt 20, 21:53
Hallo Nino,

Danke für das Update, definitiv interessant.
Ich bin Neu-Einsteiger und habe das Thema sehr interessiert verfolgt.

Viele Grüße
Markus