Autor: Chrisch
« am: 01 Jan 26, 21:25 »Bei bestehenden "Altlisten" ist es bei einzelnen Mineralen wirklich oft schwierig bis unmöglich zu prüfen, wenn man nicht weiß, was wann wie von wem gefunden/analysiert wurde, vor allem bei historischen Fundstellen. Auch kann man eine reine Quarz- oder Achatfundstelle nicht mit der Clara über einen Kamm scheren.
Bei Allerweltsmineralen wie z.B. Quarz, Calcit, Fluorit oder Pyrit halte ich eine generelle Referenzierungspflicht außer allgemeiner Angaben wie z.B. "Fund/Tausch/Kauf + Sammlung Name" für überrissen; hingegen bei Mineralen, deren Identifizierung spezieller Analytik bedarf, für unbedingt sinnvoll. Da ist ansonsten wirklich oft genug der Wunsch der Vater des Gedankens. Aber nicht jeder kann/muß alles analysieren lassen, und nur für relativ wenige meist bekannte Fundstellen gibt es halbwegs vollständige Literaturangaben, die dann aber auch oft schnell veralten.
Schwierig wäre eine entsprechende Grenzziehung, da sie m.E. nach sehr von Wissensstand, Lokal-Erfahrung und ja, auch erwiesener "Seriosität der Quelle" abhängig sein dürfte. Für letzteres ein Beispiel: meine besten "Eigenfund-Scheelite" von Zinnwald habe ich am Lorenz Gegentrum Halsbrücke gemacht, wo am Haldenfuß jemand seinen Kofferraum erleichtert hatte... kennt man nicht beide Fundstellen gut genug, gehen die Probleme los, was sich, ich sag's mal salopp, oft genug an Eintragungen von einmaligen Besuchern einer Fundstelle ablesen läßt, ohne ihnen damit persönlich zu nahe treten zu wollen! Ich vermute, mit zunehmendem Wissen steigt auch die "Referenzierungsneigung"...
Deshalb sollte zumindest an einer generellen "namentlichen Eintragung" überlegt werden, - im Sinne von "Meine Hand für mein Produkt
"! Damit würde zumindest das Suchen im Änderungsverlauf minimierbar sein.
Gruß Chrisch
Bei Allerweltsmineralen wie z.B. Quarz, Calcit, Fluorit oder Pyrit halte ich eine generelle Referenzierungspflicht außer allgemeiner Angaben wie z.B. "Fund/Tausch/Kauf + Sammlung Name" für überrissen; hingegen bei Mineralen, deren Identifizierung spezieller Analytik bedarf, für unbedingt sinnvoll. Da ist ansonsten wirklich oft genug der Wunsch der Vater des Gedankens. Aber nicht jeder kann/muß alles analysieren lassen, und nur für relativ wenige meist bekannte Fundstellen gibt es halbwegs vollständige Literaturangaben, die dann aber auch oft schnell veralten.
Schwierig wäre eine entsprechende Grenzziehung, da sie m.E. nach sehr von Wissensstand, Lokal-Erfahrung und ja, auch erwiesener "Seriosität der Quelle" abhängig sein dürfte. Für letzteres ein Beispiel: meine besten "Eigenfund-Scheelite" von Zinnwald habe ich am Lorenz Gegentrum Halsbrücke gemacht, wo am Haldenfuß jemand seinen Kofferraum erleichtert hatte... kennt man nicht beide Fundstellen gut genug, gehen die Probleme los, was sich, ich sag's mal salopp, oft genug an Eintragungen von einmaligen Besuchern einer Fundstelle ablesen läßt, ohne ihnen damit persönlich zu nahe treten zu wollen! Ich vermute, mit zunehmendem Wissen steigt auch die "Referenzierungsneigung"...
Deshalb sollte zumindest an einer generellen "namentlichen Eintragung" überlegt werden, - im Sinne von "Meine Hand für mein Produkt
"! Damit würde zumindest das Suchen im Änderungsverlauf minimierbar sein.Gruß Chrisch




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