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Zusammenfassung

Autor: Patty
« am: 09 Okt 19, 16:46 »

Danke für eure Antworten!

Bezüglich des schneidens schrie erstmal alles in mir (mein schöner Stein!^^) doch die Neugierde ist größer. Leider scheitere ich am WIE? Hab leider nichts was Steine schneiden könnte und mein wohl dilettantischer Versuch mit Hammer und Meißel (Schraubenzieher) ging in die Hose.


Ich habe bei meiner Internetsuche einen Stein gefunden der meinem zumindest  ähnlich sieht, hat aber mehr roten "Belag".
Ich weiß nicht ob ich den Link einstellen darf, wenn nicht erlaubt bitte löschen

http://www.meteoritenjaeger-von-apolda.de/Meteorite/Pseudometeorite/

unter 2.2 das 2. Bild wird als Hämatit benannt.
Könnte das vlt sein?
Bei meiner Suche nach weitere ähnlichen Steinen unter Hämatit stoße ich aber leider größtenteils auf polierte "Heil"steine ::)

Der Stein lässt sich mit einem Nagel einritzen, der Belag ebenfalls, bei dem entsteht ein metallischer Strich. Kupfer habe ich nicht da, und leider auch kein Fensterglas an dem ich rumritzen könnte (bzgl Stein 2)

Da ich gelesen habe, dass Hämatit bei Erhitzung leicht magnetisch wird, habe ich meinen Heißschneider angehalten (kommt etwa auf 600grad)
Magnetisch wurde es nicht, dafür begann der rote Belag zu schmelzen bzw bildete sich teilweise eine glänzende schicht?

 Das Foto zeigt in der Mitte meinen erfolglosen Versuch mit dem Hammer und links den durch das anschmelzen dunkel gewordenen Belag.

Weiterhin danke für eure Bemühungen! :)
Autor: Harzsammler
« am: 09 Okt 19, 14:17 »

... falls der Ritztest mit Kupfer gemacht wird, dann bitte keine Euro/DM "Kupfermünzen" dafür nehmen.
Das sind nur hauchdünn verkupferte Stahlmünzen.

Grüße,
Michael
Autor: felsenmammut
« am: 09 Okt 19, 12:16 »

Glück Auf!

Stein 2 kann ein Granit sein oder ein anderes Gestein, in dem kleine Mineralkörner ein gleichmäßiges Gefüge erzeugen. Lassen sich mit dem Stein Kratzer auf einer Glasscheibe erzeugen? Wenn ja, dann ist wahrscheinlich Quarz als sehr häufiges gesteinsbildendes Mineral enthalten und Granit wahrscheinlich.

Stein 1 kann so einiges sein, z.B.:

Schlacke: Die meisten Schlacken sind recht hart und lassen sich nicht mit Eisen (z.b. Nagel) ritzen. Die Dichte liegt meist über 3 kg/l. Blasenhohlräume sind üblich.
Melaphyr/Diabas: Die Gesteine bestehen vor allem aus Feldspat und lassen sich mit hochwertigem Stahl ritzen, nicht aber mit Kupfer. Kupfer sollte stattdessen einen deutlich kupferfarbenen Abrieb am Stein hinterlassen.  Blasenhohlräume können auftreten, sind aber meist mineralisiert.
ein anderes vulkanisches Gestein: Die Verteilung von schwarzen und roten Flecken lässt Spielraum für Spekulationen in Richtung Konglomerat, Tuff, Pyroklastit und Ähnliches. Ein Schnitt durch den Stein kann eventuell hilfreich sein.
Serpentin: Die gesteinsbildenen Minerale lassen sich sehr leicht mit Stahl ritzen und sollten auch mit Kupfer noch ritzbar sein. Blasenhohlräume sind untypisch, können aber oberflächig durch Herauswittern von z.B. Kelyphiten als solche fehlgedeutet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut
Autor: Harzsammler
« am: 08 Okt 19, 21:07 »

Hallo,

ich halte das Stück für einen Diabas?/Melaphyr-Mandelstein.
So wie dieses unten angehängte frisch geschnittene Exemplar:

Der zweite, leicht magnetische Stein dürfte ein Basalt oder Diabas sein.

Grüße,
Michael
Autor: harzgeist
« am: 08 Okt 19, 20:17 »

Hallo,

Ein scharfes Foto einer frischen Bruchstelle wird bei der Bestimmung sicher weiter helfen (kann ja ggf später angeschliffen werden).

Thomas
Autor: Patty
« am: 08 Okt 19, 19:37 »

Erstmal vielen Dank für die Antwort! :)

Bei dem 1. Link finde ich mein Steinchen leider nicht wieder, allerdings wird mir dieser bei der Bestimmung meiner anderen Steine sehr weiterhelfen. Danke auch dafür!
Wenn ich bei der Bestimmung des Porphyr  richtig lese passt der 2.Link leider nicht.

Aber das finde ich ja irgendwie spannend, dass der nicht so leicht zu Bestimmen ist :)
Ich habe gefühlt das ganze Internet durchforstet, um zumindest einen ähnlichen Stein zu finden - ohne Erfolg

Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee?

Liebe Grüße :)
Autor: Fabian99
« am: 08 Okt 19, 13:52 »

Hallo,

das wird schwer - im ersten Moment dachte ich schon an einen abgerollten Klinkerstein bei Nr.1 .
Vermutlich werden auch nicht viele Rückmeldungen kommen, daher hier mal ein fachkundiger Link

https://www.kristallin.de/bilder.htm#Anker1

vielleicht hilft der, immerhin hast du das Stück in der Hand.

LG

PS: https://www.kristallin.de/Ostsee/Roter_Ostsee-Quarzporphyr/ROQP.html sieht schon mal ähnlich aus - bis auf die Kruste
Autor: Patty
« am: 08 Okt 19, 11:25 »

Hier noch ein paar weitere Fotos vom ersten Stein :)
Autor: Patty
« am: 07 Okt 19, 22:53 »

Hallo liebe Mineralienbegeisterte,
Ich oute mich mal direkt als Laie!
Ich habe im Ostseeurlaub ein gewisses Interesse für Steine und Mineralien entwickelt und einige Steine mit nach Hause genommen. Diese versuche ich nun zu bestimmen.
Gar nicht mal so leicht! Daher würde ich mich über eure fachkundige Hilfe freuen :)

Leider kann ich euch nur Fotos, Größe, Gewicht und den Fundort (Fehmarn) nennen.
Ich hoffe die Bilder genügen euren Ansprüchen

Stein 1: CA 4cm lang,3cm breit, 2cm hoch
94gr schwer, Strand von Fehmarn Sund
Stein 2 : rund ca. 3,5cm hoch, 2,5cm breit
42gr schwer, leicht! magnetisch, Fehmarn Sund

Ich danke euch im voraus