Mineralienatlas - Fossilienatlas
Arbeitsmittel / Means for work => Fototechnik / Photo technique/ la tecnología foto => Thema gestartet von: Arminius am 14 Sep 06, 16:51
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Hallo,
ich habe einige Fragen zu diesem Thema, da ich gerade meine ersten Versuche mit einer alten Spiegelreflex hinter mir habe und noch vieles im argen liegt. Gibt zwar schon diverse Postings zum Thema Fotografie, aber ein paar Fragen habe ich doch noch (vor allem an diejenigen, die noch mit analoger Technik fotografieren).
Zusätzlich stelle ich mal noch ein paar von den ersten Fotos ein und hoffe auf reichlich Kritik von euch, da ich Anregungen zur Verbesserung brauche und "ihr alten Hasen" vermutlich schnell meine Fehler erkennt.
Ich fotografiere mit einer Ricoh XR7, einem "Vivitar 2x Macro focusing teleconverter" und einem "Standardobjektiv" davor. Ausgeleuchtet habe ich bisher mit einem einfachen Spotlight, was recht bescheuert ist... Habe mir nun erstmal zwei Halogen Spots besorgt und hoffe damit bessere Fotos zu bekommen. Zusätzlich habe ich noch einen kleinen Blitz, den ich oben auf der Kamera befestige.
Die Kamera habe ich auf ein kleines Tischstativ gepackt, um Verwackelungen vorzubeugen.
Ich habe einen günstigen Film benutzt (den hatte ich noch) und zwar: Fujicolor C200 (CA135)
Ich fotografiere bisher keine MM-Sachen, sondern ausschließlich Stufen mit Kristallen im +5mm Bereich.
So hier ein paar Fragen:
1. Da der Film ja für Tageslicht ausgelegt ist, habe ich nun einen Gelbstich. Ist es sinnvoller einen Film für Kunstlicht zu verwenden, oder kann ich besser einen Blaufilter zum Weißabgleich verwenden? Wenn Blaufilter, Muss ich da auf einen genauen Typ achten?
2. Bei den Versuche hat sich herausgestellt, dass der Blendenwert "11" am meisten Schärfe gebracht hat. Bei größeren Stufen (z.B. der Fluorit von der Clara) sind die Randbereiche dennoch sehr unscharf und es gibt nur einen kleinen Punkt, der wirklich scharf ist. liegt das am Macro-Objektiv, kann man solche Stufen besser ohne fotografieren???
3. Hat einer Erfahrung gesammelt, ob es z. B. etwas bringt, Mineralien nass bzw. feucht zu Fotografieren, um z. B. den Glanz besser hervorzubringe, bzw um Kontraste stärker zu machen? (Der Quarz auf der Glaskopfstufe sticht im Original total heraus, auf dem Foto ist er nur schwer zu erkennen)
4. Sollte ich den Abstand zwischen Objekt und Objektiv so groß wie möglich wählen, z. B. damit man mehr Schrfe erhält?
Sooo, das war es fürs erste mit meinen Fragen. Danke für eure Zeit dieses Thema zu lesen. Vielleicht kann ich mit euren Tipps ein bißchen Geld bei der Entwicklung sparen.
Danke und Gruß,
Armin
1. Millerit, Donnerkuhle (Größe der Nadeln: ca. 3,5 - 4cm)
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2. Quarz + Glaskopf, Piesberg (ca. 10 x 6 cm)
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3. Fluorit, Grube Clara (ca. 16 x 10 cm)
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4. Quarz, Frettberg (ca. 7 x 5 cm)
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5. Quarz (Schaumburger), Extertal, (ca. 1,2 cm groß)
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6. Quarz, Piesberg (ca. 14x 5,5 cm)
Hier habe ich z. B. keine Ahnung, wie ich die gesamte Fläche halbwegs scharf bekomme... :-(
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Hallo ,
also als erstes würde ich mal den Blitz ausmachen .
Ich fotografiere nur Digital (So wie die meisten anderen hier wohl auch) ,
Also hab ich keine Ahnung was den Film betrifft.
zu Frage 4 : Also das ist immer so eine gradwanderung , wen du weiter weggehst wird das ganze natürlich schärfer , aber beim zuschneiden dan auch wieder "Pixelig" .
ich würde mir auch noch ein schönen Stoff Hintergrund besorgen , und das dan alles auf eine Art Ständer Montieren , damit Man wirklich nur die Stufe sieht .
Hoffe dir geholfen zu haben .
Jan-Henrik
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1. Da der Film ja für Tageslicht ausgelegt ist, habe ich nun einen Gelbstich. Ist es sinnvoller einen Film für Kunstlicht zu verwenden, oder kann ich besser einen Blaufilter zum Weißabgleich verwenden? Wenn Blaufilter, Muss ich da auf einen genauen Typ achten?
3. Hat einer Erfahrung gesammelt, ob es z. B. etwas bringt, Mineralien nass bzw. feucht zu Fotografieren, um z. B. den Glanz besser hervorzubringe, bzw um Kontraste stärker zu machen? (Der Quarz auf der Glaskopfstufe sticht im Original total heraus, auf dem Foto ist er nur schwer zu erkennen)
ich kenne mich mit blaufiltern nicht aus, doch kann ich mir vorstellen dass wie mit vielen anderen filtern auch (welche farbe auch immer) trotzdem vielleicht eine farbabweichung zu erkennen sein wird. mein tip wären weiße LED halogen strahler (ja, sowas gibt's, kostet aber 10€ das stück durchschnittlich) - die machen wirklich nur weisses licht, kein gelb oder so wie eine glühbirne, werden nicht warm, verbrauchen wenig strom etc. - aber relativ kostspielig im vergleich zu anderem
mineralien nass zu fotografieren kann etwas bringen, zum beispiel bei sachen wie labrador und so - kann man auf ebay lesen dass fast jeder verkäufer diese stufen feucht fotografiert wegen besserem glanz und kontrast etc - wie du gesagt hast. alle mineralien würde ich so allerdings nicht fotografieren da manches doch an sich schon genug glänzt und man probleme hat dass man bei manchen kristall'rasen' ständig kristalle hat auf denen das licht reflektiert wird.
hoffe da kann noch jemand anders was zu sagen ;) (bin ich mir eigentlich sicher) ...
seb
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Hallo Jan-Henrik & Thannator,
vielen Dank für eure Antworten! Ich werde mir nachher erstmal mit Stoff und Ständer einen vernünftigen Hintergrund zusammenbasteln und mich um die LEDs kümmern (habe sie gestern im Baumarkt schon in der Hand gehabt, sie dann aber doch wieder zurückgelegt und die Halogenstrahler mitgenommen -> am falschen Ende gespart... :-() Und dann heißtes einfach weiter rumprobieren... das bringt vermutlich am meisten!
Gruß,
Armin
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Hallo Armin,
siehe mal hier:
http://www.digitalfotos-online.de/fototisch.php
Gruß
Heinz
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Hallo,
mein tip wären weiße LED halogen strahler (ja, sowas gibt's, kostet aber 10€ das stück durchschnittlich) - die machen wirklich nur weisses licht, kein gelb oder so wie eine glühbirne,
leider nicht richtig. Die LED's sind meilenweit von einer spektral mit natürlichem Sonnenlicht vergleichbaren Zusammensetzung entfernt. Schau doch mal http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,9871.0.html (http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,9871.0.html) hier die letzten Einträge an.
Im Gegensatz zu Glühlampenlicht (das sich näherungsweise wie ein schwarzer Strahler verhält) kann man die Farbfehler von LED's kaum durch Filter beheben (man kann ja kein Licht dazufiltern).
Gruß
Berthold
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Hallo,
Berthold, du hast recht, aber: ;)
Wenn du grüne LEDs (nicht gelbgrün) homogen
dazu gibst muesste es besser werden!
ABER ;)
Die Mischung muss homogen sein!
MfG
Frank
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Hallo,
ja, wenn das so einfach wäre. Und dann muss man noch sagen, dass die "weißen" LES's (je nach Hersteller/Bauart) sehr unterschiedliche Spektren haben können. Ich war mal mit so einer preisgünstigen LED-Taschenlampe (Kopfleuchte) untertage. Schrecklich :o Da sieht man nichts (farbig), wie im s/w-Film. Da ziehe ich jede herkömmliche Taschenlampe oder Karbid-Grubenlampe vor.
Es wäre doch schon mal eine Entwicklung wert: Eine Normlicht-LED. ;)
Gruß
Berthold
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Hallo,
so unterschiedlich sind die Spektren nicht.
Du hast einen massiven Peak im Blauen. entweder 455nm oder 470nm mit einer Breite von vielleicht 20nm. Das ist der (In,Ga)N p/n-Übergang in der LED. Rein zufällig liegt der auf der Wellenlänge einer Hg-Linie (465nm?) Somit sind die Leuchtstoffe der Leuchtstoffröhren nutzbar um aus blau gelb zu machen. Da gibt es aber nur wenige. Man kann etwas mit dem Wirtskristall schieben und etwas mit der zugesetzten Seltenen Erde spielen. Aber es ist immer ein breites gelbes Etwas.
Was variieren kann, sind die Verhältnisse der Anteile. Aber prinzipiell sollte das Spektrum "gleich" sein.
MfG
Frank
(auf gute UV-LED und OLED wartend)
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Hallo Arminius,
zu den Fragen:
1. Ich habe nur 2 mal probiert, Stufen im Kunstlicht zu fotografieren und das mit Blau-Filtern (Nikon FE mit Makro-Aufsatzlinsen). Das Ergebnis hat mich für die nächsten 2 Jahre kuriert (=keine weiteren Versuche, Mineralien zu knipsen). Eigentlich geht das nur bei Tageslicht oder entsprechenden Lampen und passendem Film. Die farbstichigen Bilder dann noch in den Rechner "farbneutral" und unter Beibehaltung der Dynamik des Films einzuscannen, ist schon eine Zen-Übung. Jetzt fotografiere ich digital, man sieht sofort, was man macht. Ist jetzt natürlich so ein Tip für Reiche. Man hängt ja an seiner alten Kamera.
Halogen-Leuchten sind gar nicht so schlecht. Wie von Berthold schon erwähnt, haben die ein halbwegs kontinuierliches Spektrum, so dass man eine Chance hat, per Weissabgleich oder Film/Filter-Auswahl die Farben zu korrigieren. Manche Amethyste und Fluorite kommen bei Kunstlicht dennoch ziemlich grau rüber, trotz Weissabgleich, und auch über eine Farbkorrektur am PC kann man da fast nichts machen. Da kann man dann nur das gute Stück zum Vergleich neben den Monitor legen und das Bild im PC korrekt "kolorieren". Ist elendig aufwändig, da gehen viele Stunden drauf. Habe ich bis jetzt nur 1 mal gemacht.
Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil von Halogenlampen oder Glühbirnen ist ihre Trägheit. Eine Neonröhre z.B. geht fast vollständig an und aus, 100 mal in der Sekunde (50 Herz = 50 mal positive + 50 mal negative Spannung). Ich habe das vor ein paar Jahren mit einem schnellen Photometer gemessen. Wenn man die Messergebnisse sieht, tun einem die Augen weh. Dieses 100Hz-Flackern kann man übrigens mit einem EEG noch im Gehirn messen. Röhrenmonitore (am PC) sind noch schlimmer, wobei ein Lichtbalken 75 mal in der Sekunde von oben nach unten über den Bildschirm huscht. Ich vermute mal, dass LEDs noch weniger träge sind als Neonröhren.
Was heisst das für's fotografieren? Wenn man mit 1/125 s Belichtungszeit manuell auf den Auslöser drückt, kann man das Auslösen unmöglich mit der Phase der Röhre/LED abstimmen. Die träge Belichtungsmessung der Kamera nimmt den Durchschnittswert der Helligkeit, aber ob die Lampe beim Auslösen gerade voll leuchtet (->überbelichtet) oder ausklingt (->unterbelichtet) oder "passend hell" ist, ist Glücksache. Glühbirnen flackern auch mit 100 Hz, aber die Helligkeit schwankt nur etwa 10-40%, und zwar näherungsweise sinusförmig. Halogenlampen haben wir damals nicht gemessen, ich tippe mal, dass sie etwas träger (=besser) sind als normale Glühbirnen.
Oder sind LEDs etwa träge (Frage an die Spezialisten)?
2. Meines Wissens ist es bei allen Objektiven so, dass die Abbildungseigenschaften im mittleren Blendenbereich (Blenden 8-16) am besten sind, obwohl ich die Theorie dahinter nicht mehr drauf habe. Wenn Du mit "Randbereich" den Rand des Fotos meinst, ist das eher ein mieses Objektiv bzw. eine miese Aufsatzlinse. Ich fotografiere kleine Stufen tendentiell mit Blende 22-32, weil mir die Tiefenschärfe wichtiger ist und ich den "David-Hamilton"-Effekt bei leichter Anpassung des Kontrastes nicht mehr wahrnehme. Wenn ich einen "Landschafteffekt" haben will, also mit deutlich abgesetztem Vorder- und Hintergrund und "Tiefe", gehe ich auf niedrigere Blenden.
3. Ich habe nur einmal -widerwillig- Erdbeerquarze "geölt" (Wasser verdunstet zu schnell), weil man sonst nicht durch die rauhe Oberfläche hätte sehen können. Aber die Kamera sieht auch nichts anderes als das Auge, deshalb gibt es eigentlich keinen Grund, nachzuhelfen.
4. Ich denke, das ist einigermassen egal für die Schärfe, ob man ran-geht oder ran-zoomt, ausser dass es deutliche perspektivische Änderungen gibt. Ich finde, es ist auch nicht immer schlimm, wenn nicht alles scharf ist. Ein verschwommener Hintergrund gibt dem Foto "Tiefe". Aber bei Makrofotos hilft nur "Blende 128" oder digitale Mehrebenenfotografie (dazu steht was im Lexikon).
Ansonsten mal eine Auflistung der Dinge, die bei mir eine wesentliche Verbesserung gebracht haben:
a. Das Stativ beschweren. Die Belichtungszeit bewegt sich bei mir oft zwischen 1/20 - 1/4 s, und dooferweise ist das auch die "Zeitkonstante" der durch die Bewegungen des Kamera-Spiegels ausgelösten Vibrationen von Kamera und Stativ. An meinem Stativ hängen ca. 15kg Gewichte. Bei Kameras, bei denen man den Spiegel vor dem Auslösen hochklappen kann, gibt's das Problem nicht.
b. Wichtig ist, dass die Lichtquellen im Verhältnis zur Grösse des Objektes weit entfernt sind.
Wenn man mit der Lampe zu nahe herangeht, dann sind die verschiedenen Bereiche des Minerals unterschiedlich stark ausgeleuchtet, was sich post-hoc nur selten und mit gehörigem Arbeitsaufwand korrigieren lässt.
c. Zentral montierte Schalter für alle Lichtquellen, damit man die einzelnen Lampen leicht an- und ausschalten kann, während man durch das Okkular blickt. Ist nur eine Arbeitserleichterung, aber so schaffe ich im Schnitt 2-3 Stufen pro Stunde.
d. Punktförmige Lichtquellen sind so eine Sache. Wenn man eine ebene, glänzende Kristallfläche darstellen will, gibt es bei einer punktförmigen Lichtquelle vereinfacht gesagt nur 2 Arten von Reflexen: a) gar kein Reflex b) eine knallhelle Lampe, wenn man es geschickt anstellt, kann man auf dem Kristall nachher den Glühfaden sehen. Was man eigentlich will, sind unterschiedlich hell reflektierende Kristallflächen, bei denen sich die einzelnen Flächen gegeneinander abzeichnen. Also wird man das Licht durch einen Diffusor schicken (Reflektoren sind meist nicht hell genug). Meine letzte Variante ist Butterbrotpapier, das in schwarze Pappkegeln gerahmt vor Halogen-Spotlights montiert ist. Die Spotlights sind in etwa 40-70cm lange Schwanenhals-Mikrofonträger einmontiert, so dass man die insgesamt 4 Lichtquellen unabhängig voneinander ausrichten kann. Den Diffusor kann ich abnehmen, wenn ich mal eine punktförmige Lichtquelle brauche. Alles Marke Superbillig.
Meine "privaten" Faustregeln zum Ausleuchten:
Grosse Kristallflächen - diffuses Licht aus mehreren Quellen
Viele kleine Kristallflächen (glitzern) - diffuses Licht für die Gesamtausleuchtung, 1-2 punktförmige Lichtquellen aus grösserer Distanz für's Glitzern.
Rauhe Flächen - diffuses Licht
Glatte Oberflächen mit Wachsglanz - punktförmige Lichtquelle (mit diffusem Licht sieht z.B. Chalcedon sehr seltsam aus)
mugelig geschliffenes mit Glasglanz - punktförmiges Licht von schräg vorne, schwaches diffuses Licht von hinten.
metallische Oberflächen - diffuses Licht aus mehreren Quellen.
Ist alles nicht in Stein gemeisselt.
Gruss
Amir
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Hallo @alle
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Nun habe ich erstmal einige Ansätze über die ich mir Gedanken machen kann.
Ne digitale Spiegelreflex wäre schon ein Traum, aber für mich viel zu teuer und so bleibe ich erstmal bei meiner "old school" Ausrüstung... :-)
Das wichtigste ist glaube ich, dass ich mir mal mehr Zeit für die Fotos nehme... Habe für alle Bilder vielleicht so ne Stunde gebraucht...
Schönes Wochenende allen,
Armin
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Hallo,
LED's sind keineswegs träge, werden jedoch (normalerweise) nicht mit Wechselspannung betrieben. ;) so dass dieses Problem hier nicht auftritt.
Aber bei Makrofotos hilft nur "Blende 128" oder digitale Mehrebenenfotografie (dazu steht was im Lexikon).
Bei meinem Nikon-105 Makro-Objektiv kann ich bis Blende 54 abblenden. Allerdings wird bei sehr kleinen Blenden die Bildqualität insgesamt immer schlechter (aufgrund von Beugungserscheinungen an der Blende).
In einer Zeit, in der eine gute digitale Spiegelreflex sogar weniger kostet wie ein gutes (!) Makroobjektiv sollte man sich ernsthaft überlegen gerade in so einem Problembereich wie Makrofotografie von Mineralien doch digital zu arbeiten. Die Filmpreise schlagen bei vielen Fehlversuchen ja ganz gehörig zu Buche.
Vieles was hier geschrieben wurde gilt auch für digitale Fotografie.
Gruß
Berthold
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Hallo,
LEDs kannst du bis 2MHz modulieren (Suchwort Lichtgeschwindigkeit auf dem Labortisch). Aber die weissen LEDs werden durch den Lumineszenzkonverter bestimmt und an GLEICHSPANNUNG betrieben!
Zum Lichtflackern:
Die LSR modulieren nicht voll durch. Du wirst eine Restwelligkeit messen.
Siehe dazu http://www.hereinspaziert.de (http://www.hereinspaziert.de)
Ausserdem muesstest du dann eine konventionelle Drossel haben und kein
Zum EEG:
nimm einfach ein Hörgerät in einem Raum mit LSR. Du hörst deutlich ein 100Hz-Brummen. Das ist die EMS der Drosseln. Das führt auch dazu, dass Aquarianer pH und Leitfähigkeit fast nie im Becken messen. Da sind die LSR drüber ;) Die nehmen ein Becherglas und messen dann.
Dann lege dich mal ans EEG, mach mal LSR an und messe µV (Aussenpotenial am Schädel) statt die ca 50mV pro pH! Sind die EEGs überhaupt schon so schnell?
MfG + just my 2 cts
Frank
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Hi,
autsch ... das mit den LEDs bei Gleichspannung ... o.k. , Flackern ist nicht...
Da habe ich ziemlich viel Grips für ein Problem verschwendet, das es gar nicht gibt.
Ich sollte es mal in der Politik versuchen.
<offtopic>
Zum Flickern/Flackern und dem EEG:
Ich kann nur sagen, was ich über das Fotometer auf dem Oszi gesehen habe,
und das war eine ziemlich üble "Sägezahn-Welle" (steil ansteigend, exponentiell abfallend),
ging nicht bis auf Null runter, aber ich meine mich an Werte um 5-20% der maximalen Helligkeit
erinnern zu können.
Der Monitor wird zwischendurch wirklich fast schwarz, Resthelligkeit < 1%.
Wir wollten das auch erst nicht glauben.
Auf http://hereinspaziert.de habe ich nur eine Refernz auf 130/260 Hz-Betrieb gefunden,
das ist tatsächlich jenseits von Gut und Böse.
Wie "schnell" so ein EEG ist, hängt davon ab, wie "nah" man an die Signalquelle heranrückt.
Das Überwiegen niedriger Frequenzen bis ca. 200 Hz mit Peaks an verschiedenen Stellen im Spektrum
hängt mehr damit zusammen, dass man die Spannungsänderungen grösserer Bereiche des Gehirns misst
und dabei die Aktivität vieler Nervenzellen mittelt.
Die Nervenzellen selbst tauschen Signale über kurze lokale Spannungsänderungen von ca. 0.5-1 ms Dauer aus.
Das mit dem EEG liess sich damals leicht überprüfen:
Augen zu, 100 Hz Modulation weg. Die Netzhaut des Auges selbst ist auch polarisiert,
da muss man aufpassen, dass man nicht auf diese Polarisation "reinfällt".
Der Proband war natürlich elektrisch gut abgeschirmt und geerdet.
Wie sehr die elektromagnetischen Streuungen bei der Messung eine Rolle spielen,
hängt davon ab, wo die Referenzelektrode steckt. Wenn man z.B. eine Elektrode an die Stirn pappt und die
andere an die Wasserleitung (gegen Erde messen), wird man die Einstreungen gut messen können.
Ist die Referenzelektrode woanders auf dem Schädel, hängt es vom Abstand der Elektroden ab und davon, in welcher Richtung die Einstreungen durch den Kopf "laufen" und ob dieser so polarisiert wird, dass man dies über die Elektroden messen kann.
Wenn man lokale Spannungsánderungen messen will und die Referenzelektrode ist in der Nähe der Messelektrode, dann sollten einen 100 Hz Signale schon stutzig machen.
Es gibt auch schon Veröffentlichungen zu dem Thema, man hat eine relativ genaue Vorstellung davon,
wie gut diverse Hirnareale so ein Flickern wegfiltern: wenn ich das noch Recht in Erinnerung habe,
macht die Netzhaut 200 Hz noch mit Links mit, im Thalamus geht es ca. bis 150 Hz
(der Thalamus ist wesentlich an der "Generierung des EEGs" beteiligt) und in der Hirnrinde ist
im "Eingangsareal" etwa bei 120-150 Hz Schluss. Wenn wir mit den Ohren sehen würden,
wären LSR tatsächlich "nervtötend", weil die Nervenzellen in der Hör-Hirnrinde Signalmodulationen
von mehreren Hundert Hertz folgen können.
Hier eine Referenz:
Vision Res. 1984;24(9):943-8.
Fluorescent tube light evokes flicker responses in visual neurons.
Eysel UT, Burandt U.
Eigentlich sind Neonröhren super, wenn man sie nur paarweise und phasenversetzt triggern würde.
</offtopic>
Zum Knipsen wären Neonröhren dann natürlich immer noch nicht geeignet.
Gruss
Amir
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<offtopic>
Zum Flickern/Flackern und dem EEG:
Ich kann nur sagen, was ich über das Fotometer auf dem Oszi gesehen habe,
und das war eine ziemlich üble "Sägezahn-Welle" (steil ansteigend, exponentiell abfallend),
passt, erst der Anstieg durch die Hg-Entladung, dann der Floureszenzabfall (langsam), alles mit 100Hz.
Auf http://hereinspaziert.de habe ich nur eine Refernz auf 130/260 Hz-Betrieb gefunden,
das ist tatsächlich jenseits von Gut und Böse.
Am EVG! Andere Technik als die ollen Drosseln! heizt du immer noch dem Raum mit KVG? 8)
Es gibt auch schon Veröffentlichungen zu dem Thema, man hat eine relativ genaue Vorstellung davon,
wie gut diverse Hirnareale so ein Flickern wegfiltern: wenn ich das noch Recht in Erinnerung habe,
macht die Netzhaut 200 Hz noch mit Links mit, im Thalamus geht es ca. bis 150 Hz
(der Thalamus ist wesentlich an der "Generierung des EEGs" beteiligt) und in der Hirnrinde ist
im "Eingangsareal" etwa bei 120-150 Hz Schluss. Wenn wir mit den Ohren sehen würden,
wären LSR tatsächlich "nervtötend", weil die Nervenzellen in der Hör-Hirnrinde Signalmodulationen
von mehreren Hundert Hertz folgen können.
Hier eine Referenz:
Vision Res. 1984;24(9):943-8.
Fluorescent tube light evokes flicker responses in visual neurons.
Eysel UT, Burandt U.
Eigentlich sind Neonröhren super, wenn man sie nur paarweise und phasenversetzt triggern würde.
Leite das doch mal an Robert, dem Admin von hereinspaziert weiter. Imho suchte der lange solche Stellen...
MfG
Frank
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dann muss es ein wunder sein wie ich mit LEDs fotos mache ...
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Hallo Arminius,
als alter Vivitarfotograf muss ich dir sagen, daß es immer bessere und brilliantere Aufnahmen gibt, wenn du zwei verschieden starke Lichtquellen benutzt, am Besten 2 schräg angerichtete Blitze in unterschiedlicen Abständen, das ist ähnlichwie nbei der Porträtfotograpfie die geben die beste Brillianz, dann bespritze den Stein mit einer Blumensprayzerstäuberflasche oderoder wie das Ding heißt, damit er glänzt mit Haarspray deiner Freundin an,
Herzlichst Don Ronaldo
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Wasserbesprühung und Haarspray?! :'( Das ist ja der gleiche Frevel wie wenn man Schläge an einer Stufe mit Farbe retuschiert oder anderweitig daran rummanipuliert. Ein unfotogenes Stück wird dadurch auch nicht besser. Ich kann mir außerdem nicht vorstellen das Stufen auf diese Art naturgetreu rüberkommen. Fotografie ist ein kunstvolles Spiel mit Licht und Schatten - Hell und Dunkel, bei einem hohen Maß an Geduld und Übung. Eventuelle Rückschläge sind hierei selbstverständlich als Ansporn zu verstehen. Vom Blitz halte ich wegen Farbabweichungen generell nicht viel.
Glück Auf und Gut Bild!
der Bergmeister
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Also Haarypray und Wasser hat beim Fotografieren an einer Stufe ebensowenig verloren, wie Öl oder Lack. Da hat Bergmeister völlig recht. Wenn eine Stufe halt nicht glänzt, dann glänzt sie nicht.
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Hallo Jungs nicht aufregen, schaut doch wer das mit dem Wasser und dem Haarspray geschrieben hat "Don Ronaldo".
Wer von dem Ratschläge annimmt ist selbst schuld. ;D ;D
Gruß loparit
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Richtig, loparit ;D. Und um wieder zurück zum Thema von Arminius zu kommen: In der LAPIS gab es beginnend mit Ausgabe 5/2004 eine sehr interessante Artikelreihe mit dem Thema Mineralienfotografie für Sammler. Der besagte erste Teil beschäftigt sich beispielsweise mit Aufnahmen im Makro- bis Microbereich, sowohl im Digital- als auch im altbewährten Film-Verfahren. Wer kein Abo hat kann die Hefte auch einzeln unter www.lapis.de (http://www.lapis.de) bestellen.
Glück Auf!
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Das mit den Lapis Heften ist doch mal ein guter Tipp! DANKE :-) (...inzwischen Träume ich sogar schon Nachts von einer Digitalkamer und guten Fotos ....man, man, man...)
Gruß,
Armin