Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Achate / Agates => Thema gestartet von: geomueller am 21 Jun 04, 18:33
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Der Situationsbericht über das Achatvorkommen aus St. Egidien/Sachsen wurde ins Lexikon gestellt, siehe hier: www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen/Erzgebirgisches%20Becken/St.%20Egidien
Geomueller (Globalmoderator)
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Hallo Achatfreunde,
neulich auf der Achatbörse in Niederwörresbach war ein Stand mit vielen Achate aus St. Edigien.
Waren alle wie die amerikanischen Thundereggs mit herrlich dunklem rot und Farbenpracht. Wo werden die denn gefunden ? Sind ja alles eigenständige Knollen. Kann man die noch auf Feldern finden ? Sammelt die jemand speziell von euch ?
Freu mich über jede Antwort
Christian
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Du kannst berichtigen: St. Egidien.
Siehe: http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen/Erzgebirgisches%20Becken/St.%20Egidien (http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen/Erzgebirgisches%20Becken/St.%20Egidien)
Die momentane Situation ist mir leider nicht bekannt.
Glück Auf
Uwe
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Hallo quartzman
Mit etwas Glück kann man auf den Feldern noch was finden!Der Achat von mir,siehe auf :"http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen/Erzgebirgisches%20Becken/St.%20Egidien",ist auch ein Lesefund vom Feld vor ein paar Jahren!
Grüße der Moldijaeger
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für gewöhnlich wirste graben müssen um achaten in form von thundereggs zu finden. aber hierzulande nicht mehr so einfach. du hast übrigens deine frage selbst beantwortet. st. egidien wird natürlich bei st. egidien gefunden.
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glück auf quarzman (christian),
wenn du dich für die st. egidien achate interessierst, kannst du dich mal mit hernn krause aus hartmannsdorf bei chemnitz in verbindung setzen.
seine tel.nr kannst du in einer PM erhalten.
er war schon zu tiefsten ddr-zeiten offiziell vor ort aktiv...hat also entsprechend interessantes und bearbeitetes material ;) :)
die preise sind auch vernünftig
ansonsten ist´s mit dem orginalfundort in st. egidien immer noch problematisch...es kann schnell zur anzeige kommen, wenn ....!!!
kannst dir aber auch in der mittelbaren umgebung ´nen claim pachten ;D und darfst graben :)
mußt dich in diesem falle mal vor ort irgendwie erkundigen bzw. dich mit herrn krause betreffs weiterer details kontaktieren
glück auf
lutz
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Hallo,
Hätte auch noch welche zum abgeben.
Schau mal hier:
http://www.jgr-apolda.de/index.php/topic,1934.0.html
In der Mineralien-Welt war 1997 ein Artikel zu Achaten von St. Egidien. Da wurde eben auch gesagt, dass es sich um genehmigte Grabungen handelte und das das Sammeln dort nicht gern gesehen wird.
Glück Auf!
Smoeller
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Hallo,
vielen Dank erstmal für die Antworten und links.
Kaufen möchte ich momentan noch keine Achate aus der Gegend. Bin versierter Steinbach Sammler. ;D Nur leider muß man da auch Glück haben was anständiges zu finden. Aber als zweite Region könnte ich mir später schon vorstellen mit den tollen Steinen aus Egidien zu beginnen.
Gruß
Christian
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Hallo
Da kann ich lutz nur bestätigen, ;)
Ich habe den größten Teil meiner Achatsammlung von Herrn Krause.
Vor allem seltene Stücke wie weiße und gelbe Färbungen, aber auch füllungen mit Baryt und Amethyst.
mfg
Martin
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Achat aus St. Egidien mit einer absolut außergewöhnlichen Färbung.
Größe der halben Geode 20 x 16 cm
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Wer weiß, vielleicht stammen die Achate auf der Börse ja von diesem Fund hier ;D
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,17319.0.html
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Nun, das glaube ich nicht.
Es gibt viele Sammler und Händler die noch größere Bestände haben denn die Fundstelle war recht ergiebig.Ab und zu werden auch Sammlungsauflösungen auf Börsen veräußert.
Beste Sammlergrüße
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ich würde das auch bezweifeln. der ertappte sammler wird seine funde sicher nicht zurückbekommen. und ob der eigentümer die dann verkauft... naja... nicht immer.
sind wohl eher altbestände oder so.
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Es ist über Jahrzehnte immens viel Material davon gefunden worden und auch ebenso viel Material im Umlauf. "Gute" Sachen sind seltener, aber normale rote Achate aus St. Egidien sind nicht selten auch an Souvenirständen an typischen Touristenmagneten zu finden. Hab selber noch eine Kiste Rohmaterial aus den frühen 80ern. Mal schauen, ob das überhaupt lohnt, die schneiden zu lassen.
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Weitere schöne Achate von dieser Fundstelle sind jetzt im Lexikon unter:
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen/Erzgebirgisches%20Becken/St.%20Egidien#Medientabelle5 (http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen/Erzgebirgisches%20Becken/St.%20Egidien#Medientabelle5)
Übrigens kann jeder seine Minerale ins Lexikon stellen.Es ist auch gar nicht so schwer.
Es ist zehn mal besser etwas bleibendes im Lexikon zu hinterlassen als das schöne Mineralbilder im Forum mit der Zeit in der Versenkung verschwinden.
Beste Sammlergrüße
Roland Noack
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Weitere und ähnliche Achate dieses Typs findet Ihr im Lexikon unter:
- Rüsdorfer Wald
und
- Kuhschnappel
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Solche Kugeln sind oder waren nicht oft aufzufinden. Es ist hier eine Kugel getrennt und gegeneinander
verschoben worden. In diese entstandene Kluft drang SiO2 reiches Material ein und so wurde die
Kugel wieder verkittet
Es gibt noch andere Rhyolithkugelvariatäten wie------
Achatemulsionen
Achattrume
Kugeln gefüllt mit Kaolinit---- erdigen Eisenhydrid ---- gemeinsames auftreten von Jaspis und Achat
grüner und rotbrauner Jaspis
Belegbilder darüber zu einem späteren Zeitpunkt
Kugelgröße 14 mal 9 cm
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Hier sind sie, die angekündigten Belegstücke
Achat emulsion
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Achattrum
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gemeinsames auftreten von Jaspis und Achat
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erdiger Eisenhydrid mit Achat
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Kugel --hohl mit Ablagerungen von Kaolin
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Hallo,
interessante Stücke. Mit dem Titel komme ich allerdings nicht klar "Durch Magmaeinfluß getrennte Rhyolithkugel". Ich denke es sind tektonisch gebrochene Stücke die mit Quarz ausgeheilt sind. Einen "Magmaeinfluß" (wie sollte der aussehen?) nach der Bildung der Achate würde nach meinen Vorstellungen der Achatgenese in den zeitlichen Ablauf nicht reinpassen.
Gruß
Berthold
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Und dann gibt es noch die große Vielfalt von
gefüllten Kugeln mit Farben von blau --rot-- gelb und
allen Farbvarianten und Formen
zum Abschluss noch 3 Belegstücke mit kleinen Drusen
Gruß an Alle
Gerhard
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Hallo Berthold
Es gibt zur Enstehung der Achate eigentlich viele Abhandlungen
---- von einer Eindringung in den Gasblasen mit wässrigen
Minerallösungen bis zu einer magmatisch beeinflussten
Bildung aus einer Schmelze. Das heißt, es gibt nicht nur eine
Theorie zur Enstehung der Achate und sie ist vielfältig.
Ich meine -- das mit Magmaeinfluss die Zeiträume zwischen
den einzelnen vulkanischen Eruptionen. Und so wurden
Kugeln getrennt und wieder verkittet. Der grüne Jaspis
ist ja eigentlich unter Druck verfestigte Asche, und läßt sich
auch sehr schlecht polieren. Ich habe noch Kugeln ,die voll
ständig zertümmert und wieder verkittet sind
Gruß Gerhard
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Hallo Gerhard,
ja, es gibt da recht viel Theorien - und noch mehr Spekulationen. Nur, es gibt auch wissenschaftliche Forschung und Untersuchungen zur Achatgenese. Allerdings kenne ich keine Theorie nach der Achate in einem Temperaturbereich über dem kristischen Punkt des Wassers (und den hätten wir bei Magma ja sicher) gebildet würden (wenn Du dazu Infos/Literatur hast: bitte Quellen nennen). Ich sehe auch keinen Anhaltspunkt bzw. Notwendigkeit durch Magmaeinfluß getrennte Rhyolithkugel zu vermuten, schlichte Tektonik reicht ja auch.
Gruß
Berthold
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Hallo Berthold
Die bekannteste Theorie zur Entstehung der Achate ist doch die---- Achate enstehen in Gasblasen
in der erstarrenden Lava.( in basischen und sauren Laven)---- also basische Achate findet man
in Melaphyre--- saure Achate in Porphyre od Rhyolithe
Schon im späten Mittelalter wurden Untersuchungen durchgeführt von Collini
Im 20.JH dann Liesegang --- Blankenburg ---Fischer usw.
Ich lehne mich andie Theorie von Blankenburg (auch Werner),denn die Kugeln von St Egidien
sind sternförmig ausgefüllt---( saurer Magmatit des Rotliegendeen)
Literatur -----Achat von Blankenburg 1982 und 6 weitereDarlegungen.
auch in Aufschluss 42, Seiten 275---- 282 von Lottner -Blankenburg
1991
Gerhard
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Hallo Gerhard,
mal vorweg:
Folgende Postulate sind das Ergebnis neuerer Achatentstehungsforschung:
1) Achate sind grundsätzlich sekundäre Füllungen von Gesteinshohlräumen.
2) Achate in Vulkaniten sind keine vulkanischen Produkte, sondern späte Bildungen in erkalteten Laven.
3) Achate entstehen ausschließlich im sogenannten "sedimentär-diagenetischen Druck-Temperatur-Bereich", dessen T-Obergrenze bei ca. 180-200 °C liegt. Sie bilden sich in vielen Fällen bei Temperaturen deutlich unter 180 °C.
4) Die Achatsubstanz - hauptsächlich Siliziumdioxyd - kann nur mittels wässriger Lösungen zum Achatbildungsort, d.h. in den Gesteinshohlraum transportiert worden sein.
5) Die Lösung muss eine relativ hohe Dichte (nahe 1g/cm³) besessen haben. Das heißt: gesättigter oder gar überhitzter Wasserdampf sind auszuschließen.
(Zitatquelle: http://www.horo-achate.de/entstehung/entstehung_de.shtml)
Auch wenn ich jetzt den Aufschluss-Artikel auf die Schnelle nicht gelesen habe, die Theorie von Blankenburg 1982 (Achate in den Rhyolithen seien umgewandelte Xenolithe saurer Sedimentgesteine) muss spätestens durch GÖTZE et al (2001) aber auch schon durch HAAKE & HOLZHEY (1989) als widerlegt gelten. Wissenschaftlich abgesichterte Temperaturen (Achatgenese) - auch St. Egidien - bewegen sich immer (deutlich) unter 250°C.
Gruß
Berthold
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Sie sollen eine Seltenheit sein,die blauen Achate aus der Umgebung von St.Egidien. Und ich habe
einen gefunden ,am ------.Das Fundstück hatte keine übliche Kugelform ,sondern es sah aus wie ein Felsbruchstück, Ich habe dann diese Form herausgechliffen.
.Bis auf einen Fehler sind die Ringe komplett
Mich würde noch interessieren,welche Minerallösungen diese blauen Farben hervorbringen,denn die
meisten Achate von St.Egidien haben eine rötliche Farbton.
Ich bin bestimmt nicht der einzigste, der einen blauen Achat hat. Also--dann zeigt mal Eure blauen
Achate von St.Egidien
Gruß Gerhard
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http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen/Erzgebirgisches%20Becken/St.%20Egidien
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Hallo ... also erstmal bin ich begeistert was du so alles findest hier bei uns
das zeugt von langen und intensiven suchen...
also so einen ganz blauen kann ich nicht bieten aber mal einen von den großen stammt von dem bau der gastrasse.
auch dieser zeigt herrliche farben .. die berühmten einschlüsse intressant für mich links der kleine kern ist nur blau.
es ist nicht das tiefblaue sondern geht ins helle.. habe noch welche die eine blsse farbe haben und in richtung rosa gehen
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Hallo Miteienander!
Jaa... wie ist das mit St. Egidien und den "Blauen"?
Nach (sicher nicht nur) meiner Erfahrung ist es so; die klassische Fundstelle auf dem Feld und am Rande des Feldes lieferte die kleineren runden Geoden- meist mit einem roten festungsartigen Achat- die Blauen waren dort die absolute Ausnahme.
Dann gab es 1996 eine (offizielle!) Grabung am Rande des Feldes Richtung der alten Talkgrube auf die bereits vorher bekannten großen, teils sehr großen Geoden- diese waren meist linsen(!) förmig und meist mit blauen Achat. Es gibt dazu auch eine Veröffentlichung (war das nun in Lapis oder Minaralienwelt?- muß ich schauen) mit Bildern vor Ort und der geschnittenen bzw. der polierten Stücke...
Warum dieser Unterschied sowohl der Göße, der Form und der Farbe- keine Ahnung, habe dazu auch noch keine schlüssige Erklärung oder Antwort gefunden- Ist aber so.
Also soweit für heute
Grüße aus dem verschneiten Thüringen
Frank
PS.: Atollachat...der sieht meiner Meinung nach anders aus...
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............ die großen achate von st.egidien liegen auch in weit größerer Tiefe bei den offiziellen grabungen kamen knollen bis 50 cm die waren auch reichlich gefüllt
im buch von Haake ist ein bild welches die grabungen zeigt und man erkennt auch das es sich um ca 3,50-4,0 meter tiefehandelt
Darum gab es beim bau der umgehungsstrasse zur autobahn auch keine oder fast keine funde dort war man einfach nicht tief genug
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Hallo
Ich habe die Disskusion über -Achate - gelesen,und für alle die mal welche sehen wollen.
Hier sind sie. Habe sie selber ...........gefunden. Die Bänderungen sind so zwischen 2 und 3cm stark und
und ich finde ,sie haben einen schöne Farbpalette.
Gruß Gerhard
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Und ich fand auch dort Achate ,die nicht sternförmig sind .Und sie haben eine große Farbpallette von
weiß bis Blau.
Hier nur ein paar Belegfotos
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Hallo Gerhard
Bei deine ersten drei Bilder handelt es sich um die abgescherten Stücke eine Linse.
Mit Gangachate hat das leider nichts zu tun.
Beste Grüße
Roland
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Bild 93 und 94 war mal ein größeres Stück das beim bergen und späteren bearbeiten durch Risse
zerborsten ist. Daraus entstanden die zwei Handstücke. Das Stück sah nicht nach einer Linse oder
Kugel aus. Gefunden etwa dort ,wie es in der Literatur beschrieben wurde.
Gerhard.
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Hallo Gerhard
Bei deine ersten drei Bilder handelt es sich um die abgescherten Stücke eine Linse.
Mit Gangachate hat das leider nichts zu tun.
Beste Grüße
Roland
Jo, sehe ich auch so.
Gruß Bergmeister
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So wie ich die Achate um St. Egidien kenne, sind die ersten drei gezeigten Achate vom Feld Richtung Rüsdorf. Die Achate der "klassischen" Fundstelle sind rund. Ich hänge mal paar Bilder meiner enstpechenden Fund an.
Uwe
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Hallo Uwe!
Warum stellst du deine Fotos nicht im Lexikon ein?
Gerhard hat zudem seine Stücke anscheinend selbst gefunden und da kannst du die schlecht nach Rüsdorf verschieben.
Hallo Gerhard!
Leider tendiere ich bei deinen Gangachaten auch zu abgebrochenen Randstücken von den großen Linsen.Mit einem Foto in der Queransicht und von der Rückseite könnte man das wahrscheinlich besser erkennen.
Gruß Jens
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Hallo Jens,
wenn man die Gegend nicht genau kennt, kann man den Fundort schon verwechseln. Das Feld, auf dem ich meine Achate gefunden habe, liegt rechts der Straße von St. Egidien nach Kuhschnappel.während die Fundstell der Kugeln links der Straße oberhalb der Nickelhütte liegt.
Uwe
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Erstmal danke für Eure Meinungen,
Es stimmt erst einmal,die Achate im Gebiet von St.E sind Kugeln und die vom Rüsdorfer Gebiet sind
Linsen.
Und geographisch das Gebiet St.E liegt westlich der Straße nach Kuhschnappel das Gebiet Rüsdorf
östlich der Straße.
Und meine dargestellten Belegstücke sind vom Gebiet St.E---ja und selber geborgen----
Ich habe mal eine kurze Skizze angefertigt ,wie das Stück so ungefähr aussah als ich es fand(oder
etwa so wie der Gangachat im Lexicon-Fundort Langenthal)
Und ich habe noch Fotos als Anhang ,wo ein Gang eine Kugel durchbrochen hat.
Übrigens das Stück ergab mehrere Scheiben. Sie haben etwa alle die gleich Gangbreite .
Nun sind zwei Meinungen vorhanden ???
Ich sage ---Sieg durch Aufgabe--- ::)
Gruß Gerhard
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Hallo Gerhard,
da hast Du etwas wirklich besonders gefunden (zumindest meiner Meinung nach). Die Kugeln, welche durch den Gang zerschnitten sind , sind natürlich zweifellos St. Egidien. Für mich ist diese Bildung neu. Also wohl doch Gangachat? Aber da die Achatbildung ohnehin noch einige Rätsel aufgibt, möchte ich nicht weiter über diese Bildung philosophieren.
Gruß
Uwe
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Das Feld welches sich östlich der Straße St.Egidien-Kuhschnappel befindet ist das sogenannte Ostfeld St.Egidien !
und dort kann man mit Glück und geduld noch solche stücke wie von Uwe gezeigt finden .
das Sind aber alles Linsen bei denen der Porphyrmantel weitestgehend weg ist z.B. Verwittert
Hat mit Rüsdorf nichts zu Tun .
zu den Durchtrennten .. eine kleine Idee von mir , einen einfachen Sammler der sich Gedanken macht wie es zu solchen Bildungen kommt .:
mal angenommen die eigentliche Kugel war schon da , aber noch fest im Porphyr nicht ausgewittert .
Neue Vulkanische aktivität setzt ein und es kommt dadurch zu Spannungen tektonischer art .
ein Riss würde dort entstehen wo der Porphyr den wenigsten Wiederstand leistet , also da wo sich die bereits mit achat gefüllten Hohlräume befinden , genau mitten durch diesen Hohlraum .-
der Riss wurde nun durch Jaspis oder verfestigtes aschematerial neu verkittet oder gefüllt .-
Ps: Ich habe noch keine derartigen Durchtrennten Kugeln gesehen oder gefunden wo der " Gang " der durchtrennt hat mit Achat gefüllt war
Weiterhin möchte ich auch nicht weiterphilosophieren ....
Gruss Mario
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Hallo!
Es stimmt erst einmal,die Achate im Gebiet von St.E sind Kugeln und die vom Rüsdorfer Gebiet sind
Linsen.
In St Egidien gibts auch Linsen und nicht nur Kugeln.Die Jaspisadern kamen auf dem Feld auch als Klötzer vor und an solche Teile,welche halb Kugel und halb Gang waren kann ich mich auch erinnern.Die haben wir damals alle weggeschmissen,weil es halt kein richtiger Achat war.Richtige Dummheit sowas-heute finde ich das hochinteressant in seiner Bildung.
Gruß Jens
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Hallo!
Die kleinste gefundene Linse von St.Egidien mit 5cm Breite vor einer 28cm Linse von St.Egidien
Gruß Jens
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Hallo Gerhard, hallo Uwe
Also wohl doch Gangachat?
Nein, Bild 107, 108 und 119 zeigen Achatgeoden mit eingelagertem Tuff (kein Achat) und somit auch kein Gangachat.
Der Tuff war zuerst da, also vor der Achatbildung.
Mario hat das nochmal ganz gut beschrieben und wie auch schon mitgeteilt gab es in St. Egidien sowohl Kugeln als auch Linsen.
beste Grüße
Roland
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Hallo!
Die kleinste gefundene Linse von St.Egidien mit 5cm Breite vor einer 28cm Linse von St.Egidien
Gruß Jens
Wer hat denn eigentlich die kleinste/größte polierte Kugel/oder Linse aus der Gegend ?
Ich hab eine Kugel von 4,3 cm in olivgrün , weiß aber nicht genau woher die ist ,war maln Geschenk gewesen .
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Hallo R.L. Pseudo!
Kugeln gab es noch kleinere.Linsen gab es als Härtlinge mit mehreren Bildern bis ca.60 cm.Im Anstehenden waren Härtlinge bis Metergröße zu bewundern,aber aufgrund wiedriger Umstände nicht zu bergen.
Gruß Jens
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. . . hab davon gehört .Lechz . . . ;)
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Kann mir einer das ungefähre Alter der Achate aus St. Egidien nennen? Nach intensiver Recherche ist mir der Rochlitzer Ignimbrit aus der Zeit des Rotliegend ein Begriff, jedoch findet man kaum absolute Zahlen. Aktuellste Arbeit: Hoffmann et al. (2012) spricht von 294.4 ± 1.8 Ma.
Kommt das hin? Danke!
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Hallo,
Das Alter dürfte so hinkommen. Ist halt in der Spätphase der vasriszischen Orogenese entstanden, die Alter variszischer Gesteine bewegen sich zwischen ca. 290 und 325 Mio. Jahren.
Glück Auf!
Sebastian
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Super, danke dir! :)
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Hallo Freunde! Ich grabe das alte Thema mal aus. Habe heute bei Kuhschnappel so eine Kugel gefunden :) Ebenso das grüne Gestein. Was sagen denn die Profis? Ich habe hier absolut kein Wissen parat ;D Wer könnte mir denn so eine Kugel in zwei Hälften teilen? Oder wie wird es gemacht?
Danke schön!
Gruß Markus
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Im Prinzip kanste die Kugel vorsichtig mit Winkelschleifer und Diamantblatt schneiden ,schön langsam damit´s nicht zu warm wird ,Fliesenschneider mit Nassschnitt oder Steinsäge geht auch ,wenn zu klein in Gipsblock eingießen und den schneiden .
Danach mit Sandpapier (Nassschleifpapier )100er über 200er 400er,600er bis zu 1000er Körnung von Hand polieren ,ist mühsam aber geht,Schleifpapier auf Glasplatte (eben ) legen .So hab ich die oben gezeigte Kugel bearbeitet ....