Mineralienatlas - Fossilienatlas
Arbeitsmittel / Means for work => Exkursionsmaterial (Werkzeug etc.) / Field trip material (Tools etc.) => Thema gestartet von: woodpecker am 06 Jul 04, 12:24
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Was braucht man, einen Pick- oder einen Schürfhammer? Möchte Fossilien im Geschiebe suchen und auch im Herbst nach Rügen (Jasmund) und dort auch wenn möglich im Kreidebruch suchen. Kann mich da jemand aufklären?
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Hallo woodpecker,
also auf Halden, oder wie bei Dir im Geschiebe, macht sich der Schürfhammer wohl besser...oder besser gleich nen Klappspaten ;) ???
Persönlich nutze ich mehr den Pickhammer, da ich meist in Gebieten mit Tonschiefer unterwegs bin...zur Unterstützung kommt dann ein Flachmeissel zum Einsatz.
Hast wohl den Newsletter von Krantz bekommen... :D, sind ja mal interessante Preise für Estwing-Werkzeug.
Vieleicht hilft Dir ja mein Geschwafel weiter... :-\,wenn nich antworten bestimmt noch mehr Leutchen ;)
Grüße vom Schatten
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Hallo Schatten
Wenn dir dein Augenlicht lieb ist dann klopfe NIEMALS mit einem Estwing Hammer auf Meisel oder sonstigen Stahl!
Da kann es beim Hammer ganz böse Absplitterungen und Querschläger geben! Ich habe das Anfang der 80er Jahre in der ehemaligen Tongrube Unterstürmig selber gesehen wie einem Sammler das Auge durch nen Splitter zerschossen wurde!
Gruss Joachim
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Hallo Joachim,
beide Gerätschaften sind von Estwing...hatte bisher keine Probleme...mir flog eher eine Unmenge an Gesteinssplitter um die Ohren... :-\
Habe immer ne Schutzbrille dabei und meist hab ich sie auch auf, ok nich immer...aber meistens.
Bist Du jetzt etwas beruhigt...? Aber guter Hinweis...nehmt doch bitte ne Schutzbrille mit...auch Gesteinssplitter tun weh...hatte auch schon ein blaues Auge ::), zum glück kein kaputtes.
Im Thread Geheimnis gelüftet seht Ihr einen vorbildlichen Sammler...unseren McSchürf...so muß das aussehen.. :D nun ja er hat die Brille fürs Foto hochgeschoben...so solltet Ihr dann nich klopfen-bringt nichts ;)
der Schatten
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Hallo Joachim,
beide Gerätschaften sind von Estwing...hatte bisher keine Probleme...mir flog eher eine Unmenge an Gesteinssplitter um die Ohren... :-\
Habe immer ne Schutzbrille dabei und meist hab ich sie auch auf, ok nich immer...aber meistens.
Bist Du jetzt etwas beruhigt...? Aber guter Hinweis...nehmt doch bitte ne Schutzbrille mit...auch Gesteinssplitter tun weh...hatte auch schon ein blaues Auge ::), zum glück kein kaputtes.
Im Thread Geheimnis gelüftet seht Ihr einen vorbildlichen Sammler...unseren McSchürf...so muß das aussehen.. :D nun ja er hat die Brille fürs Foto hochgeschoben...so solltet Ihr dann nich klopfen-bringt nichts ;)
der Schatten
;D Wer sagt denn das ich beunruhigt war? Ist ja dein Auge! ;D
Gruss Joachim ;)
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??? >:( ???
Wie darf ich denn das verstehen ???
Ich bin von ausgegangen, es war ein besorgter Hinweis für Nachwuchssammler.
Verzeih mir meine Naivität...
Oder versteh ich den Witz jetz nich... ??? ::)
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8) Das sollte ein Spässchen sein! ;)
Gruss Joachim
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Hallo Schatten,
Im Thread Geheimnis gelüftet seht Ihr einen vorbildlichen Sammler...unseren McSchürf...so muß das aussehen..
...genauso isses.. ;D..aber natürlich nicht beim Fototermin loshauen..geht immer nur eins..erst Foto dann weiterarbeiten.. ;) ;)..sonst hätte ich wirklich ganz schön blaue Finger gehabt.. ;D
Gruß Peter
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Hallo alle,
Also das mit den Absplitterungen konnte (mußte) ich bei meinen beiden Estwing Hämmern leider auch schon beobachten. Bis jetzt zum Glück ohne Verletzungen, obwohl ich leichtsinnigerweise ::) meist keine Schutzbrille trage :o. Also Vorsicht!!
Als Feustel benutze ich übrigens ein 5.- € Teil aus dem Baumarkt, geht wunderbar.
Jürgen
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Hallo Joachim,
kann mich nur entschuldigen, bin nervlich momentan dünn Bekleidet.
Nach mehrmaligem Durchgucken habsch es jetz auch rausgelesen... ::).
Aber wir sind uns denke einig, dass eine Schutzbrille, egal ob Estwing oder nich, doch sinnig is.
der Schatten
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Hallo
Ihr seid wirklich vorbildlich!
Trage nämlich auch kein Schutzbrille ::)
Absplitterungen vom Hammer? Konnte ich bisher nicht beobachten, nur daß die Spitze schon etwas rundlich geworden ist. Mein Hammer ist aus einem Stück, Firma Geowille oder so.
Grüße von Moni
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Hallo Moni
Diese Absplitterungen endstehen wenn man mit dem Hammer auf Stahl (Meisel) schlägt. Ich hatte meinen ersten Estwing immer als Meisel misbraucht! Es war so schön Praktisch den Hammer in ein Tonpaket zu schlagen und mit dem Feustel auf dem Hammer das ganze zu Spalten! Daher eigendlich mein Posting zu den Absplitterungen.
Wenn ich heute im Muschelkalk unterwegs bin und Geoden aufklopfe(könnte ja ein Fisch oder Krebs drinnen sein) habe ich natürlich auch keine Schutzbrille auf. Auf jeden Fall das Gesicht wegdrehen und beim Schlagen die Augen schliessen! 8) ;)
Gruss Joachim
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Hallo Joachim,
na jetz wird mir einiges klar...
Natürlich kann man mit einem Estwing-Hammer oder sonstige Hämmer auf Meissel schlagen...aber einen Hammer aus gehärtetem Stahl (egal welcher Hersteller) als Meissel zu nutzen, dass is wirklich ein Hammer.
Das es dann da zu bösen Absplitterungen kommt is dann auch kein Wunder und kein herstellerspezifisches Problem.
Ein Schmied sollte Euch da genauere Auskunft geben können woran das liegt...
Ach ja, die Sache mit dem wegdrehen...
...habsch keine guten Erfahrungen. So platte Finger hatt ich noch nie ;)
Grüße vom Schatten
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Hi Moni,
die Firma heißt Wille Geotechnik, kommt aus Göttingen. Habe beruflich manchmal mit denen zu tun, sind aber ganz schön teuer die Jungs ::)
Jürgen
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Ja, aber das wirkliche Problem liegt doch vor allem darin, dass z.B. 'in der Clara' der direkt neben einem stehende Nachbarsammler loshaut und dann die Steinesplitter an meinen Kopf oder sonstwohin fliegen..daher INSBESONDERE auch meine Schutzbrille.. ;)..
Gruß Peter
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Guten Abend ihr Hämmerer
Dazu mal nen reinen Fachbericht vom Sauerländer.
Selbstverständlich muss man mit einem Hammer auf den Meissel hauen. Womit sonst? Dabei passiert der beschriebene Splittereffekt nicht, weil die Schlagseite des Meissels nicht gehärtet ist!
Die Schlagflächen aller Hämmer (auch die Finne) sind gehärtet.
Somit darf man NIE (!!!) Hammer auf Hammer schlagen!
Da spritzen kleine Metallteile ab und das kann ins Auge gehen.
Meissel bestehen aus Karbonstahl und die Schneide wird im Öl- oder Wasserbad gehärtet. Die Schlagfläche bleibt somit "weich" und bildet bei häufigem Gebrauch den oft gesehenen "Bart". Diesen, durch Metallverdrängung, gebildeten "Bart" soll man regelmäßig abschleifen. Denn auch der "Bart" kann abplatzen und Splitterwirkung zeigen. Allerdings nicht so schlimm wie "hart auf hart".
Splitterwirkung durch das bearbeitete Gestein ist gefährlicher, weil häufiger. Wer harten Plutonen mit dem Vorhammer zu Leibe rückt, weiss was ich meine. Nach einem Tag im Juchem in Idar-Oberstein habe ich beim Duschen über zwanzig kleine Schnittwunden an meinem Astral-Körper ;) gefunden. Die Splitterchen gehen durch die Kleidung wie Rasierklingen durch Butter.
Was nun hilft? Der Peter! Nein, Quatsch!! Das was der Peter vormacht...ne Brille 8)
Gruß vom "Schmied"
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Hallo 'Schmied'..
..das nenne ich mal wieder einen gekonnten Beitrag von einem echten Fachmann auf seinem Gebiet..stimmt's Wilhelm?.. ;) ;D..
..nein, ehrlich jetzt.. ;)
Gruß vom 'Schutzbrillenmann'
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muß ja nochwas anfügen:
der schutzbrillenmann sieht mit schutzbrille echt hammer hart aus.... grins.....
sorry, Peter, aber das brannte mir auf der Seele.... ;D
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Hi Geomüller,
ja richtig war was geo und wille. Mein Gedächtnis läßt eben nach.
Teuer ??? Na gut.
Grüße von Moni
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Hallo Sauerländer,
ich danke für Deinen Fachbericht. :D
Mir kam das alles schon sehr seltsam vor 'schlagt nie mit einem Estwing auf Stahl'...erst als Joachim sagte, dass er nen Estwing als Meissel nutzte viel es mir wie Schuppen aus dem Haar ;)
Da wir die Splittergefahr nun ausgiebig diskutiert haben, sollten wir uns um das eigendliche Thema kümmern...einen Geohammer für woodpecker.
Ich bin mit meinem Estwing ganz zufrieden (er is halt nur recht teuer), da is mir noch nie der Hammerkopf entgegengekommen und ich mußte die Spitze erst einmal nachbessern lassen (war schon extrem Stumpf) und das nach über 5 Jahren im Einsatz (nicht nur zum Sammeln, sondern auch bei Abbrucharbeiten bei den Eltern ;))
der Schatten
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Was braucht man, einen Pick- oder einen Schürfhammer?
...also ich würde mir einfach beides zulegen, da bist Du auf alles vorbereitet ;)
Gruß, Erik
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Was braucht man, einen Pick- oder einen Schürfhammer? Möchte Fossilien im Geschiebe suchen und auch im Herbst nach Rügen (Jasmund) und dort auch wenn möglich im Kreidebruch suchen. Kann mich da jemand aufklären?
Hallo alle Beteiligten,
irgendwie seit Ihr ja ganz schön vom Thema abgekommen. Handhabung, Schutzbrille etc.
Aus der Erfahrung eines Geschiebe- und Muschelkalksammlers der gelegentlich auch auf Rügen sammelt:
1. letztendlich brauchst Du sowohl Pick- als auch Schürfhammer nimm einfach den am Anfang mit dem Du besser klarkommst.
2. Bei großen und zähen Kalkgeschieben wie Orthocerenkalk, Ludibunduskalk und andere nutzt Dir nur ein entsprechend großer ca. 800- 1000 g schwerer normaler Hammer mit Holzstiel oder eben auch ein Fäustel.
3. Meißel kann man immer brauchen einer Spitz und einer flach, beide ordentlich geschliffen und selbstverständlich ohne Bart (siehe früherere Antwort)
4. Für die Kreide ist meiner Meinung ein Pickhammer besser geeignet, aber das ist Ansichtssache. Auf jeden Fall brauchst Du einen möglichst Breiten Meißel oder großen Spachtel.
5. Das wichtigste ist jedoch viel Papier, sowohl Küchenkrepp und Zeitungspapier sowie jede Menge Dosen oder Schachtel für den vielen Kleinkram den man in der Kreide findet.
Genügend Trinkwasser :D, Pflaster, Verbände :'( und Schnaps ::) falls man nichts findet setze ich als Grundausrüstung vorraus. Schutzbrille wird immer empfohlen. Aber mal ehrlich, mir ist im Geschiebe oder im Kalksteinbruch noch niemand mit einer Brille solchen begegnet. Eher trugen diverse Leute einen Helm.
Viel Spaß beim Sammeln und Gruß
Sparrow
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Ist ja echt 'ne Hammer Diskussion ;D
Also ich als Fossisammler benutze sowohl den Schürfhammer als auch den Pickhammer mit langem Stiel. Beides von Estwing und ich hatte noch nie irgendwelche Probleme, sei es in punkto Verschleiß oder Absplitterungen. Ok,ich schlag auch nur auf den Flachmeißel damit. In dem Fall dürfte es mit Estwing nie und nimmer Probleme geben, .
Es gibt aber auch die Werkzeuge von Forecraft, ein Bekannter hat gute Erfahrungen damit gemacht. Die sind auch aus einem Stück geschmiedet und dürften ähnliche Eigenschaften haben. Mein Fäustel ist auch von der Firma, wird aber nicht sehr oft gebraucht, deshalb kann ich über Haltbarkeit kein rechtes Urteil abgeben.
Übrigens,auch beim Geohammer-Kauf lohnt sich ein Preisvergleich. Ich habe meinen Pickhammer mit extra langem Stiel bei
www.mikon-online.com gekauft. Die schicken schnell und zuverlässig und das beste ist der Preis. Mein Hammer kostete bei Mikon 39 Euro, bei Krantz sind sage und schreibe 59,70 Euro für das gleiche Teil zu berappen! Das nur als kleiner Tip!
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Hallo Namensvetter ;D,
Hi Moni,
die Firma heißt Wille Geotechnik, kommt aus Göttingen. Habe beruflich manchmal mit denen zu tun, sind aber ganz schön teuer die Jungs ::)
Jürgen
Gibt es da eine Internetpräsenz, damit man sich mal über die Preise informieren kann (Weihnachten rückt unaufhaltsam näher...).
Google hat nichts ergeben...
Grüße
Jürgen
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Wenn du im Geschieb Unterwegs bist, gibt es meiner Meinung nach nichts besseres als einen richtigen Fäustling. Ich habe mir vom Schreiner einen 50cm langen Stiel anfertigen lassen und der hat einen 1,5 Kilo schweren Kopf bekommen. Damit hatte ich noch nie Probleme. Ansonsten schwöre ich auf einen Pickhammer mit 1200g weil mir bei den Schürfhämmern der Griff zu kurz ist. ;D
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http://www.wille-geotechnik.com/