Mineralienatlas - Fossilienatlas
Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición => Schlacken, Gläser, Verhüttungsprodukte / slags, glasses, smelting products => Themen zu Schlackenmineralien und -fundstellen, Verhüttungsprozesse etc. => Thema gestartet von: Gerdchen am 28 Dec 06, 15:56
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Hallo
Nach einigen erfolglosen Versuchen Eisenerz in selbstgebauten Rennöfen zu verhütten suche ich nun nach Leuten die davon Ahnung haben und mir eventuell weiterhelfen könnten.
Bisher war das Ergebnis nur schöne Laufschlacke aber keine Luppe. Gibt es spezielle Pläne zum Bau der Rennöfen (erforderliche Höhe, Verhältnis Grube zum Schacht usw.)? Oder wie erreicht man die notwendige Temperatur im Ofen ohne künstliches Gebläse.
Bin für alle Tipps, Anregungen und Hinweise dankbar.
Gibt es ingenwo komplett ausgegrabene Öfen zu sehen?
Weiter suche ich schon seit Jahren nach alten Schlackehalden im Bereich Ramsen, Eisenberg und Kaiserslautern. Möchte sie kartographieren. Einige habe ich schon gefunden. Kennt jemand das Gebiet und kann mir weitere Hinweise auf Schlackehalden geben?
Gruß Gerdchen
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Da kann ich dir helfen :
Suche mal über Google nach Markus Balbach /und Ballbach Damast da gibt es Seiten wo einiges dazu steht ,auch von Rennöfen hab ich da gelesen .
Mich interessiert das auch brennend da ich Hobbymäßig etwas schmiede in meiner Freizeit.
Kannst mir ja stück Luppe schicken wenn es geklappt hat ! ;)
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Hallo,
das Thema hatten wir schon, schau mal hier:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,9044.0.html (http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,9044.0.html)
Gruß
Berthold
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Oder gucke mal hier : http://www.schmiede-balbach.de/fue.php?showcase=rennofen&img=0
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Hallo
Danke für die Hinweise. Mit Peter Broich (Pit03) habe ich schon Kontakt. Allerdings wohnt er ein bischen weit weg.
Waren ein paar gute Hinweise dabei. Vermute dass wir nicht die richtige Temperatur (zu kalt) hatten. Am unserem Erz liegt es nicht, hat 92% Eisen. Falls jemand einen Bauplan hat würde ich mich darüber freuen. Werde über die Ergebnisse weiterer Versuche berichten. Wenn Du (pseudonym) nicht zu weit weg wohnst kannst Du ja vielleich das nächste Mal mithelfen.
Gruß Gerdchen
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Danke für die Einladung Gerdchen , das wär natürlich genau mein Ding , weiß ja net wo du wohnst - ich in Zwickau !
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Hallo pseudonym
Ups, is`n bisschen weit. Ich wohne in der Nähe von Kaiserslautern.
Gruß
Gerdchen
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Hallo
Habe übrigens für Interessierte jetzt auch eine gute Seite
http://www.die-roemer-online.de
und noch Gruß
Gerdchen
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hi gerdchen
und ob das an eurem hochwertigen eisen gelegen hat.
für einen rennofen ist hochwertiges eisen absolut unbrauchbar!!!!!
rennöfen können nur und ausschließlich mit braun- oder roteisenstein betrieben werden. dein hochprozentiges funktionierte erst mit aufkommen der ersten hochöfen (s. balve-wocklum).
auf diesem gebiet wird viel mist beschrieben, weil sich meißtens heimatforscher damit beschäftigt haben. aber von metallurgie haben die i. d. r. keine ahnung.
hier im sauerland gibt es einen mann, der könnte dir erklären, wie rennöfen funktioniert haben.
er hat in seiner sammlung verschiedene, aus ton gebrannte, luftdüsen aus rennöfen. allein das war eine wissenschaft für sich. da können die klugen leute schreiben, erzählen und zeichnen was sie wollen. einen rennofen, wie die "alten" ihn gebaut haben, baut dir heute niemand mehr.
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Hallo Sauerländer
Danke für den Hinweis. Werde dann auf Raseneisenerz o.ä. ausweichen. Mal sehen ob es dann klappt.
Vielleich könnte mir dein Bekannter einige Hinweise zukommen lassen, das wäre super.
Gruß
Gerdchen
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Waren ein paar gute Hinweise dabei. Vermute dass wir nicht die richtige Temperatur (zu kalt) hatten. Am unserem Erz liegt es nicht, hat 92% Eisen. Falls jemand einen Bauplan hat würde ich mich darüber freuen. Werde über die Ergebnisse weiterer Versuche berichten.
Hallo,
pass mit dem Erz auf!
Wie gesagt, Pit hatte Raseneisenerz, mit dem ganzen Rotz ohne Sortierung waren es 60% Fe2O3. Klappte gut ;-)
Ein Erz mit 92% Eisen ist mit ausser bei Meteoriten nicht bekannt. Vermutlich eher 92% Fe2O3.
Ich hatte im Vorfeld eines Rennofenversuchs einmal ein Erz analysieren lassen. Es war fast reiner Göthit, aber mit 0,4% As2O3!!! Erstens kam kein Eisen raus und zweitens wollte ich echt ncith in der Nähe sein, wenn das Zeug geschreddert in den Ofen kommt.
Oder war das Erz aus der gleichen Quelle? Frag mal Pit, irgendwie erwische ich den nicht mehr!
Mfg
Frank
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Hallo Krizu
Tschuldigung da ist mit ein teuflischer Fehler unterlaufen. Habe die Analyse rausgekramt. Es handelt sich um 90% FeOH und es sind tatsächlich o,4% Arsenoxid drin. Vermutlich ist es das gleiche Erz. Pit hat es von uns bekommen. Allerdings handelt es sich nicht um Raseneisenerz sonder es ist von alten Halden.
Das Problem mit dem Erwischen von Pit ist das gleiche wie bei mir. Irgend etwas funktioniert mit seiner Email-Adresse nicht.
Er wollte mich informieren wenn er mit dem Erz einen Versuch durchgeführt hat.
Gruß und guten Rutsch
Gerdchen