Mineralienatlas - Fossilienatlas
Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición => Zeugen des Bergbaus / evidence of mining => Thema gestartet von: Ingo Löffler am 20 Jan 07, 15:03
-
Hallo zusammen,
habe gerade auf msn Narichten gelesen und da war unter anderen diese Meldung:
http://news.de.msn.com/Article.aspx?cp-documentid=2535762.
Wir subventionieren allen Mist,inklusive den irsinn der erneuerbaren Energien,leisten uns Luxuspolitiker und Edelmanager.Aber hier wird bewust und mit vorsatz eine Branche und eine Region kaputt gemacht,das muß doch nicht sein.Dann sollen die doch besser der Großindustrie ein paar Subvertionen und Steuerabschreibungen streichen.Das machen die aber nicht,schließlich ist es ja ein Verbrecherkartell ob Politiker oder Manager.
Es ist einfach nur traurig was hier passiert.
Gruß vom Calciteminer
-
Ich finde das einfach nur eine Frechheit..was soll aus diesen leuten werden??!!
ich stimme dir vollkommen zu Calciteminer !
gruß
-
Hallo
Ihr sprecht mir beide aus der Seele.Ich sehe das ganz genau so.
Glück auf >:(
-
Hallo!
Ja das mit dem Steinkohlebergbau ist wirklich mal wieder ne Sauerei... Vor allem aber weil Deutschland doch schon seit zig Jahren nich mehr mit anderen Abbaugebieten mithalten kann, was die Kosten angeht. Ich denke mal, hier ist mal wieder etwas, wie für die deutsche Politik üblich, auf die lange Bank geschoben worden... Arbeiterinteressen spielen ja schon seit langem nichts mehr. Was ich meine ist, dass sich niemand aus der Politik mal Gedanken darüber gemacht hat, was passiert, wenn da der Bergbau mal zu Ende ist. Wirklich schlimm, wenn ganze Regionen über längere Zeit von einer Branche wirtschaftlich abhängig gemacht wurden.
-
Hallo,
tja so ist das nunmal. Aber der Markt für Kohle wird von billiger chinesischer Kohle überschwemmt. Die riesigen Lagerstätten werden in China ausgebeutet und die Arbeiter bauen die Kohle dort für einen Hungerlohn und unter menschenunwürdigen Bedingungen ab. Auch achtet man dort kaum auf Sicherheit, Grubenunglücke sind an der Tagesortnung und ganze Flöze brennen einfach so weg >:( und entlassen riesige Mengen Schadstoffe in die Umwelt.
...Aber billiger ist die Kohle von da :P
-
Ob man da noch von billig reden kann ::)
Gruß loparit
-
Hallo Leute,
unbeschadet aller oben gemachten Aussagen bzw. Meinungen, denke ich dennoch:
Bergbauliche Aktivitäten in den einzelnen Regionen unterliegen immer "saisonalen (bitte nicht falsch verstehen ) Schwankungen". Ich denke da eben mal an den 800-Jahre alten Kupferschieferbergbau im Mansfeldischem. Sobald man sich mit der Geschichte auseinander setzt, muß festgestellt werden, daß immer und immer wieder lange "Stillstand"-Perioden in den 800 Jahren zu verzeichnen waren. Grund: Geldmangel, ungenügende Technik, zu wenig Ausbeute... Irgendwann gings wieder weiter.
Erzgebirge: sicherlich die gleiche Form - ich weis es nicht
Uranerzbergbau: Jetzt prinzipiell stillgelegt - Lagerstätten sind aber noch vorhanden und irgendwann wird über den Stollen Pöhla wieder die Lagerstätte Tellerhäuser geangbar gemacht - wer weis.
Steinkohle: ?
Gruß Moni
-
des ganze basiert ja auf den skurillen eu gebälken die deutschland sozusagen mitgebildet hat.
jahrelanges sozi träumen von weltverbesseren und grenzen öffnen freunde haben hier sicher auch mitschuld.
in westeuropa sind momentan ganze völkerwanderungen im gange die deutschen wandern ja gerne nach zürich aus.
(grösste ausländerpopulation nach den serben in zürich)
in einer guten wirtschaftslage hätte man nämlich solche zusammenbrüche reparieren können.
-
Hallo Moni,
der Grundgedanke von Subventionen ist der,das man "Wirtschaftliche Turbolenzen" der verschiedenen Branchen etwas ausgleicht,da ist man schließlich schon aus der Vergangenheit etwas schlauer geworden.Nun es ist ja schon viel Wissen in laufe der Menschlichen Entwicklung verschütt gegangen und Subventionen versuchen hier anzusetzen bis es der jeweiligen Branche wieder besser geht.Das kann auch mal Jahrzente dauern.Ein weiter Punkt ist der das mit den wegfall von Arbeitsplätzen auch Ausbildungsplätze wergfallen und somit Wissen verlustig geht.Und 200 Jahre weiter hohlen wir uns dann Chinesische Bergleute weil hier keiner mehr Ahnung davon hat.Subventionen sind nicht nur ein Segen sondern auch ein Fluch,doch Ursache und Wirkung sollte man hierbei nicht aus dem Auge verlieren.Es währe nicht das erste mal,das eine "Hochkultur" in die Bedeutungslosigkeit gefallen ist weil sie seine Fundamente zerstört hat.Der Bergbau gehört wie auch der Bau und das Handwerk zu den Fundament und nur mit dieser Grundlage ist Deutschland zu dem geworden was es bis her war.Doch der "Ungeist" neoliberaler Ratten will genau das zerstören,inklusive alle Menschlichen Werte und das ist schon sehr bedenklich.Las dir nicht einreden das es immer Kostenfaktoren sind die darüber entscheiden,hinter solchen Entscheidungen stehen Menschen und keine Zahlen.
Gruß Calciteminer
-
Hallo Calciteminer,
ich glaube beim Lesen Deines Beitrages festzustellen, daß sich ein falscher Zungenschlag eingeschlichen hat.
Ich sehe genauso wie Du auch, daß durch die Schließung des Steinkohlebergbaues Arbeits- und Ausbildungsplätze wegfallen - ja sprich eine gesamte Region unterliegt dann einem Strukturwandel ... Das das Wissen ebenfalls verloren geht, versteht sich doch von selbst, darauf muß man schon gar nicht mehr eingehen.
Mein Beitrag wollte nur sagen: Eine Bergbauschließung wäre z.Z. bitter, aber weis man denn heute was unsere Kinder und Kindeskinder alles wieder reaktivieren? Sicherlich die werden von vorn anfangen. Und dies habe ich mit den Beispielen versucht zu hinterlegen.... Und außerdem wer denkt denn heute noch mittelfristig geschweige langfristig? Wohl eher die wenigsten - Auch dies ist bittere Realität.
Deine Worte:
Las dir nicht einreden das es immer Kostenfaktoren sind die darüber entscheiden,hinter solchen Entscheidungen stehen Menschen und keine Zahlen.
zeigen, daß Du meinst, ich würde hier nur die Kosten etc. im Vordergrund sehen - da liegst Du völlig falsch! Die Kosten spielten im übrigen seit Anbeginn eines jeden Bergbauvorhaben ein große Rolle. Ansonsten warum meinst Du, steht in den Geschichtsbücher bedeutend mehr über Kosten, Ausbeute, Fördermenge etc. als über die Arbeitsbedingungen, Technik etc.?
Fazit: Wird heute geschlossen, kanns in 20, 50, 100 oder mehr Jahren wieder ganz anders aussehen.
Gruß Moni
Ach so PS:
Was denkst Du was ich dafür geben würde, den Schacht bzw. das Stollensystem unter der Cu-Schieferhalde in unserem Garten zu finden? Auch dieses Wissen ist weg Verschollen vor ca. 400Jahren !!!
-
Hallo Moni,
ich wollte dich nicht angreifen,bitte nicht etwas hineininterpretieren was nicht so ist,bzw. ich nicht so meine.Nur sehe ich nun mal,bei vielen Leuten ob Sammler oder nicht,das sich Resignation breit macht,man es als Gott gegeben hin genommen wird.Und ich mache nur darauf aufmerksam das hinter solchen Entscheidungen "Menschen" stehen die über Menschen "richten".Es wird dann gerne über die Medien etwas über zu hohe kosten geschrieben und der Standort Deutschland sei unrentabel bla bla bla,und das wird dann halt als gegeben angenommen.Wenn in Deutschland alles nur 10% von den Kosten würde was es jetzt kostet,dann würde ich auch nur 10% Einkommen haben und damit währen wir im vergleich zu anderen Ländern ein Billiglohnland,verstehst du was ich damit sagen will.
Gruß Calciteminer
-
Hallo Caliteminer,
oh ich fühlte mich nicht angeriffen und verstehen tue ich ebenfalls was Du meinst.
Aber ob Thema Bergbauschließung oder eben andere Betriebsstillegung - die Emotionen kochen immer hoch.
Der Mensch hat sich schon immer durchgewurschtelt und ums Überleben gekämpft, der eine mehr der andere weniger.
Machen wir also das Beste daraus oder das was wir für das Beste halten
Gruß Moni
-
Hallo.
Selbst auf die Gefahr hin daß ich hier geschimpft werde.
Es ist nun mal Tatsache, daß der Steinkohlebergbau jetzt schon mind. 30 Jahre subventioniert wird.
Und es gibt keine Branche der Wirtschaft ,außer den Bauern vielleicht ,wo das geschieht.
Irgendwann muß jeder Betrieb zumachen, der nicht wirtschaftlich arbeitet.
Natürlich ist das schlimm mit den Arbeitsplätzen aber Bergbau ist immer schon mal länger mal kürzer an einen Ort gebunden.
Die Bergarbeiter aus Schwaz mußten auch in Freiberg ,Polen oder woanders Arbeit suchen.
Und wenn in der Region durch die Politik keine anderen Arbeitsplätze durch Umstrukturierung in den nunmehr 30 Jahren
geschaffen wurden ist das ein Versäumnis der örtlichen Behörden.
Tut mir leid wenn hier jemand persönlich betroffen sein sollte.
Gruß
Loismin
-
Hallo Loismin,
ne Geschimpftes bekommst du von mir sicherlich nicht.Gebe dir aber nur mal etwas zum Nachdenken mit.Die Politik subventioniert Alternative Energieformen (Biogas,Windkraft,usw.),diese speisen nun mal bekannter maßen zu einen höheren Preis ins Stromnetz ein und nehmen zu marktüblichen Preisen Energie wieder ab.Was hat das mit Marktwirtschaft zu tun?Wieso zahlt der dumme Deutsche Steuerzahler,wenn ein Unternehmen sich entschließt im billigeren Europäischen Ausland Produktionsstätten zu eröffnen (siehe Röben u.a.) und kann dies dann auch noch geldent machen.Wenn die weg wollen sollen sie es bitte auch selber tragen,die Kosten.Was hat das mit Marktwirtschaft zu tun.Man könnte die Liste sicherlich fast unendlich weiterfüren.Aber was solls,auf weitere 30 Jahre Subventionierung käme es da wirklich nicht an,oder wie der Deutsche Bank Chef mal sagte das sind Peanuts (hoffe es richtig geschrieben zu haben).Zumal an den Arbeitsplätzen wiederum noch etliche dran hängen wie Bäcker,Dachdecker usw.
Ich wollte aber keine wirtschaftspolitische Debatte anstoßen,sondern nur darauf hinweisen das wiedermal ein Stück Deutsche Bergbautradition zerstört wird und somit Geschichte wird.
Gruß Calciteminer
-
Hallo Calciteminer.
Ich freue mich, daß du dich nicht angegriffen fühlst und über politische Entscheidungen zu diskutieren ist
sowieso ein Spirale ohne Ende.
Nur Tatsache ist auch, wenn wenn die Förderungen , die in die Kohle und Uran usw. geflossen sind
in alternative Energieforschung gesteckt worden wären müßten die Entstehungskosten für diese Energien
heute nicht teurer sein als für die herkömmlichen Energien.
Und wenn unsere Energieversorger nicht seit 20 Jahren diese Entwicklung verschlafen hätten hätten
auch wir Deutsche wieder was, was wir wirtschaftlich auch im Ausland verwerten können.
Nämlich was immer schon unsere Stärke war, neue Inovationen zu entwickeln, marktreif zu machen
und zu verkaufen überall auf der Welt.
Das war mal ( Made in germany).
Nicht das was wir jetzt machen nachmachen was uns die Amerikaner oder sonst wer vormachen und
dann nur verbessern probieren.
Das ist halt meine Meinung und andere meinen was anderes.
Gott sei Dank kann man das bei uns frei diskutieren und muß sich nicht verstecken.
Ich verstehe deine Sorge um die Leute gut und werde auch deine Meinung nicht in Frage stellen
aber in diesem Wirtschaftssystem verliert der, der stehenbleibt und zurückschaut.
Ob das gut oder schlecht ist sein dahingestellt!
Gute Nacht
Loismin
-
Hallo Loismin,
das ist mal ehrlich eine Diskussion die mir Spaß macht auch wenn wir sicher ganz gegensätzlicher Meinung sind.
Unsere Energieversorger sind Unternehmen die Gewinne machen müssen,um so mehr um so besser.Forschung und Entwicklung gibt es nicht für Null.Das schmälert aber nun mal den Gewinn.
Chinas Wirtschaftswunder basiert nicht auf unseren Vorstellungen von Freiheit und Demokratie es ist auch keine Marktwirtschaft aber es funktioniert bestens.Man braucht keine Marktwirtschaft um voran zu kommen,siehe China.
Nicht die Wirtschaft ist die Triebfeder des Aufschwunges sondern die Gesellschaft,da ist die Wirtschaft nur ein Teil davon.
Und unsere Zukunft besteht nun mal aus Vergangenheit und Gegenwart,deshalb wiederholt sich ja die Geschichte der Zivilisation immer wieder.Es werden halt immer wieder die gleichen Fehler gemacht,man lernt halt nicht daraus.Manchmal ist ein Blick zurück doch gar nicht so schlecht um in der Zukunft das richtige zu machen.
Jedes Land auf der Erde orientiert sich nach oben,außer Deutschland hier orientiert man sich nach unten,man möchte halt mit den Billiglohnländern mithalten.Und siehe AEG das geht mal in die Hose.
Aber nicht des so Trotz,es ist einfach schade um die Leute und den Bergbaustandort Deutschland.
Gruß und auch gute Nacht
Calciteminer
-
Hallo.
Guten Morgen.
Nun wir haben sicherlich ganz unterschiedliche Meinungen.
Und ich möchte auf keinen Fall ein kommunistisches System haben das hat man ja gesehen daß das auch nicht funktioniert.
Wenn ich auch mit unserer freien Marktwirtschaft nicht ganz glücklich bin.
Etwas dazwischen wäre wahrscheinlich besser.
Übrigens kann ich dir in Bezug auf China nicht recht geben, der Wirtschaftsaufschwung dort ist eben
nur dadurch entstanden daß sie freies Unternehmertum zugelassen haben und diese Idee
jetzt nutzen.
Aber wirst sehen sobald dort die Löhne zu steigen beginnen haben die das selbe Problem.
Außerdem könnte das mit den sozialen Unterschieden im Land ( der Aufschwung betrifft ja nur 10 % der
Einwohner) sehr bald große Probleme geben.
Ich bin überzeugt wenn der Preis für Energie und Rohstoffe weiter steigt wird in Europa auch wieder der
Bergbau eine Zukunft haben wenn auch nur eng begrenzt da leider unsere Resourcen in der Vergangenheit
ziemlich verbraucht wurden.
Wie gesagt schade für die Leute und ich wünsche allen die betroffen sind daß sie wenigstens durch
Sozialprogramme oder andere Arbeitsplätze in der Region eine Chance haben.
Gruß
Loismin
-
Na sie habens geschafft,das Ende ist beschlossen.Ob es wirklich sozialverträglich abläuft,das glaube ich nicht.Es waren ja auch mal unsere Luxuspolitiker die vom sozialverträglichen Ableben gesprochen haben wo es um die Renten ging.Das wichtigste ist das der Laden (RAG) an die Börse kommt,diesetwegen muß eine Region sterben.Aber vieleicht machen sie dann dort auch einen auf Tourismus wie so mitlerweile die meisten Regionen in Deutschland.Wenn nichts mehr geht die Touris kommen ja in Herrscharen und schleppen Geld ins Land,so ist zumindestens die vorstellung unsere Luxuspolitiker.
http://news.de.msn.com/Article.aspx?cp-documentid=2698087
Gruß Calciteminer
-
Hallo,
ich habe heute im Fernsehen einen Beitrag dazu gesehen.
Deutschland zahlt im Jahr 2,5 Milliarden € Subventionen ( :o!!!) für die Steinkohleförderung. Außerdem werden sowieso 60% importiert, wieso also nicht noch die letzten 40% auch???
Weil alle noch unabhängig bleiben wollen???
Außerdem ist der Import für gleichwertige Kohle aus anderen Ländern 3 mal so billig!!!!!
Fazit:
Ein einziges Verlustgeschäft. jedoch müssen bei einer Eintstellung des Steinkohlebergbaus einige neue Arbeitsplätze geschaffen werden! Das ist aber auch der für mich einzig offensichtliche Haken.
Gruß
peter paul
-
Hallo,
das war überfällig. Wenn man überlegt, jeder Arbeitsplatz hat so um die 5000 Euro im Monat Subventionen gekostet ??? Wenn ich in meiner Firma so wirtschaften würde....
Gruß
Berthold
-
Hallo,
ich will mich hier gar nicht großartig auslassen und mit Argumenten um mich werfen.
Das Hauptargument für das Aus des Deutschen Steinkohlebergbaus wurde und wird
von der Politik und den Medien auf die Subventionen gelenkt.
Für Leute die sich nicht weiter für "andere Subventionen" interessieren, sind 2,5 Milliarden
natürlich sehr viel und schnell machen diese Ausgaben zu ihrem Argument.
Aber jeder, der diese Subventionen als sein Hauptargument für das Aus des Deutschen
Steinkohlebergbaus betrachtet, sollte sich mal über die anderen Subventionen schlau machen!
Beispiel:
http://www.mehr-freiheit.de/faq/subvent.html#k8
Ob ein weiterer Abbau für die Zukunft sinnvoll ist, darüber lässt sich wirklich streiten, hier gibt es jede
Menge Für und Wider aber für mich sind die Subventionen kein Argument !
Glückauf
Klaus
-
Hallo Klaus,
du schreibst jetzt hier, dass die Subventionen nicht als Hauptargument genommen werden sollten. ??? ??? ???
Dann nenne doch ein anderes Argument.
Ich meine, jeder Steuerzahler muss jährlich dafür zahlen das in Deutschland Steinkohle abgebaut wird.
Dieser Vorgang wird dann von unseren Politikern Subventionen genannt.
Deutschland ist momentan sowieso nicht auf dem Wirtschaftshöhepunkt, weswegen das einzige ist was zählt: Sparen, Sparen, Sparen!!!
Und so ein Steinkohleabbau, der im Jahr 2,5 Milliarden € von unseren Steuern verschlingt sollte doch nicht mehr erhalten bleiben...
Tut mir leid, aber ich komme auf keinen anderen Grund!
Gruß
peter paul
-
Hallo Klaus,
der von Dir angegebene Link auf der Seite von Adolf Rasch enthält so viele unhaltbare Behauptungen, da verblasst ja jedes Stammtischgeschwätz. So behauptet der gute Mann z.B. das Waldsterben sei eine Erfindung der Grünen. Oder er ist für die Freigabe von Drogen - Zitat: "Die Nachteile des Drogenverbotes sind offensichtlich". Globale Erwärmung, Treibhausgase usw. alles seien politisch bedingte Fehlaussagen...
Und was der Mann zu Subventionen sagt, ähem, nee, ich glaube der rechnet die Bildungsausgaben auch als Subventionen dummer Schüler. Sicher kann man auf dem Bereich der Subventionen Einsparungen machen, ich denke etwa an die Landwirtschaft, aber sooo einfach ist es nicht.
Nochmal, der sanfte Ausstieg aus dem ja wirklich unwirtschaftlichen Steinkohlenbergbau war überfällig. Staaliche Aufgaben (Kunst, Kultur ...) als vergleichbare oder höhere Subventionen zu rechnen, nein, das ist weder richtig noch angebracht.
Gruß
Berthold
-
Hallo,
eigentlich wollte ich mich bedeckt halten, aber denkt Ihr auch mal an die Folgen des Bergbaus?
Raum Kamp-Lintfort: Bergsenkungen bis die Hallen komplett verzogen waren. Die eine Seite hatte ca 2% bis 3% Gefälle. Problem. Die Maschine war mit 20µm/m spezifiziert. Oder die Rohrleitungen die zwischen den Wänden geschert wurden... Natürlich fraglich ob es der Bergbau war! Ich habe die Stelle dann gewechselt.
Zweiter Fall:
Erweiterung eines Tagebaues, bekannt aus Funk und Fernsehen. Auf einmal sackte, nachdem die Ringleitung verlegt worden war, die Eingangstreppe vom Haus ab, beim Nachbarn der Anbau. Klar, Braunkohle macht keine Bergschäden. Komisch nur, dass im ganzen Dorf die Treppen abrissen. Als mein Sohn beim Spielen auf einem öffentlichen Weg bis zur Taille in einem nicht gut verdichtetem Loch der Ringleitung bis zur Taille im Schlamm versank steigerte das meine Meinung über den Bergbau nicht unbedingt.
Also meine Meinung:
Es treten soviele Begleitschäden in einem dichtbesiedelten Land auf, zusammen mit der Subvention ist das ein Milliardengrab. Das Geld in Forschung und Lehre investiert, haben wir bald wieder Knowhow im eigenen Land.
MfG
Frank
-
Hallo,
@TT-PP: genau das meine ich, du hörst die Zahl 2,5 Milliarden € und für dich ich das der Grund.
Es gibt viel mehr Betriebe und Bereiche, die mehr Subv. bekommen, willst du die auch alle streichen?
Außerdem ist mein Anliegen hier nur auf die anderen Subventionen hinzuweisen und nicht irgendeinen
Grund aufzuzeigen warum oder warum nicht das Aus für die DSK ausgesprochen werden soll.
Wie gesagt, es gibt genug Gründe für, aber auch gegen den Ausstieg.
@Berthold: natürlich hast du Recht, es war nicht gerade der beste Link, ich hatte gestern abend
Probleme mit dem Atlas, wollte eigentlich den Link zur DSK und deren Statistik anhängen, hatte aber
plötzlich keine Verbindung mehr.
Hier mal der Link der DSK:
http://www.deutsche-steinkohle.de/content.php?id=819
@Krizu: auch du hast natürlich Recht, wie gesagt es gibt genug Gründe.....
Glückauf
Klaus
-
Hallo zusammen,
das subventionsvolumen des Steinkohlebergbaus machte gerade mal 2% aus!!!!Es geht nur darum das Unternehmen an die Börse zu bringen und da dürfen halt keine abhängigkeiten bestehen.Es ist also ein reiner Eigennutz der Verantwortlichen und das da so Argumentirt wir wie es momentan gemacht wird,das hat schließlich System.Um die Deutsche Bevölkerung auf Krieg einzustimmen wurden auch viele Register damals gezogen,aber allen voran war die Lüge.Wenn man Subventionen streicht dann soll man alle streichen,das währe dann Marktwirtschaftlich und auch gerecht.Nur was dann passiert kann man sich denken.Und die,die auf die Steinkohlesubventionen schimpfen sollten doch mal überlegen ob sie nicht zufällig auch indirekt von irgenwelchen Staatlichen zuschüssen abhängig sind.Eine vieleicht interressante seite habe ich mal gerade auf die schnelle ergoogelt..
http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/bericht-55581.html
Und was Bergschäden betrifft,dagegen gibt es ein einigermaßen gutes Mittel,arbeiten mit Versatz.Im Bergbau bei Ronnburg wurde sogar mit stehenden Versatz gearbeitet,wo ein Wille ist,ist schließlich auch ein Gebüsch.Aber die sogenannten Kosten sprechen dann immer wieder gegen ein Nachhaltigen Bergbau.
Gruß Calciteminer
-
Hallo an Alle ,
wenn ich bedenke wieviel Steuergelder ein jedes Jahr "zum Fenster herausgeworfen werden " bin ich der Meinung das mit diesen Subventionen u.U. auch etwas für spätere Generationen getan werden könnte .
Wir sollten es uns nicht leisten auch aus dieser Technolgie vollständig auszusteigen , in Anbetracht unserer ,heute wohl unrentabler,
Kohlenvorräte sollten wir zumindest einenMindestabbau aufrecht erhalten .
Wenn der Energiehunger der aufstrebenden Ostasiatischen Staaten so weitergeht ,wer weiß vielleicht bekommt der Ausdruck Schwarzes Gold nicht wieder eine grosse Bedeutung .
Wir haben gesehen was mit Stahl passiert ist . Unsere größten Kokereien haben wir nach China verramscht .
Und heute wären wir froh den Koks für die Stahlproduktion nicht importieren zu müssen .Er ist verdammt teuer geworden .
Also bitte nicht alle Schächte komplett fluten usw. usw. -
Wir sollten uns Optionen für eine momentan nicht vorhersagbare Zukunft aufrechterhalten
Man kann übrigen auch viele andere Sachen mit Kohle machen ausser sie zu verbrennen .
es grüßt
J. Müller