Mineralienatlas - Fossilienatlas

Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Dies und Das / this and that => Thema gestartet von: berthold am 03 Feb 07, 12:08

Titel: Lapis kontra Internet
Beitrag von: berthold am 03 Feb 07, 12:08
Hallo zusammen,
ebern im neuen Lapis (2/2007, Seite 4) gelesen:

Zitat
Warum feige versteckt?
... Die - sehr arbeitsintensive - redaktionelle Bearbeitung ist und äußerst wichtig und sie ist auch der große Unterschied zu manch einer Internetplattform, in der oftmals - zumeist anonyme - Informationen in beschämender Sprach- und Bildqualität ihre Durftmarken setzen. Nicht selten sonnen sie sich im Glanz dessen, was andere erarbeitet haben; sehr oft werden hier auch Urheberrechte bewußt oder unbewußt verletzt, und Quellangaben sucht man häufig vergeblich. Dafür finden sich ellenlagen Diskussionen - mehr oder weniger kompetent - aber fast immer feige versteckt hinter einem Tarnnamen. So lassebn sich Foren füllen - selten wirklich fundiert und oft scheinbar in erster Linie dazu dienend, die übertriebene Eitelkeit mancher Verfasser zu befriedigen. Die neue Kleinbürgerlichkeit des Internet-Zeitalters. ...
Christian Weise und Ihr Lapis-Team.

Lieber Herr Weise und diejenigen, die sich feige hinter "Ihr Lapis-Team" verstecken,

aus Ihren Zeilen spricht Neid und Existenzangst, ein verbaler Rundumschlag wird an der Situation nichts ändern. Hochkarätige Wissenschaftler, engagierte Sammler und Autoren (ja, auch Lapis Autoren ...) diffamieren Sie hier pauschal als "feige" und werfen uns "übertiebene Eitelkeit" und "sonnen im Glanz dessen, was andere erarbeitet haben", "sehr häufig Urheberrechtsverletzung, bewußt oder unbewußt" vor. Internet-Plattformen wie www.mineralienatlas.de, www.mindat.org oder www.strahlen.org haben in den letzten Jahren das geschafft, was Lapis und Aufschluss nicht bieten können oder wollen: Ein freies, kostenloses und enorm umfangreiches Portal für alle, die Info's zu Mineralien, Fossilien und Geologie suchen. Tausende von Mintgliedern und x-mal mehr Leser täglich...   

Berthold Weber
(der sich überlegt, eine Zeitschrift abzubestellen, die ihn diffamiert)
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: raritätenjäger am 03 Feb 07, 12:32
Mannomann!

So ein ganz, ganz klitzekleines Bisschen kann ich die Leutchen schon verstehen. Es gibt ne Menge Internetforen, wo das beschriebene Szenario Gang und Gäbe ist. Aber der Lapis-Kommentar zeugt davon, dass man in ein Forum wie den Mineralienatlas nicht einen Blick geworfen hat. Und ganz nebenbei, das Sonnen im Lichte anderer, die Geheimniskrämerei und andere Untugenden, die viele Mineraliensammler heute leider auszeichnen, dürften auch gewissen Autoren und Mitarbeitern von gewissen Fachzeitschriften und Vereinen hier in Deutschland nicht ganz fremd sein. Sicher kann man mit dem ein oder anderen Posting in einem Forum mal nicht einer Meinung sein, aber so ein platter Rundumschlag - meiner Meinung nach ein Armutszeugnis für den Lapis! Die sollen doch bitteschön froh sein: durch die Foren kommt doch erst Leben in die Bude; diese Interaktivität, den gegenseitigen Kontakt und das Weiterhelfen, das bekommst du doch mit einem Fachmagazin gar nicht hin. Außerdem - das ist doch kein Konkurrenzkampf! Vielleicht bin ich zu naiv, vielleicht gehe ich nicht mit der Zeit (Wahnsinn, ich bin 21 und höre mich an wie ein alter Mann, der guten Zeiten nachtrauert), aber Mineraliensammeln sollte doch ein Netzwerk sein, das von Kooperation liegt. Manchmal glaub ich, ein bisschen weniger Selbstbeweihräucherung und ein bisschen mehr Miteinander könnte nicht schaden!

Glückauf
Andreas
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: giantcrystal am 03 Feb 07, 12:51
Man sollte die Lapisredaktion einmal in aller Freundlichkeit und Höflichkeit fragen, woher denn zum Beispiel die Infos zum Beispiel für den monatlichen Lapis - Steckbrief kommen. Nur aus der Literatur...oder am Ende gar auch aus dem verruffenen www...?

Schade, so ein Statement sollte eigentlich nemand nötig haben...

Glück Auf

Thomas
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: schleifer am 03 Feb 07, 12:59
Hallo
Es ist schon traurig mit welchen Aussagen eine angesehene Mineralzeitschrift um ihre Leser buhlt. Wahrscheinlich sucht man Schuldige, die für eine Stagnation oder Rückgang der Leserzahlen verantwortlich gemacht werden möchte, indem man diesen Unfähigkeit vorwirft.
Ich selbst hatte vor 10 jahren auch diese Zeitschrift abbestellt, da durch Internetinformationen, welche schneller, besser und AKTUELLER sind, mir eine bessere Plattform geboten wird.
Historische Fundstellen, oder solche die just beim Erscheinen nicht mehr zugänglich sind, verfehlen meines Erachtens das Ziel die Leser mit Information zu versorgen. Wenn ich nur schöne Bilder sehen möchte, dannn kaufe ich mir ein Bilderbuch, denn wem von uns ist es dann möglich weltweit diese Fundstellen anzufahren bzw. anzufliegen.

Robert ( liebe Lapis, so heiße ich auch, das ist kein Pseudonym)
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Philip Blümner am 03 Feb 07, 13:10
Die Lapis wundert sich, dass die Leserzahlen zurückgeht? Wundert mich nicht...Achat, Achat, Achat.

Internetplattformen sind im Gegensatz zur Lapis einfach aktueller, schneller, meist günstiger, schneller korrigierbar, internationaler, und werbefreier. Ach da fiele mir noch jede Menge ein. 
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: aca am 03 Feb 07, 13:39
Hallo,

So ein ganz, ganz klitzekleines Bisschen kann ich die Leutchen schon verstehen.

Ich nicht!
(geht natürlich nicht gegen Dich, Andreas  ;)  )

Ich verstehe nicht, wie die Leute auf diesen "Konkurrenztrip" kommen.

Man beklagt sich ja oft über schwindende Zahlen in den Vereinen und mangelnden Nachwuchs.
Meines Erachtens hat die Attraktivität eines Hobbies auch viel damit zu tun, ob Informationen leicht zugänglich sind.
Man kann zu seinen Fossilien, Mineralien, Schmetterlingen oder was immer  nun mal nur eine Beziehung aufbauen,
wenn man was darüber weiß.

Und da ziehen dann alle an einem Seil.
Es ist ja nicht so, dass der Weise Verlag Brötchen verkauft. 
 Bei den richtigen Sammlern (und wer sonst kauft Lapis?) ist das doch so:
Wenn ich z.B. eine "Mineralienwelt" mit einem Artikel über die Mineralien im Steinbruch xy besitze und es
erscheint ein Artikel mit gleicher Thematik in der Lapis, hole ich mir die Lapis dann auch.
Die Vielfalt im Angebot führt nicht zu einem Völlegefühl, ich wenigstens kann tatsächlich gar nicht genug kriegen.

Zu dem Angriff auf Internet-Foren:
Ein solches Forum erfüllt einen ganz eigenen Zweck.
Will man bei Lapis etwa eine kostenlose Hotline für eilige Fragen einrichten?
Dass dann in den Foren auch irgendwelche "Poser" auftauchen, lässt sich in einem offenen Gemeinwesen leider nicht mit vertretbaren Aufwand verhindern.

Niemand wird leugnen, dass die Erstellung eines Artikels mit einem erheblichen Aufwand verbunden ist, das wissen auch Leute, die sich ernsthaft um die Bereitstellung von Information im Internet bemühen, seien es Experten oder Laien wie ich.
Ich sitze durchaus manchmal 2-3 Monate an einer einzelnen (!) Seite, im Schnitt 3-4 Stunden täglich, und versuche das Thema auch selbst umfánglich zu erfassen, und d.h. auch dazu gehört auch, dass man seine eigenen Standpunkte hinterfragt und recherchiert. Dass man mir dabei z.B. "bei der Arbeit zusehen" kann, weil das ganze online ist, betrachte ich aus Sicht des Surfers nicht unbedingt als schlecht, solange man auf die Unvollständigkeit hinweist.
Aber ich lasse mir nicht pauschal unterstellen, dass ich schlecht recherchiere oder verantwortungslos irgendwas auf die Seite setze, oder keine Quellen angebe. Da gab es in Lapis schon ganz andere Artikel, wo mir tatsächlich der Hut hochgegangen ist, weil diese einfachsten wissenschaftlichen Ansprüchen nicht genügen (ich bin zwar kein Mineraloge, aber Dr.rer.nat. - da hat man schon gewisse Ansprüche an die Konsistenz der gebotenen Argumente). Was hat da das hochkarätige Beraterteam genutzt?

Der Mineralien/Fossilienatlas ist eine echte Bereicherung und hat bestimmt nicht zum Schwund in den Vereinen oder zu eventuell rückläufigen Verkaufszahlen beigetragen. Man erkennt deutlich, dass man einen hohen Anspruch verfolgt. Es stört überhaupt nicht, dass es "work in progress" ist.

Säuerlich
Amir



Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: smoeller am 03 Feb 07, 14:54
Hallo,

Das haut nun wirklich dem Fass den Boden raus.

Meiner Meinung nach sollen diese Sammlerzeitschriften weiter für viel Geld Hochglanzbilder drucken und einem mit Artikeln zu irgendwelchen erloschenen oder schwer zugänglichen Gruben oder Fundorten im afrikanischen Regenwald, wo eh kaum jemand mit normalen Mitteln je hinkommt, den Mund wässrig machen.

Es ist sicher ganz interessant, wenn man mal etwas zu einer Fundstelle lesen möchte, aber ich für meinen Teil kann diese Hochglanzbilder bald nicht mehr sehen.

Und die Zeitschrift Lapis ist in meinen Augen nicht besser als eine Bildzeitung. In der Mineralien-Welt, die ich seit 1994 lese, werden wenigstens alle Mineralarten einer Fundstelle beschrieben. In der Lapis pickt man sich hingegen das spektakulärste raus und erwähnt den Rest, der einen selbst auf der Halde sammelnden Sammler interessiert, einfach unter den Tisch fallen. Artikellänge? Da sollte man mal weniger in Lobgesang auf historische Stufen verfallen (früher war ja eh alles besser) und darauf achten, auch dem Normalsammler was interessantes anzubieten.

Das Lapis-Sonderheft zur Grube Clara war ein solcher Bilderbogen. Da wird man mit Stufen geködert (perfekte Silberstufe auf dem Titelbild, riesige Baryte u.a.), die ein normaler Sammler niemals erwerben kann. Dann überall nur Beschreibungen, was für schöne und große Stufen wer wann gefunden hat. Was interessiert dies aber den normalen Sammler, der nicht 1000 EUR auf der hohen Kante hat und nur Hilfe bei der Bestimmung einiger mehr oder minder schöner Eigenfunde erhofft. Hatte mir als Clara-Sammler seinerzeit das Heft selbstverständlich geholt und war total enttäuscht. Später dann kam das Aufschluss-Sonderheft. Das war wesentlich besser und beschreibt wenigstens mal alle Minerale. Aber das Heft ist halt auch in der Auswahl und Anzahl der Fotos und der Länge der Beschreibungen beschränkt. Zudem ist es nicht mehr aktuell, was die neuesten Funde anbelangt.

Hier kommt nun das Internet ins Spiel. Selbst wenn ein Artikel möglicherweise nicht immer fehlerfrei und vollständig ist, so ergeben sich hier neue Möglichkeiten. Wenn etwas fehlerhaft ist, kann ein Experte dies später korrigieren. Ebenso lassen sich neue Funde oder neue Entwicklungen (Sammelerlaubnis, Verbotsschilder, Grubenschließung) im Artikel verändern. Es entsteht ein "living file", ein sich stets weiterentwickelndes Dokument, an dem jeder mitarbeiten kann und soll. Vielleicht entsprechen nicht alle Fotos den Standards der großen Zeitschriften, aber auch davon leben diese Internetseiten. Nur, wenn man seine Fotos öffentlich zur Diskussion stellt, erhält man auch Anregungen, wie man sie besser macht.

Im Forum ist es ja gerade die Mischung aus Laien und Experten (verschiedener Fachrichtungen), von der das Forum lebt. Beide Seiten befruchten sich gegenseitig. Auch als Student der Mineralogie bin ich ja nicht auf allen Gebieten bewandert. Mich interessieren auch neue Ansätze, Denkanstöße und Fundstellenbeschreibungen, auch wenn es nicht gerade mein Fachgebiet ist, über das geredet wird.

Man ist in einer Gemeinschaft. Das ist es, was diese Redakteurew offenbar nicht verstehen können oder wollen. Jeder setzt seine Fähigkeiten ein, um der Gemeinschaft zu helfen. Wenn jemand halt ein Mineral nicht bestimmen kann oder der andere Probleme beim Schleifen eines Achates hat, so gibt es sicher andere, die ihm jetzt helfen, wenn er die Hilfe sucht und nicht, wenn der Leserservice es für passend hält. Auch kann man hier mal Stücke aus aktuellen Neufunden vorstellen, ohne dass diese bunt, groß und sensationell sind. In den Augen eines Lokalsammler kann ein bräunlicher Klecks auf grauem Quarz halt wichtiger sein als ein 50 cm langer Bergkristall aus Namibia.

Solange die Sammlerzeitschriften es halt nicht raffen, dass die meisten Sammler schlicht und einfach Infos zu Fundstellen in ihren Interessengebieten und Abbildungen, anhand derer sie ihre Funde bestimmen können, suchen, werden sie wohl auch weiter Leser verlieren. Trage mich auch schon seit 3 Jahren mit dem Gedanken, die Mineralien-Welt abzubestellen.

Hier bekomme ich mehr Infos zu viel weniger Kosten und kann zudem an der Gestaltung der Seite mitwirken, ohne ein Jahr auf die Veröffentlichung zu warten. 

Sammler suchen zudem Kontakt. Sei es für Informationsaustausch, Kauf/Verkauf/Tausch von Stufen, Exkursionen. Auch das ist übers Internet wesentlich schneller und einfacher.

Mein Fazit: Das Internet siegt auf vollster Linie. Dagegen kann man das gedruckte Heft vergessen.

Ich erwehre mich hier auch noch einmal gegen den Vorwurf, hier würden Halbinformationen ohne Literaturangaben irgendwo abgeschrieben (bewusst überspitzt). Wenn diese Redakteure wüssten, wie lange die Internet-Autoren bei der Recherche zubringen. Wenn ich in der Regel nur 2-3 Tage pro Seite brauche, liegt das eher daran, dass ich die grundlegenden Informationen bereits im Kopf habe und nur die Fakten darüber hinaus noch weiter recherchiere. Auch sind die von mir beschriebenen Fundstellen solche, die ich bereits von eigenen Besuchen her kenne. Zu jeder Seite sind dann die Quellen angegeben.

Wenn die Redakteure die Quellen nicht finden können, mag das daran liegen, dass ihre Bibliothek nicht über die entsprechenden Bände verfügt.

Werde jedenfalls für jetzt und für alle Zeiten die Zeitschrift Lapis (bis auf jenes Clara-Heft, dass sowieso ganz unten liegt, und Kopien aus älteren Heften) aus meinem Bücherregal verbannen. Hoffe, dass folgendes einer von der Lapis-Redaktion mitliest: Der Silberbrünnle-Artikel in ihrer ach so gelobten Zeitschrift ist in meinen Augen der sinnloseste Artikel, den ich je in einer Zeitschrift gelesen habe.Warum sind da mal keine reißereischen Bilder von seltenen Mineralien drin?? Da schreibe ich lieber weiterhin für den Mineralienatlas, da brauche ich mich wenigstens nicht zu schämen.

Warum füllen wir das Forum mit sinnlosem Zeug? Weil wir ständig mit sinnlosem Zeug bombardiert werden. Foren wie dieses wären nicht nötig, wenn die Zeitschriften sich um ihre Zielgruppe kümmern würden. Wir leisten hier kostenlos und ehrenamtlich in unserer Freizeit mehr Dienst am Sammler als bezahlte Redakteure.

Glück Auf!
Smoeller
 

Glück Auf!
Smoeller
 
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: uwe am 03 Feb 07, 16:38
Wie Smoeller bereits erwähnt hat, entfernte sich "Lapis" immer mehr von den wirklichen Interessengebieten der Sammler - gemeint sind die Feldsammler, die ihre Sammlungen zu einem beträchtlichen Teil selbst an den Fundorten zusammentragen. Auch die "Brieftaschensammler" sind natürlich Sammler. Wer genug in der Brieftasche hat, um die vorgestellten Stücke aus aller Welt zu kaufen, ist mit Lapis bestens bedient.

Lapis sollte sich aber zurückhalten die Sammler zu diffamieren, welche durch die eigene Redaktion vergrault wurden. Das irgend jemand in einem Forum die Interessen von Lapis verletzt hat konnte ich beim besten Willen nicht feststellen. Wenn über einen Fundort schlecht berichtet wurde, dann ist ein aktuellerer Bericht in einem Forum keine Urheberrechtsverletzung.

Gruß

Uwe

Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Harjo am 03 Feb 07, 17:18
Na na na, meine Freunde :-\
Wozu diese diskussion?
Wenn einer ein magazine nicht gefallt kauft ers hallt nicht, wenn einer ein Forum nicht gefallt besucht er's nicht, klare sache fur mich, da gibt's doch gar nix zum ausdiskutieren, oder?
Ich liebe unser eingenes Strahlen.org und das Mineralienatles Forum sehr, das moge bekannt sein, aber Ich liebe es auch schone Bilder an zu schauen in Lapis, MineralienWelt, le regne mineral, the mineralogical record etc.
Lapis hat ofters artikel publizierd mit sehr gute Fundstellen information durch welche Ich gute Funde gemacht habe!
Es ist nicht nur Weitwegistan oder erschopfte Fundstellen, es gibt auch genugend aktuelle info.
Und es kan sein das es euch nicht gefallt was da im vorwort geschrieben worden ist, aber.....macht Ihr hier jetzt nicht genau dasselbe (generalisieren!)?

Gruss

Harjo (der weiterhin fur Lapis schreiben wird uber aktuelle Fundstellen!)
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: berthold am 03 Feb 07, 17:37
Hallo,

wenn das falsch rübergekommen sein sollte: Ich kritisiere nicht Lapis, ich wende mich gegen dieses Vorwort mit diffamierenden Aussagen. Und Harjo (Gratualtion zu dem gelungenen Artikel über Calcit und Fluorit  aus Belgien!) hat natürlich Recht, wir sollten nicht generalisieren. Aber wehren sollten wir uns gegen solche unsachlinche Angriffe. Ich würde nur zu gerne wissen, welcher Teufel die Lapis-Leute da geritten hat, solch ein Statement in die Wet zu setzen. Ich habe da zwar eine Vermutung ...

Gruß
Berthold
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: MM-Bär am 03 Feb 07, 18:32
Moin,
bei dem Statement von Lapis, Weise und Co. kristallisiert sich (um beim Thema zu bleiben  ;) als einzige Essenz folgendes heraus: Nackte Existenzangst und die Erkenntnis früher oder später überholt und nutzlos zu sein/werden.

MM-Bär
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Bernd G am 03 Feb 07, 18:56
a ja lapis laufen die kunden weg , und jetzt hetzt er gegen das internet, auch nicht schlecht , und er hat in gewissen dingen auch noch recht.leider !
gruß bernd gutschera
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Bergmeister am 03 Feb 07, 18:59
@berthold

Um Dein Zitat richtig zu beurteilen währen auch die vorangegangenen Zeilen von Interesse.

Gruß vom Bergmeister (der sich noch auf sein Exemplar freuen darf)

Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: der Sauerländer am 03 Feb 07, 19:00
Hallo Leute

Vollkommen egal, wer aus der LAPIS- Redaktion dieses diffamierende Vorwort verfasst hat.
Darunter steht ein Name und somit muss Herr Weise auch dazu stehen!

Ich komme nur nicht so richtig dahinter, welcher Hintergrundgedanke die Feder geführt hat. Konkurrenzdenken? Neid ob der Erfolge des Internet?
Und gleichzeitig preist man wenige Zeilen später die Kleinanzeigen als Kontakthof für Sammler. Soll ich darüber lachen? Ich habe die Anzeigen gezählt und die gewerblichen abgezogen. Da bleibt nicht viel an "Sammler für Sammler" übrig. Die Überzahl haben da noch die Kleinanzeigen, in denen Sammler ihre LAPIS-  Bände verkaufen wollen.

Die Diskussion mit den "Nicknames" haben wir hier, untereinander, mehrfach geführt. Das sollte nun jedem selbst überlassen sein. Toleranz ist die richtige Bezeichnung (ich bin auch tolerant, wenn die große LAPIS Grevenbroich als Calcit- Punktpunkt veröffentlicht).

Eine Frechheit ist es, in meinen Augen, dagegen, Leute zu diffamieren, die hier nicht in studiertem Deutsch schreiben können.
Da hat die Redaktion allerdings recht. Diesen Anspruch habe ich an einen bezahlten(!) Redakteur! Hier freue ich mich auch über falsche Satzstellungen. Hauptsache, es dient dem Sammler! Vom Sammler!

Die nette Postbotin hat heute Mittag bei uns geklingelt. Mit dem Hinweis: "diese Sendung darf ich ja nicht knicken!", hat sie mir die LAPIS überreicht.
Das allerdings wird sie sich in Zukunft "knicken" können.

Wilhelm
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: berthold am 03 Feb 07, 19:41
Hallo,

@bermeister

Unter der Überschrift "Warum feige versteckt? stehen vorweg folgende Sätze:
Zitat
Es ist immer wieder erstaunlich und selbst für uns noch überraschend welche Funde heute noch gelingen. So füllen in diesem Heft die "Bemerkenswerten Eigenfunde" wieder volle vier Seiten - redaktionell bestens bearbeitet und recherchiert.
Dann folgt der Text wie in meinem Eingeangsbeitrag zitiert.

Gruß
Berthold

 
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Goldi85 am 03 Feb 07, 20:06
Hallo,
 :o :( >:(Steht denn da auch, welche Plattform genau gemeint ist? Ich kann mir nicht so ganz vorstellen, dass hiermit der Min.atlas gemeint war. Wenn doch, dann find ich die Anschuldigungen doch größtenteils als ziemlich haltlos. Gut, dass hier jeder einen Nickname verwendet, liegt halt in der Natur eines Forums und dass Quellenangaben manchmal fehlen oder Urheberrechte verletzt werden kommt manchmal vor, was man ja auch nicht gut heissen kann. Aber "Informationen in beschämender Sprach- und Bildqualität..." ?? Das find ich aber sehr unseriös, hätte ich von dieser Stelle nicht erwartet, sollten die doch wohl nicht nötig haben. Ich erinnere mal an den Artikel über Schweizer Turmaline, da war die Bildqualität wohl eher schlechter als hier...Und in Sachen Aktualität ist einem (gutbesuchtem) Internetforum von einer monatlich erscheinenden Sammlerzeitschrift nun mal nicht so leicht das Wasser zu reichen, es erfüllt ja auch einen ganz anderen Zweck. Ist halt eher weniger was für den Ami-Sammler mit dicker Geldbörse, der wohl eh nie selber auf die Suche geht. Ich ärgere mich in letzter Zeit auch immer mehr, dass es bis auf Ausnahmen nur noch um Fundstellen geht, die entweder weit weg oder schon längst erloschen sind. Mit einem solchen Statement shneiden die sich doch ins eigene Fleisch, sind doch bestimmt viele hier-so wie ich-Abonnenten und Forums-Mitglieder. Trotzdem finde ich, sind die Artikel aber immer noch sehr schön gestaltet und ich freue mich immer noch auf jedes neue Heft, gerade auch weil man Stücke sieht, die man sich kaum leisten kann. Ist wahrscheinlich wie mit anderen Zeitschriften auch, die ja nicht unbedingt durch Sachlichkeit glänzen (Autobild) aber einfach ganz gut lesbare Artikel bieten.
Am Ende kommt da bei mir aber auch die Frage auf, nach einer solchen Aussage, ob sich die Zeitschrift noch lohnt, wie gesagt, ich hoffe das bessert sich mal wieder
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Conny3 am 03 Feb 07, 21:30
Hallo liebes LAPIS-Team,

vielleicht sollte man auch einmal hier klar stellen, dass so mancher LAPIS-Artikel erst durch dieses Forum hier zustande gekommen ist. Als Beispiel möchte ich hier nur den Astrolithartikel nennen.  Die ausschlaggebende Literatur wurde in diesem Beitrag nicht genannt, obwohl ich eine Ergänzung damals an den Verlag schickte. Dafür kann aber sicher die LAPIS nichts, denn der Autor hatte sich da offenbar bei Geomüller nicht richtig erkundigt bzw. im Forum gründlich gelesen.
Von dem Achatbeitrag der "Flammenachate" aus Pößneck (LAPIS 12/06) will ich hier gar nicht erst sprechen. Das könnte natürlich auch ein Zufall sein. Der K. H. Born liest vielleicht auch nicht in Forum/Atlas und weiß demzufolge nicht wie lange solche Funde hier schon bekannt sind.
Als langjähriger LAPIS Leser (*Autor) fühle ich mich natürlich auch beleidigt, wenn man hier sagt, keine Quellen anzugeben und sich hinter einem "Fantasienamen "versteckt. Das trifft für mich nicht zu, wie jeder es hier selbst feststellen kann (und auf meinen HP Seiten).
Und zu dem Forum, was ja bei der LAPIS damals aus mir unbekannten Gründen nach kurzer Zeit nicht mehr funktionierte, möchte ich mich hier nicht mehr äußern. Das hatten wir hier schon öffentlich ausdiskutiert.
Mein ausstehender Artikel über Zinna scheint mir nun auch nicht mehr für eine Veröffentlichung geeignet, da ja schon alles auf meinen Seiten bzw. hier im Atlas zu lesen ist und solche Funde sicher auch für eine solche Zeitschrift zu "mager" sind
Zitat
("Allerweltsminerale")
(Zitat aus einem Gespräch mit der Redaktion Jan. 2006)
Ich überlege mir nun auch ernsthaft über eventuelle Konsequenzen nachzudenken.....

(Habe übrigens das aktuelle Heft noch nicht und hoffe dass dieses Forum damit nicht gemeint ist.
Dann würde ich natürlich alles zurücknehmen.)

Conrad Linde (Conny 3)
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Ralf am 05 Feb 07, 12:39
Dieses Forum hier kann ja gar nicht gemeint sein, denn keiner der angegebenen Kritikpunkte trifft hier zu.
Davon abgesehen ist eine so globale wie von Fakten verschonte Aussage journalistisch gesehen ein Armutszeugnis. Ungeachtet dessen, welches Forum gemeint ist, bedient sich die Lapis Redaktion hier genau dem angeprangertem Anonymitätsgehabe. Wenn man dort der Meinung ist, das Forum XY angreifen zu müssen, dann bitte unter Nennung des Forums und klaren Angaben zum Sachverhalt.
Sicher finden sich in unserem, wie auch in anderen Foren Fehler oder Fehlinformationen. Sicher finden sich auch Diskussionen außerhalb der gängigen und anerkannten wissenschaftlichen Grundlagen. Querdenker können  in einem Internetforum ihre Thesen und Vermutungen äußern, in einer gedruckten Zeitschrift wohl kaum. In einem Forum können Anfänger und Einsteiger Fragen stellen, deren Druck und Beantwortung in einer Mineralienzeitschrift niemals in Frage kämen.
Eine gedruckte Zeitschrift ist statisch, ein Forum lebt.

In so fern und unter Berücksichtigung der zusammenhanglosen und globalen Diffamierung, sowie der Tatsache das die Lapisredaktion nicht aus Anfängern besteht, erlauben diese Zeilen nur eine einzige Interpretation:

Es ist ein Angstbiss.

Und es ist ein Schuß, der nach hinten losgehen kann. Viele Lapis-Leser, die sich noch nicht in Internetforen herumtreiben, werden nun wohl mal " nach dem Rechten sehen ". Und dabei feststellen, dass ein Forum eine gute Sache ist.
Daher sollten wir uns für die - wenn auch unbeabsichtigte - Werbung bedanken.

Allerdings wird dieser Querschläger keinen Einfluß auf meine Entscheidung haben, ob ich Lapis weiterabonniere oder nicht, weil ich diese Aussage nicht ernst nehme.

Ralf


Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Florian am 05 Feb 07, 13:43
Hallo zusammen,

ich find so ein Kommentar ist ja ein Art "Ritterschlag" - bisher hat Lapis ect. das Internet ja als keine "Konkurenz" gesehen - jetzt anscheinend schon - warum wohl ? Bestimmt nicht weil es im Netz nur schlechte und abgeschriebene Artikel gibt - sondern... na dazu ist ja schon alles gesagt worden. Na da hat man das aber ja glaub ich falsch verstanden - sind wir eine "Konkurenz" ?? Ich finde nicht wirklich - zwar schadet ein bisserl  Druck nie, verbessert meist die Produkte oder den Preis.

Florian   
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Frank1984 am 05 Feb 07, 14:04
Hallo alle zusammen,

Auch sollte bedacht werden ob eventuell zukünftige Leser abgeschreckt werden.
Ich bin erst durch euch richtig auf die Zeitschrift aufmerksam geworden und habe Überlegt ob ich sie
mir Aboniere.
Wenn solche Artikel drin stehen, lässt mich das an der Ernsthaftigkeit dieser Zeitschrift zweifeln.
D.h. das ich mir jetzt zweimal überlege ob ich mir die Zeitschrift bestelle.

Mfg Frank
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Harjo am 05 Feb 07, 15:18
Hi,

Ich bin Her Weise einig das die meiste Abbildungen auf die Mineralien Foren von bedaurlich schlechte qualitat sind, da konnte man sich schon ein wenig bemuhen die Mineralien erkenbar ab zu bilden :-X.........es gibt naturlich ausnahmen, Gott sei dank :).
Und zu die Kindergarten nicknames die bedauerlicherweise zu Foren gehoren....daruber kennt Ihr wol schon meine gedanken.....
An einige Stellen hat Lapis schon recht, und der unterschied zwischen die magazines und die meiste Foren ist halt nicht so gross, auch hier gibt es viele Leute die gute sachen finden ohne den Fundort frei zu geben, oder das erst machen nachdem nichts mer zu finden ist, auch hier gibt es zum gluck ausnahmen, aber die gibts in die magazines auch!
Die stellungnahme von Lapis war generalisierend, aber das ist auch genau das was Ihr hier jetzt macht, kein unterschied!
Also, lasst die Diskussion, der eine liebt sein Forum, der andere sein magazine und ein anderer liebt beide, na...und?

Gruss

Harjo (der sich gerne auf Mineralienforen herumtreibt und sich auch freut uber ein neuer Lapis, Mineralienwelt etc, und auch darin gerne seinen beitrag macht)

 
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Anatas am 05 Feb 07, 15:32
LAPIS hat sich sehr wohl durch seine Berichterstattung (erloschene Fundstellen, exotische - weit entfernte Fundorte) gegen
die Praxis und damit gegen viele Sammler entschieden (logisch: Kristall-Druse/LAPIS ist auch ein Laden wo Stufen und Schmuck verkauft werden),
was sich nun in sinkenden Verkaufszahlen im LAPIS ausdrückt. Die theoretische Komponente des LAPIS ist sicherlich nicht schlecht
aber trotzdem scheint die Rechnung nicht aufzugehen, das zeigen diese Zeile von LAPIS / Weise ja recht deutlich.

LAPIS sollte eigentlich genau das sein, was Sie in den Sonderheften publizieren - aber das haben Sie ja ausgegrenzt um an mehr
Kohle zu kommen - meines Erachtens ist das Problem von LAPIS das LAPIS-Sonderheft weil es die Performance von LAPIS erheblich
schwächt. - wenn Weise & Co. LAPIS wirklich so gut wie früher mal machen würde - wäre ja das Sonderheft sinnlos und damit unverkäuflich.
Die hausgemachten Proleme auf das auf das Internet zu schieben ist ja ein netter Versuch aber es ist ja annerkannter maßen schwerer
den Fehler bei sich zu suchen als bei anderen.

Grüße ANATAS / Gerhard  


PS:   das selbe Problem sehe ich übrigens (nebenbei erwähnt) bei den Münchner Mineralienfreunden.
Schaut man sich die von Stefan hier ins Forum gestellten Vorträge an ist das parallel zu LAPIS absolut abtörnend und "sammelfremd",
Die beiden (LAPIS und Mineralienfreunde München) haben sich wohl zusammengetan !!!
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: aca am 05 Feb 07, 16:17
Hallo,

@Harjo
Es stimmt schon, dass viele Bilder grottenschlecht sind. Aber das liegt in der Natur der Sache und lässt sich nur abdrehen, wenn man die photografischen Neulinge wie mich grausam aussperrt.

Das ist es ja eigentlich, was mich an dem Lapis Artikel so stört: die arrogante Attitüde (sorry für die harten Worte).
Diese fehlt beim Mineralienatlas oder strahlen.org, hier werden alle mit offenen Armen empfangen.
Wenn man nur die paar Sätze im genannten Artikel ansieht, hat man den Eindruck, als ob sich Lapis zunehmend von der eigenen "Basis" entfremdet.

Damit das alles nicht "generalisierend" klingt, hier mal der

Versuch eines konstruktiven Vorschlags:

Das Internet ist für den Sammler eine fantastische Einrichtung, um sich auszutauschen und jeder darf mitmachen.
"Wes des Herz voll ist, des fliesst der Mund über", und deshalb gibt es natürlich unglaublich viel Mist, sinnlose Wortklauberei, und haarsträubende Ferndiagnosen. Ich habe schon mehr als einmal sachlichen Blödsinn in den Foren gepostet.

Aber irgendwie wollen die Leute ja einsteigen und mitmachen, das ist doch erstmal super.

Es wäre für den Anfänger viel motivierender, wenn man die positiven Beispiele herausstellt. Wenn man z.B. den Mineralienatlas positiv erwähnt, z.B. einen der oft hervorragenden Lexikon-Artikel, freuen sich die Autoren und die Webseiten-Betreiber und man sitzt wieder in einem Boot. Und die Neulinge sehen, wie man es macht. Die Fachzeitschriften können nämlich genau das bieten, was Internetforen sehr schwer fällt: eine halbwegs funktionierende Infrastruktur für die Rezension von Artikeln. 
Dann wäre Lapis wieder da, wo es sich gerne sehen möchte, nämlich als Sammlerinfo "das Mass aller Dinge" zu sein (ich weiss, sind sie nicht, klingt auch sehr geschwollen, aber ihr wisst schon, was ich meine).
Und man würde auch wieder "gemeinsame Sache" mit den Sammlern machen, das Ganze hätte nicht den Charakter einer V.I.P.-Gesellschaft.
Es gibt übrigens Printmedien, wo das genau so funktioniert, z.B. der ganze Computerbereich. In denen wird sehr viel auf Projekte im Internet verwiesen und das ist den Lesern auch wichtig, obwohl es Suchmaschinen gibt.
Warum: das redaktionelle knowhow wird von der Leserschaft geschätzt.

(und spreche dabei zu mir selbst: träum' nur weiter...)

Gruss
Amir

P.S.: das mit den Nicknames habe ich nochmal überdacht. Ich werde bei mir zumindest was im Profil nachtragen.


Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Bergmeister am 05 Feb 07, 16:37
So, jetzt ist die aktuelle Ausgabe endlich auch bei mir angekommen. Mein Fazit zu dem bösen, bösen Beitrag: der Satz von Ralf "Querdenker können in einem Internetforum ihre Thesen und Vermutungen äußern, in einer gedruckten Zeitschrift wohl kaum " trifft die Sache auf den Punkt. Die Thesen und Vermutungen über sinkende Verkaufszahlen des LAPIS-Magazins bestätigen mir dies zum Beispiel eindrucksvoll. Ihr arbeitet wohl alle beim Verlag - oder was? Meine These und Vermutung: diese Leute brauchen sich um Ihre Zukunft und dem Fortbestand wohl sicher keine Sorgen machen  ;D.

Grüße vom Bergmeister, der sich jetzt der Lektüre einer gelungenen Februar-Ausgabe der LAPIS widmet  ;).
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Findus am 06 Feb 07, 17:42
Hallo zusammen,
also eigentlich ist das Lapis-Heft nicht schlecht, wenn man schöne bunte Blider von Top-Stufen mag (die hat ja nicht jeder zu Hause)
Auch der Steckbrief ist nicht schlecht. Kleinanzeigen gibt es natürlich auch, die eigenen dauern rel. lange, bis sie endlich erscheinen.

Leider ist es bei mir jedoch so, dass ich jedes  Lapis angeschaut habe, manchmal auch etwas geschmunzelt habe (Bericht letztes Jahr über den Emmelberg mit recht blumigen Worten), doch dann verschwindet das Heft für - eigentlich immer,- irgendwo in einem Einschub mit Jahreszahl, - und so reiht sich Heft neben Heft, einmal gelesen und dann nie wieder angeschaut. Die einzigen Ausnahmen hiervon bilden Hefte, in denen Fundstellen beschrieben werden, an die ich evtl. mal hinfahre, bzw. die ich mir leisten kann. Natürlich auch die Hefte mit Fundstellen, wo ich schon war. Mittlerweile sind die meisten Fundstellen, die veröffentlicht werden, schlichtweg oberhalb meiner Möglichkeiten  und dann wird es für mich uninteressant. (Auch wenn der eine oder andere es nicht verstehen kann: bevor ich mir ein Museum neben einer Halde anschaue, gehe ich lieber klopfen und nehme das Museum "am Rande mit". Insofern sind natürlich die Bilder von den großen Börsen weltweit schon toll, aber ich mache mir daraus eigentlich nichts, - - wichtiger sind mir eigene Funde.

Was natürlich absolut der Renner ist: vermutlich kommt in den nächsten drei Ausgaben (wie schon die Jahre zuvor), rechtzeitig zum Urlaubsbeginn wieder mal ein Bericht über das Binntal und was man dort alles gefunden hat.   Der Lengenbach ist nicht mehr so, wie früher, da beisst keine Maus den Faden ab!!!
Vor kurzem habe ich die Entscheidung getroffen, den Lapis abzubestellen und es mit der Mineralienwelt zu probieren.
Dies hat auch den Vorteil, dass nur sechs Hefte pro Jahr erscheinen, was mein Regal dankend zur Kenntnis nehmen wird.
Ansonsten muss man einfach gestehen, dass mit dem Mineralienatlas, Strahlen.org und Mindat.org, Seiten geschaffen wurden, die aufgrund ihrer "Lebendigkeit", sowie der unkomplizierten Hilfeleistung der meisten Mitglieder in allen mineralogischen Bereichen, jede Lektüre in den Schatten stellt, - es sei denn, dass es "hochwissenschaftlich" wird und Spezialisten gefordert sind, die wissen, wo was steht.
Zu diesem Artikel  der Lapis Redaktion contra Internet möchte ich nur sagen,  dass hier ein grosser Fehler gemacht wurde.
Schade, dass es soweit gekommen ist!!

Grüsse,
Bernd ;)
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: heli am 10 Feb 07, 18:38
Hallo,

zum Kommentar C. Weise und Redaktionsteam möchte ich mich nicht weiters äußern. Für mich ist die ganze Vorgehensweise unverständlich, da sich auch viele LAPIS-Autoren in diversen Foren bewegen.
Was ich aber anmerken möchte ist, dass die aktuelle LAPIS-Ausgabe erstmals wieder "Otto-Normalverbraucher" bedient. Alle beschriebenen Fundorte sind in erreichbarer Nähe (wenn man unbedingt hin will).
Besonders möchte ich noch auf den gelungenen Artikel von Harjo und seinem Sammlerkollegen über den Steinbruch Fond-des-Vaulx bei Wellin hinweisen. Die Fotos dazu haben wieder die von Harjo bekannte herausragende Qualität - gratuliere.
Irgendwie bekomme ich bei Betrachtung der Calcite Lust mich wieder mal auf den Weg nach Belgien/Niederlande zu machen (etwa 9 Stunden Fahrzeit oder mehr), um neben den schönen Sehenswürdigkeiten auch (erstmals) Mineralien zu sammeln.

Heli
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Harjo am 10 Feb 07, 23:13
Und Bier trinken!
Belgien reicht.....die Niederlande sind mineralogisch total uninteressant....naja, ausser die Halde hier im Garten und der Steinbruch von Winterswijk (Coelestin).
Freut mich das das Artikel dir gefallen hat, die carriere les Limites gibt leider keine sammelerlaubnisse, aber Fond des Vaulx musste schon gehen.
Landelies ist meistens auch OK, genau wie Beez, Sprimont, Chanxhe, Bastogne, Leffe (auch ein schones Bierchen), Couvin (dieselbe Paragenese wie Wellin, dazu nog schoner Baryt).
Schick mir ein PM wenn Du nach Belgien fahren mochtest, dan gebe Ich dir die Adresse wo Du eine genehmigung bekommen kannst.

Gruss

Harjo
 
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Alfred01 am 11 Feb 07, 00:41
"Es ist immer wieder erstaunlich und selbst für uns noch überraschend welche Funde heute noch 
 gelingen. So füllen in diesem Heft die "Bemerkenswerten Eigenfunde" wieder volle vier Seiten - 
 redaktionell bestens bearbeitet und recherchiert."

Na,
der Lapis-Zeitschrift laufen die Leser weg - mit sehr großer Warscheinlichkeit in die Internet-Foren; und was unternimmt sie dagegen: streicht die eigenen Vorteile "bestens bearbeitet und recherchiert" heraus
und stempelt den lästigen Mitbewerber ab  "beschämende Sprach- und Bildqualität, fast immer feige hinter Tarnnamen, übertriebe Eitelkeit der Verfasser".

Das überzeugt aber nicht.

MFG
ALFRED

 
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Frank de Wit am 11 Feb 07, 11:00
ich bin persönlich sehr zufrieden mit Lapis; es freut mich jeden Monat der zeitschrift kurz zu lesen.
ich bin aber noch mehr zufrieden mit internet-foren, mit die LRM, Bocamina uzw

Aber.... wenn mann so viele jahre lang, jedes monat ein full color zeitschrift schreiben kann, mehr als 20 jahre x 12 nummer... !
(edit: > 30 jahre x 11 nummer ;-)
So, Komplimente fur die redaktion. eine ganze generation lebte und lebt noch vom information im Lapis.

das die mühe haben mit zu bewegen mit neue sachen als pdf und internet, ist fur die redaktion vielleicht ein problem... (nicht fur Bocamina ;-)
aber... wer hat keine probleme.
keiner oder?

Hojje!
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Stefan am 11 Feb 07, 12:57
Ich möchte derzeit nicht allzu viel dazu sagen, erst mal die Raktion abwarten.

Nur so viel: ich habe meine Konsequenzen gezogen und zusätzlich einen Leserbrief verfasst.

Gruß Stefan
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Frank de Wit am 11 Feb 07, 13:33
Stefan,

ich lese erst jetzt die erste beitrag hier im thread von Berthold, jetzt verstehe ich es

email mich bitte die Leserbrief mal , dann werden wir von strahlen.org aus vielleicht als Vorstand mit unterschreiben...
ich bin aber nur Vorsitzender, ich muss das auch die andere Vorstands-mitglieder fragen

Hojje! Frank (der hier nicht mehr anonim ist und nicht eine feige ist (glaube ich ;D
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Ingo Löffler am 11 Feb 07, 13:40
Hey,last euch nicht ins Boxhorn jagen.Habe den Artikel im Internet gelesen,weil ich ja nun mal keine Lapis mehr habe.Hochmut kommt vor den Fall,sagt ein altes Sprichwort.Und in der Redaktion geht nun mal die Angst umher,das die Leute lieber ihre Artikel uber Fundstellen ins Netz stellen,als am Elfenbeinturm der Lapis anzuklopfen.Und hier sind ja schließlich schon so einige Potenzielle Artikel dabei die sie gerne gehabt hätten.Und was die Fotos betrifft na die werden ja auch immer besser,also ist das nur die Halbwahrheit.Und was die Tarnnamen betrifft,na die werden meist nur noch im Forum benutzt und darüber gegen das Internet zu Felde zu ziehen ist ziemlich Panne.Hier passiert etwas,was im Wirtschaftsleben alltäglich geschiet,Konkurenzkampf.Und das ist die Angst die bei dehnen umhergeht.

Gruß Calciteminer
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Harjo am 12 Feb 07, 00:49
Hihi,

Glaube nicht.....
Die zwei formats (Internetforen und Magazines) konnen ganz gut zusammen existieren.
Im Internet kann Ich alles finden, aber ein gutes Buch schatze ich auch (Goethes Italienische Reise habe Ich lieber auf schrift in die hand als auf'm Bildschirm).
Die Stellungname im Lapis ist nichts anderes als das was hier passiert, und wer jetzt schreiben wird das Lapis in das Vorwort die ganze diskussion angefangen hatt sollte noch mal das Forum durchsuchen......da waren schon ofters diskussionen uber die Mineralien magazines.....
Also, BASTA.
Wer's magazine gefallt kaufts halt, wer nicht kaufts nicht......genau so fur die Foren.
Und Ich....ich bin mich gut bewust von meine Eitelkeit, daher macht's mir spass meine Funde zu sehen in glossy magazines, aber das trifft auch zu auf meine beitrage in die Foren.........wozu den sonst, haben wir nicht alle ein wenig davon?
Am ende ist's fur mich eine non-diskussion, fur mich weiterhin nicht interessant da beide formats mich gefallen!

Gruss

Harjo (entschuldige fur mein Deutsch, war ein volles wochenende konzerte, jetzt cooling down mit ne Flasche Wein....)

p.s. Ingo, da weist Du als kein anderer hier das Funde von schone Calcite in Belgien aktuel sind und nicht nur von erloschene Fundstellen.... ;), und zu die Foto's , die werden gaaanz langsahm ein wenig besser, aber immerhin gibt es noch viel zu viel schlechte Bilder
 



 
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Stefan am 12 Feb 07, 08:51
@Harjo,

niemand diskutiert über den Sinn und Unsinn von Zeitschriften. Auch ich weiß ein gutes Buch, eine gute Zeitschrift zu schätzen. Es ist aber ein Unding, dass sich Zeitschriften zu solchen Aussagen hinreißen lassen und ich soll das mit meinem Geld bezahlen.

Da gilt die Meinungsfreiheit und mein Geld ist anders besser angelegt - das ist die Konsequenz.

Gruß Stefan

Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Bergmeister am 12 Feb 07, 08:56
Der Harjo bringt es auf den Punkt. Wem eine Zeitschrift oder Buch nicht zusagt der braucht es nicht zu lesen. Selbes gilt auch für ein Forum. Derartige Diskussionen sind unnötig, steigern jedoch sehr den Unterhaltungswert. Und das ist auch der große Unterschied. Ein Artikel in einem Magazin bleibt immer sachlich und themenbezogen (sieht man einmal vom unglücklichen Vorwort der letzten LAPIS ab).Und nochmal zu den angeblich "sinkenden Auflagezahlen" bei LAPIS: wenn das vielleicht durchaus zutrifft dann wohl sicher nicht wegen sinkender Begeisterung der Leser  ;D sondern vielmehr durch HartzIV.

Bergmeister (der die Mineralienportraits gedruckt und gebunden bevorzugt  :P)
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: berthold am 12 Feb 07, 09:25
Hallo zusammen,

nein, es geht nicht darum was besser ist, was billiger ist oder gar um den Inhalt von Lapis oder anderen Zeitschriften. Und mit HartzIV hat das schon überhaupt nichts zu tun. Es geht darum (siehe mein Eingangs-Posting), dass Lapis in einem pauschalen Rundumschlag

- die Foren und Internet-Plattformen herabwürdigt,
- "sonnen im Glanz dessen, was andere erarbeitet haben" vorwirft,
- "häufige Urheberrechtsverletzung" anprangert,
- "feige verstecken hinter einem Tarnnamen" vorwirft,

und das alles um die "übertriebene Eitelkeit mancher Verfasser zu befriedigen". Das kann man doch so nicht stehen lassen, das entspricht nicht der Wahrheit. Ich sehe das schon so wie Harjo, eine Zeitschrift kann kein Internet ersetzen und das Internet kann keine Zeitschrtift ersetzen. Und auch klar, keiner braucht Lapis zu kaufen oder im Internet auf Mineralienforen gehen. Darum geht es aber nicht. Stellt Euch mal vor, in einem Forum würde Vergleichbares (Negatrives) über Lapis drinnen stehen. Ich mache jede Wette, da wäre schnell ein Schreiben von einem Anwalt da (Einstweilige Verfügung, Geschäftsschädigung, Üble Nachrede...).

Gruß
Berthold
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Alfred01 am 12 Feb 07, 11:55
Ja es stimmt, es ist eine handfeste Beleidung, die vom Lapis Team ausgeht.
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Ingo Löffler am 12 Feb 07, 14:14
Hallo Berhold und alle,
ein klein wenig geht es schon darum was Kostengünstiger ist oder nicht,die Konkurenzsituation ist schon da.Es kann jeder an seinen eigenen Leseverhalten sehen.Ich sammle nur Calcite,zu diesen Thema ist etwa 80 % nichts drin,die Zeitung selber habe ich meist innerhalb von 2 Stunden durchgelesen (was mich interessierte) und dann kam sie auf einem Stapel zu den anderen Heften.Da viel bei mir eine einfache Kaufmännische Entscheidung,weg damit es ist zu teuer.Da kauf ich mir lieber einen schönen Stein dafür.Und so wie ich haben es schon einige gemacht.Der Stefan macht es aus Protest,egal wie man das "Kind" nennt,die Abonnentenzahlen gehen zurück.Im Internet ist vieleicht nicht alles so Perfekt aber mich stört es nicht unbedingt und es ist Kostengünstigen,da wie das Internet ja sowieso schon haben.Und Internet in Konkurenz zum Fachbuch nunja da was hier alles aufgeschrieben ist,ist meist aus selbigen.Bucher sind einfach die Grundlage.Die Lapis ist aber nun mal eine Monatszeitschrift wie das Geo und andere.

Gruß Calciteminer
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Stefan am 12 Feb 07, 14:48
Natürlich wird im Internet und auch im Lexikon viel kopiert, viel zitiert, teilweise ohne die notwendige Quellangabe.  So manche Veröffentlichung kann wissenschaftlichen Kriterien nicht standhalten. Aber worin unterscheiden wir uns da von Zeitschriften wie Lapis? In diesem Punkt in nichts. Auch deren Informationen können einer wissenschaftlichen Betrachtung nicht zwingend standhalten. Auch dort werden Informationen übernommen und noch dazu von den selben Autoren die teilweise das selbe Thema schon bei uns oder anderswo im Internet veröffentlicht haben. So viel zum Thema böses, böses Internet mit den vielen, vielen Narzisten die nur sich selbst darstellen wollen. In einem Punkt unterscheiden wir uns aber doch, wir stellen unsere Informationen der Diskussion und sind ständig bemüht Sie auf fundierte und aktuelle Beine zu stellen.

Ein einmal gedrucktes Buch kann Fehler enthalten so viel es will. Es wird raus gekramt und automatisch als korrekt hingenommen. Auf diesem Standpunkt scheint sich so mancher Redakteur zu sonnen.

Was mich an dieser Angstirade stört ist die Unehrlichkeit und der Neid der m.E. dahinter steht. Haben wir ihn nicht alle schon erlebt, den verzweifelten Versuch halbherzig ein Forum zu etablieren. Web Seiten die fachlich inhaltslos das Produkt anpreisen. Wo finden sich die Informationen die seit Jahrzehnten gesammelt, gehortet und der Öffentlichkeit max. in alten/veralteten Zeitschriften zur Verfügung stehen?

Warum gegen die neuen Medien wettern und nicht selbst mit hervorrragenden Inhalten auf Kundenfang gehen. Dazu gehört ein dynamisches Management, dass sich den neuen Medien nicht angsterfüllt verschließt. Ich bin kein Geologe, kein Paläontologe nicht mal ein guter Hobbymineraloge. Ich verstehe es nur Leute zusammen zu führen und für eine Sache zu begeistern. Lapis ist in meinen Augen und mit derzeitigem Konzept eine Zeitschrift für eine aussterbende Käuferschicht. Der Nachwuchs wird mit Äußerungen wie den getroffenen verärgert, als quasi "Schmarotzer" abgetan. Im Prinzip brauche ich mich nicht darüber aufregen, das Thema kann ich vermutlich noch locker aussitzen.

Das schlimmste daran, es erfreut mich keineswegs, es wäre mir lieber den Leuten den Kopf zu waschen und ihnen beim veröffentlichen zu helfen als zu sehen, dass durch falsches Verständnis Informationen unzugänglich bleiben.

Gruß Stefan

Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: geologe am 12 Feb 07, 14:55
Hallo,

Das Internet und unsere Seite hat einige Vorteile die durch eine Zeitschrift niemals ersetzt werden können. Der unmittelbare Kontakt mit anderen Sammlern, die viel schneller fließenden Informationen und die Möglichkeit der eigenen Mitgestaltung sind meiner Meinung nach Dinge die schwerwiegend zu Buche schlagen. Sind unsere Fotos und unsere Beiträge auch nicht immer dazu geeignet Hochglanzseiten zu füllen so ist doch der Gedankenaustausch innerhalb der Sammlergemeinde viel höher zu bewerten. In einen Forum, wie den unseren ,treffen Sammler mit sehr unterschiedlichen Wissensstand zusammen. Die Kritik von Lapis das unsere Beiträge nicht immer fachgerecht sind , sind sicher nicht von der Hand zu weisen. Aber kann das denn anders sein? Ich bin ja auch auf dieser Seite um zu lernen und mir Fachwissen anzueignen. Die Entscheidung von Stefan und Kollegen überflüssige Beiträge zu löschen und so das gesammelte Wissen zu verdichten halte ich für richtig dient es doch zur Erhöhung des Niveaus dieser Seite. Ich sammle Mineralien nicht Beiträge.


Gruß

Jürgen
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: berthold am 12 Feb 07, 15:15
Hallo,

nun, man kann zwar Äpfel nicht mit Birnen vergleichen  ;) aber es gibt schon einen gewissen Bereich, wo sich das Klientel überschneidet und das - so denke ich - führt zu einer Konkurrenzsituation, letztendlich wohl auch zu dem Lapis-Rundumschlag, den ich hier anprangere. Dass solche Zeitschriften wie Lapis, Aufschluss usw. von Natur aus schon was kosten (oder eben mehr als offene Internetseiten kosten) müssen ist auch klar, ebenso, dass man es inhaltlich nicht jedem Recht machen kann. Ich sehe das so, dass ich mir eine Fachzeitschrift halte, wenn ich mit zuverlässiger Regelmäßigkeit darin Artikel finde, die mir zusagen. Da stehen schon oft Dinge drinnen, die kaum einen Sammler interessieren (siehe Thread zum Aufschluss-Artikel über die Verwitterung deutscher Fliesen in Brasilien...) aber o.k., muss ich ja nicht lesen. Richtig, der Leser entscheidet, ob ihm die Zeitschrift was bringt.

In der "vor-Internet-Zeit" waren Zeitschriften wie Lapis, Aufschluss usw. die einzige Quelle aus der wir Sammler schöpfen konnten. Aber heute? O.k. einige Fachzeitschriften (ich spreche jetzt von wirklichen Fachzeitschriften, nicht von der Bild-Zeitung) etwa  "Mineralogy and Petrology", "Mineralogical Magazine" und viele andere mehr haben den Trend der Zeit erkannt und stellen alle Artikel -schon vor der Papierform- ins Internet. Ist ja auch zu einer nicht unerheblichen Einnahmequelle für diese Verlage geworden. So sind die Vorteile vom Internet (Suche, Aktualität, Kontakt mit dem Autor) mit den Vorteilen der Zeitschriften (redaktionelle Bearbeitung, Qualität) zusammengeführt. Unsachlich über Internet-Foren zu poltern wird die eigene Situation nicht zum Positiven wenden, im Gegenteil.

Gruß
Berthold
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Schluchti am 12 Feb 07, 15:48
Was Berthold zuletzt schreibt, ist meines Erachtens ein wichtiger Punkt. Ich überlege schon seit mehreren Jahren, ob ich mir die LAPIS abonnieren soll oder nicht. Letztlich habe ich es bisher dabei bewenden lassen, mir einzelne ältere Hefte, mit für mich interessanten Artikeln zu kaufen. Zudem auch die letzten beiden Doppelhefte, die wirklich sehr gut gelungen sind und mich thematisch voll ansprachen.

Das Problem ist: sicher interessiert mich manchmal der eine oder andere Artikel in einer neuen Ausgabe. Aber meist ist es so, daß mich der Rest eben nicht anspricht (was keine qualitative Beurteilung der anderen Artikel ist, sondern einfach mit meinen persönlichen Interessen zu tun hat).  Deswegen würde ich mir die ganze Zeitschrift wegen nur eines Artikels nicht kaufen, weil mir da etwas das Verhältnis Kosten-Nutzen abhandenkommt und zudem ist es einfach auch ein Platzfrage. Hier wäre es eine echte Chance für den Verlag, einzelne Artikel der Zeitschrift gegen Bezahlung  in elektronischer Form anzubieten. Dies dann auch noch für die älteren Ausgaben wäre ebenfalls sehr nützlich. So könnte sich jeder nach seinen Interessengebieten die Artikel kaufen, die er möchte. Bei Fachzeitschriften in der Wissenschaft ist soetwas ja inzwischen Standard.  Ich wüßte auf Anhieb mindestens  10 -20 Artikel in der LAPIS, die ich mir auf diesem Wege kaufen würde.

Warten wir es ab, ob sich in diese Richtung etwas entwicklen wird. Zu wünschen wäre es. 




     
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Uwe Kolitsch am 12 Feb 07, 17:39
Habe heute das Lapis bekommen und mich auch sehr über den Kommentar von Christian Weise gewundert (ich weiß nicht, ob das mit Stefan Weiß - der sicher anderer Meinung ist - vor der Drucksetzung besprochen war). Keine Ahnung, was die Hintergründe sind.

Aber noch was anderes @smoeller (hinsichtlich deines Kommentars zum Aufschluß-Clara-Sonderheft):
"Später dann kam das Aufschluss-Sonderheft. Das war wesentlich besser und beschreibt wenigstens mal alle Minerale. "

Tut mir leid, aber dieses Sonderheft war unter aller Sau - was da an groben Fehlern und haarsträubenden Analyse-Tipps drinstand.... (ich hatte einen Teil des ursprünglichen Textes korrigiert, aber dann entnervt das Handtuch geworfen und verlangt, daß ich nicht bei den Danksagungen drinstehe.)
Allein die Photos waren natürlich einigermaßen brauchbar.

GA, Uwe Kolitsch
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: smoeller am 12 Feb 07, 19:07
Hallo,

@Uwe Kolitsch: Hast du noch deine Korrekturhinweise? Würde mich sehr interessieren. Ist ja leider eine der wenigen recht aktuellen Literaturquellen zur Clara.

Bei den Analysetipps gebe ich dir Recht: Kein Sammler kann das alles in der Küche oder im Keller machen. Selbst im Chemielabor werden sie bei einigen Methoden die Nase rümpfen. Da nehme ich doch lieber EDX, Mikrosonde, RFA oder XRD. Leider komme ich auch da kaum ran.

Glück Auf!
Smoeller
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Uwe Kolitsch am 15 Feb 07, 14:58

"@Uwe Kolitsch: Hast du noch deine Korrekturhinweise? Würde mich sehr interessieren. Ist ja leider eine der wenigen recht aktuellen Literaturquellen zur Clara."

Nein, ist leider Schmierpapier draus geworden.
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: heli am 16 Feb 07, 15:26
Hallo an Alle und insbesondere Uwe Kolitsch!

Als langjähriger LAPIS-Leser bin ich leicht schockiert. Offensichtlich deckt sich die Meinung von Stefan Weiß mit der seines Autorenkollektivs.

Sonst würde nicht die nette Stellungnahme jetzt an prominenter Stelle in der Homepage von LAPIS stehen.
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Tobi am 16 Feb 07, 16:03
Also, wenn ich die Intention von Herrn Weise und Co. richtig deute, dann wollen sie sich selbst lobend von diversen Internetseiten abheben, denen sie hier vorwerfen, unseriös zu sein. Vom Prinzip her ist es natürlich so, dass eine Fachzeitschrift generell "wissenschaftlicher" ist als ein Internet-Forum. Aber wenn man so einen Vorwurf machen will, dann kann man diesen auch in eine nettere Formulierung packen. Dass hier von "feige" gesprochen wird, von "übertriebener Eitelkeit" und "Kleinbürgerlichkeit des Internet-Zeitalters" ist eine ebenso dümmliche wie peinliche Verallgemeinerung. Dieses Statement ist - wenn es auch rein vom Grundsatz her vielleicht einen wahren Kern enthält - ist in dieser Form einfach unverschämt und selber völlig unseriös.

Allein der Sprachstil, diese Beschreibung, diese dämliche Verallgemeinerung, ich kenne sowas aus den 30er Jahren... :-[

Gruß
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Stefan am 16 Feb 07, 16:16
Hallo,

ich wusste gar nicht, dass sie ihre geistigen Ergüsse noch extra im Internet breittreten. http://www.lapis.de/default/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1
Für alle die sich an "gutem Journalismus"  ;) erfreuen kann ich nur raten einen Blick zu riskieren. Lesen kündigen und gut ...

Wie bereits angedeutet habe ich alle meine Abbos bei Lapis gekündigt. So einen inkompetenten Pauschalmist muss ich mir nicht antun. Habe hier noch Lapis von 2000 bis heute rum stehen, falls jemand Interesse hat, gebe ich für 20% des Preises ab.

Für alle die wirklich gute und auch aktuelle Informationen suchen, kann ich nur den "American Mineralogist" ans Herz legen. Für ca. 95 €/Jahr habt ihr Zugriff auf das komplette Archiv und die aktuellen Erscheinungen (auch schriftlich ins Haus). Dagegen ist Lapis nur ein Käseblättchen was die Informationen angeht. Einziges Manko es sind wirklich die wissenschaftlichen Informationen, teilweise echt hardcore und in englischer Sprache. Keine bunten Bildchen und Kurzgeschichten dafür direkt von der Quelle.

Gruß Stefan

Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: ims am 16 Feb 07, 17:07
Zitat
Habe hier noch Lapis von 2000 bis heute rum stehen, falls jemand Interesse hat, gebe ich für 20% des Preises ab.
, wenn du es ernst meinst, ich hätte da schon interesse, kannst du mir eine pm mit dem genauen Preis schicken und mit dem Modalitäten (Abholen/Versand) etc.
Grüße IMS
@lapis Statement im Internet: selbst vertrauen im maßen aber ich finde das ist doch überheblich.
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Uwe Kolitsch am 16 Feb 07, 18:09
@heli:  Ich verstehe deinen Kommentar nicht.
Kann es sein, daß du Christian Weise und Stefan Weiß verwechselst?

Welche "nette Stellungnahme" meinst du? Auf der Lapis-Homepage ist unter News nur der gleiche Text wie im letzten Heft zu finden.

GA, Uwe Kolitsch
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: heli am 16 Feb 07, 19:28
Hallo,
ich beziehe mich auf deinen Kommentar vor 12. d. M.
Da hast du folgendes angemerkt: "Habe heute das Lapis bekommen und mich auch sehr über den Kommentar von Christian Weise gewundert (ich weiß nicht, ob das mit Stefan Weiß - der sicher anderer Meinung ist - vor der Drucksetzung besprochen war). Keine Ahnung, was die Hintergründe sind."
Da sich er Text nun an prominenter Stelle auf der Homepage von LAPIS befindet, ist kaum anzuzweifeln, dass diese Aussage von Weise auch die Zustimmung von Weiß hat.
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Ralf am 16 Feb 07, 19:30
Je länger ich darüber nachdenke............

fällt mir auf, dass damit ja nicht nur das Forum an sich gemeint ist, sondern generell alle die sich hier tummeln.

Dies hat meinen Entscheidungsfindungsprozess - kündigen oder nicht - entscheidend beeinflusst. Also kommt nun noch ein Leserbrief und gleich hinterher die Kündigung. So viel Geld für so wenig - für mich - brauchbare Informationen und dann auch noch hochnäsig breitschlagen lassen. Nö !

Gruß
Ralf
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Tobi am 16 Feb 07, 20:10
Ich selber bin ja kein LAPIS-Abonnent, aber ich denke, dass das die einzig richtige Reaktion ist: Wenn möglichst viele erst einen entsprechenden Leserbrief schreiben und dann das Abo kündigen. Wenn das genug Leute tun, werden die Verfasser dieses Pamphlets sich in den Allerwertesten beißen und sich vielleicht überlegen, ob sie beim nächsten Mal nicht einen gemäßigteren Ton anschlagen...
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Goldi85 am 16 Feb 07, 20:29
Ich weiss nicht, gleich das Abo kündigen...? Ich lese das Heft ja jetzt auch schon seit ca. 10 Jahren und so eine Stellungnahme ist wirklich mehr als unseriös, aber so lange die Artikel nicht gleichzeitig schlechter werden, hab ich da immer noch was ich suche: einfach ein Heft in Papierform, das (zumindest meistens) einen guten Überblick über die einzelnen Fundstellen/Mineralien von dort zeigt, und das nicht zu wissenschaftlich. Man sollte da allerdings mal nachfragen, wie es zu so einer Entgleisung und um eine Richtigstellung bitten.
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Bergmeister am 16 Feb 07, 21:29
@Stefan

"Für alle die sich an "gutem Journalismus"   erfreuen kann ich nur raten einen Blick zu riskieren. Lesen kündigen und gut ..."

Ziehmlich starker Tobak! Wenn Du für dich entschieden hast das Abo zu kündigen dann ist das Deine private Angelegenheit. Hier in diesem Zusammenhang offiziell zum Boykott aufzurufen überspannt den Bogen.

@Leserbriefschreiber und Kündiger

Ihr solltet Euch lieber mal den echten Problemen der Gesellschaft widmen und zum Beispiel für soziale Gerechtigkeit auf die Straße gehen.

Bergmeister
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Tobi am 16 Feb 07, 21:51
Äääh, niemand hier hat behauptet, dass es keine "echten" Probleme in der Gesellschaft gäbe. Aber warum sollte man hier nicht zu einem Boykott aufrufen? Das kann jeder machen, wie er will. Und das, was LAPIS da abgezogen hat, ist für viele Leute beleidigend und diffamierend. Und weil du von "starkem Tobak" sprichst: Ist dieser Text von LAPIS nicht auch starker Tobak...?
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: smoeller am 16 Feb 07, 22:50
Hallo,

Muss doch noch mal kurz was dazu schreiben:

Bin immer noch erschüttert über diesen Brandbrief der Lapis-Redaktion. Wie so viele, die hier aktiv am Lexikon und Forum mitarbeiten.

Es handelt sich um reines Angstbeißen der Verlierer.


Zeitschriften laufen die Leser weg? Warum wohl?

Ganz einfach: Nicht jeder kann sich ausschließlich an Hochglanz-Artikeln über seltene Mineralien erfreuen, die in den entlegensten Winkeln Chinas gefunden wurden. Viele Sammler haben, sei es aus Interessenlage oder aber-wie so oft- aus rein finanziellen Gründen, für ein bestimmtes Sammelgebiet entschieden. Eine Zeitschrift, die zunehmend diese Leserschaft ignoriert, indem sie Artikel zu lokal bedeutsamen Funden ablehnt (ich verweise nur auf die Diskussionen zu Vorwerk Zinna oder die Gorceixitfunde im Mainzer Raum von McSchuerf), braucht sich über Verluste nicht zu wundern. Ich für meinen Teil lese zwar auch gern die Artikel in der Mineralien-Welt, die nichts mit meinem Sammelgebiet zu tun haben, aber dennoch frage ich mich des öfteren, ob es noch Sinn macht, eine Zeitschrift zu abonnieren, die mir eigentlich auf meinen Spezialgebieten nichts neues vermittelt. Wenn dann auch noch Artikel zu Neufunden, die der ganze Stolz des Sammlers sind, lapidar als uninteressant abgetan werden (siehe oben genannte Diskussionen), ist das sicher ein Grund, von den Zeitschriften Abstand zu nehmen. 

Im Internet bekomme ich Infos oftmals viel frischer und vor allem direkter.

* Zu der Behauptung, die Artikel im Internet seien schlecht recherchiert:

ES gibt sicher immer auch negative Beispiele, aber ich denke, dass ich hier wohl für viele Mitglieder des Mineralienatlas spreche, wenn ich einmal den Personen ein Lob ausspreche, die viele Tage über Büchern und vor dem Bildschirm verbracht haben, um hier Artikel zu verfassen, die weder schlecht recherchiert noch fehlerhaft noch ohne Literaturhinweise und Quellenangaben sind. Ich möchte hier nur einmal die Mineralienportraits nennen und Collector und Stefan ein dickes Lob für die Qualität aussprechen.

Einiges zu meinen Artikeln, falls hier mal einer von Lapis mitliest: Nahezu alle von mir beschriebenen Einzelfundstellen sind auch von mir selbst besucht worden. Daher kann ich mir ein Bild von den Fundstellen machen und kenne die dortige Situation. Es geht mir nicht um historische Fundstellen, sondern solche, an denen aktuell noch Funde möglich sind. Also solche, die Ihnen nicht interessant genug erscheinen. Die Recherche zu den Fundstellen umfasste die Lektüre mehrerer, teilweise über 800 Seiten umfassender Nachschlagewerke über Bergbau, Mineralogie und Landesgeschichte. Dann einev Wochenlange Eintragung der Fundpunkte in Karten und dann oftmals mehrere Geländeaufenthalte. Alles in allem meist monatelange Vorarbeiten, Dann saß ich oftmals noch einmal Tage an der abschließenden Fassung als Bericht.
Deswegen spreche ich mit Sicherheit für alle diejenigen, die hier Artikelo für das Lexikon verfassen, wenn ich sage: Es ist einfach beschämend, wenn man hier von einer Zeitschrift bezichtigt wird, schlecht recherchiert zu haben.

Vielleicht sollte man die Lapis-Redaktion dazu auffordern, eine Gegendarstellung zu bringen.

* Zu den Foren: Es ist sicherlich auch immer etwas Mist dabei, aber das ist bei einer öffentlichen Diskussion immer so. Und: Wegen Ihnen müssen wir uns jetzt noch mehr mit sinnlosem Mist befassen. Könnte mir jedenfalls was besseres vorstellen, als 1 Stunde hier Darstellungen zu tippen, aber das muss gesagt werden.

Dafür wird hier aber auch sinnvolles geboten: Nicht nur wenige Belanglose Infos, wie Sie uns das unterstellen, nein hier wird Sammlern geholfen, die Fragen und Probleme haben. Umd das kostenlos, schnell und von kompetenter Seite (meistens zumindest). Sie haben wohl Angst, dass bald niemand mehr Ihre Kleinanzeigen nutzt, Ihre Bestimmungshilfe usw.  Wer will schon mehrere Ausgaben abwarten, bis seine Anzeige endlich erscheint, wenn er am selben Tag noch Zuschriften potentieller Interessenten haben kann?

Es ist halt einfach ein Wandel. Wer konservativ bleibt, geht halt unter. Vielleicht sollte die liebe Lapis-Redaktion endlich mal darüber nachdenken, mehr Angebote im Internet bereitzustellen? Meinetwegen mit einer Zugangsbeschränkung auf Abonnenten. Dort kann dann jeder Abonnent seine Kleinanzeigen posten und so weiter. Dort könnten dann auch interessante Artikel Platz finden, die in der Zeitschrift nicht gedruckt würden. Dann noch ein Hilfsforum. Und dann sind wir schon auf dem Gebiet des Mineralienatlas. Wenn Lapis uns auf unserem Gebiet schlagen will, können wir uns Gedanken machen, aber so sind wir in jedem Fall stärker.

Glück Auf!

ein sehr verärgerter Smoeller

Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Ralf am 17 Feb 07, 06:35
@Stefan

"Für alle die sich an "gutem Journalismus"   erfreuen kann ich nur raten einen Blick zu riskieren. Lesen kündigen und gut ..."

Ziehmlich starker Tobak! Wenn Du für dich entschieden hast das Abo zu kündigen dann ist das Deine private Angelegenheit. Hier in diesem Zusammenhang offiziell zum Boykott aufzurufen überspannt den Bogen.

@Leserbriefschreiber und Kündiger

Ihr solltet Euch lieber mal den echten Problemen der Gesellschaft widmen und zum Beispiel für soziale Gerechtigkeit auf die Straße gehen.

Bergmeister

Lieber Bergmeister,

leider habe ich werder die Zeit, noch die Lust, mich irgendwo mit Plakaten auf die Straße zu stellen. Ich hab in meinem Leben immer sehen müssen, wo ich blieb und das wird auch so bleiben. Und für mich und viele, viele andere wirklich hart arbeitende Menschen geht auch keiner auf die Straße.

Allerdings sehe ich nicht im geringsten ein, warum ich so ein Verhalten ( von der Lapis Redaktion ) tolerieren soll. Lapis ist ein Produkt, welches den Gesetzen der freien Marktwirtschaft unterliegt. Vor fast 20 Jahren habe ich Lapis und später Extra Lapis abonniert. Streng genommen hätte ich das gar nicht tun dürfen, denn für meine Interessen ist dort sehr wenig Information enthalten ( Eifel und Achate ). Aber wie so oft siegt die Macht der Gewohnheit und so lässt man´s halt laufen. Im übrigen gleube ich, das eine große Zahl der langjährigen Abonnenten dieser Gewohnheit folgen und Lapis, würden sie heute vor die Wahl gestellt, nicht noch einmal abonnieren würden.
Ein solches Pamphlet wie in der letzten Ausgabe vereinfacht allerdings die Trennung erheblich.
Mir bleibt ja noch die Mineralienwelt, die für meine Interessen wesentlich mehr hergibt, und die Möglichkeit einzelne Hefte später auf Börsen ( gebraucht und wesentlich billiger ) nachzukaufen.

Des weiteren rufe ich auch nicht andere dazu auf, ihr Abo zu kündigen oder Leserbriefe zu schreiben. Das kann doch wohl jeder für sich selbst entscheiden. Im Rahmen dieser öffentlichen Diskussion halte ich es allerdings auch nicht für verwerflich, meine Meinung und meine Schlußfolgerungen hier zu beschreiben.

Das Schreiben ist übrigens raus und ich erwarte eigentlich keine Reaktion darauf. Sollte doch eine kommen, werd ich´s hier posten.

Ralf
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: grauerstar am 17 Feb 07, 08:28
Ich sehe das mit den Lapis Artikeln etwas anders. Ich möchte das gern am Beispiel des Erzgebirges erklären. Vorweg, ich komme aus Sachsen. Deshalb habe ich mich auf Mineralien aus Sachsen spezialisiert.

Stellt euch vor, man ist Anfänger in Sachen Mineraliensammeln, vielleicht noch Schüler oder Student. Was wird man zunächst sammeln? Was gefällt, dann was man noch selbst finden kann und etwas später vielleicht das was man sich leisten kann. Und genau da fängt das Problem an. Es gibt massenhaft Material aus dem Erzgebirge, auch Gutes. Man kommt nur sehr schwer ran. Die älteren Sammler sitzen auf den guten Stufen und geben diese, wenn überhaupt nur zu Fantasiepreisen ab. Also Jungsammler wird man so oft von der Qualität ausgeschlossen. Es ging mir selbst oft so. Und man kommt ins Grübeln. Warum soll ich für einen abgebrochenen Quarz aus dem Erzgebirge einen zweistelligen Betrag ausgeben, wenn auch Afrika, Asien, Rumänien für das selbe Geld attraktive Stufen zu haben sind? Und wer wünscht sich nicht eine Sammlung, die man auch herzeigen kann? Ich schon!

Ich hatte Glück, ein Freund „nahm mich an die Hand“, er gab schöne Stücke für schmales Geld ab, unterstützte mich und hielt mich so bei der Stange in Sachen Erzgebirgsmineralien. Dafür bin ich dankbar. Wenn ich mir überlege, dass ich bei einigen, wenigen Sammlern nicht einmal die guten Tauschobjekte sehen durfte (Student, hat eh kein Geld), wird mir immer noch schlecht! Dabei hatten die keinen Schimmer von meiner finanziellen Situation.

Okay, zurück zum Thema: Schaut euch auf den Börsen mal um, das meiste und beste Angebot kommt eben nicht aus regionalen Fundstellen sondern von weiter her. Und genug Leute kaufen! Und genau diese Leute wünschen sich auch Infos aus diesen Regionen. Warum soll Lapis diese Nachfrage nicht bedienen? Sicher, einige Artikel sind hart an der Grenze dessen, was interessiert. Aber man kann es eben nicht allen recht machen. Ich werde Lapis auch weiterhin die Treue halten, die Zeitschrift hat mich bisher NIE grob enttäuscht.

Just my two cents,
Robert
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: TT-PP am 17 Feb 07, 08:38
Hallo zusammen,

vorweg einmal:
Ich finde diesen Kommentar genauso unverscämt wie ihr. Das sollte man sich als, soweit ich weiß, führendes Mineralienmagazin nicht leisten.

Ich verstehe jedoch nicht ganz, was diese Kommentare mit dem Thema zu tun haben:

Vor fast 20 Jahren habe ich Lapis und später Extra Lapis abonniert. Streng genommen hätte ich das gar nicht tun dürfen, denn für meine Interessen ist dort sehr wenig Information enthalten ( Eifel und Achate ). Aber wie so oft siegt die Macht der Gewohnheit und so lässt man´s halt laufen.

Willst du damit sagen, dass du es aus reiner Güte abboniert hast?

Natürlich kann mans sich jetzt überlegen ob die Lapis nicht mehr abboniert, aber wers tut, obwohl nichts interessantesw für ihn drinnen steht...... ::)

Gruß
peter paul
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Ralf am 17 Feb 07, 21:33
Natürlich habe ich Lapis nicht aus reiner Güte abonniert. Damals als Anfänger war es eben das Medium, welches die Tür zu den Mineralien öffnete.
Im Laufe der Jahre und mit fortschreitender Kenntnis und Spezialisierung werden halt die interessanten Artikel, zumindest für mich, zunehmend rarer.
Wenn ich also die Lapis der letzten 10 Jahre durchsehe, komme ich vielleicht auf insges. 15 Artikel, die mir pers. weitergeholfen haben.
Einer Kosten - Nutzen Rechnung hält das nicht stand. Das ich Lapis trotzdem weiter abonniert habe, lag einfach am Unterhaltungswert, bzw. an der Gewohnweit. Das meine ich. Und da bin ich sicher nicht alleine.

Ralf
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Bergmeister am 17 Feb 07, 23:05
@Ralf

"Lieber Bergmeister,

leider habe ich werder die Zeit, noch die Lust, mich irgendwo mit Plakaten auf die Straße zu stellen. Ich hab in meinem Leben immer sehen müssen, wo ich blieb und das wird auch so bleiben. Und für mich und viele, viele andere wirklich hart arbeitende Menschen geht auch keiner auf die Straße."


Alles klar, aber hier "viel Lärm um Nichts machen". Der Kommentar von Weise war höchst unangebracht, zugegeben, doch was hier in dessen Folge abläuft erinnert mich schon irgendwie sehr an die Inquisition. Aber tröste Dich, wie man sieht repräsentierst Du mit Deiner Einstellung 99% der Gesellschaft. Ach ja, Stichwort Kleinbürgerlichkeit ...

Bergmeister
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Ingo Löffler am 17 Feb 07, 23:48
@Bergmeister
das muß ich jetzt aber nicht verstehen,oder?Was hat Kritik mit Inquisition zu tun?Wiso ist eine Kaufmännische Entscheidung gleich Kleinbürgerlichkeit?
Ich kann dir da nicht ganz folgen oder hast du einfach nur schlechte Laune?

Gruß Calciteminer
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: loparit am 17 Feb 07, 23:51
Hallo,

also ich verstehe nicht warum ihr euch so aufregt. Klar ist  das nicht gerade schön was da im Lapis steht, aber ich kann in keiner Zeile herauslesen das dort im speziellen der Mineralienatlas gemeint ist. Oder habt ihr ein anderes Heft bekommen als ich ? Deshalb jetzt hier alles verrückt zu machen und zu einem Lapis-Baykott oder was auch immer aufrufen ist nicht besser.
So lange es Lapis (mineralienMagazin) gibt, so lange werden sich auch Leute finden, die verschiedene Artikel für gut und andere Artikel eben für nicht gut empfinden.
Das ist mit dieser Plattform nicht anders. Was glaubt ihr wie viele Leute es gibt die den Mineralienatlas und was hier abgeht als .... empfinden. Ich kenne genügend die nur abwinken wenn ich Mineralienatlas erwähne. Das wird immer so sein und genauso ist das auch mit den Zeitschriften.

Ich selbst habe mehrere Zeitschriften abboniert unter anderem auch den Lapis und werde wegen diesem Text sicherlich nicht das Abbo kündigen, genausowenig wie ich mich hier abmelden werde, wenn Dinge geschrieben werden die auf keine Kuhhaut gehen und man durchaus öfters nur den Kopf schütteln kann.

Gruß loparit
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Stefan am 18 Feb 07, 09:08
Hallo,

naja ganz so einfach ist das nicht. Du würdest einen einzelnen der sagt Weiße sind Lügner, Diebe und faule Säcke wohl kaum mit Geld unterstützen nur weil er hier und da was Gutes von sich gibt oder? Nur weil Du ein Weißer bist, musst Du ja nicht gemeint sein, wäre der Tenor Deiner Aussage.

Wenn ich hier als Betreiber dieser WEB Seiten derartige Aussagen treffen würde und niemand dazu seinen Senf abgeben kann, dann wäre die WEB Seite in kürzester Zeit nicht mehr existent. Ich lasse mich nicht gerne für mein Geld beleidigen. Ich und auch Ihr gehört sehr wohl zu der Gruppe der Leute die dort pauschal abgehandelt wird.

Auch wenn irgendwo, an irgend welchen Stellen ein Kern der Wahrheit zu finden ist, sind solche Pauschalaussagen für ein Magazin welches wissenschaftlich objektiv sein möchte disqualifizierend.

Ob jemand Lapis deswegen abbestellt oder nicht, ist eine persönliche Entscheidung. Ich verbrenne deswegen meine Hefte sicher nicht. Wie schon geschrieben werde ich sie nur weiter verkaufen (Sorry an die Interessenten wenn ich noch nicht geantwortet habe, muss erst noch zählen und rechnen). Meine Erfahrung zeigt, dass ich in den letzten Jahren nicht ein einziges mal nachgeschlagen habe, da die onlinequellen meist mehr hergeben. Einzig ältere Hefte dienen hier und da als ergänzende Lektüre. Und in der Summe ist die Entscheidung damit für mich klar.

Gruß Stefan

Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Ralf am 18 Feb 07, 09:27
Es ist ja nun nicht so, dass ich Lapis nur wegen dieses Artikels abbestelle. Dieser ist eben der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte.
Ein weiterer, bisher noch nicht erwähnter Punkt ist übrigens auch die unzumutbare Unpünktlichkeit dieser Zeitschrift. Meist bekomme ich sie so zwischen dem 6. und 10 d.M.
Viele bekommen es früher, manche noch später. Das hat zur Folge, das man bei interessanten Kleinanzeigen regelmäßig in die Röhre schaut. Lapis schiebt das bei diesbezüglichen Beschwerden auf die Post. Komisch ist nur, dass es die Post schafft alle anderen Zeitschriften pünktlich auszuliefern.
So kommt halt eines zum anderen.

Ich werd ja hier schon für die Vertretung meiner Meinung abgewatscht ( nehm ich nicht übel ) und die Lapis Redakteure können schreiben was sie wollen ?
Nö, ein Schuß vor den Bug ist da durchaus angebracht.

Ralf
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Bergmeister am 18 Feb 07, 11:11
@loparit

Endlich mal einer der den Bezug zur Realität noch nicht verloren hat. Schön geschrieben. Du bringst  es zu 100% auf den Punkt.


@calcitminer, Ralf , Stefan  ...

Kritik schön und gut aber LAPIS wird hier wegen einer einzigen unqualifizierten Aussage als "Ketzer am Atlas" behandelt und der Prozess gemacht, zufriedenen Lesern (Bergmeister) wird gar die Kündigung als einzige Alternative empfohlen. Soviel zu Inquisition und Kleinbürgerlichkeit. Eine Zeitschrift wegen kaufmännischen, aus inhaltlichen Gründen oder Ähnliches kündigen ist für mich nachvollziehbar (so ging es mir mit der Mineralienwelt), die angekratzte Eitelkeit von Stefan ist es nicht.

Bergmeister
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Ralf am 18 Feb 07, 13:24
.

Hallo Bergmeister,
.

Ich habe mir mal Deine bisherigen Beiträge angesehen. Du schreibst z.T. in beschämender Sprachqualität und versuchst durch aggressive Formulierung Deinen Standpunkt klar zu machen. Bei manchem was Du schreibst, hat man sogar das Gefühl, es schonmal irgendwo gelesen zu haben. Deine Beiträge sind zwar selten kompetent, dafür aber sehr ausgeschmückt. Und offensichtlich bist Du auch noch zu feige, Deine richtige Anschrift zu veröffentlichen und versteckst Dich stattdessen hinter einem Nickname.

Alles klar ;)

Ralf
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Bergmeister am 18 Feb 07, 16:32
Hallo Ralf,

was Besseres fällt Dir wohl nicht mehr ein, was?

Bergmeister
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: raritätenjäger am 18 Feb 07, 16:47
Oh, oh Leute!

Lest Euch mal die letzten beiden Seiten dieses Threads durch. Findet Ihr nicht, dass LAPIS genau das geschafft hat, was sie wollen? Und findet Ihr nicht, dass es hier langsam genau so wird, wie´s im LAPIS steht? Die Diskussion entwickelt sich in eine nicht sachliche Richtung. Standpunkte pro und kontra sind okay, aber hier schaukelt sich wieder was hoch, was meines Erdenkens nicht in einem Geoforum zu suchen hat. Nur mal so als Anmerkung...

Glückauf
Andreas
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Stefan am 18 Feb 07, 17:27
Ich sehe nicht, dass das Thema entglitten ist oder allzu unsachlich wurde. Einige der Beiträge sind mit Polemik gespikt ein wenig provokant aber immer mit der Absicht die Augen zu öffnen.

Eine parallele zu den von Lapis getroffenen Aussagen kann ich nicht mal bei dieser Diskussion entdecken:

- nein Feigheit erkenne ich nicht
- im Glanz anderer sonnt sich in dem Thread auch niemand,
- ein Urheberrechtsverstoß haben wir auch nicht,
- ja das mit der Quellangabe könnte zum Problem werden, ach nein die Quelle des Übels ist ja Lapis
- feige versteckt sehe ich auch nicht - ich könnte fast alle im Thread auf anhieb identifizieren.

Wir müssen das Niveau noch drastisch senken um deren aufgezeigte Zustände zu erreichen. Mich würde schon zu sehr interessieren welche Quellen Lapis da so anprangert. Haben doch glatt vergessen die Angabe zu machen. Aber schön formuliert haben Sie es schon: -Duftmarke setzen, -feige, -übertriebene Eitelkeit, -Glanz anderer sonnen, Kleinbürgerlichkeit, - hmmmm - ob sie selbt die Quelle sind - bei der beschämenden Sprache.

Ob die wohl wissen, dass einige Leute wegen uns Lapis abonniert haben, wir denen bisher die Stange gehalten haben. Nur wer die Leute zu begeistern versteht sorgt für Nachwuchs - sogar Nachwuchs als Lapis Leser. Wie nennt man noch gleich die Leute die auf der einen Seite den Nutzen aus etwas ziehen aber hintenrum das selbe anprangern ...  Wie moralsich ich bin begeistert ...


Aber es ist schon richtig, das Thema ist ausgereizt und die Standpunkte sind wohl sehr unterschiedlich. Vielleicht ist es auch nur die Tolleranzgrenze.

@Bergmeister
Die Antwort kommt per PM  :-X

Gruß Stefan


Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Ralf am 18 Feb 07, 19:44
Hallo Ralf,

was Besseres fällt Dir wohl nicht mehr ein, was?

Bergmeister

Hallo Bergmeister,

das sind nicht meine Worte, das sind die Worte der Lapis Redakteure, teil zitiert, teils sinngemäß weitergegeben. Auf mich trifft das ebenso zu, genau wie auf jeden anderen Teilnehmer hier im Forum.
Völlig verständlich, wenn Du Dich darüber aufregst.
Wie bereits einmal geschrieben: Lapis prangert nicht nur die Foren als solche an, sondern auch diejenigen, die diese mit Leben füllen. Und dazu gehörst Du auch.

Also, es ist nicht meine Meinung über Dich und das was Du schreibst.

Ralf
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Conny3 am 18 Feb 07, 20:04
Hallo,

ich bin dafür, dass die Lapis Redakteure die Quellen angeben die sie selbst angeblich bei den Internetforen so vermissen.
Zitat
und Quellenangaben sucht man häufig vergeblich.

Dann wüssten wir auch um welche 
Zitat
Internetplattform,
es sich handelt und welche
Zitat
Informanten in beschämender Sprach- und Bildqualität ihre Duftmarken setzen
damit diese dann gegebenfalls verändert werden könnten. Denn nur wenn man weiß wo der Fehler ist, kann man auch handeln. In diesem Sinne grüßt Euch

Der Conny

(der sein Abo noch hat, weil er ja immer noch wissen will, ob wir damit hoffentlich nicht gemeint sind.)
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Gerdchen am 19 Feb 07, 12:50
Hallo liebe Lapisredaktion

Sicher seit ihr ständig als Gast hier im Forum und verfolgt stundenlang mit Spannung die einzelnen Themen. Natürlich, nicht alle Beiträge sind wissenschaftlich und sprachlich einwandfrei. Dies liegt aber daran, dass hier auch Anfänger und Laien zu Wort kommen können (sehr sinnvoll wie ich meine), Fragen stellen können oder vielleicht auch mal hilfreiche Tipps geben können. Sicherlich werden oft mal Literaturhinweise unterlassen und es wird auch mal etwas aus einer Fachzeitschrift zitiert. Aber dahinter sehe ich zumindest keine bösartige Absicht.
Für mich ist das Forum so wichtig wie z.B. die Fachzeitschrift Lapis (werde sie trotz des Artikels nicht kündigen). Ich bin sogar der Meinung, dass sich beides ergänzt. Wissenschaftlich fundierte Artikel aus dem Lapis und Tipps aus dem Forum.
Ich denke die Benutzer von Beidem sollten selbst entscheiden ob sie es schlecht oder sinnvoll finden. Einen derart negativen Artikel in eine international anerkannte Zeitschrift zu setzen ist vollkommen überflüssig und sollte auch nicht noch mal vorkommen. Gerne könnt ihr euch doch mal hier mit den Forennutzern auseinandersetzen. Meldet euch doch einfach hier an (ich weiß, dass ihr da seid) und turnt nicht nur als maulende Gäste herum. Vielleicht kommt es ja dann zu einer Versöhnung und sogar zu einer sinnvollen (unterstützenden) Zusammenarbeit.
Eine Werbung für Lapis war es nämlich nicht, denn ich glaube viele Forennutzer sind auch Lapisabonnenten.

Mit freundlichen Grüßen
Gerdchen
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Conny3 am 04 Mar 07, 18:44
Zitat
Ha, das ist ja besser als eine Bücherverbrennung - ein kleiner Klick mit der Maus und schon ist alles im Datennirvana verschwunden.
Wir sind aber auch zu undankbar: Da wird extra für uns Sammler ein Forum aufgemacht und dann wird nur gemeckert. Wie können wir kleinen 0815-Sammler es überhaupt wagen, den "Großen Lapis" zu kritisieren?
Tja, lieber Administrator, was hast du dir denn erhofft? Nur diese ausgelutschten "Lapis ist toll" und "Ich lese Lapis gerne" Kommentare? Ist dir das nicht selbst zu langweilig?
Kritik kann man nutzen - oder auch nicht (wenn man sie nicht verträgt).
Chance verpasst!

Euer F. Enstein

Das war damals eine Reaktion in einem schon bestehenden Forum von LAPIS. Irgendwie hatte ich diesen Beitrag früher einmal gerettet.
(22.05.2004)

Der Conny

(Das passt doch irgendwie auch ganz gut zu dem hier stehenden Thema - oder steht in der aktuellen LAPIS vom März etwas anderes? Ich habe sie wie immer noch nicht erhalten.)
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: topgem am 08 Mar 07, 21:45
Hallo Leute
Ich hab gedacht ich lese nicht richtig, Ich finde es äußerst traurig das ein Verlag wie C W München so ein Statement in das Lapis Magazin druckt. War das ein Hilfeschrei oder eine unbewußte Reflexhandlung für verlorengeganenes Immage.
Gut das der Berthold das Tema aufgegriffen hat.
Ich habe seit Jahren schon kein Lapis mehr, ich fand es aber bis heute recht informativ und schön gemacht. Bin jetzt alles andere als motiviert das Heft zu kaufen oder gar zu abbonieren. Die Lapis Leute müssen der Realität ins Auge blicken, das Internet ist einfach viel flexibler, schneller und korrigierbarer als ein Druck auf dem Papier und kostet fast nichts. Mal sehen was in den nächsten Ausgaben steht.

Grüße von topgem ???
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Ralf am 09 Mar 07, 08:52
Nun ist ja inzwischen auch bei mir die neueste Lapis Ausgabe eingetrudelt. Wie erwartet nix mehr zu diesem Thema.
Auch gab es bisher keinerlei Reaktion auf mein Anschreiben und meine Kündigung und es wird wohl auch keine geben. Entweder ist man bei Lapis zu beschäftigt, oder man ist zu arrogant um zu antworten.
Auf jeden Fall fühle ich mich in meiner Kündigung bestätigt.

Ralf
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: thothie am 09 Mar 07, 09:35
Das ist doch eine Auszeichnung auf die wir stolz sein können, wenn Lapis, einzig aus dem Grund, daß Leser abspringen könnten , um ihre Mineralien- Infos  völlig umsonst in Internetforen zu suchen, da sie mit Berichterstattung und Themenwahl dieses Magazins nicht mehr soviel anfangen können, zu so einem Allgemeinrundumschlag ausholt.

Die machen sich ernsthafte sorgen um ihre Absatzzahlen und befürchten zu Recht, daß in Zukunft noch mehr Leser abspringen.

Angriff ist dann immer die beste Verteidigung und die erhoffen sich damit ihre Leser bei der Stange zu halten. Eine Einordnung der Mineralienforen in die unseriöse dilletantische Schmuddelecke, läßt das eigene Medium in einem völlig anderen Licht erstrahlen.

Damit sollen die Leser natürlich für dumm verkauft werden und da haben die sich gehörig geschnitten.

Der absolute Gipfel hierbei ist, daß sie damit auch noch ihre eigenen Autoren angreifen und vergraulen, die ja bekanntlich auch im Internet aktiv sind.

Als Autor und  Bildautor kann man von Lapis nicht viel mehr als ein Danke und ein paar Belegexemplare erwarten und da wird man sich überlegen, ob man darauf nicht auch ganz verzichten kann.

Das wiederrum haben die wohl nicht bedacht.

Ganz schön dämlich, irgendwie.

Gruß

Thomas
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Uwe Kolitsch am 09 Mar 07, 18:13
"Als Autor und  Bildautor kann man von Lapis nicht viel mehr als ein Danke und ein paar Belegexemplare erwarten und da wird man sich überlegen, ob man darauf nicht auch ganz verzichten kann."

Nein, man wird pro Textzeile und für jedes Bild bezahlt. (Honorar geht bei den bildern natürlich an die jeweiligen Photographen.)
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: schleifer am 09 Mar 07, 21:03
Hallo
Bezahlen die nur bestimmte Leute ? Nachdem ich auch einmal einen Artikel schrieb, mit Foto, erhielt ich nur 5 Ausgaben der Zeitschrift mit meinem Artikel zum weitergeben.
Gruß Robert
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Uwe Kolitsch am 09 Mar 07, 21:14
Soweit ich weiß, wird jeder bezahlt.  Ich weiß aber nicht, seit wann das so gemacht wird (aber mindestens seit 5 Jahren).
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: wolfi am 09 Mar 07, 21:20
Servus,

jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu abgeben. Ich hab schon verschiedentlich angemerkt, dass ich Lapis mit der Bild-Zeitung vergleiche (und den Aufschluss mit der Süddeutschen), und daran hat sich nix geändert. Insofern bin ich über diese Art der Berichterstattung nicht sonderlich überrascht, auch nicht, dass hierzu in der neuen Ausgabe kein Wort mehr darüber verloren wird. Trotzdem werd ich mein Abo behalten, weil zwischendurch über interessante Fundstellen berichtet wird - auch wenn sie bereits mehr oder weniger erloschen sind - und die zugegebenermaßen sehr guten Fotos einen Eindruck dessen wiedergeben, was es dort einmal gab. Bellende Hunde beissen nicht, insofern sollte man das meines Erachtens nicht so überbewerten. Meine Meinung über die Foren bzw. dieses hier (gibt es überhaupt ein anderes ernst zu nehmendes?) wird sich dadurch mit Sicherheit nicht ändern. Logisch haben beide Medien ihre Vor- und Nachteile, hier aber gleich mit dem Dreschflegel auf das andere einzuschlagen von wegen das sind alles Selbstsüchtige und [entfernt], zeugt nicht gerade von Toleranz. Vielleicht war der inoffizielle Starkbieranstich in meiner Landeshauptstadt heimlich vorverlegt und das Gebräu war sehr wohlschmeckend...
Ach ja, bezüglich Anonymität: ich hatte bislang einfach keine Lust, in meiner Signatur die kompletten Daten anzugeben, nur weil jemand diese Anonymität auf etwas befremdende Art kritisiert hat. Dies zu ändern heisst für mich zu kuschen. Und das tue ich nicht. Wobei meine Daten mit Sicherheit kein Geheimnis sind und ich sie gerne an dieser Stelle (nochmals) offenbare: Wolfgang Bäumler, Hesslach 24, 95466 Weidenberg, Landkreis Bayreuth, Regierungsbezirk Oberfranken, Freistaat Bayern, Bundesrepublik Deutschland, Europa, Planet Erde. Und ausserdem Pauli-Fan. Alles klar?

Servus + Glück auf
Wolfi
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Harjo am 10 Mar 07, 16:32
Stimmt Uwe, Ich habe immer korrekt bezahlt bekommen fur meine Artikel.

Gruss

Harjo
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: thothie am 11 Mar 07, 08:57
Glückwunsch an Uwe und Harjo!

Trotzdem könnt ihr nicht einfach behaupten, ich würde hier Falschaussagen treffen. Ich hab von denen keinen Cent bekommen und Charly meines Wissens nach auch nicht.

Ich bleibe also bei meiner Aussage.
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Uwe Kolitsch am 11 Mar 07, 15:57
Hi Thothie,
habe ich nie so direkt behauptet. Ich würde mich auf jeden Fall bei Lapis beschweren an deiner Stelle; vielleicht klärt sich das dann.
 
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Stefan am 11 Mar 07, 16:14
Ich habe auch schon von anderer Seite ghört, dass Lapis es ganz gerne bei den Belegexemplaren belässt.
Insofern steht Thomas mit der Aussage nicht so alleine da.

Gruß Stefan
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Conny3 am 11 Mar 07, 17:13
Hallo,

das versprochene Geld für Beiträge und die Exemplare kamen früher immer pünktlich vom Verlag (bei Artikeln Schöngleina, Teneriffa, etc.) Später musste ich auch immer nachfragen. Ohne Nachfrage wäre nach Wochen nichts mehr gekommen.

Gruß Conny
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Harjo am 11 Mar 07, 18:07
Werde das machen was Uwe sagt, mal nachfragen, lasst sich dan bestimmt (hoffentlich) klaren.

Gruss

Harjo
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Klinoklas am 16 Apr 07, 16:04
Naja, Lapis ist meiner Meinung nach ein Magazin für aber vor allem von Sammlern.
Die Redaktion hätte wohl kaum über all die Jahre die Hefte mit Inhalt füllen können
wenn >Sammler nicht mitgeholfen hätten. Sei es das Einsenden von Mineralstufen zum
fotografieren, Fundstellenberichte und Bilder usw.

Das mittlerweile große und umfassende Lapisarchiv besteht hauptsächlich doch aus
Fundortfotos, Mineralienbilder und historischen Ansichtskarten die von Sammlern kommen.

Und dann packt Lapis schön sein (C) drauf und gut ist.

Nur mal so eine Frage. Bilder aus Lapis darf ich ja nicht verwenden, aber was ist wenn
Lapis von einem Sammler ein Foto von einem Mineral oder Fundort hat und ich kenne
diesen Sammler der mir wiederrum erlaubt das Foto zuverwenden.
Ich meine es ist ein und dasselbe Bild.  Komme ich dann in den Knast oder habe mit einer
hohen Geldstrafe zu rechnen?

Wenn die Leserzahlen von Lapis wirklich abnehmen dann spricht das nicht gegen sondern für
die Qualität von Internetplattformen. Hier bekommen Sammler kostenlose Infos über
Mineralien, Fossilien, Fundstellen usw.

Das ist aber nicht das erste Vorwort von Lapis über das ich mich ärgere

Gruß
René
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Stefan am 16 Apr 07, 16:27
Hallo,

wer die Bilder gamacht hat, der hat das unveräußerliche Urheberrecht. Wenn ein Bildurheber das Nutzungsrecht nicht ausschließlich an Lapis übertragen hat, kann er das Bild verwenden wann und wo er möchte. Lapis und auch andere Zeitschriften haben dann max. das Copyright des Bildes in ihrer Zeitschrift. D.h. auch wenn es genau so aussieht wie jede andere Kopie so darfst Du keine Kopie (abfotografieren, scannen) des Bildes in Lapis anfertigen. Das Originalbild (Kopie davon) darfst Du aber verwenden. Dies ist insbesondere bei Texten interessant. Hier könnten in der Zeitschrift passagen, Korrekturen von Lapis eingeflossen sein, die im Originaltext nicht vorkommen.

Gruß Stefan
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: oro am 16 Apr 07, 16:50
Ich war treuer Lapis Abbonement (etwa 20 Jahre) und auch Autor, wobei ich immer korrekt und fair bezahlt wurde.
Vor etwa 3 Jahren kündigte ich trotzdem mein Abbo. Warum? Nun, ich benötigte zum Schluß genau 5 Minuten um das Heft zu lesen. Meistens fing ich hinten bei den Inseraten an.

Ich möchte damit Lapis keinesfalls abwerten. Das Interesse meinerseits änderte sich komplett. Ich konnte mit dem xten Chinabericht nichts mehr anfangen (nochmals: bitte keine Abwertung der Leute denen dies gefällt!!!). Mein Sammelgebiet war einfach nicht mehr vertreten durch Lapis. Somit war klar daß ich stornierte. Fairerweise muß ich sagen daß ich keinerlei Mineralienzeitung beziehe (auch den Minrec bestellte ich ab). Sämtliche alten Lapis "Stöße" schenkte ich her, außer ein paar Hefte die mir wichtig waren.
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: berthold am 16 Apr 07, 17:09
Hallo,

Zitat
der hat das unveräußerliche Urheberrecht.

nein, das Recht (alle Rechtre) an den Bildern kann man schon abgeben (verkaufen). Einige Verlage verlagen das alleinige Exklusivrecht an den Bildern (und Texten), ist zwar bei Lapis -glaube ich- nicht so...

Gruß
Berthold
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Stefan am 16 Apr 07, 17:53
Da teuscht Du Dich Berthold, das Uheberrecht ist unveräußerlich.

Zitat z.B. aus Wikipedia:
Zitat
In Deutschland gilt das Urheberrecht als absolutes Recht und ist als solches grundsätzlich nicht übertragbar (§ 29 Satz 2 UrhG), sondern kann nur vererbt werden. Dem widersprechende Vertragsklauseln ("Übertragung des Urheberrechts") wären nach deutschem Recht unwirksam. Übertragbar durch den Urheber sind lediglich Nutzungsrechte und gewerbliche Schutzrechte an seinem urheberrechtlichen Werk.

Gruß Stefan
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Klinoklas am 16 Apr 07, 19:51
Hallo Stefan

Danke für deine Antwort.
Nun gut zu wissen. Es ist schade, das es so schwierig ist an
gute Fundstellenbilder zu kommen. Entweder der Fotograf muß
90 Jahre tot sein ?! habe ich irgendwo hier im Forum gelesen oder
man bekommt die Erlaubnis für eine private Nutzung.

Ich habe 3 mal an Lapis geschrieben und 3 mal eine Standardablehnung
bekommen. Lapis sitzt auf seinem Archiv :-(  Jetzt schreibe ich nicht mehr.

Und zu manch interessanter Fundstelle gab es tolle Fotos.
In der letzten Ausgabe waren gute Bilder aus der N'Chwaning Mine
drin. Ich fand es spannend mal zu sehen wo mein Ettringit, Rhodochrosit usw.
herkommt. Google spuckt nur ein einziges Bild aus und das ist fast in
Briefmarkengröße.

Daher auch meine Frage bezüglich des (c).
Wenn Lapis die Bilder nicht freigibt was ist dann mit dem Fotografen der die Bilder
mit Sicherheit nicht nur für Lapis gemacht hat?

Gruß
René
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: berthold am 16 Apr 07, 22:47
Hallo,

Zitat
Da teuscht Du Dich Berthold, das Uheberrecht ist unveräußerlich.

ja, schon richtig. Urheber bleibt man - bis zum Tode  ;D 

Aber, der berühmte Satz in den Autoren-Verträgen:

Die Nutzungsrechte an ... werden zeitlich, räumlich und inhaltlich unbegrenzt und exklusiv an ... übertragen.

Und was bleibt dann noch vom Urheberrecht?  :P

Gruß
Berthold
Titel: Re: Lapis kontra Internet
Beitrag von: Stefan am 16 Apr 07, 22:50
@Berthold - Nichts  ;) :'(

@Klinoklas - Ich würde die Fotografen so bekannt, einfach anschreiben. Ich habe das auch schon bei einem Artikel gemacht. Leider war der Autor bezüglich des Copyrights zu verunsichert und ich wollte nicht zu aufdringlich sein.

Fragen kostet nichts und auch Lapis hat in einer der letzten Ausgaben Bilder, die schon länger bei uns im exikon stehen verwendet. Auch in unserem ersten Buch ist ein Bild drinnen. Fragen kostet nichts ...

Gruß Stefan