Mineralienatlas - Fossilienatlas

Arbeitsmittel / Means for work => Reinigung (Präparieren, Konservierung) / Cleaning (Prepare, Conservation) => Thema gestartet von: Walpurgin am 02 Mar 07, 18:25

Titel: Säubern von Fluorit
Beitrag von: Walpurgin am 02 Mar 07, 18:25
Glück auf !
Auf dieser Stufe Fluorit befindet sich eine zweite Generation Fluorit (weißer Belag,hauchdünn ) ,wie bekomm ich diese unansehnliche Kruste entfernt ?
Auf mechanischen Wege lässt sich die Kruste an manchen Stellen mit dem Fingernagel abheben aber gerade an den schwierigen Ecken und Kannten giebt es doch arge Probleme .Hat jemand damit Erfahrungen gesammelt oder ähnliches schon erlebt ?
Mit besten Dank
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: Frank1984 am 02 Mar 07, 19:17
Hallo,

genau das gleiche hatte ich auch. Hab das mit nen schleifer runter gemacht. Dann mit Nassschleifpapier fein sauber geschliffen. Dann Poliert.
Vermute aber das die Würfel springen. Ich mache dir mal nen Foto.

Mfg Frank
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: Frank1984 am 02 Mar 07, 19:21
Hier Bild 1 + Nummer Zwei:
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: Walpurgin am 02 Mar 07, 19:41
Blöd nur wenn man davon nen ganzes Lot hat.Ausserdem ist mir der Aufwand ein bisschen hoch,da ich von Natur aus nen fauler Strick bin. ;D
Ich dachte ehr daran evtl. durch Ultraschall zum Erfolg zu kommen.
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: Frank1984 am 02 Mar 07, 19:47
Das klappt bestimmt auch.
musste mal versuchen.
Ich denke schaden kann es nicht.

Mfg Frank
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: thannator am 02 Mar 07, 20:12
Woher stammen die Stufen denn?

Ultraschallreiniger, Polieren ... ich würd's einfach lassen ...
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: Frank1984 am 02 Mar 07, 20:29
@ thannator

Na dein Interesse geweckt?? ;)
Hab meine vom Ralf, kannste dir bei "kleine Support Börse"
den Ursprungskristall anschauen.
Kommen tut der aus "Haoun??" China.

Mfg Frank
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: thannator am 02 Mar 07, 20:32
Meinte eher Walpurgins Stufe  ;)
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: Goldi85 am 02 Mar 07, 21:50
Hallo,
hmm, Ultraschall, ich weiss nich, könnte der Fluorit nich kaputt gehen, bei der Spaltbarkeit?
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: ims am 02 Mar 07, 22:48
ich würde es mal mit einem hochdruck reiniger versuchen. Es gibt welche z.B bei mikon http://www.mikon-online.com/catalog/index.php?cPath=47_16&osCsid=fe5d3685de038a231f1a774d5571f4ab (http://www.mikon-online.com/catalog/index.php?cPath=47_16&osCsid=fe5d3685de038a231f1a774d5571f4ab)
(soll keine werbung sein, nur ein Beispiel) Ein Freund von mir hat das mit verschieden Stufen gemacht (mit den unsterschiedlichsten Krusten) und es hat einwandfrei funktioniert. Der Druck ist regel bar von sehr schwach bis extrem stark (du kannst dir damit richtig blaue Flecken machen, wenn du nicht richtig zielst), du kannst den Druck also entsprecht hochregeln und musst nicht angst haben , dass die Stufe beim ersten Versuch kaputt geht. Der Strahl ist sehr dünn und dadurch kannst du sehr genau arbeiten und du verbrauchst sehr wenig wasser. Das Ding ist nur so groß wie eine Sprühflasche. Ein weiterer Vorteil ist das es relativ  schnell geht. Ich denke das könnte bei dir funktionieren, weil du geschrieben hast, dass du den Belag teilweise mit dem Fingernagel lösen konntest und der Reiniger hat einen  extremen Druck, also ich würde dir das mal empfehlen. (kann dir aber keine Garantie geben)
Grüße IMS :D
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: ims am 02 Mar 07, 22:51
edit: Ultraschall würde ich nicht versuchen siehe gefährdete Mineralien.http://mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Ultraschall (http://mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Ultraschall)
Grüße IMS
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: Walpurgin am 04 Mar 07, 11:21
Danke für eure Hilfe
 ich werde IMS Technik mal ausprobieren.Sind Deutsche Fluorite,die Größe der Würfel liegt bei 3-5 cm.
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: ims am 04 Mar 07, 16:20
ich würde mich über eine Rückmeldung freuen, ob es funktioniert hat.  :)
Grüße IMS
Titel: Fluoritstufe reinigen
Beitrag von: BobbyDD am 23 Sep 08, 21:37
Hallo,

ich habe ein paar Fluoritstufen gefunden die vermutlich auf einem Sediment oder Kalkgestein stehen. Auf der einen Seite sind schöne Würfel auf der anderen Seite aber auch jede Menge Muschelabdrücke.

Wie kann ich so eine Stufe reinigen, so das die Fluoritwürfel von so einer Sandkruste befreit werden aber die Muschelabdrücke erhalten bleiben.
Hier mal 2 Bilder von einer Stufe.

Viele Grüsse
Mike
Titel: Re: Fluoritstufe reinigen
Beitrag von: Haldenschreck am 23 Sep 08, 22:03
hallo,
sicher, dass das fluorit ist? es wäre eine sehr außergewöhnliche kombination mit kalkgestein und sandkruste. sind das vielleicht "pseudokubische" calcite oder dolomite? hcl-test durchgeführt?

haldenschreck
Titel: Re: Fluoritstufe reinigen
Beitrag von: BobbyDD am 23 Sep 08, 22:30
Hallo,

also ich finde die Stufen auch schon recht interessant in der Kombination.

Ich habe mal einen Tropfen kalte, verdünnte HCL-Säure (Baumarkt) auf eine derbe Stelle sowie direkt auf einen kl. Würfel gegeben.
Passiert ist aber nichts. Bei Calzit würde es doch aber sofort aufschäumen, oder?

Das Problem ist eher das sich die Matrix auflöst und die Fluoritwürfel abbröckeln.

Viele Grüsse
Mike
Titel: Re: Fluoritstufe reinigen
Beitrag von: BobbyDD am 24 Sep 08, 20:06
Hallo,

Hat keiner einen Tip zum reinigen für mich. Da die Matrix irgendwie Kalkgestein ist trau ich mich da nicht mit Säuren ran. Sonst habe ich nur ein Fluoritskelett ohne Matrix  :D
Die meisten Fluoritstufen die ich gefunden habe sind auf so einem sandigem Gestein, ich weis nicht genau was das ist. Teilweise sind die Würfel auch wie mit einer festgebackenen Sandschicht überzogen.

Danke
Mike
Titel: Re: Fluoritstufe reinigen
Beitrag von: Walpurgin am 24 Sep 08, 20:16
lass sie so wie sie sind,denn alles andere würde deine Matrix weglösen.Wenn du ein Stück testen willst,leg ihn in den Geschirrspüler.Mehr würde ich nicht machen.
Titel: Re: Fluoritstufe reinigen
Beitrag von: BobbyDD am 24 Sep 08, 20:28
Hält Fluorit die hohen Tepmeraturen aus?

Viele Grüsse
Mike
Titel: Re: Fluoritstufe reinigen
Beitrag von: guefz am 24 Sep 08, 20:36
So ein Geschirrspüler sollte doch auch kalt spülen können...

Günter
Titel: Re: Fluoritstufe reinigen
Beitrag von: uwe am 25 Sep 08, 11:09
Hallo Mike,

zuerst würde ich die Stufe mal einige Zeit ins Wasser legen, um die Schicht etwas aufzuweichen. Zuvor solltest Du allerdings erst mal ein Stück der Matrix von dieser Fundstelle behandeln um herauszufinden, ob diese durch die letztendlich von Dir gewählten Reinigungsverfahren angegriffen wird bzw. ob die Matrix durchs Einweichen auch weich wird.

Gruß
Uwe
Titel: Re: Fluoritstufe reinigen
Beitrag von: Amudarja am 25 Sep 08, 11:39
Ich denke, Micha meint nicht die Maschine "Geschirrspüler", sondern lediglich das Reinigungsmittel.
Ich hoffe, mein Post kommt noch rechtzeitig *lol*

Auf Zimmertemperatur gebrachtes Wasser mit z.B. Fit und darein die Stufe, die ebenfalls Zimmertemperatur hat. Weichen lassen, eventuell mit einer weichen Bürste oder einem Pinsel säubern. Eventuell ist das schon zuviel, oder aber die Stufe ist robuster, als Du denkst. Musst Du sehen, ob sie schon bröselt nur beim Anschauen.

PS: Wo gibts denn diese Kombination Fluorit auf Fossil zu finden, wenn ich fragen darf?

Gruß!
Titel: Re: Fluoritstufe reinigen
Beitrag von: caliastos am 25 Sep 08, 11:41
ne, der meint schon den normalen geschirrspüler, in dem man sein geschirr waschen läßt.
kam hier schon öfters vor, daß man dort seine stufen gut sauber bekommt.
Titel: Fluorit-Wasserstoffperoxid???
Beitrag von: barggeist am 09 Feb 10, 11:23
Glück Auf,eine Anfrage an die Fluoritfraktion,
eignet sich Wasserstoffperoxid zur schonenden Säuberung bzw.Entfernung von Belägen u.Verkrustungen(keine Eisenverb) auf Fluorit ohne das die Fluos blass werden?-bzw.was für Mittelchen setzt Ihr zum säubern ein?

Danke u.Grüße,
Barggeist-Uwe
Titel: Antw:Fluorit-Wasserstoffperoxid???
Beitrag von: zinnwald am 09 Feb 10, 11:33
Hallo Uwe,

habe sehr gute Erfahrungen mit Wasserstoffperoxid und den behandelten Fluoriten gemacht.
Beläge lassen sich gut entfernen und das Zeug in von 30% nach unten verdünnbar. Danach wässern und die Stufe sieht besser aus.
Nur der Erwerb ist mit Vorlegen des PA und der Eintragung ins Giftbuch der Apotheke etwas bürokratisch.
Gruß
Bodo
Titel: Antw:Fluorit-Wasserstoffperoxid???
Beitrag von: barggeist am 10 Feb 10, 11:23
hallo bodo,danke für den tipp.werd das mal an einem nicht so tollem stück testen.

glück auf aus sachsen,

barggeist-uwe
Titel: Fluoritstufe reinigen WIE?
Beitrag von: jkstar am 16 Nov 10, 20:34
Hallo, habe eben bei ebay eine Fluoritstufe aus Okuruso ersteigert. Auf dem Foto sieht man schon gelb-braune Beläge. Mit welcher Säure oder wie bekommt man die weg ? Kann man die Kristalle zum glänzen bringen ? Für Tips bin ich dankbar!

Grüße
Julian
Titel: Re: Fluoritstufe reinigen WIE?
Beitrag von: minerik am 16 Nov 10, 20:39
Könntest du die Beläge mal genauer fotographieren? Was ich dir aber jetzt schon sagen kann ist , dass du auf keinen Fall konz. Schwefelsäure benutzen solltest, ansonsten ist dein Flourit weg.
Gruß Erik
Titel: Re: Fluoritstufe reinigen WIE?
Beitrag von: jkstar am 16 Nov 10, 20:46
Ich habe sie ja noch garnicht, bin nur ungeduldig und wollte vorab schon mal ein paar Infos, ob es da gute Möglichkeiten gibt, der ein oder andere hat sowas ja bestimmt schonmal gemacht. Fluorit ist ja sehr empfindlich und ich möchte auch nicht das sich die Farbe ändert, z.B. durch heißes Wasser o.a.
Ich werde dann noch ein paar Fotos hochladen..

Viele Grüße
Julian
Titel: Re: Fluoritstufe reinigen WIE?
Beitrag von: Galenit am 16 Nov 10, 21:54
Es klingt für mich so, als wenn das Foto dann nicht von dir selber ist.
Du solltest es schnell wieder entfernen, wenn du keine Genehmigung hast.
Es gibt Ebayverkäufer, die haben es garnicht gern, wenn Ihre Bilder weiterverwendet werden.
Titel: Re: Fluoritstufe reinigen WIE?
Beitrag von: jkstar am 16 Nov 10, 21:59
Es ist von einem Privatverkäufer der sonst nichts mit Mineralien zu tun hat, ich habe ihm aber eben ne Mail geschrieben, ich denke es ist ok...danke für den Tip
Titel: Re: Fluoritstufe reinigen WIE?
Beitrag von: uwe am 17 Nov 10, 08:37
Als erste Maßnahme solltest Du die Stufe mal eine Zeit in mit Spülmittel versetztes Wasser legen. Danach kannst Du mit einer alten Zahnbürste ran gehen und versuchen, die braunen Beläge zu entfernen. Wenn es keinen Erfolg bringt ist der Belag limonitisch. Kannst es ja in diesem Fall mal mit Dithionit vrsuchen, wobei ich hier bis zum nächsten Frühjahr warten würde, denn diese Behandlung sollte wegen der Geruchsbelästigung im Freien und bei mindestens 20°C durchgeführt werden. Wenn die Kristalle allerdings von Hause aus bereits eine matte Oberfläche haben (was ich annehme) ist ein Glanz nicht zu erreichen, da die Oberflächen vermutlich bereits am Ort der Kristallisation angegriffen wurden.

Mit Säuren sollte man sehr zurückhaltend sein, denn hier reißt man oft mehr ein als gewünscht. Wenn überhaupt, dann die gewässerte Stufe in Salzsäure legen.

Uwe
Titel: Re: Fluoritstufe reinigen WIE?
Beitrag von: jkstar am 17 Nov 10, 14:50
Danke für die hilfreiche Antwort !!!

Viele Grüße
Julian
Titel: Mineralienreinigung
Beitrag von: Adrian96 am 15 Aug 12, 13:20
Hallo !

Ich hab letztens wieder neue Fluoritoktaeder in Schönbrunn gefunden und wollte diese reinigen.
Der grobe Dreck ging gut runter mit einer Bürste, aber auf den Oktaedern befindet sich eine orange braune Schicht. die man nicht runter bekommt.
Gibt es da evtl. eine Säure oder ein Hausmittelchen das mir da weiterhilft ?
Oder bekommt man diese Schicht nicht runter ?

Wenn gewünscht, kann ich auch ein Bild knipsen. ;)

Würde mich sehr über Antworten freuen !

" Die ersten beiden Bilder sind "stark betroffen " von dem Belag, das letzte ist so wie es sein sollte. ;) "

mfg Adrian
Titel: Re: Mineralienreinigung
Beitrag von: felsenmammut am 15 Aug 12, 14:46
Glück Auf!

1. Vorschlag: Essigessenz aus dem Lebensmittelmarkt um die Ecke. Das entsprechende Stück entweder in einen verschließbaren Behälter oder im Freien in einen Behälter mit der Essigessenz einlegen und lange warten (wenigstens 2 Wochen, länger warten schadet nicht). Da der Geruch sehr unangenehm ist, ist der verschließbare Behälter dem nichtverschließbaren vorzuziehen. Ein sonniges Plätzchen kann die Reaktion etwas beschleunigen. Vorteil der Variante ist, dass die Essigessenz leicht zu beschaffen und zu entsorgen ist. Nachteil ist, dass es halt lange dauert und unter Umständen auch gar nichts passiert, da die Essigsäure nur schwach reagiert. Ansonsten kann man damit fast nichts falsch machen. Am Ende noch ein paar Tage in frisches Wasser legen oder ein paar Tage im Spühlkasten der Toilette deponieren.
2. Vorschlag: Entroster aus dem Baumarkt. Entsprechend der Bedienungsanleitung anwenden. Bei geringster Verdünnung ist der beste Reinigungseffekt zu erwarten. Vorteilhaft ist, dass es wahrscheinlich schneller geht als mit Essigessenz. Als Nachteil wäre die Entosorgung zu nennen (siehe Informationen auf dem Etikett). Da die Entroster zum Teil Farbstoffe enthalte, kann es passieren, dass diese auf der Stufe zurückbleiben. Das ist mir bisher aber noch nicht passiert. Am Ende wieder einige Tage in frisches Wasser legen, ggf mit einer basischen Seife oder einem Spühlmittel.
3. Vorschlag: Beim Imker des Vertrauens oder Apotheke oder anderweitig Oxalsäure beschaffen. Die Stufen in eine 0,1molare Oxalsäurelösung einlegen und das ganze wieder lange stehen lassen. 2 Wochen könnten durchaus notwendig sein. Zwischendurch aber immer mal nachschauen. Wenn sich die Lösung zitronengelb färbt, muss sie ausgewechselt werden, da man sonst Gefahr läuft schwerlösliche Niederschläge auf der Stufe vorzufinden, die nur mit härteren Methoden zu entfernen sind. Am Ende sollten die Stufen ruhig wieder einige Tage im frischen Wasser liegen, ggf. mit Seife oder Spühlmittel.
4. Vorschlag: Salzsäue z.B. aus dem Baumark beschaffen, die Stufen erst einen Tag in normales Wasser dann in der Salzsäure einlegen und einige Tage liegen lassen. Außer reinen Magnetit und kompakten Hämatit brutzelt die Salzsäure alle  Eisenoxidverbindungen runter. Salzsäure ist aber in der Handhabung nicht ungefährlich, da stark stechende, giftige Gase entweichen und auch der Hautkontakt ungesund ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass es oft schwer ist die Stufen nach der Behandlung wieder zu neutralisieren. Häufig sieht man bei unzureichender Neutraliserung nach einigen Tagen, Wochen oder Monaten unschöne Ausblühungen auf der Stufe und auch die Nase weist einen noch auf die Salzsäurebehandlung hin. Der einzige Vorteil besteht darin, dass es recht schnell geht.
5. Vorschlag: Natriumdithionit: dazu dürfte hier im Forum schon einiges stehen

Es empfiehlt sich grundsätzlich die Stufen vor der Behandlung einige Zeit in normales Wasser einzulegen, damit sich die Poren mit Wasser und nicht mit reaktiven Säuren vollsaugen, die man dann im Nachhinein nur schwer wieder herausbekommt.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut
Titel: Re: Mineralienreinigung
Beitrag von: Walpurgin am 15 Aug 12, 15:14
Natriumdithonit und danach ein schönes Bad im Ultraschall.
Titel: Re: Mineralienreinigung
Beitrag von: Krizu am 15 Aug 12, 15:24
Hallo,

einige Anmerkungen zu der guten Übersicht des Felsenmammuts:
zu 1.) Es geht auch Zitronensäure. Das sollte fast besser gehen, da der Komplex mit Fe besser löslich ist. Eine Brise Zink hilft bei der Reduktion (Tipp vom Sauerländer)
zu 3.) Immer dest. Wasser nehmen und sicher sein, dass kein Kalk auf dem Stück ist. Ca-Oxalat gibt weisse Niederschläge
zu 4.) HCl-Dämpfe sind nicht giftig und treten bei deutlich über 20%iger HCl detulich auf. Die sind ätzend und stechend riechend. HCl unter 5% ist nicht einmal ein Gefahrstoff! Der Hautkontakt ist durch die Fettschicht der Haut eher unangenehm als gefährlich.

Das Wässern vorher und das Ausblühen gilt für alle Anwendungen.

Mfg

Frank
Titel: Re: Mineralienreinigung
Beitrag von: Adrian96 am 15 Aug 12, 17:24
Vielen Dank für die umfangreichen Antworten !

Ich denke, dass ich die Sache mit der Zitronen bzw. Essigsäure mal ausprobiere.
Ich hab mal geschaut, die Zitronensäure gibts pulverförmig in Päckchen,- das muss man dann einfach mit Wasser lösen oder ?

Und das unschöne " Ausblühen" kann auch mit der Zitronen/Essig Variante passieren ?

Vielen Dank nochmal !

mfg Adrian
Titel: Re: Mineralienreinigung
Beitrag von: felsenmammut am 15 Aug 12, 18:47
Glück Auf!

Bei der Essigsäure hatte ich bisher beim Entfernen dünner Eisenoxidüberzüge keine Probleme mit Niederschlägen oder Ausblühungen. Bei der Zitronensäure gab es manchmal Probleme wenn zu viel Calcit weggelöst wurde und die Lösung nicht oft genug zwischendurch ausgewechselt wurde, bzw die Konzentration mal etwas höher war und sich mehr Calcit löste als sich lösen sollte. Da auf den Fluoritstüfchen aber keine nennenswerten Mengen an Calcit zu erwarten sind, sollte das Probelm nicht auftreten. Entscheidend ist halt, dass man die Stufen vorher und nachher ausgiebig wässert und zwischendurch nicht zu lange in den Reaktionsprodukten stehen lässt.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut
Titel: Re: Mineralienreinigung
Beitrag von: Hg am 15 Aug 12, 18:49
Hallo Adrian,

mit Essig würde ich da erst garnicht versuchen. Schaut für mich nach einer eher festeren Fe-haltigen Kruste aus. Mit Zitronensäure könnte etwas gehen. Auf jeden Fall dest. Wasser nehmen.
Zitat
Ich hab mal geschaut, die Zitronensäure gibts pulverförmig in Päckchen,- das muss man dann einfach mit Wasser lösen oder ?
Das Zeug wird als Entkalker für Wasserkocher und Kaffeemaschinen verkauft  ;)
Ich würde es mit Oxalsäure probieren, wenn Du das bekommen kannst.
Das Ausblühen passiert beim Lösen von Fe-haltigen Krusten immer (gelöstes reduziertes Fe(II) wird zu gelbem oxidiertem Fe(III) an der Luft).

Gruß,
Andreas
Titel: Re: Mineralienreinigung
Beitrag von: Krizu am 15 Aug 12, 19:15
Hallo Chemiker,

setzen: 6 ;-)
Zitronensäure bildet in der Wärme unlösliche Ca-Komplexe. Daher ist die Entkalkung mit Zitronensäure das Ende der Kaffemaschine. Es sind Amidosulfonsäuren undf ähnliches ;-)

Frage:
http://www.chemie-entdecken-nrw.org/aufg211.pdf
Antwort
http://www.chemie-entdecken-nrw.org/loes211.pdf

hth

Frank - Physiker
Titel: Re: Mineralienreinigung
Beitrag von: Hg am 15 Aug 12, 19:49
pöh....einen Teufel werd ich tun  >:D ;) :-*
Habe mal fix ne Packung Entkalker geholt. Inhaltsstoffe: Zitronensäure, Apfelsäure & Weinsäure.
Meinem Wasserkocher habe ich schon löffelweise Zitronensäure gefüttert....der lebt noch und war hinterher immer sauber.
Oxalsäure kann unschöne Komplexe mit Ca bilden aber Ca-Citrat ist doch gut löslich.

Titel: Re: Mineralienreinigung
Beitrag von: Embarak am 15 Aug 12, 21:27
Hallo
Zitat
setzen: 6 ;-)

Als Mann der Praxis und Zitronensäure-Fan kommt mir das etwas voreilig vor.  ;)
Wasserkocher und Kaffemaschinen entkalken mit Citronensäure geht bestens ! Den Hinweis auf die Amidosulfonsäuren verstehe ich nicht.
Sie ist zum Teil Bestandteil einiger Entkalker !
http://www.entkalker-tipps.de/amidosulfonsaeure-als-entkalker/

Bei der Reaktion der beiden Säuren entstehen die Salze ihrer homologen Säuren,
also Calcium-Acetat bei der Essigsäure und Calcium-Citrat bei der Citronensäure ( und  CO2 ).
Calciumacetat hat eine Löslichkeit von 300g/l , wogegen das entstehende Calciumcitrat eine deutlich geringere Löslichkeit von
nur 9,6 g/l hat. Dem Ausfallen des Ca-Citrats würde ich durch häufigeres Wechseln der Zitronensäurelösung entgegenwirken.
( Lösen des preiswerten Pülverchens (http://www.ebay.de/itm/290760471149?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649) natürlich in demineralisiertem Wasser, um die Reaktion nicht durch den Kalk des Leitungswassers
zu bremsen.)
Die Oxalsäure gibt es ja auch günstig in der Bucht.
Zitat
...Entscheidend ist halt, dass man die Stufen vorher und nachher ausgiebig wässert und zwischendurch nicht zu lange in den Reaktionsprodukten stehen lässt.
Wässern am Besten auch in demineralisiertem Wasser.

Gruß
Norbert
Titel: Re: Mineralienreinigung
Beitrag von: smoeller am 15 Aug 12, 21:57
Hallo,

Salzsäure ist recht harmlos, sollte nur nicht in Augen und Mund (oder offene Wunden) gelangen. Also die 24%-ige aus dem Sonderpostenmarkt hat mir schon gute Dienste geleistet. Unangenehm sind allenfals die möglichen Aerosole (Sprühnebel), wenn das Zeug heftig mit Calcit reagiert und dabei richtig zu schäumen und spritzen beginnt. Da sollte man dann gegebenenfalls eine Schutbrille tragen.

Wichtig ist es, die Stufen hinterher gut zu wässern. Sonst kann es zu wirklich unangenehmen und hartnäckigen Eisenoxidbelägen kommen. Da wird dann mal aus einem Bergkristall ein Citrin...zumindest oberflächlich.

Glück Auf!
Smoeller
Titel: Re: Mineralienreinigung
Beitrag von: Krizu am 16 Aug 12, 08:07
Hi,

http://www.chemieunterricht.de/dc2/citrone/c_v34.htm
http://www.chemieunterricht.de/dc2/citrone/c_t6.htm

Der lösliche Calcium-Dicitrato-Komplex wird in der Wärme zum Calciumcitrat, selbst mit Sohn gekocht :-)
Also Kaffeemaschine nicht gut, Kollege hat es mit dem Automaten hier gemacht. Musste dann doch die HCl aus dem Schrank holen  :-X

MfG

Frank
Titel: Re: Mineralienreinigung
Beitrag von: Adrian96 am 16 Aug 12, 11:24
Vielen Dank !

Ich werd es einfach mal ausprobieren ;)
Eins interessiert mich aber noch:

Wie oft sollte man die Zitronensäuremischung wechseln, damit es nicht zu Ausblühungen kommt ?
Ich kann mir vorstellen, dass das einige male nötig ist bei 2 Wochen.

Und wie stark soll die Konzentration sein ?
Also zb. auf 100 ml Wasser - 1 Teelöffel Pulver oder so...

mfg Adrian
Titel: Re: Mineralienreinigung
Beitrag von: Krizu am 16 Aug 12, 12:55
Hi,

du darfst zwei Sachen nicht verwechseln:
- Ausfällungen, z.B. Ca-Citrat in der Wärme oder Ca-Oxalat
- Ausblühungen, wenn Säure mit Salzen aus dem Porenwasser des Steins auskristallisiert.

Das erste ist Chemie, das zweite Physik ;-)
Daher solltest du das Stück erst in das Wasser legen und vollsaugen lassen. Dann kommt die Säure nicht so schnell tiefer in den Stein (klar irgendwann ist die durch).  Aber die Säuren und Laugen gehen nur über Diffusion aus den Poren raus. Daher hilft der stete Wasserwechsel beim Wässern (Aufrechterhaltung eines Konzentrationsunterschieds) und die Zeit; für die doppelte Länge brauchst du die vierfache Zeit.
Theorie dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Ficksches_Gesetz#Erstes_Fick.E2.80.99sches_Gesetz

Ich würde die Salzsäure nehmen. Baumarkt 20%, 1Messbecher Säure + drei Messbecher Wasser, dass ganze draussen/im Schuppen und nicht in der Nähre vom Werkzeug.

MfG

Frank
Titel: Re: Mineralienreinigung
Beitrag von: cmd.powell am 18 Aug 12, 16:08
Hi

Tja, und ich würde es entweder mit Oxalsäure oder mit Natriumdithionit versuchen. Salzsäure könnte, wenn sie zu konzentriert ist, den Fluorit angreifen - besonders bei lange Einwirkzeit. Und um hartnäckige Eisenoxidkrusten zu lösen benötigst Du leider konzentrierte HCl, da sich nur in dieser der leicht lösliche Eisen(III)-chloridkomplex bildet.
Oxalsäure ist da schon deutlich milder und der gebildete Komplex ist auch noch bei starker Verdünnung gut löslich. Als Faustwert kann man ein oder zwei Esslöffel Oxalsäure auf einen Liter Wasser geben. Lieber mit etwas weniger Oxalsäure und mehr Wasser arbeiten als mit zu großen Konzentrationen. Falls Du noch vor haben solltest, in den Urlaub zu fliegen, wäre es der richtige Zeitpunkt, die Lösung anzusetzen: Der Reinigungsvorgang dauert laaaange (mind. 3 Wochen), kann aber gut alleine gelassen werden. Zudem gibt es mit Oxalsäure kaum hässliche Ausblühungen, die mit Salzsäure vorprogrammiert sind.

Natriumdithionit ist noch milder als Oxalsäure und würde ich nur empfehlen, falls auf der Stufe noch Calcit mit drauf ist. Allerdings muss mein beim Na-Dithionit täglich die Lösung wechseln und nebenbei müffelt das Zeug recht unangenehm.

Zu Zitronensäure kann ich nichts weiter sagen, sie soll jedoch milder als Oxalsäure sein.
Titel: Re: Mineralienreinigung
Beitrag von: harzgeist am 13 Jul 18, 16:04
Hallo

In diesem alten Thread ist mir folgendes aufgefallen, das ich so nicht unkommentiert stehen lassen möchte.


3. Vorschlag: Beim Imker des Vertrauens oder Apotheke oder anderweitig Oxalsäure beschaffen. Die Stufen in eine 0,1molare Oxalsäurelösung einlegen und das ganze wieder lange stehen lassen. 2 Wochen könnten durchaus notwendig sein.

zu 3.) Immer dest. Wasser nehmen und sicher sein, dass kein Kalk auf dem Stück ist. Ca-Oxalat gibt weisse Niederschläge

Im zweiten Zitat wird zu Recht vor der Bildung von Calciumoxalat gewarnt und im ersten Oxalsäure zur Reinugung von Fluorit empfohlen, dabei aber außer Acht gelassen, dass Fluorit selbst Ca-haltig ist und -obwohl "unlöslich"- immer noch besser löslich ist als Calciumoxalat.
Die Löslichkeit bei 20° in 1 Liter Wasser beträgt
6,1 mg Calciumoxalat
     und
15 mg Fluorit

Ich habe selbst die Erfahrung machen müssen, dass vorher glänzende Flächen hinterher schön seidenmatt waren. Ich kann aber nicht mehr sagen ob die Oktaederflächen nach dem Würfel angeätzt waren oder umgekehrt.

Deshalb generell Oxalsäure mit äußerster Vorsicht (und  Überlegung) verwenden!  Die Empfehlung, entmineralisiertes Wasser zu verwenden ist gut und schön, wird aber ad absurdum geführt, wenn die zu behandelnde Stufe selbst Calcium abgeben kann. Das muss nicht immer offensichtlich sein und können duchaus auch mal angewitterte Feldspäte sein.

Thomas
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: stonehengst am 29 Aug 18, 23:10
Hallo,

Da ja eine neuere Antwort zu dem Thema Fluorite( von Fe-Oxiden ) säubern, vorliegt bin ich mal so frei und gebe meine Erfahrungen wieder. Ich habe meine Schwarzwald-Fluorite stets mit leicht verdünnter Phosphorsäure behandelt; mit gutem Erfolg und ohne erkennbare Rückstände. Bei dem zu lösenden Mineral hat es sich überwiegend um Limonit gehandelt. Es ging dabei auch ohne Geruchsbelästigung vonstatten.
Wie und wo man heutzutage H3PO4 bekommt kann ich allerdings nicht sagen. Ich hatte uralte Restbestände.

Glück Auf,
stonehengst
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: felsenmammut am 29 Aug 18, 23:44
Glück Auf!

Phosphorsäure gibt es im Onlinehandel an vielen Stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: Harzsammler am 29 Aug 18, 23:45
Wie und wo man heutzutage H3PO4 bekommt kann ich allerdings nicht sagen. Ich hatte uralte Restbestände.
... gibt es problemlos bei Amazon (10kg, 85%, für ca. 40€)
Hab ich mir vor kurzem zum säubern von Baryt gekauft und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Grüße,
Michael
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: stonehengst am 03 Sep 18, 20:08
Danke für die Tipps.Dachte schon man braucht einen Giftschein dafür.
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: harzgeist am 06 Sep 18, 12:52
Hallo,

Die Verwendung von Phosphorsäure zum Lösen von Eisenhydroxiden (nicht nur von Fluorit) finde ich interessant.
Ich weiß zwar, dass Phosphorsäure in der Lage ist, mit Eisenverbindungen farblose lösliche Komplexe zu bilden, habe selbst aber noch keine Erfahrungen. Es ist auch sonst wenig an Informationen zu finden.
* Welche Konzentration verwendet ihr  ?
* Bei welcher Temperatur  ?
* Wie lange dauert der Vorgang  ?
* Wofür ungeeignet (außer Karbonate) ?
* Vor-/Nachteile gegenüber HCl/Dithionit/Oxalsäure
* Gibt es Minerale/Paragenesen wo die zuvorgenannten Methoden ausscheiden und H3PO4 die einzige Alternative ist.

Es ist naheliegend, dass Phosphorsäure besonders geeignet ist zur Reinigung von Phosphaten. Aber wo liegt der Vorteil gegenüber Dithionit?
Wie verhalten sich Arsenate (sichtbare Veränderung durch Substitution As/P)?

Als nachteilig sehe ich die Tatsache, dass Phosphorsäure nicht flüchtig und sogar hygroskopisch ist, was u.U. eine aufwändige Nachbehandlung/Neutralisation erforderlich macht.

Thomas
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: Emil Box am 06 Sep 18, 23:45
Siehe: Mineralien richtig reinigen.
https://www.strahlen.org/stepbystep/mineralien-reinigung2.pdf (https://www.strahlen.org/stepbystep/mineralien-reinigung2.pdf)
Viel Erfolg.
Milo
Titel: Re: Säubern von Fluorit
Beitrag von: cmd.powell am 08 Sep 18, 23:33
Moin

Phosphorsäure an sich ist nicht sonderlich hygroskopisch bzw. man wird sie nie soweit entwässert bekommen, das sie hygroskopisch wird. Als Problem könnte höchstens entstehen, dass man Tropfen von konz. Phosphorsäure auf den Stufen zurück behält. Wenn man aber gründlich wässert, sollte diese Problem nicht auftreten. Ansonsten ist Phosphorsäure eine ziemlich starke Mineralsäure und als solche entsprechend Aggressiv gegenüber Carbonaten und Sekundärmineralen. Auch würde ich nicht blind davon ausgehen, das sich Phosphate nicht in Phosphorsäure lösen (man denke da z.B. an evtl. Komplexbildungen). Wie bei allen chemischen Reinigungen sollte man vorher Versuche mit Abfallstücken machen um bösen Überraschungen vorzubeugen.
Der größte (und einzige ?) Vorteil von Phosphorsäure ist sicherlich, das sie keinerlei unangenehmer Gerüche emittiert, was man bei HCl und Dithionit nicht gerade behaupten kann. Oxalsäure ist sieht zwar recht harmlos aus, allerdings sollte man auch in die verdünnten Lösungen nie mit bloßen Händen fassen, da sie durchaus in signifikanten Mengen durch die Haut aufgenommen wird und dann schädlich wirkt. Auch in diesem Punkt ist (verdünnte) Phosphorsäure vergleichsweise unbedenklich.

Persönlich habe ich noch nicht allzu viel mit Phosphorsäure hantiert. Interessant ist sie aus meiner Sicht eigentlich nur, um nervige Eisenoxidbeläge zu entfernen. Dafür verwende ich allerdings meistens Oxalsäure oder Dithionit, in Extremfällen auch schon mal HF, die allerdings aufgrund ihrer Eigenschaften nur sehr ungern bzw. eingeschränkt (macht aber z.B. Dreislar-Baryt so was von schneeweiß...).