Mineralienatlas - Fossilienatlas
Fossilien / Fossils / Fósiles => Deutschland / Germany / Alemania => Paläobotanik (fossile Pflanzen / fossil plants) => Sachsen => Thema gestartet von: Lausitz am 08 Mar 07, 19:09
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Was könnte das sein?.Diese Bildungen finden sich relativ häufig in Kiesgruben und auf Feldern bei denen elbekiese abgelagert sind.
Bernd Janot, Brieske
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Ich bin ja alles andere als ein Spezialist für das Thema, aber für mich sieht das nach einem netten Achat aus.
Gruß Ronny
P.S. Wer oder was soll Bärlapp sein? Wenn das eine Achatvarietät ist, Asche auf mein unwürdiges Haupt...
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Hallo,
Bärlapp ist irgendsoeine prähistorische Pflanze...
Aber im Ernst, scheint auf jeden Fall schon mal stark achatisiert zu sein. Aber ein reiner Achat ist es wohl nicht. Irgendwelche Kammern oder Kanäle am rechten Rand. Nun ja, was auch immer...
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Hallo!
Bärlapp ist nicht nur irgendeine Prähistorische Pflanze, Bärlapp wächst noch in unseren Wäldern, ist noch nicht ausgestorben! Vielleicht krieg ich mal ein Foto herein!
Mfg gsiberger =)
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Das ist so ganz schwer zu sagen. Was mich stutzig macht ist, dass solche Stücke häufig sein sollen. Das spricht eigentlich gegen Bärlapp, oder er wurde bisher immer übersehen.
Wie auch immer, es könnte genau so gut ein Quarz / Achat / Jaspis Gemisch sein. Letztere gibt es in den Rheinischen Kiesgruben auch häufig und die sehen ganz ähnlich aus.
Hast Du denn auch Stücke bei denen Zellstrukturen erhalten sind ?
Ralf
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Hallo, zuerst möcht ich mal die Aussage"relativ häufig zu finden" etwas korrigieren und ein "hin und wieder zu finden"draus machen. Das paßt wohl doch etwas besser.
Zu der Frage nach organischen Resten kann ich sagen das der erste Ring um das Zentrum Holzzellen erkennen läßt während das drumherum zwar konzentrisch ums Zentrum verläuft aber kein Holzzellen erkennbar sind. Dieses konzentrische ist für mich nicht erklärbar. Einige Sammler in meinen Umfeld bezeicheten das Stück als Bärlapp. Vieleich ist das ja ein Holzkörper um den herum noch die Rinde(zu sehen als konzentrisch farbiger Ring) erhalten ist.
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Hallo Lausitz
Es mag sein, dass Bärlapp in der Lausitz hin und wieder zu finden ist. Bei uns hier ist es in den Wäldern und erst recht in Feuchtbiotopen sehr häufig.
Schau mal hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Lycopodium_annotinum1.jpg
An dem Stück kann ich nun, beim besten Willen, den Zusammenhang zu Bärlapp nicht finden.
Der Ralf hat das schon richtig beantwortet.
Gruß
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Hallo der Sauerländer. Ich meine natürlich Baumförmige Bärlappgewächse wie z.B. Lepidodendron oder Sigillarien die im Karbon ihre Hauptverbreitung hatten nicht doch die krautigen Gewächse die bis heut überlebt haben.
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Es hat durchaus Ähnlichkeit mit einem Lepidodendron, aber so mag ich´s nicht beurteilen. Wenn Du magst, kannst Du mir das Teil mal zuschicken und ich schaus mir genauer an.
Gruß
Ralf
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Hallo
Ist das Runde Stück in etwa einen halben cm im Druchmesser?
Haste noch solche Stücke ?
Schick halt mal eins her. ;)
Also ich glaube nicht unbedingt das es sich um eine Schnecke handelt weil er erstens Zellen erkannt haben will und zweitens an der vorderkante das ziemlich gradlinig nach unten geht.
Ich denke es könnte sich um eine Wurzel handeln.
Welche einen gewissen grad der Zersetzung schon erreicht hatte oder welche solche Kammern / Carinalkanäle (bzw die Strahlen stehen noch) hatt.
Aber ich glaub wir können hier noch ne weile weiterorakeln. ;D
Gruß
volker
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hallo bernd ,
man müsste mal ein stück zum vergleichen haben, dem raimund rojko hatte ich mal ein stück im tuff aus dem raum nova packa gegeben. lass dir doch mal bilder zu senden.
die anderen stücke die ich von dir hatte aus ottendorf sind auch nicht zu 100% bestimmt.herr neuwald meinte zwar es wäre bärlapp aber ?
wenn es zu viel verkieselt ist oder achatisiert ,ist es sehr schwierig was zu sagen.
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,2716.0.html
gruß bernd
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hallo an die zwei bernds,
ich glaube, dass man einige Sachen einfach nicht 100%ig bestimmen kann.
Gerade bei den Lausitzfunden sind die Stücke oft relativ klein und wesentliche Erkennungsmerkmale fehlen einfach. Auch bei den böhmischen Funden sind ganze Teile (u.a. Rinde) oft nicht mehr vorhanden, und damit wird das Bestimmen oft zu einem Vermuten "Es könnte doch....sein.".
Habe selbst bei meinen Bärlapp-Funden eigentlich nur ein Exemplar, bei dem ich mir ganz sicher bin, dass er zu dieser Pflanzengruppe gehört.
Man sollte versuchen, soviel Details (Zell-und Gewebeteile, Anatomie Leitgefäße u.ä) wie möglich zu erkennen und dann zu vergleichen. Das funktioniert meist nur per Mikroskop und nur nach einem Foto ist das selten möglich.
Entschuldigt, dass ich das Bestimmen als kompliziert darstelle. Mich ärgern einfach immer jene Leute, die ein Stück nur flüchtig anschauen und dann meinen, es bestimmen zu können.
Wie schwer Holzbestimmung ist, erkennt man auch bei den rezenten Hölzern:
Stellt Euch vor Ihr bekommt ein kleines Holzfragment (ohne Blätter, Früchte, Rinde), wißt nicht aus welcher Region es stammt und sollt die Baumart bestimmen... Auch bei den heut existierenden Hölzern ist das für die Botaniker nicht so leicht !
Uff, trotzdem, wir machen weiter ...!
Grüße
Hartwig
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hallo hartwig,
hast natürlich recht, es ist sehr schwer was zu bestimmen.
natürlich kann man vermutungen anstellen ,aber ob diese stimmen ist immer schwer nachvollziehbar.
sogar dr. oder profs. haben sich ja schon geirrt (chemnitz museum )
naja sc haun wir mal.
gruß bernd
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Nur alls allg. Ergänzung
Lycopsida = Bärlappgewächse
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Lycopsida
Ein Bid eines Lepidodendron aus der Familie haben wir im Lexikon.
Gruß Stefan
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Hallo,
Bärlapp sieht so aus!
http://home.eduhi.at/user/bonsai/Pu_VerstHolz345.html
Bonsai - Webseite von Putz W.
Und bei nähere Betrachtung könnte das ein Querschnitt von einem Frucht, oder Tannen-Zapfen sein,achatisiert!
Gruß
Donat