Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: TKMineral am 07 Aug 04, 21:43
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Hallo!
Lang ist`s her , wo hier das letzte mal gerätselt worden ist. Also hier sind mal ein paar Rätsel von mir:
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Dieses Mineral stammt aus der Gegend um Rheinbreitbach. Das grüne ist Malachit , aber das andere?? es ist blättrig ausgebildet ....
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Hierbei handelt es sich um eine Spezialität aus dem Steinbruch Kuhn bei Waldhambach / Pfälzer Wald!!!
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Was aus dem Schwarzwald: was gelbes und was aufsitzendes braunes....
[gelöscht durch Administrator]
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Ein rares Sekundärmineral aus dem Saarland ..kein Malachit und kein Brochantit!!! Noch seltener... Aber mit Cu...
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Das letzte vom Rätsel: Ein stengeliger eingewachsener , 8 mm großer x in Granit aus dem Schwarzwald und kein Turmalin!
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Hallo,
Jetzt schon meine Tips ;) :
2: gediegen Silber
3: Eulytin + Hechtsbergit
4: Antlerit
Zu die andere 2 fällt mir im Moment nichts ein...
Gruß Robin
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Hallo Robin!
Herzlichen Glückwunsch schonmal , Nr 2 und Nr 3 stimmen schonmal , aber Nr. 4 ist kein Antlerit....
Gruß
TK
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ja, auf den Eulytin vom Hechtsberg bin ich auch noch gleich gekommen.. :)
das grüne Mineral könnte Reichenbachit oder Pseudomalachit sein..ach so..Du sagtest ja nicht Odenwald sondern Saarland.. :-[ :-X :-\
Bild 2 dürfte Hämatit-Plättchen zeigen.. :-\
letztes Bild: Staurolith-Kristall ohne Verzwilligung ? oder Andalusit-X..nee, Du sagtest ja Granit und nicht Gneis..
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mmmh...ich versuchs mal wieder,
also....das saarländer Cu-Sekundärmineral...wie wärs denn da mit Libethenit?
Leider habe ich etwas Probleme mit grüntönen :-\ ....sieht für mich alles ziemlich gleich aus... :(
Es könnte also auch Tirolit sein...aber die Kristalle passen wohl nich ganz ???
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Hallo!
Schatten hat auch einen Volltreffer erzielt , das Saarländer Cu-Mineral ist tatsächlich Libethenit xx und stammt von einer kleinen Halde bei Düppenweiler , wo übrigens auch traubiger Pseudomalachit vorkommt.
Tirolit ist übrigens auch in Düppenweiler vorgekommen , in den typischen radialstrahligen Aggregaten , auch mit Erythrin als Begleiter.
@Peter..
Ne , das Bild Nr.5 zeigt keinen Staurolith , aber den Tip gebe ich mal , das es auch ein Silikat ist.
Gruß
TK
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na ja, ratet mal schön weiter.. :)
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Hallo,
Schade, fast zu spät...aber eines gibt's ja noch... :D
Ich kenne von hier Allanite, welche genau so aussehen...kann das sein?
Gruß, Erik
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Hallo Erik!
Bingo auch Du hast das Rätsel gelöst: Allanit x im Albtalgranit von Hütten bei Wehr im Schwarzwald
Und es bleibt noch Rätsel nr. 1 ungelöst (Rheinbreitbach)
Gruß
TK
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Nr. 1 = Vauquelinit (oder Fornacit)?
GA, Uwe Kolitsch
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Hallo Uwe!
Nein , kein Vauquelinit oder Fornacit
Gruß
TK
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Hallo,
Also sage ich zu 1 mal Olivenit. Ich dachte zuerst auch an Vauquelinit wegen die blättrigkeit, aber das Mineral ist bei Rheinbreitbach ja noch nicht gefunden.
Gruß Robin
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Hallo Robin!
Ne, auch kein Olivenit...Das Mineral ist gelblichgrün....
Gruß
TK
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hallo TK
kann es sich beim 1sten Bild um Vauquelinit handeln?
viele grüße 8) geni
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evtl. Antigorit?
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1. Wahl: Goudeyit
2. Wahl: Volborthit
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Hi Peter!
Jawohl... :)
Deine 2. Wahl ist richtig
Es handelt sich um blättrigen Volborthit mit Malachit von der Grube Venus , Erl bei Linz am Rhein und gehört zum Rheinbreitbacher Gangzug
Gruß
TK
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Hallo TK ...
.. na, wenigstens auch mal wieder einen Treffer erzielt..danke für das Rätsel.. :)..
.. ich muss dazu sagen, dass ich den Volborthit nur als Eigenfund aus der Eifel (Emmelberg) besitze und von Rheinbreitbach eigentlich nur den Corkit kenne.. :)
Gruß Peter
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Hallo Peter!
Volborthit gibt es nur von der Grube Venus , aus der Virneberg ist der noch nicht bekannt. Ich weiß jetzt auf Anhieb auch nicht , ob da mal was in der Lapis oder Mineralienwelt stand..
Muß mal nachsehen.
Ja , den Eifeler Volborthit ist mir wohl bekannt. Die schönsten kommen ja vom Nerother Kopf bei Daun , Emmelberger waren auch schön (Glückwunsch zum Eigenfund ;)) , ich konnte welche selbst am Wartgesberg bei Gillenfeld finden , die sind körnig , faserig und kugelig un sitzen auf dunkler Matrix.
Dann gibt es noch ein sehr interessantes Vorkommen von Volborthit hier bei mir in der Nähe , nämlich in Reichenbach bei Baumholder , Pfalz.
Hier kommen knollenartige Aggregate vor (ne , keine Achate...) , die im inneren eine Kupfervererzung enthalten können , wo ged. Kupfer reichlich neben Cuprit , Malachit und Chrysokoll vorkommt. Als Speziallität sind dann auch blättrige eingewachsene giftgelbe Volborthite dabei. Noch interessanter sind dann Prehnitknollen , wo die ganzen Cu-Mineralien in strahligen , meist gelbem Prehnit eingeschlossen sind.
Ein ganz nach mit dem Volborthit verwandtes V-Mineral , nämlich der Vesignieit konnte übrigens als Einzelfund in hervorragender Qualität aus den Stbr. Schaan bei Baumholder getätigt werden. (so Anfang der 80-er Jahre). Der Bruch darf heute nicht mehr betreten werden , da dieser ein Teil des Truppenübungsplatzes ist (Zuwiderhandlungen werden mit sehr hohen Geldstrafen geahndet)
Gruß
TK
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Hallo TK,
klingt interessant!.. ;).. muss wirklich nochmal auf 'Volborthit-Jagd' in andere Gefilde gehen.. nicht nur in die Eifel. :)
Vesiegnit gibt es auch aus dem Harz.... habe davon auch ein Stüfchen..na ja .. es gibt halt fast nix, was ich nit hab.. :)
Gruß Peter