Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Galenit am 22 Mar 07, 11:33
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Können sich Jamesonit/Antimonit oder Kermesit an der luft zersetzen oder umwandeln? :-\
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Hallo,
Meine Antimonite und Bleispießglanze sind noch nach Jahren frisch. Wichtig ist aber immer, dass die Sachen möglichst trocken sind. Denn durch Wasser ist auch bei niedrigen Temperaturen (Halden,Stollen) eine Umwandlung in Stibiconit, Bindheimit, Metastibnit und Schwefel möglich. Insbesondere ist Metastibnit die bei Raumtemperatur stabile Antimonsulfid-Modifikation, nicht der Antimonit. Allerdings habe ich solche Umwandlungen in der Sammlung noch nicht beobachtet. Im Gegensatz zu Akanthit auf Silber, Digenit auf Chalkopyrit/Chalkosin/Fahlerz und ähnliches, das in Sammlungen wächst.
Glück Auf!
Smoeller
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Danke für die schnelle Antwort. Bildet eins von denen denn spitze, weiße Kristalle? :-\
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Hallo,
Müsstest du mal ein Foto machen. Könnte Stibiconit ps. n. Antimonit (kann gelb, aber auch weiß sein), Senarmontit oder Valentinit sein. Valentinit ist ja von Bräunsdorf z.B. nachgewiesen. Ist stark perlmuttglänzend. Der Senarmontit bildet weiße Oktaeder (wie Fluorit oder Diamant).
Glück Auf!
Smoeller
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Valentinit von Bräunsdorf sieht so aus, Bildbreite 3 cm.
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Stibiconit ist der Treffer.... >:(
Foto ist leider nicht mlöglich, es sit erst ab ca 4 facher vergrößerung zu erkennen... das liegt ausserhalb meiner Möglichkeiten. Auf eienr meiner Stufen bildet sich das Zeug. Hat jemand ne Idee, wie schlimm das ist, bzw. ob`s von allein aufhört oder gestoppt werden kann?
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Hallo,
Denke nicht, dass sich der Prozess so leicht stoppen lässt. Vielleicht trocken und nicht zu warm lagern. Nässe und Wärme beschleunigen Mineralumwandlungen.
Glück Auf!
Smoeller