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Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición => Zeugen des Bergbaus / evidence of mining => Thema gestartet von: Maulwurf am 14 May 07, 19:55
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Hi,
meine Mutter hatte mir von einem merkürdigem Grabstein auf dem Friedhof der alten Kirche in Bochum Stiepel erzählt. Ich fand die Sache dann so interessant, das ich mir dass mal näher angesehen habe, aber ehrlich gesagt hat mich das nochmehr verwirrt.
Es handelt sich dabei um einen von der Vorderseite eher unauffälligen Grabstein, welcher aber auf der Rückseite durch ein Schlägel u. Eisen Symbol und einen bergbaulichen Spruch verziert ist, welchen ich aber nicht richtig lesen kann. Meine Vermutung geht dahin, dass der Stein ursprünglich den Abschluss eines Stollenportals bilden sollte / gebildet hat und dann aber zweckentfremdet wiederverwendet wurde.
Wenn jemand den bergbaulichen Spruch sinngemäß entziffern könnte und/oder eine andere Vermutung zur Herkunft dieses Steines hat wäre ich echt dankbar.
M.f.G
Fabian
Hier ist die Vorderseite...
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Und hier ist die Rückseite....
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Vorderseite:
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Bach - Elisa
Bethepilger (oder ist das kein "h"?)
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hier ruht
der ehegatte**
heinrich -----
Rückseite:
Glück *Hämmerchen* auf
es blüht der
berg bau
rest beim jäger
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Aber alte Schreibweise: bluet (oder eher blüet, wie ich denke).
Vorderseite:
ANNO 18??
HEINRICH ?AB
BACH ELISA=
= BETH PILGER
?? (abgeschlagen)E PILGER
HIER RUHT
DER EHEMANN
HEINRICH PILGER
Das ist das Grab eines alten Kohlebergmannes aus Bochum und seiner Familie würde ich meinen!
Glückauf
Andreas
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Das läuft bei mir unter sinngemäß und etwas neurer Rechtschreibung nach :P
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Schreib bitte einen neuen thread im Bergbau Forum von http://www.untertage.com . Dort wirst Du sicherlich Anwort darauf bekommen.
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So, mehr als obenstehend ist glaube ich nicht zu entziffern!
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Hi,
vielen Dank für die "Übersetzung".
Für die verzierte Rückseite lässt sich keine Erklärung finden ?
M.f.G
Fabian
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S.o., da hat man einem Bergmann einfach ein ehrendes Andenken verschafft. Kommt ja bei anderen Berufen auch manchmal vor, dass gewisse Attribute oder Werkzeuge aus dem Berufsleben des Verblichenen auf dem Grabstein dargestellt werden!
Glückauf
Andreas