Mineralienatlas - Fossilienatlas
Arbeitsmittel / Means for work => Reinigung (Präparieren, Konservierung) / Cleaning (Prepare, Conservation) => Thema gestartet von: Klinoklas am 26 Jun 07, 14:07
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Hallo Sammlerkollegen
Ich habe eine Frage bezüglich des reinigens einer Okenitstufe.
Der Okenit hat leider über die Jahre etwas Schmutz abbekommen
daher denke ich über eine Reinigung nach.
Ich habe bis jetzt einige Sachen in lauwarmen Wasser mit etwas
Spüli gereinigt und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Alles glänzt wieder schön. Pyrithaltige Sachen föne ich schonmal
damit sie nicht solange nass sind. (Kaltluft)
Kann es sein das die feinen Haare beim Wasserbad verkleben
und nicht mehr auseinanderzubekommen sind?
Ich habe eine kleine Cavansitstufe auf diese Weise gereinigt. Das
sollte auch ein Test sein, weil auf der Rückseite etwas Okenit sitzt.
Dieser hat von dem Wasserbad allerdings keine Beschädigung
erlitten. Alle Haare noch da und einzeln getrennt.
Hat jemand einen Tip für mich?
Im Notfall lasse ich die Reinigung dann ganz sein. Wäre zu schade um
das schöne Stück.
Gruß
René
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Ja, die kleben zusammen. Is mir mal passiert :P
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Hallo René,
das Thema gab es vor kurzer Zeit schonmal. Schau doch mal hier:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,12569.0.html
JHM hatte da eigentlich ganz gute Erfahrungen mit Aceton gemacht. Und bevor wieder die Diskussion aufkommt; nein, Aceton ist nicht krebserregend. Eben nicht über alle Maße über die Finger schütten ;)
Viel Glück,
Gruß
Andreas
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Ja danke für die Antworten.
Ich überlege mir das mit dem reinigen noch einmal.
Ansonsten würde ich es wirklich mit Aceton probieren.
Beim Mullit und Agardit gab es da ja ganz gute Ergebnisse.
Gruß
René
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Hallo zusammen.
Ich habe das gleiche Problem mit Okenit und habe hier etwas danach gesucht.
In der Beschreibung zu Okenit habe ich gelesen, dass man den mit Ultraschall reinigt. Das ist auch verlinkt. Und wenn ich den Link öffne zu Ultraschall, steht da, dass Okenit nicht für U.schall geeignet ist!
Was ist denn jetzt richtig???
@ Klinoklas
Hat das gut geklappt mit dem Aceton?
vg daniel
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Ansich sollte Okenit eine Ultraschallbehandlung überleben, allerdings hab ich das selber noch nicht ausprobiert und würde dafür auch nicht meine Hand ins Feuer legen. Ggf. das Ganze mal an einem weniger wertvollen Stück testen. Okenit ist ja nun nicht das wahnsinnig seltene Mineral und gelegentlich gibt es auf den Bören "Grabbeltische" mit mehr oder weniger schäbigen Okenitstufen - perfekt zum rumexperimentieren !
Das Wichtigste beim Okenit ist, das die feinen Nadeln nach der Reinigung nicht verkleben. Sofern nur Staub o.ä. drauf ist, sollte das aber kein Problem sein. Ich hab alle meine Okenitstufen schon mindestens einmal abgespühlt und die Nadeln sind nach dem Trocknen immer wieder auseinander gegangen. Nur Ultraschall hab ich noch nicht getestet, dafür sind meine Okenitstufen etwas zu groß :P Außerdem wirkt Ultraschall in Drusen eh nicht sonderlich...
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Huch, habe diesen Thread völlig vergessen. :-\
@ Daniel
Ehrlich gesagt habe ich es mit dem Aceton sein lassen.
So wichtig war es mir dann doch nicht, um einen eventuellen Verlust bei der Spezialreinigung zu riskieren.
Der Tipp es an einem nicht so wertvollen Exemplar zu testen ist sicherlich gut.
Gruß
René
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Ich denke mal, das Aceton gar nicht notwendig sein wird. Ich kann mir nur vorstellen, das der das Zusammenkleben der einzelnen Nädelchen verhindern soll. Das ist bei mir mit ganz gewöhnlichem Leitungswasser aber auch nie passiert, allso was soll der Stress. Falls die Nädelchen doch mal zusammenkleben sollten, kann man immernoch mit deionisiertem Wasser und/oder eine Wasser-Alkohol- (Spiritus) Mischung rumprobieren. Die Okenitbällchen sehen zwar fürchterlich empfindlich aus, sind es aber eigentlich nur im rein mechanischen Sinne. Wie schon gesagt: Versuch macht kluch !
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dann werde ich mich da einfach mal dran begeben. Wusste halt nicht was ich machen soll. Wegen der Beschreibung war ich da etwas verunsichert.
Danke für die Antworten.
vg daniel