Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Doc Diether am 19 Jul 07, 20:26
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Halloo,
kann mir einer sagen, was man unter "Junger St.Johannes", Dörfel, versteht?
Habe u.a. ein Stüfchen mit stumpfem Hämatit und gelbem Fluorit. An einer Seite des Hämatits (klein) befinden sich Drüschen mit nadeligen braun-roten sehr kleinen Kriställchen, die rötliche Innenreflexe haben. Ich tippe auf Schörl. Wer hat sowas schon mal gesehen?
Glück Auf!
Doc Diether
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hallo,
dörfel liegt im erzgebirge.
junger St. johannes sollte der name der grube sein
haldenschreck
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nochmals hallo,
hämatit, fluorit und schörl passen nicht zusammen, die bildungsbedingungen sind zuuuuu unterschiedlich. deine nadeln werden ebenfalls ein eisenerz sein, vielleicht goethit - oder ein mn-mineral
haldenschreck
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Dem muss ich widersprechen.
Es gibt in Dörfel schon Möglichkeiten das diese Mineralien zusammen Vorkommen.
Im Steinbruch liegen nur wenige Meter dazwischen. (Teils sehr wenig) (hab allerdings auch erst eher an Goetit/Hämatit gedacht, weil wahrscheinlicher)
Wo allerdings in Dörfel der "Junger St. Johannes" ist weiß ich nicht.
Es gibt einen "St. Johannes" aber nicht dort.
Es gibt allerdings Uralt Stollen die entweder keinen Namen haben oder ich deren Namen nicht kenne.
Gruß
Volker
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Im Steinbruch liegen nur wenige Meter dazwischen. (Teils sehr wenig)
dann wäre auch die stufe einige meter groß ;-)
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Hallo,
Es gab meines Wissens oberhalb von Dörfel eine Grube St. Johannis. Die Gänge reichten halt bis in den Steinbruch. Bei dem nadeligen Mineral könnte es sich um Eisenkiesel (Quarz) handeln.
Glück Auf!
Smoeller
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Eine Grube "Junger St. Johannes" gab es in Dörfel, sie wird bei Freiesleben (1848) erwähnt (ebenso eine Grube "Alter St. Johannes"). Wo sie genau lag, weiß ich aber nicht.
Glück Auf
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Laut der Karte in Baumann/Kuschka/Seifert, Lagerstätten des Erzgebirges, S.162 liegt die Grube Jung St. Johannis ca. 2 km westlich der Galiläischen Wirtschaft (Frohnau) und 500m östlich der Zschopau.
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Hallo zusammen,
herzlichen Dank schon mal für die Antworten. Dadurch, daß auf der anderen Seite des Steinbruch-Berges schon das Annaberger Revier liegt, sind beim Stbr. Dörfel ja wohl die Ausläufer dieser Gänge. Und in diesem Bereich muß man sicher auch den Jungen St.Johannes ansiedeln - paßt ja gut mit den Koordinaten 2km/ 500m.
Die kleinen Kriställchen werde ich mir mal stark vergrößert anschauen müssen.
Habe übrigens vor 4 Wochen dort u.a. Molybdänit in der alpinotypischen Paragenese gefunden. Auch klein.
Gruß und Dank
Doc Diether
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Tach auch !
Meines Erachtens heisst der Quarzgang welcher den Steinbruch von nordost nach südwest streicht "st.Johannes".( Stehender Gang).Bekannt geworden ist der Gang durch guten Quarzstufen mit aufgewachsenen Fluorit und Pyrit.Dieser Gang ist der flq Formation zuzurechnen (Fluorit-Quarz).
Es ist nicht aus zuschliessen das sich an der Stelle wo sich heute der Steinbruch befindet früher ein kleines Bergwerk mit selben Namen befunden hat ,da der Steinbruch sich erst nach der Wende so weiterentwickelt hat, sind nat. keine Zeugen des Bergbaus mehr vorhanden.