Mineralienatlas - Fossilienatlas
Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición => Zeugen des Bergbaus / evidence of mining => Thema gestartet von: haldenhai am 28 Jul 07, 20:30
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Hallo Sammlerkollegen
Diese Woche bin ich von Bad Feilnbach nach Hundham gefahren und etwa in der Mitte zwischen den beiden Orten waren 3 alte Stollen freigelegt worden.
Kann mir jemand etwas über diese Bergbauten, ein Zettel war an einer Türe angebracht mit "EON Montan GmbH das Betreten der Baustelle wird Bergbau und Zivilrechtlich zur Anzeige gebracht", mitteilen??
Etwaiges Fördergut, oder Besucherbergwerk aus der alten Miesbacher Kohleförderung??
Bin über jeden Hinweis dankbar
Glück Auf
Haldenhai
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Hier ein paar Bilder von dem Bergbau wie er sich im Moment darstellt.
Halden sind leider keine vorhanden.
Ich werde versuchen diese Woche mal jemanden dort zu erwischen um Infos zu bekommen.
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noch eins
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noch eins
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noch eins
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Ich hoffe es kann mir jetzt jemand irgerndetwas über diese Stollen mitteilen da weder im Flurl noch im Gümbel noch sonst in einer mir bekannten
Literatur (und das ist wirklich einiges) auch nur irgendein Hinweis für ABBAUBARES Material zu finden ist.
Glück Auf
Haldenhai
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Servus Haldenhai,
da kann ich dir wohl auch nicht weiterhelfen. Im Raum Bad Feilnbach gab es doch Torfabbaue. Kann das damit zu tun haben???
Servus + Glück auf
Wolfi
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Der Beitrag ist zwar überaltert, aber das ist der Deisenrieder Stollen, ein Wetterstollen des ehemaligen Haushamer Bergwerks.
Vor den Stollen liegt ein wenig Haufwerk der oberen Süßwassermolasse Molasse ( ? ) - Tonmergel meist fossilleer, einige wenige Tellerschnecken -
http://www.knappenverein-peissenberg.de/Kohlenstrasse/Hundham/Hundham%20Fakten.html
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Hallo,
diese Aktivitäten sind das Resultat einer geplanten touristischen Aufwertung für Feriengäste und sollten den "Untergrund-Tourismus" in Schwung bringen. 2008 wurde diese Aktion vorgestellt, inzwischen scheint aber aus finanziellen Gründen die Sache eingeschlafen zu sein.
Einbezogen werden sollten folgende Gemeinden: Marienstein, Miesbach, Peißenberg, Hausham, Hundham, Bad Feilnbach-Au (oberbay. Pechkohlen- Revier) und grenzüberschreitend Tirol mit Schwaz.
Projektvorstellung in der Fachzeitschrift "Bergbau, Bd. 59, Nr. 8; Gelsenkirchen: 2008, S. 391-394" mit dem Titel: Untergrund-Tourismus - Bergbautradition soll neue Attraktion für Feriengäste werden.
Glückauf!
Schlacke
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Hallo,
hierbei müsste es sich um den erwähnten Beitrag handeln.
http://www.rdb-ev.de/zeitung08/08-08-391-394.pdf
Vg Kili