Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Andres am 01 Aug 07, 00:16
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Ich hoffe es stört keinen, ich mache einfach nur gerne Abstimmungen um mir ein Bild zu machen.
Viel Spaß beim Abstimmen ;)
MfG Andres
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Da fehlt die Möglichkeit "Ich kaufe nichts, ich sammle selber"...
Günter
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Ich würde mal sagen, bei mir hängt das von den finanziellen Möglichkeiten ab. Als Student KANN ich mir ganz einfach keine teuren Dinge kaufen. Aber ich werde später auch sicher ab und zu mal etwas mehr ausgeben, wenn mir eine Stufe sehr gefällt. Schließlich ist das mein heißgeliebtes Hobby und dafür geb ich auch gerne mal was aus...
Gruß
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Wie Gunther sammle ich selbst.....mit gute Freunde!
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Hallo,
das hängt doch von so vielen Umständen ab, das man dies pauschal gar nicht sagen kann. Vorrangig sicher von den eigenen finanziellen Möglichkeiten.
Selbst wenn die in begrenzten Maßen vorhanden wären, würde ich für eine tolle Stufe schon ein bischen mehr ausgeben. Was nutzt es, wenn ich auf einer Börse einen Stand mit z.B. traumhaften Pyrite sehe und mir mit Zähne zusammenbeißen eine Stufe der 3. Wahl kaufe, weil die anderen eben teurer -aber dann auch wirklich besser- sind? Schau ich bei der nächsten Gelegenheit nicht dann wieder nach Pyriten-Stufen, weil die vielleicht doch besser sind als die ich schon habe? Wenn ich jetzt eine kaufe, habe ich 2 drittklassige Stufen. Dann hätt ich mir auch gleich eine Stufe der hohen Preisklasse kaufen können und wäre damit rundum zufrieden.
Denkbar wäre auch die Situation des Sammelns eines Fundortes- nehmen wir z.B. die Grube Clara. Dort sind viele verschiedene Mineralien gefunden worden- oft aber nur in einzelnen Funden. Wenn jemand anstrebt, möglichst viele Mineralien von dort zu besitzen, kann ich mir gut vorstellen, daß man für exakt bestimmte seltene Mineralien richtig viel Geld auf den Tisch legen kann.
franksch
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Hallo
Ich finde das der Preis immer abhängig ist von der Qualität
dann noch zu Betrachten die Grösse der Stufe.
Aber leider sid hier auch grosse Unterschiede zu erkennen,auf Börsen sind manchmal die gleichen ähnlichen
Stufen zu sehr Unterschiedlichen Preisen zu haben.
Aber ich denke ein Mittelmaß liege um die 25 Euro für relatives Gutes Material.
Gruß Flurit vom kleinen NachbarForum*gg*
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Hallo, :D
bei mir wird es schon 3-stellig, wenn das "Ding" genau in mein Sammelgebiet paßt, dann würd ich nach
Rücksprache mit meiner Süßen auch ggf. 4-stellig investieren.
Glückauf
Michael
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Ich denke auch, daß sich der maximale Preis immer an der persönlichen Überzeugung vom Wert einer Stufe und den eigenen Möglichkeiten bemessen wird. Und wenn man ein Mineral von einem bestimmten Fundort eben besonders sucht (und findet), dann ist es nicht selten schnell aus mit den hehren Limits die man sich in einem Anflug von "Vernunft" gesetzt hat... ;D
Aber im Ernst: Wenn man das Gefühl hat, eine Stufe zu einem angemessenen Preis erwerben zu können, und man sich es leisten kann, dann sollte man zuschlagen. Denn man schmeisst das Geld ja nicht zum Fenster raus oder verprasst es, sondern hat einen bleibenden Gegenwert (okay, das Thema Pyrit/Markasit lassen wir mal außen vor). So gesehen handelt es sich auch um eine Geldanlage, denn wenn man sich mal auf dem internationalen Markt umschaut, ist der sicher nicht von einem allgemeinen Preisverfall gekennzeichnet. Und wenn man sich mit ganz alten Sammlern unterhält, und die Preise vor 50, ja selbst noch vor 25 Jahren für absolute Klassiker mit den heutigen vergleicht, dann wird es schwer, solche Wertsteigerungen auf anderem Wege zu erreichen.
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Hallo,
Mein Limit ist leider das Einkommen, da ich noch studiere. Das meiste von dem wenigen was ich habe geht dann für eigene Sammeltouren drauf. Aber wenn ich das Geld hätte würde ich auch teurere Stufen nehmen. Wenn man ein Gebiet (Schwarzwald + Kaiserstuhl) sammelt, muss man zwangsläufig auch zukaufen, will man den Mineralbestand erfassen. Klassiker kosten halt was.
Glück Auf!
Smoeller
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Hallo,
Bisher habe ich selber gesammelt und werde das soweit wie möglich auch weiter tun. Da es mir gesundheitlich leider nicht mehr so gut geht muß ich mir aber auch Gedanken machen wie ich meine Sammlung weiter ausbauen will. Kaufen ist für mich die schlechteste Variante da doch das selber sammeln die meiste Freude macht.
Jürgen
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Hallo,
Selber sammeln macht mir auch am meisten Spass, ist aber für mich mit Abstand am teuersten (Reisekosten etc.).
Auf Touren mitnehmen tu ich alles, aber Geld gebe ich nur für Quarze aus.
Ich kaufe ausschliesslich, um die Stücke auf meiner Webseite zu präsentieren, sonst würde ich gar nichts mehr kaufen und das Geld lieber einem Gitarrenbauer für ein Custom-Instrument geben.
Deshalb kaufe ich auch nur noch Stücke, die man gut fotografieren kann und die einen "erzieherischen Wert" haben. Die sind natürlich teurer, also muss ich kleine Stücke nehmen.
Mit der Zeit sind die Stücke immer teurer geworden, in erster Linie deshalb, weil man immer mehr spezielles Zeug sucht. Ausserdem schiebt man den Kauf teurer Stücke "nach hinten" und kauft statt dessen erstmal was anderes. Irgendwann ist dann aber auch das "teure Stück" (d.h. teure Variante) fällig.
Für ein einzelnes Stück habe ich bis jetzt noch nie mehr als 100 Euro ausgegeben, aber durchaus bei einem Kauf schon mehrere hundert Euro bei einem Händler/Strahler gelassen.
Eigentlich habe ich mir vorgenommen, auf den Kauf exorbitant teurer Stücke (>500 Euro) komplett zu verzichten, und statt dessen lieber um eine Genehmigung zu bitten, diese oder ein vergleichbares Stück aus dem Bestand eines anderen Sammlers zu fotografieren.
Es zwickt nämlich mein Gewissen, dermassen viel Geld für diesen Luxus auszugeben. Und Superkrösus bin ich auch nicht.
Gruss
Amir
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Da ich immer auf den m2 genau wissen möchte wo mein Stück herkommt sammle ich nur was ich selber finde.
Komme allerdings in diesem Jahr schon auf 36 Sammeltouren :D
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Hallo,
bei mir als Schüler ist das Geld das Problem.
Ich versuche so viel wie möglich selber zu sammeln, das macht am meißten Spaß und ist nebenbei auch noch billiger.
Wenn es dann doch mal vorkommt, das ich als Fundstellen/Regionalsammler ein Mineral trotz intensiver Suche, garnicht oder nur in schlchter Qualität finde, muss ich dann, wenn ich auch nichts tauschen konnte, doch kaufen um meine Sammlung zu vervollständigen oder etwas Anspruch rein zu bringen.
Zur Not gebe ich bis zu 50€ für eine Stufe aus, aber dass ist die absolute Obergrenze und kommt nur sehr selten vor.
M.f.G
Fabian
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Meine Meinung:
Tja..... das ist eine schwierige Frage ......
es kommt auf die Stufe an. Auf die Ausbildung und Paragenese - Qualität allgemein.... unbeschädigt.....
da ist man heute schnell mal bei einem mittleren dreistelligen Betrag. Wenn es wirklich eine besondere
Stufe ist - dann wirds auch mal höher - allerdings kommt das extrem selten vor und zweitens muß das
auch das Finanzministerium absegnen.... und ich mir eine gute Begründung einfallen lassen.
Bei Turmalinen oder Edelsteinmineralien allgemein ist es eben schwierig bis unmöglich mit dem selbst
sammeln. Da muß man kaufen wenn man sammeln will.
Als Schüler war das aber undenkbar - Taschengeld zu knapp - als Student nicht arg viel besser ..... naja
jetzt kann man sich schon mal das ein oder andere Schmankerl gönnen.
Aber zu den Preisen in USA und Japan muß ich sagen ... naja... die spinnen zum Teil .... leider schwappt der Preistrend auch in
den letzten Jahren immer mehr nach Europa.
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Wie immer wenn es um Mineralienpreise geht, werden hier Stimmen laut, die das Selbersammeln propagieren und das Kaufen von Mineralien nahezu verteufeln. Auf jeden Fall ist Selbersammeln etwas ganz Besonderes und macht natürlich auch das Mineraliensammeln im eigentlichen Sinne aus. Aber ich stehe trotzdem dazu und lasse es mir nicht schlecht reden, dass ich Mineralien kaufe. Ich bin nun mal ein Fan von attraktiven "Vitrinenstufen", die ich kaum irgendwo finden könnte. Und wenn ich mir das mal leisten kann, dann habe ich auch kein Problem damit, mal etwas mehr auszugeben, auch wenn es da natürlich Grenzen gibt. Ich würde nie (ok, ich werde es auch nie können) solche immensen Summen ausgeben, wie man sie z.B. auf den Seiten diverser "Edel"-Händler sieht. Aber ich würde, wenn ich den finanziellen Spielraum habe, auch mal ein paarhundert Euro ausgeben, wenn es etwas Besonderes ist, das ich schon lange suche. Andere geben viel Geld für Modelleisenbahnen, seltene Briefmarken oder Kunstgegenstände aus, warum soll man das nicht für seine Mineralienleidenschaft auch tun?
Gruß
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Hallo,
was für eine Frage.
Ich kann mich meinem Vorredner Tobi nur anschließen. Grundsätzlich kein Kauf bei den sogenannten Edelhändlern mit horrenden Preisen.
Bei mir ist es so:
1. Selber sammeln.
2. Mineralien nur von Bergleuten oder an der Quelle kaufen (In- und Ausland) - ist in der Regel äußerst günstig
3. Solange auf Börsen schauen, bis ich das Stück zu einem annehmbaren Preis gefunden habe.
4. Andere Sammler kontaktieren, ob diese eine Dublette zu einem fairen Preis abgeben oder tauschen.
Man muß die Käufe schon genau abwägen. Wie oft habe ich es erlebt, das Sammlungen und Einzelmineralien im Todesfall oder in einer Notlage
zu Preisen veräußert wurden, die bei weitem nicht an den Erwerbspreis ranreichten.
Ich habe schon oft Mineraliensammlungen nach einem Todesfall angeschaut und mußte die Erben oft enttäuschen, was den Ankauf einer Sammlung betrifft.
Na ja, wers kann und die Kohle hat, der soll sich alles kaufen. Es sei ihm gegönnt.
Gruß aus Haan
Couchmolch Peter
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Mein teuerstes Stück war ein Scherbenkobalt mit Silbermineralien aus St Andreasberg mit wunderschönem Etikett von 1899 für 170 DM. Einige Stücke habe ich für über 50€ gekauft, aber die meisten zwischen 5 und 10€.
Ich würde mir aber kein Limit setzen. Wenn ich grosse reine Pyrargyritkristalle aus St Andreasberg finde, kann das schon sein das ich dafür 1000€ locker mache (wenn sie es wert ist....). Aber oft sind die Museumsstufen einfach nur teuer. Gute Stücke, sicher, aber einfach zu teuer. Deswegen kaufe ich auch nur sehr selten teure Sachen, weil sie zwar sehr gut sind, dafür aber trotzdem viel zu teuer sind. Da kaufe ich lieber billige gute Sachen. Muss man halt suchen, gibts aber immer wieder mal.
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Es gibt hier kein Limit.
Speziell wenn in abzugebenden oder aufzulösenden Sammlungen alte Geologische oder Mineralogische Literatur dabei ist die mich interessiert übernimmt man diese Sammlung komplett, auch wenn der Preis mal etwas höher ist.
Ich kaufe mir nur selten Einzelstücke aber wenn, dann nur Topstufen. (Lieber weniger, aber jedesmal wenn ich in die Vitrine schau freue ich mich über bestimmte Stücke)
Hier kann man nicht nach Maximum fragen sondern nur über vielleicht die Tagesstimmung ob man kauft oder nicht.
Viele Grüße und ein Herzliches Glück Auf
Haldenhai
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Hi
meine "Relativitätstheorie" dazu.
Vor vielen Jahren bin ich nach Ussel, Les farges, karjolt und habe mir für 240,- Franc (!) nen Pyromorphit geholt.
Hat das Teil jetzt 80,- DM gekostet oder ca 400,- DM? Muss ich die Nebenkosten auf den Kaufpreis aufschlagen?
Dieses Jahr betrugen meine Nebenkosten für St. Marie ca 350,-€. Was haben meine Stücke nun gekostet? Was berechnet ein Händler, der ebenfalls diese Kosten hat? Flüge nach Südamerika, Süd-Afrika oder in die USA. Haut er "nur" 100 % auf den Kaufpreis oder legt er seine Reisekosten mit um?
Damnach, und nun bin ich wieder bei meiner Theorie, sollte ich zu einer Börse nicht weiter als 80 km fahren. Mehr lohnt sich nicht.
Noch mehr Theorie? Ist ein selbst gefundenes Stück wirklich umsonst? Natürlich nicht! Ich bin in der glücklichen Lage, in 12 Minuten in Holzen zu sein. Für einen Holländer sind 2 Baryte aus Holzen, so er denn welche findet, schon wieder sehr teuer. Da bestellt er sich doch lieber einen per Mausklick beim kraukl oder calcitminer und trinkt für die Differenz "Gurkenbier" aus der grünen Dose ::) Macht er natürlich nicht, weil er das Sauerland so liebt.
Wie auch immer....mein Pyro hat mich 80,- DM gekostet. Basta! Mein teuerster Kauf war ein Fluorit für 200,-€. Runtergehandelt von 1.200,-. Der Wert meiner Sammlung interessiert mich nicht die Bohne!!!!!
der Sauerländer
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Hallo,
da ich überwiegend Micro-Mounts sammle, mal von "verrückten Quarzen" abgesehen, ziehe ich es vor, selbst zu sammeln.
Tauschen ist meine 2. Wahl, aber wenn ich Belegstücke oder fehlende Minerale eines bestimmten Sammelgebietes haben möchte,
gebe ich auch dafür Geld aus. Besonders bei den Quarzen oder Eifelmineralien werde ich schwach. :D
Trotzdem ist auch das eine Sache des Geldes: Gier auf eine tolle Stufe nütz gar nix, wenn der Pegel in der Geldbörse
weit unten hängt :P
Gruß Emma ;D
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Also am liebsten würde ich gar kein Geld ausgeben, das ist ja wohl klar.
Andernseits wohne ich nicht gerade in einem Schlaraffenland der Mineralogie.
(viel Buntsandstein usw.)
Beneidenswert, wenn man im Vogtland, Erzgebirge usw. wohnt :'(
Hier im Saarland (gehört noch zu Deutschland) sind die Fundmöglichkeiten ziemlich begrenzt.
Wegen der Benzinpreise ist es schon zu überlegen, welche Strecke noch einen Sinn macht.
Daher besuche ich die zwei bis drei kleinen Börsen hier und sehe was dann so läuft.
Außerdem gibt es in Saarbrücken einen seriösen Mineralienhändler, der auch Geologe ist.
Natürlich will der auch verdienen, aber er verlangt wenigstens keine Unsummen.
Ach so ja, ...ne Frau hab ich auch noch, mit der ich die Ausgaben abstimmen sollte, könnte, müßte..... :-\
Kurz gesagt, so bis 50 Euro für ein Stück ist für mich eine grobe Schmerzgrenze (+ - ).
Da ich mich noch nicht spezialisieren wollte, ist es glaub ich auch einfacher mal NEIN zu sagen,
als wenn man unbedingt ein Stück braucht, weil gerade Dieses noch in der Sammlung fehlt.
Natürlich, wenn ich mal selbst was finden sollte, ist das das Größte, egal, auch wenn´s nicht so toll
aussieht.
wie auch immer
.....weitergraben
Glück Auf
Berthold
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oh ja das kenne ich das gilt auch für die rheinebene :'(
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Hallo,
also meine Zukäufe bewegten sich bis jetzt zwischen 1.- und 75.- Euronen, wobei ich auf Börsen und bei Händlern immer sehr lange suche und vergleiche bis ich kaufe. Meine presönliche Schmerzgrenze wäre so bei 200.- Euronen.
Generell fällt mir bei dem Thema aber ein, das es sehr Schade ist das der Tausch anscheinend vollkommen aus der Mode gekommen ist. Vor der Wende waren bei uns Tauschtage noch echte Tauschtage, Börse kam in unserem Wortschatz in dem Zusammenhang gar nicht vor.
Schade das es soetwas, außer vielleicht auf Vereinsebene oder unter Kumpels, nicht mehr gibt :'(
Gruß Jürgen
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Moin, Moin,
so wie Tobi sehe ich das auch.
Natürlich sammle ich selber, aber es gibt doch in vielen Länder recht unübersichtliche Richtlinien und Verordnungen. Da ist es doch oft mal leichter sich eine schöne Stufe zu kaufen.
Ich setzte mir da kein Limit, da habe ich zu gestimmt. Sollte ich eine schöne Stufe sehen die ich brauche!! dann kaufe ich sie. Nachdem ich sonst keine anderen Hobbys habe, kann auch mal eine teure Stufe eingekauft werden.
Gruß
Jürgen
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Hallo,
also meine Zukäufe bewegten sich bis jetzt zwischen 1.- und 75.- Euronen, wobei ich auf Börsen und bei Händlern immer sehr lange suche und vergleiche bis ich kaufe. Meine presönliche Schmerzgrenze wäre so bei 200.- Euronen.
Generell fällt mir bei dem Thema aber ein, das es sehr Schade ist das der Tausch anscheinend vollkommen aus der Mode gekommen ist. Vor der Wende waren bei uns Tauschtage noch echte Tauschtage, Börse kam in unserem Wortschatz in dem Zusammenhang gar nicht vor.
Schade das es soetwas, außer vielleicht auf Vereinsebene oder unter Kumpels, nicht mehr gibt :'(
Gruß Jürgen
Hallo Jürgen,
gibt es schon, aber mehr auf nationaler und internationaler Ebene, z.B. in Charleroi, Leicester, Cremona oder die wechselnden Standorte der franz. Micromounter.
Das generelle Problem scheint zu sein, daß die Qualität des zu Tauschenden vielfach eher an der unteren Grenze angesiedelt ist. Das ist zwar ausnahmslos dumm, aber jeder hat Angst ein gutes Stück für Ramsch abgeben zu müssen. Ich tausche ausgesprochen viel und bin in Charleroi und Leicester "Stammkunde". Aber wie gesagt, wer tauschen will, der kann.
Interessanterweise geht mit dem Tauschen oft auch ein Mentalitätswandel einher. Irgendwann kapiert jeder, daß Stücke die weg sind, einfach weg sind und freut sich über die "Neuen" in der Sammlung. Einfach ist Tauschen nie, aber oft eine Möglichkeit preiswert zu einer Unzahl verschiedener Mineralien zu kommen.
So long
Ulrich
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Hallo
wir sammeln nicht, wir entdecken
In einem Kieshaufen suchen wir die Steine, die nach dem trommeln am schönsten werden. Das ist ein Entdecken von Schätzen. Sollten im Herbst noch Karneol und Achat dazukommen, dann freuen wir uns, auch über Jaspis.. aber ansonsten freuen wir uns einfach über jeden Stein, der glänzend wird und uns gefällt.
Klar gehen wir auch in bestimmten Gebieten suchen oder freuen uns über getauschte oder geschenkte Steine, aber eine komplette Sammlung von irgendwas ist nicht unser Ziel.
Wir wissen ja zu 95% nicht was für Steine wir haben.... würden aber im Herbst doch gerne einige mitnehmen, ev. können uns ja die Kenner einige Namen dazusagen... ;)
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Hallo,
Bin auch am Tausch interessiert. Es ist aber meines Erachtens schwer, wenn man sich auf ein Sammelgebiet(ich meine damit eine Region oder ein Land) spezialisiert. Dann braucht man sehr gute Dubletten aus dieser Gegend. Seltene Mineralien in guter Ausbildung sind jedoch so rar, dass man in der Regel die vier oder fünf Stüfchen in die eigene Sammlung legt. Und wenn man nicht die Gelegenheit hat, die Fundstelle öfter (monatlich oder wöchentlich) aufzusuchen, bekommt man von den wirklich guten Funden sowieso kaum etwas ab.
Grundsätzlich sage ich: Alle meine Dubletten sind auch im Tausch gegen Mineralien aus Schwarzwald und Kaiserstuhl zu haben.
Vielleicht mal ein Anreiz: Warum machen wir hier im Mineralienatlas nicht eine Tauschbörse auf?
Dazu folgende Erläuterungen: Die Tauschbörse sollte, anders als der Tausch/Verkauf-Bereich allen Mitgliedern des Mineralienatlas, auch Newbies ohne Beiträge, offen stehen. In diesem Bereich dürfen nur ernst gemeinte Tausch-Angebote eingestellt werden, alles andere soll und muss gelöscht werden. Die Tausch-Abwicklung kann dann ja über PN erfolgen.
Übrigens gibt es noch Tauschbörsen von der VFMG, auf denen Verkauf untersagt ist. Es könnten ruhig noch mehr werden. Aber da ist sicher die Frage, wo man solche Veranstaltungen durchführen kann. Museen sind sicher eine Möglichkeit. Denn bei Tauschtagen kommt ja weniger Publikum als bei Börsen, so dass sie für Hallenbetreiber und Gastwirte eher uninteressant sein dürften.
Vielleicht könnte man ja auch mal eine Mineralienatlas-Tauschbörse aufbauen, die 2-4 mal im Jahr an verschiedenen Orten (z.B. einmal in Leipzig, einmal in München, ein mal in Essen und einmal in Hannover) stattfindet. Damit wäre dann ganz D abgedeckt. Im nächsten Jahr könnten dann andere Orte gesucht werden.
Glück Auf!
Smoeller
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Den Tausch intensivieren ?
PRIMA IDEE :-* :-*
Bin dabei. Meine Tauschliste findet ihr unter http://giantcrystals.strahlen.org/trading.htm
Glück Auf
Thomas
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Ich würde definitiv nichts bezahlen.
Für mich gehört zu einem Handstück immer auch der Hintergrund. Ich kann mich bei fast jedem einzelnen Stück noch daran erinnern wo und wie ich es gefunden hab, wie die Landschaft war, das Wetter und all solche immateriellen Dinge. Sie hängen einfach mit dran und einen gekauften Stück fehlt einfach dieses Drumherum.
Was für mich noch in Frage käme, wäre ein Tauschen mit jemandem, der mir dieses ganze drumherum mitliefern kann. Wobei der Tausch nicht unbedingt zeitgleich erfolgen muss. Man kann dem Tauschpartner einfach von einer Tour ein paar Sachen mitbringen, und er bringt einem von einer Tour ein paar Sachen mit. So kenn ich das auch von den Touren selbst, wer grade Unmengen an Muschelabdrücken gefunden hat, verteilt die überzähligen an die weniger glücklichen. Beim näxhten Aufschluss gibt es dann im Gegenzug schön gewachsene Kristalle, die jemand in einer Kluft entdeckt hat, etc.
Natürlich muss für so etwas eine gewisse Vertrauensbasis da sein, aber bisher habe ich damit gute Erfahrungen gemacht.
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Hallo,
wie man an den Beträgen sieht ist das Interesse an einem Tausch groß. Prinzipiell ist es ja sowieso so das alles was auf Börsen zum Verkauf angeboten wird ja auch vertauscht werden könnte, bloß für viele ist eben der Verkauf zum zweiten Standbein geworden bei dem eben nur das Geld zählt. Wenn man sich mal die Angebote der Händler und Sammler auf Börsen genau ansieht wird man feststellen das viele das gleiche Material von Börse zu Börse schleppen ohne es zu verkaufen, manche dieser Stücke würden sich sicher besser vertauschen als verkaufen weil viele eben auch einfach das Geld nicht haben um gute Stücke zu kaufen aber vielleicht ein ordentliches Tauschäquivalent. Ich vermisse schon die echten Tauschtage wie sie früher bei uns die Regel waren. Wäre schön wenn man im Rahmen des Atlas einen Tauschtag organisieren könnte der vielleicht auch zu einer kleinen Tradition werden kann.
Gruß Jürgen
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Hallo Leute,
tauschen, das sagt sich so leicht! Ich tausche auch viel lieber als das ich verkaufe, aber vielfach ist es doch so, daß derjenige, der Interesse an meinen Sachen hat, nichts für mich anzubieten hat. Andersherum, interessiere ich mich für Sachen, habe ich den Anbieter nichts was ihn interessiert. Daher ist Geld schon keine unüble Sache um dennoch in den Besitz der angebotenen Stücke zu kommen.
Zudem gibt es natürlich Probleme, wenn Micromounter mit Grossstufensammlern tauschen wollen oder wenn ich als Universalist bei einem erzgebirgischen Spezialisten tauschen will. Auch Anfänger haben gegenüber Fortgeschrittenen erhebliche Probleme bis hin zum Frust. Man muss das Tauschen erlernen, und seine Ansichten zu vielen Dingen oft überdenken. Das ist nicht jedermanns Sache.
Aber das Gejammer, es gäbe ja keine Tauschtage mehr, Mineralien sind doch sooo teuer usw. kann ich nicht wirklich verstehen. Tatsache ist doch, daß die einen ungezügelte "Gewinnabsichten" pflegen, sei es in der Erwartung der Qualität der Objekte oder des vion ihm erzielbaren Preises. Andere wiederum kriegen den Hintern einfach nicht hoch um mal zu einer Tauschveranstaltung zu reisen oder wiederum andere sind so spezialisiert, daß ihnen nur noch Gott und der Zufall helfen können. Aber alle wollen eine Handstufe für winzigstes Ebay-Geld.
Wer wirklich tauschen will, der kann, und zwar reichlich und gut. Das bedingt aber eine reale Einschätzung seiner Minerale, seiner Wünsche und der gegebenen Möglichkeiten. Es nutzt nichts von cm-großen Proustiten zu träumen, die vertauscht keiner. Und wenn doch dann gegen cm-große Stephanite, und die hat kaum einer! Aber wenn es um die berühmte "Massenwahre" geht, also Mineralien die zu finden, zu bekommen oder zu beschaffen sind (die 80% eines Fundes die nicht ebi Edelhändlern landen) , dann wäre eigentlich genug Meterial da. Die Keller der Sammler sind voll, nur die Köpfe irgendwie seltsam .... "Wenn ich was abgebe, dann bekomme ich es doch nie wieder, da die Grube zu, der Steinbruch leer oder die Halde weg ist." "Und ausserdem interessiere ich mich nur noch für die Grube xxx. Solchen Leuten kann man nicht helfen. Aber anstatt das Zeugs auf den "Markt" zu werfen und froh zu sein, daß es weg ist, wird es bis zur "Endlösung" im Keller gehortet. Das Leute, ist kein Ausnahmefall.
Aber betrachten wir einmal die andere Seite der Medaille. Bei mir im Keller liegt massenweise Material herum. Du denkst Dir, da mache ich mal jemanden eine Freude und lade Leute ein sich etwas auszusuchen. Und was passiert...gemaule: "Kannst Du mir das auch schicken", "aber bitte nur top-Qualität" oder es kommt erst gar keiner. Auch beliebt: " Ooch, daß gibt es aber in viel besserer Qualität"..klar zu deutlich verzehnfachten Preisen. In der Regel kommen solche Aussagen dann von Leuten, die einen Malachit vom Brochantit nicht unterscheiden können, aber unbedingt einen Quetzlecoatleit..oder so.. besitzen zu wollen.
Meine Idee für die Lösung des Problems wäre eine Liste, in der sich Leute einschreiben können. In dieser Liste sollte Addresse und eine genaue Beschreibung der angebotenen Minerale stehen, sowie was man sucht. Wenn dann mal jemand Lust zum Tauschen hat, kann er sich Leute heraussuchen, kontaktieren und die Post geht ab. So besteht die Möglichkeit sich equivalente Partner zu suchen, aber auch für Anfänger preiswert einzukaufen...wenn es der Anbieter auch zulässt.
So, ich muss Schluss machen, ich kriege Besuch.
Glück auf
Ulrich
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Im Prinzip gibt es die Tauschbörse im Mineralienatlas ja bereits, wenn auch nicht an einem bestimmten Tag und an einem bestimmten Ort. Ich habe bereits mit Geomüller und neulich auch mit Ulrich W persönlich getauscht, wobei beide Aktivitäten sehr angenehm (ich hoffe für beide Seiten) waren. Das sollte eigentlich unter den aktiven Mineralienatlas-Mitgliedern zur Gewohnheit werden. Also, wer mal im Mittleren Erzgebirgskeis (MEK) ist, ist mir jederzeit zu einem Tausch oder Plausch willkommen - PM genügt..
Im übrigen halte ich es mit meinen lokalen "Spezies" wie Yoscha - jeder gibt von einem größeren Fund gern Dubletten ab, ohne sofort einen Gegenwert zu erhalten. Auf die Dauer gleicht sich das irgendwie sowieso aus und wenn nicht, ist es auch nicht so schlimm.
Gruß und Glück Auf
Uwe
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Hallo!
Zum Thema Tauschtage wiese ich auf den sich immer größerer Beliebtheit erfreuenden Tauschtag in Herborn hin welcher von unserem Verein "Herborner Mineralienfreunde" ausgerichtet wird und zu dem nicht nur lokale Sammler sondern auch zahlreiche Gäste aus dem europäischen Ausland mit dem entsprechenden Angebot an Tauschmaterial anreisen. Der Tauschtag findet traditionell an einem Samstag im April im Bürgerhaus Herborn-Burg statt, das genaue Datum kann in jedem Börsenkalender nachgelesen werden. Am darauf folgenden Sonntag ist dann der Termin für die Mineralienbörse, so daß mit einer Anreise beide Veranstaltungen besucht werden können. Im übrigen bietet die Region auch unzählige Mineralienfundstellen, Fundstellentips gibt es jederzeit von den Mitgliedern des Vereins (auf beiden Veranstaltungen leicht an den roten Vereinsshirts zu erkennen).
Gruß und Glück auf!
Steinjäger
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Hallo :)
Ich kann nicht sehr viel fuer Steine ausgeben, da ich nur 1 Euro in der Woche bekomme. Das ist auch einer der Gruende, weshalb ich vorwiegend Micromineralien kaufe.
ciao :-*
Dorian