Mineralienatlas - Fossilienatlas
Fossilien / Fossils / Fósiles => Deutschland / Germany / Alemania => Paläobotanik (fossile Pflanzen / fossil plants) => Sachsen => Thema gestartet von: Psaronius am 05 Aug 07, 18:01
-
Hallo,
neben den Kieselhölzern interessiere ich mich seit einigen Jahren für die fossilienhaltigen Hornsteine.
Einige kennen diese Sachen auch unter der Bezeichnung Madensteine oder Kieseltorfe.
Neben Fundorten in Böhmen, der Region um Dresden und Chemnitz, Thüringen usw. werden in den Altelbeschottern der Lausitz desöfteren auch Exemplare dieses Materials gefunde, Suche Sammler, die solche Funde besitzen und an einem Gedanken (oder Steine-) tausch interessiert wären..
Hoffe auf neue Kontakte,
bis dahin
freundlichst
Hartwig
-
Wir haben einige Stücke aus Kiesgruben der Penig-Rochlitzer Ecke. Allerdings haben wir nur nach ästhetischen Gesichtspunkten gesammelt, richtig intensiv haben wir uns mit dieser Thematik noch nicht befasst. Vielleicht klappts ja mal mit einem Gedankenaustausch...
Micha
-
Hallo,
ich habe reichlich Material aus NO-Böhmen (Gegend Nova Paka) und jahrelange Sammelerfahrung in dieser Gegend. Weiter Material aus Mittelböhmen (Gegend Rakownik), aus Sachsen, aus dem Harz und von anderen europäischen Fundpunkten (z.B. Sardinien).
Gedanken-, Erfahrungs- und Tausch von Stücken würden mich sehr interessieren.
Grüße v. gnoisi
-
Meint ihr sowas?
Ist wohl Jura-Hornstein (auch genannt Bohnerzjaspis oder Feuerstein), kommt aus Aesch bei Basel von einem Kieshaufen.
-
Hallo,
Begriffsbestimmung. Kieseltorf-Hornstein-Flint...?
Gar nicht so einfach ! Da gibt es noch verschiedene Auffassungen...
Für mich gehören die Kieseltorfe zu den Hornsteinen, - aber nicht jeder Hornstein ist ein Kieseltorf !
Es gibt etliche Hornsteine marinen Ursprungs, oft mit tierischen Fossilien. Auch zwischen den Lausitzer Elbegröllen.
Ich meine mit Kieseltorf das pflanzenfossilienführende Material aus Böhmen, Sachsen, Thüringen
(Oft aus dem Permokarbon)usw.
Ob es sich dabei wirklich um verkieselten Torf handelt ist nicht sicher, da die Genese noch nicht geklärt ist.
Auskünfte über diese Thermatik, auch zur Begriffserklärung gibt es übrigens unter www.kieseltorf.de...
Werde mal einige Beispiele aus meiner Sammlung zeigen
Leider wurden und werden die fossilienhaltigen Hornsteine beim Sammeln oft übersehen.
Meist unscheinbar erschließt sich deren Inhalt erst nach dem Schneiden, Schleifen und Polieren, - und selbst dann auch oft nur unter dem Stereomikroskop,
Da ich mich diesem Material und dessen Fossilgehalt schon seit Jahren widme, bin ich immer an solchen Funden interessiert. Also, - wenn Ihr was Verdächtiges findet..., bevor Ihr es wegwerft, bitte melden.
Das dazu,
Gruß
Hartwig
-
Hallo,
und hier einige Kieseltorf-Fotos
-
Hallo Hartwig,
habe aus der Pfalz verkieseltes Material das man als verkieselten Waldboden bezeichnen kann. Früher wurden die Stücke einfach als Jaspis bestimmt , doch bei genaueren hinsehen findet man darin Pflanzenreste und seltener Reste von kleinen Süßwasserkrebsen , ähnlich den heutigen Wasserflöhen. Die Funde stammen aus dem Perm und sind ca. 280 Mio. Jahre alt. Fundregion: westlich vom Donnersberg bis Kaiserslautern.
Gruß Peter
-
Hallo Peter,
das Material würde mich interessieren, schon zum Vergleichen. Hast Du mal ein Foto ?
Es gibt sowieso viel mehr Fundstellen solcher Hornsteine als man denkt....
Gruß
Hartwig
-
Hallo
Freut mich sehr das noch jemand Interesse an Hornsteinen hat und damit mehr "Leben" in der Richtung reinkommt. ;)
Stimmt es gibt viele Stellen, nur wenn man die dann gezielt sucht, findet man sie nicht.
Ich bin primär nur in Sachsen unterwegs.
Vieleicht kann man sich mal Kurzschließen, Treffen oder ne Exkursion machen.
Gilt für alle am Thema beteiligten.
Grüße
Volker
-
Hallo,
da meine vorherigen Fotos etwas winzig waren, jetzt mit neuer "Technologie" und nach Einweisung durch meinen Sohn eine etwas größere Aufnahme eines Kieseltorfes.
Gruß
Hartwig
-
Hallo Volker,
Dein Vorschlag ist nicht schlecht,, ich kenne aber das Problem, wenn es um einen konkreten Termin geht.
Wenn ich das nächste Mal in Richtung Sachsen reise, um meine Verwandtschaft zu besuchen, melde ich mich rechtzeitig. Vielleicht kann man dann mal einen Treff realisieren.( Hab zwar jahrelang in der Chemnitzer Ecke gewohnt, , bin jetzt aber fast 500 km weiter nördlich zuhause.)
Kannst mir ja mal Deine email-Adresse mitteilen.
Gruß
Hartwig
-
Hallo,
stelle mal 2 Fotos hier rein um wissen zu wollen ob die Steine etwa so was wie Kieseltorf oder wie im Thread "Roter HornsteinTschechien ,
sind.Weis leider gar nicht wo ich die einordnen soll.
Gruß
Donat
-
Und das zweite Bild
-
Hallo Donat,
zu Deinen Fotos:
Ob das Kieseltorfe sind ? Würde im ersten Moment "Nein !" sagen, bin aber vorsichtig. Solche Fernbestimmung nach einem Fotos ist kaum möglich.
Kieseltorfe können ein recht unterschiedliches Erscheinungsbild aufweisen (Färbung, Fossilgehalt, Struktur der Matrix usw,)...
Das erste Stück von Dir erinnert mich an achatartige Bildungen. Kennen u.a. vom Ostseestrand Brekzien und Konglomerate, bei denen zwischen den einzelnen Gesteinsfragmenten Gangachate ausgebildet wurden.
Das andere Stück sieht aus wie ein gemeiner Jaspis... Allerdings erkenne ich auf den Fotos viel zuwenig.
Woher stammen die Funde ? Hast Du sie schon mal unter dem Binokular betrachtet ? Enthalten sie fossile Reste? Wenn ja, welcher Art ? Habe da gleich etliche Fragen und nur deren Beantwortung und das Stück selbst mal betrachten, sind die Grundlage einer Bestimmung.
Das dazu,
tut mir leid, Dir unter diesen Voraussetzungen nicht mehr sagen zu können...
Gruß
Hartwig
-
Ja ,ist auch schwierig von Fotos. In Natura sieht alles meist anders aus. Manchmal sogar schöner.
In dem ersten Stück sind schon kleine Gangachate endhalten.Leider habe ich kein Binokular um da eventuelle Fossilien zu entdecken.
Aber in meiner Nähe wohnt ein Achatschleifer mit einem Fernsehlesegerät.Bis hundertfacher Vergrößerungen.Mit Schärfeneinstellung.
Alles groß auf dem Bildschirm.
So nebenbei, so ein Gerät kann ich nur empfehlen.Nur wahnsinnig teuer.
Also wenn ich dann da was weiß,werde ich hier nochmal schreiben.
Gruß
Donat
-
Also, ein Treffen wäre sicher mal interessant. Bisher haben wir die Stücke nur der Farben wegen mitgenommen. Unser Lohnschleifer freut sich weniger, denn das Zeug sei sauhart, meint er. Deshalb haben wir uns auch bisher bescheiden gehalten, was den Anschliff dieser Stücke betrifft... Schon deshalb wäre ein fachmännischer Blick gar nicht so schlecht. Vielleicht ist ja auch alles wirklich nur verkieseltes Tuffsediment (ala Gnandsteiner "Bandjaspis", von dem im übrigen grüne Stücke ziemlich häufig im Überkorn landen).
Micha
-
Hallo Donat,
das Stück auf Deinen ersten beiden Bildern sieht aus wie eine achatisierte Brekzie. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ähnliches Material oft in Kiesgruben oder auf Äckern vorkommt, auf denen sich auch Hölzer und Kieseltorfe des Rotliegenden finden lassen. Z.B. liegen auf den Äckern um Ilfeld mehr Jaspise, von Achatbändern durchzogene Vulkanite und Tuffe als Kieselhölzer.
gnoisi
-
Hallo,
muss meinem Vorgänger (besser Vorschreiber) zustimmen.
Erinnere mich, dass ich solche Stücke auch von verschiedenen Fundstellen in Thüringen kenne.
Man müßte sich die Sachen doch mal mit der Lupe anschauen !
Gruß
Hartwig
-
Hallihallo,
ihr habt gesagt die gibts auch in Thüringen. Wo da? Auch in den Kiesen der Goldenen Aue?
-
Hallo,
ich habe auch in den Kiesgruben der Goldenen Aue (Roßla, Nordhausen, etc.) Kieseltorfe, verst. Hölzer und Achate gefunden. Erstere waren aber leider nur in kleineren Stücken vorhanden und meistens handelte es sich um schwarz-grau laminiertes Material. Aber die Fundsituation ändert sich in den Kiesgruben ja öfters.
gnoisi
-
Hallo,
ich kenne Hornsteine, Kieseltorfe und Kieselhölzer aus Thüringen vor allem von Fundstellen aus der Region um Altenburg (wohl auch alles Perm, vielleicht auch noch Karbon ?).
Hartwig
-
Hi , hier mal ein roter Hornstein aus meinem Hauptsammelgebiet, den Feldern der Ortrander - Grödener Endmoräne ( Saale I )
ca. 7 x 5 cm mit mindest 2 Bärlappstrobili
Gruß
-
Hallo,
habe das Foto von dem Stück schon mal irgendwo gesehen, bin aber davon immer noch begeistert. Habe ähnliches aus Böhmen und weiß durch die eigene Sammelei in Tschechien, dass solche Sachen in der Qualität nicht gerade häufig sind, - und dann in solch relativ kleinem Geröll oder Geschiebe...Alle Achtung. beneidenswert !
Gruß
Psaronius
-
Hallo
Habe gestern in Ottendorf-Okrilla diesen Hornstein (nehme mal stark an das es einer ist) ;D gefunden!
Kann einer sagen,von was die Hohlräume stammen,die jetzt mit Achat ausgefüllt sind?Von Wurzeln?
Größe des Fundstücks: 8,5 x 4,5 cm
Gruß
-
Hier noch ein Detailfoto
-
Hi moldijaeger
ich halte dies für eine rein minerologische Bildung. Noch Hornstein sieht dies nicht aus.
Gruß
-
Hallo Sargentodoxa
Wenn dieser Stein kein Hornstein ist,was ist er denn dann?
Ich hätte schon gedacht,das es sich eventuell um versteinerten Waldboden handelt!
Anbei nochmal ein Foto von der Rückseite des Steins,wo meiner Meinung nach ein Markhohlraum zu sehen ist!?
Bildgröße: 4 x 3 cm
Grüße der Moldijaeger
-
Hallo Psaronius
Um dein interessantes Thema etwas aufzufrischen mal ein,wenn auch nicht sehr großes Fundstück (6x5cm)aus dem Kieswerk Lauta( welches Flußkies des Senftenberger Elbelauf fördert) Darin ist allerhand interessantes enthalten.
-
Hallo Bernd,
endlich mal wieder was Interessantes !
Das ist ein Stück, wie ich es liebe und wo die ganze Sache spannend wird.
Hoffe, dass ich das mal im Original betrachten kann.
Man sieht ja einiges an floralen Resten, ich hätte auch erste Vermutungen, halte mich aber lieber etwas zurück, da hier in anderen Rubriken für meine Begriffe viel zuviel spekuliert wird ...
Warte auf weitere Fotos.
Viel Finderglück,
freundlichst
Psaronius
-
Hi
Da ich das Material schon unterm Bino gesehen habe, hier meine Infos dazu: In Bildmitte zwei deutliche Luftwurzeln mit sternförmigen Leitbündel ( Psaronius ) desweiteren mehrere gequetschte Luftwurzeln, wo man aber bei genaueren Hinsehen das sternförmige Leitbündel noch sehen kann. Eine Gymnospermenwurzel, zumindest ein Farnblättchen im Querschnitt und ein paar Synangien.
Allso wieder ein toller Fund, wenn auch in bescheidenen Ausmaßen. Bernd: War gestern auf den Endmoränenfelder, aber außer Kieselschiefer in allen Farben, ollen Dadox und farblosen erzgebiergischen Gangachaten nix wonach man sich bücken konnte.
Gruß
-
Hallo,
Ok., hatte auch auf sowas getippt. Allerdings braucht man da wirklich das Bino, um was genaueres aussagen zu können.
Habe übrigens in letzter Zeit etwas intensiver meine Sammlungsstücke mit Wurzelmantelresten der Psaronien unter dem Mikroskop angeschaut.
Mit etwas Glück findet man zwischen den typischen Wurzelquerschnitten Reste anderer Pflanzen
(Epiphyten, Kletterpflanzen u.ä.), denen der Wurzelmantel als Lebensraum diente.
Recht interessant und empfehlenswert !
Gruß
Psaronius
-
Hi
was gefunden in den Wurzelmanteln? Tubicaulis, Anachoropteris oder ähnliches?
Da fällt mir ein: Auf der Chemnitzer Börse gab es kopfgroße Psaroniusgerölle aus dem Saarland. Und was mir neu war, ziemlich großes Tubicaulis - Geröll, fast schwarz. Aber nichts für meinen Geldbeutel.
gruß
-
Hallo,
ja, - habe da zwischen den Luftwurzeln der Psaronien schon einiges entdeckt.
Am häufigsten findet man wohl Ankyropteris brongniartii.
Bei den meisten der angeschnittenen Achsen dürfte es sich um Kletter- oder Luftwurzeln anderer Farne handeln. Viele der Funde sind für mich aber momentan nicht bestimmbar, - zumal sich gerade die Wurzeln in der Anatomie stark ähneln. Neben den Kletterpflanzen und Epiphyten findet man desöfteren auch noch Fraßgänge mit Koprolithen. Das sind dann Beweise für Tiere, die den Wurzelmantel als Lebensraum nutzten
Ich kann bloß empfehlen alles mal intensiv unter dem Bino zu sichten.
Vieles wurde wohl einfach übersehen,
Gruß
Psaronius
-
Hallo
Hier nun mal ein pflanzenführender Hornstein ( " Wurzelboden ") der definitiv nicht aus dem Perm ( also "Kieseltorf / Madenstein ) stammt. er ist weitaus jünger. Evtl. ? Oberkreide - Alttertiär. Er enthält 2-3 verschiedene Wurzelformen, Samen ( ? Cyperaceen ) und schuppenförmige Koniferenbeblätterung. Ha leider kein Fotoaufsatz auf mein Bino, um Details zeigen zu können.
Fo: Kg. Lauta
Gruß Werner
-
Hoffe mal in dieser Abteilung fast richtig zu sein? Ist das so'ne Art Madenstein?Mit der Lupe siehts nach tierischen Bestandteilen aus. Elbeschotter 8x3cm.Gruß Axel.
-
Hallo.
Die Abteilung passt nicht so richtig. Dein Fund: Feuerstein mit Bryozoen (tierisch)
Kluftknacker
-
Danke,das grenzt meine Suche doch schon erheblich ein.Axel.
-
Hallo Axel,
das ist so Einer :D , wie dieser Feuerstein hier:
http://www.mineralienatlas.de/viewF.php?param=1195595503
Gruß
Günter(Donat)
-
Hi,
in den Altelbeläufen werden vereinzelt Hornsteine gefunden, die kleine etwa 4 mm große Schnecken enthalten!
Ich kenne bis jetzt 2 solcher Hornsteine!
Hat sonst noch wer welche gefunden?
Wurden diese Schnecken schon bestimmt?
Anbei mal Fotos von einem recht großen Hornstein, der hunderte solcher Schnecken enthält!
Grüße
Moldijaeger
-
Hallo Enrico
Ich besitze einige Stücke aus der Kg. Lauta. Es sind mitunter mehrere Formen vorhanden - die "turmschneckenförmigen" aber auch " posthornförmige".
Für Bestimmungen benötigt man Spezialisten. Für mich ist nach wie vor die zeitliche Einordnung interessant, würde man jemanden finden der sie bestimmt, hätte man dann auch die Zeiteinordnung. In einem Stück befinden sich zusätzlich Holzreste und Koniferenbeblätterung. Ich vermute Oberkreide /Alttertiär. Habe das Material schon einige Spezialisten gezeigt, diese legen sich leider nicht fest. Werde im Frühjahr mit weiteren nichtpermischen Paläoböden erneute Bestimmungsversuche durchführen lassen, zumindest hoffe ich dies. Grüsse Werner
-
Hallo Enrico,
hier ein Turritellaanschliff vielleicht hilfts Ausschnitt ca 3x3 cm
Viele Grüße
GerhardW
-
Hallo,
und Danke für Eure Antworten!
Das mit den 2 unterschiedlichen Formen ist mir auch aufgefallen, anbei noch mal ein Foto von einer turmschneckenförmigen Schnecke!
Ich werde den Hornstein auch noch teilweise in Scheiben schneiden, in der Hoffnung vielleicht noch was anderes als die Schnecken zu finden!
Gehe ich recht in der Annahme, das es sich wahrscheinlich um Süßwasserschnecken handelt
Grüße
-
Hallo Enrico
100% kann ich nicht bestätigen, das es Süßwasserschnecken sind, aber auf Grund der darin enthaltenen Pflanzenresten nehme ich für diese Hornsteine eine südliche Herkunft an. Ich habe noch Ostrakoden und andere nicht näher bestimmte Formen gefunden.
Es treten aber noch andere Hornsteine mit Fossilinhalt auf. z.B. in Ottendorf-Okrilla solche mit Bryozoen, Korallen und Seelilienstielglieder, die ich für nordische Geschiebe halte. An anderen Fundpunkten der Lausitz "ockergelbe" Danhornsteine mit Foraminiferen und Bryozoen, die auch eindeutig nordisch sind.
Grüsse Werner
-
Dies scheint der einzige übergeordnete Faden zum Thema Kieseltorfe zu sein.
Da ich mich im letzten Jahr intensiv mit Kieseltorfen beschäftigt habe und vermutlich erst am Anfang meiner Auseinandersetzung damit stehe möchte ich den Faden gerne wiederbeleben. Dies tue ich mit einem wirklich spannenden Stück aus der KG Nobitz. Es handelt sich dabei um einen Altfund von Peter Baum.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1717256024.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1717256024.jpg)
Es wöre schön, wenn auch noch andere (der wenigen) Enthusiasten ein paar neuere Stücke zeigen würden!
VG Jörn
-
Wenn dieser Stein kein Hornstein ist,was ist er denn dann?
Ich hätte schon gedacht,das es sich eventuell um versteinerten Waldboden handelt!
Anbei nochmal ein Foto von der Rückseite des Steins,wo meiner Meinung nach ein Markhohlraum zu sehen ist!?
Grüße der Moldijaeger
Jup - also ich würde das (sh. AW #26) auch als Hornstein/Silizit bezeichnen. Der Hohlraum mit den Längsriefen ist sicher was Fossiles (und einige andere unklar zu erkennende Strukturen wohl auch) - aber ob tierisch oder pflanzlich, ob marin oder terrestrisch/limnisch sei mal dahingestellt - so viel gibt das Foto m.E. nicht her. Aber jedenfalls keine anorganische/rein mineralische krypto-/microkristalline Quarzvarietät, soviel scheint mir sicher.
ga
oli
-
Anbei ein Stück Kieseltorf aus einer Lausitzer Kiesgrube. Der Zapfen ist ca 6cm hoch.
Das Stück hat mehrere geschliffene Flächen, aber die hier ist, glaube ich, die interessanteste.