Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Wegwerfit am 14 Sep 07, 20:43
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Hallo
Gibt es eine Methode um Nickelmineralien (Awaruit, Heazlewoodit, Pentlandit, (ged. Kupfer)) chemisch aus dem Serpentin "herauszuätzen" ?
Nach Recherchen scheint Salzsäure am geeignetsten zu sein, allerdings ist Pentlandit in HCl löslich.
Hat jemand eine bessere Lösung ?
Der Serpentin besteht aus Olivin, Aktinolith, Antigorit, Pyroxen, Diallag, Chlorit, Chrysotil und z.T. Grammatit, akzessorisch Titanklinohumit und Apatit.
Gruss,
Wegwerfit
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ähm, wie meinst du das? meinst du die minerale als ganzes lösen? da kommste mit HCl nicht weit, da serpentinit sich da nur schieflacht. wenn die minerale HCL löslich sind, dann sind sie danach weg und in lösung. da serpentinit ein silikat ist haste nur mit entsprechend harten keulen ne chance.
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Nur Pentlandit ist HCl löslich und ja ich möchte die Ni-Mineralien aus dem Serpentin lösen. Das dachte ich auch, dass das mit HCl nicht klappt, schliesslich ergab das ja auch nur eine Recherche.
Also hier nochmals: Wie kann ich kleine Vererzungen von Ni-Mineralien im Sepentin chemisch herauslösen, sodass schlussendlich, mehr oder weniger, ein magnetischer Sand übrig bleibt ?
Gruss,
Wegwerfit
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Hi
ist meines Wissens auf chemischem Wege nicht praktikabel
Glück Auf!
GEOMAXX
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Vielleicht ist eine mechanische Zerkleinerung mit anschließender magnetischer Trennung eine Alternative?
Viele Grüße
-- Björn
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Hallo Wegwerfit,
auch Serpentin löst sich in Säuren "unter Abscheidung von schleimigem SiO2", aber das ist wohl nicht der Weg der Wahl. In der großtechnischen Aufbereitungstechnik wird der nickelhaltige Serpentin üblicherweise gemahlen und flotiert, ggf. läßt sich auch mit Schweretrennung oder Magnetabscheidung etwas machen. Für den Hausgebrauch sollte man nach Zerkleinerung auf die Korngröße der gesuchten Mineralien wohl eher mit Schwerflüssigkeiten arbeiten oder mit den beim Goldwaschen angewandten Techniken: Riffelbretter, Waschpfannen etc..
Gruß
Grauwacke
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Ok, danke für die Antworten.
Gruss,
Wegwerfit
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Der Serpentin besteht aus Olivin, Aktinolith, Antigorit, Pyroxen, Diallag, Chlorit, Chrysotil und z.T. Grammatit, akzessorisch Titanklinohumit und Apatit.
Uralt-Thema, aber trotzdem - da hier ja auch Laien mitlesen, haben wir als Mineralienatlas-Lexikon gewissermaßen auch einen "Bildungsauftrag", und daher sollten wir Fachbegriffe schon richtig bzw. exakt in ihrer Bedeutung verwenden:
Das Gestein heißt Serpentinit, und besteht eben überwiegend aus Mineralien der Serpentin-Subgruppe (Serpentin-Minerale, oft kurz auch einfach Serpentin: https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/MineralData?mineral=Serpentin-Subgruppe)
ga
oliver