Mineralienatlas - Fossilienatlas
Gesteine / Rocks / Rocas => Geschiebe / Glacial erratic => Thema gestartet von: Isarkiesel am 18 Oct 07, 21:55
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Hallo Freunde des nordischen Flintgeschiebes,
das unten gezeigte Gebilde fand sich in einer Feuersteinknolle; seine maximale Ausdehnung beträgt 2,8 cm.
Niemand glaubt ernsthaft, dass die Trilobiten bis in die Kreidezeit überlebt haben, aber es ist vielleicht verständlich, wenn man zunächst an den Kopfschild eines Trilobiten denkt - es fehlen nicht mal die "Wangenstacheln" (dafür aber alle anderen Oberflächenstrukturen).
Schwerwiegende Frage: Was kann das sein? Ein Zufallsgebilde sicherlich nicht...
Gruß,
Holger
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Hallo Holger,
würde doch auf "Zufall" tippen. Habe schon ähnliche Sachen gesehen, die Fossilien täuschend ähnlich sahen... Muss mal solche "Trickser" aus meiner Sammlung raussuchen und fotografieren.
Gruß
Hartwig
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Hallo,
Vermutlich nur ein Pseudofossil. Dürfte Kreide/Opal-Mischung sein. Könnte mit Vorbehalt aber auch ein Rest eines Schwammes sein, ist aber immer sehr schwer zu beurteilen, wenn keine eindeutigen Merkmale vorhanden sind. Zu 90% aber nur mineralisches Gebilde.
Glück Auf!
Smoeller
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Hallo,
zunächst danke für Eure Einschätzungen (auch wenn ich das Stück jetzt aus der Fossilienschublade verbannen muss :'( )
Aber noch eine weitere Frage zum Thema: Gibt es eigentlich so etwas wie eine Monographie über die Fossilien des Flints? Ich kenne nämlich bisher als Literatur- und Bestimmungshilfe nur das (zweifellos sehr gute) "Fossilien"-Sonderheft über Geschiebefossilien des Mesozoikums. Aber es muß doch noch mehr geben... ???
Gruß,
Holger
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Hallo,
ich habe einmal einen Seeigel aus dem Feuerstein in Salzsäure gelegt und war erstaunt über die zu Tage kommenden feinen Strukturen!
Das gleiche für eine Muschel, wie eher unscheinbar war und unter ´HCl erst wurmgänge und ähnliches zeigte.
Nur mal so als Anregung- vielleicht ist die Oberfläche des Fossils korrodiert und gibt das Innere dann perfekt frei!
MfG
Frank
(die Hoffnung stirbt zuletzt!)
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Hallo,
@Isarkiesel: Kenne jetzt keine Monographie. Werde aber die nächsten Tage mal schauen, ob es hier in der Bibliothek was gibt. Ansonsten kann ich dir das Werk von STÜHMER über die Fosilien Helgolands (Band 1 Trias und Unterkreide, Band 2 Oberkreide) empfehlen. Da sind zahlreiche Abbildungen der Fossilien drin.
Glück Auf!
Smoeller
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Hallo,Isarkiesel,
Vielleicht wäre auch dieser Link für Dich interessant
http://www.geo-ag-kiel.de/index.htm
Auch die weiterführenden Links
Gruß
Donat
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Hallo Donat, hallo Smoeller,
danke für eure Tips; die weiterführenden Links sind in der Tat sehr interessant, und das Buch über die Fossilien Helgolands habe ich bestellt.
Noch eine Frage: Kennt einer von euch das Buch von Nestler, "Die Fossilien der Rügener Schreibkreide", und kann mir evtl. sagen, ob das auch für Flintfossilien interessant ist? Schließlich stammen viele Flinte ursprünglich aus der Schreibkreide...
Gruß,
Holger
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hallo Isarkiesel,
zuerst mal weitere vielleicht hilfreiche links, falls du die nicht schon kennst:
http://www.budstone.de/index.htm
http://www.b-manitz.de/index.htm
ich habe mich da auch schon etwas damit auseinandergesetzt, da ich diverse flintfossilien(geschiebe) gesammelt habe...
das buch von nestler habe ich. ich finde es sehr gut, aber es ist für schreibkreidefossis. nicht direkt flint, welcher natürlich mit vorkommt. die beiden links oben vermitteln meiner meinung einen guten überblick, auch für den inhalt des buches, was dich da erwartet. das buch ist natürlich ausführlicher.
gruß
hatiras
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Hallo Isarkiesel,
damit Du auch so richtig viel Information vom Flint bekommst,ist diese Seite auch noch sehr Interessant.
Unter anderem findest Du auch am Ende der Info, weiterführende Literatur.
http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerstein
Gruß
Donat
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@Isarkiesel
Nestlers Publikation ist für Flintfossilien, - wenigstens für die aus der Kreide (Maastrich) eigentlich empfehlenswert,. Da die dort erwähnten Sachen auch alle in den kreidezeitlichen Feuersteinen zu finden sind... Bei den Jura- und Tertiär-Flinten helfen wahrscheinlich bloß Publikationen zu den jeweiligen geologischen Epochen.
Gruß
Hartwig