Mineralienatlas - Fossilienatlas
Gesteine / Rocks / Rocas => Bestimmung von Funden / Determination of findings => Norwegen / Norway => Thema gestartet von: Bullifan am 22 Nov 07, 17:29
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Hallo Forum
von der letzten Bullitour habe ich einen Stein vom Aufstieg auf den Svartisen-Gletscher mitgebracht, aber keinen Namen dafür.
Der Aufstiegsweg war früher vom Gletscher bedeckt, also hat der Gletscher bei seinem Rückzug die mitgeführten Steine
liegen gelassen. Herkunft also weiter nördlich, da Fundort südlicher Gletscherzugang. Der ganze Berg besteht aus
Granat-Glimmer-Schiefer und der unbekannte Stein lag auf dem Weg.
Kompaktes Gestein ohne erkennbare Struktur, kleine blasige Hohlräume leer, metallischer Glanz kommt auf dem Foto leider
nicht richtig raus) scharfkantiger Bruch (man könnte Urzeitwerkzeug draus machen) Laut meinem schlauen Buch müßte es etwas in Richtung Metamorphite sein. Ist aber nur angelesene Vermutung. Vielleicht hat jemand eine Ahnung über die
dortigen geologischen Verhältnisse. Danke für Eure Bemühungen
Grüße von Reiner dem Bullifan
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noch ein Bild im Detail
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Hallo,
Würde sagen, ist wieder mal Schlacke. wegen der Hohlräume. Könnte Fremdmaterial sein, wohl aus der Kupferverarbeitung.
Glück Auf!
Smoeller
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Hallo miteinander
@smoeller
Also mit Schlacke kann ich mich nicht anfreunden. Hatte bereits verchiedene Schlacken in der Hand, aber alle hatten sichtbare
"blasige" Hohlräume. Hier liegen die Hohlräume im Millimeterbereich. Außerdem wie sollte Schlacke, außer durch Menschenhand
dorthin kommen? Da liegt jede Menge von diesem und anderen Gesteinen rum. Der Gletscher liegt höher. Auch unter Berücksichtigung der Vergletscherungsverhältnisse der letzten Eiszeit
unwahrscheinlich. Im übrigen gibt es nördlich von Mo i Rana auf norwegischer Seite meines Wissens keinen Kupferbergbau.
Egal. Ich berufe mich hier nur auf das, was ich aus meinem schlauen Buch lese. Heißt "Die Geisteine und ihre Mineralien" von
Dietrich/Skinner. Da der gesamte Berg, und ich meine wirklich der gesamte Berg vom Anstieg vom Svartisenvatnet bis zur
Gletscherzunge, aus Granatglimmerschiefer besteht, befindet man sich hier im Gebiet einer Regionalmetamorphose. Und unter
diesem Stichwort finde ich, außer Glimmerschiefer, auch andere Schieferarten und Phyllite. Meine Recherche im Internet
brachte foldende Seiten der Universität Oslo
www.nhm.uio.no/geomus/utstillinger/prosesser/ba30734.html Staurolith-Skifer Sedimenter rrgionalmetamorfoser oder
www.nhm.uio.no/geomus/utstillinger/prosesser/ba30733.html Glinsende fylittskifer
Die beiden abgebildeten Gesteine könnten vom Aussehen passen. Warum nicht?
Im übrigen scheint diese Site eine Fundgrube für Gesteinsabbildungen zu sein. Man kann sich zu Bildern aus allen Bereichen
durchklicken. Gegliedert nach Gesteinsart, Bildung und Lokalitäten. Kann ich empfehlen. Hat mir sehr geholfen.
Wo sind hier die Geologen mit ihrem Fachwissen? Bin gespannt auf Antworten.
Grüße von Reiner dem Bullifan
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Blasige Hohlräume kann ich auf dem Photo zumindest nicht erkennen.
Spontan wäre mir noch Ilmenit oder Magnetit eingefallen.
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Hallo,
Wenn Erz, dann wohl Ilmenit. Ist in Norwegen in den caledonischen Gesteinen häufiger.
Glück Auf!
Smoeller
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Würde auf Graphitschiefer tippen. Struktur, Farbe, Glanz und fehlende Sek. Minerale sprechen dafür. Müsste dann mit einem Messer leicht zu ritzen gehen, wenn auch solche Gesteine keine definierte Härte haben.
Glück Auf
Uwe
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Hallo Leute
erstmal Danke für die Antworten. Illmenit oder Magnetit. Stein ist definitiv nicht magnetisch. Also fällt Magnetit weg.
Graphitschiefer auch nicht, da durch Messer nicht ritzbar. Sehr hartes Gestein.
Noch ein Hinweis: Gleich um die Ecke liegt die Grönli-Grotte. Ist eine Ganghöhle aus der Marmor ausgewaschen wurde.
Übrig blieb die Hülle aus Glimmerschiefer.
Die Richtung stimmt, fehlt nur noch der entscheidende Hinweis.
Grüße von Reiner dem Bullifan
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Für Ilmenit folgendes untersuchen: Einen kleinen Splitter (ca. Stecknadelkopfgröße) ordentlich glühen, sollte danach magnetisch sein. Wie ist die Strichfarbe sowie die Farbe des Striches nach Verreiben?
Glück Auf
Uwe
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Hallo Bullifan,
bin leider auch kein Geo-profi, aber..
1. entscheidende Frage für mich ist erstmal - ist es nun ein Gestein, oder ein Mineral ?
-du hast zwar schon geschrieben, das er keine erkennbare Struktur aufweist, und ich denke mal, du meinst damit,
daß keine verschiedenen Bestandteile auszumachen sind - die Frage ist nur, hast du ihn, bzw. kleine Bruchstücke
davon, schon unter´m Bino angesehen, oder meinst du per Augenschein ?
2. falls es wirklich mono-mineralisch ist, müßte es doch eigentlich rauszubekommen sein, was es ist ...
einige Eigenschaften hast du ja schon festgestellt, aber wie ist es z.B. mit dem Strich und vor allem der Dichte
( du wirst ja vermutlich ein paar Vergeleichs-minerale mit definierbarer Dichte zur Hand haben )
3. sind die blasenartigen Hohlräume im Mikro-bereich wirklich blasig ? und vor allem sind sie wirklich sämtlich leer ?
Gruß-M-
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- zu den Links:
was die Optik angeht, kann man, jedenfalls per Bild, eine gewisse Ähnlichkeit sicherlich nicht bestreiten.
Wie gesagt, ich bin kein Geo-Profie...Gesteine genau zu bestimmen, ist ja ohne größeren Aufwand auch selten möglich,
aber ich würde meinen, bei einem Staurolith-Schiefer, müßten schon mit geringer Vergrößerung verschiedene
Bestandteile erkennbar sein.Und gegen den Phyllit-Schiefer spricht evtl. schon allein die Härte ( du sagtest ja, daß es mit einem Messer nicht ritzbar ist ) - eine definierte Härte haben Gesteine so weit ich weiß schon, allerdings ist die nicht wie bei Mineralien
mit der Ritzprobe zu ermitteln, aber als Laie, würde ich mal vermuten, je feinkörniger und homogener ein Gestein ist, desto eher
kann man selbst damit gewisse verwertbare Aussagen treffen.
Gruß-M-
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Hallo miteinander
also, habe folgendes anzubieten:
@minuwe. Habe ein Bröckchen durchgeglüht und wurde nicht magnetisch
@-M-. Ein Bino habe ich nicht, so tief bin ich in die Materie nicht eingestiegen. Aber ich habe mir eine vernünftige Lupe gekauft.
aber auch hier wind keine Einzelbestandteile sichtbar.
Strichfarbe grau metallisch. Man glaubt gar nicht wie lange es dauert bis man eine weiße nicht glasierte Fläche findet.
Härte: rizt Hammer ritzt sogar Quarz. Getestet an einem Bergkristall.
keine Spaltbarkeit. Mit Hammer zerklopft. Gibt nur unregelmäßige Stückchen.
Hohlräume: Dank neuer Lupe kann ich jetzt sagen, daß einige Hohlräume mit einem weißen, milchigen Mineral ausgefüllt sind.
Wie gesagt im Millimeterbereich und darunter. Ich kann keine Kristallstruktur sehen, abgeschlagen da Geröll.
Die Hohlräume die leer sind habe ich als "blasig" bezeichnet, weil sie gleichmäßig sind, also nicht ausgebrochen. Soll heißen,
Mineral am Stück ausgebrochen. Stammt ja aus Geröll,
Wie stellt man Dichte fest, war bis jetzt nicht notwendig, da ich ein Gelegenheitssammler bin. Also kann ich hier nix dazu sagen.
Mehr fällt mir momentan nicht ein
Grüße von Reiner dem Bullifan
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Hallo Bullifan,
das wird ja immer interessanter !
Zitat: "...Strichfarbe grau metallisch..." - metallischer Strich - spricht auf jedenfall für hohen Metallanteil
Zitat: "...Härte: rizt Hammer ritzt sogar Quarz..." - das dürfte den Rahmen der Suche schon wesentlich einschränken
Zitat: "...Dank neuer Lupe kann ich jetzt sagen, daß einige Hohlräume mit einem weißen, milchigen Mineral ausgefüllt sind..."
Zitat: "...Wie stellt man Dichte fest..." - na erstmal vom Gefühl her, ist es eher schwer oder eher leicht oder eher unauffällig
( im Vergleich mit einem "normalen" Stein , bzw. viell. hast du ja z.B. ein Stk. Galenit o.ä. von ähnlicher Größe )
- Dichte / Spezifisches Gewicht - nennt das Verhältnis von Gewicht zu Volumen -
Fällt mir erstmal ad hoc - noch nichts Konkretes dazu ein, aber wie gesagt, bei den phys.Eigenschaften, kann es eigentlich nicht
so schwer sein ... werde mir mal ein paar Gedanken machen, und falls nicht sowieso gleich jemand anderes eine gute Idee hat,
bzw. das Rätsel lösen kann, melde ich mich demnächst mit meinen Resultaten.
Gruß -M-
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Hallo -M-
in Sachen Dichte: Mein Steinchen wiegt genau 20 Gramm. Das gleiche Gewicht wie ein etwa gleichgroßer Quarz.
Geschätzt, Daumen mal Pi.
Grüße von Reiner dem Bullifan
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Hallo Bullifan / Reiner,
Also, irgendwas scheint hier nicht so recht zusammen zu passen.
Wieviel lag den von dem Material dort rum - kann es sein, daß es dort rel. reichlich vorkam ?
Die geringe Dichte , die hohe Härte, und der grau-metall. Strich vertragen sich irgenwie nicht .
Das läßt mich zu der Annahme tendieren, daß es doch eher ein Gestein ist.
Die Härte, von über 7 könnte z.B. von Staurolith verusacht werden, der Strich und Glanz von
Graphit. Dies, und auch die vermutete, geringe Dichte, spricht dann wohl doch am ehesten
für eine Art - Graphit- / Staurolith- schiefer, der ja in der Gegend bekanntermaßen vorkommt.
Soweit jedenfalls erstmal meine These. Vielleicht findet sich ja hier noch mal irgendwann
ein Experte ( immerhin geistern in diesem Forum ja doch ein paar davon herum ), der sich mal
dazu herabläßt, von seinen Erkenntnissen etwas abzugeben.
Etwas Synthetisches, würde ich ausschließen - auch wenn wohl in nicht allzu weiter Entfernung
eine Eisen-hütte oder sowas rumstehen soll ( von deren Emissionen, die den Schnee / das Eis
schwärzen, soll wohl der Name des Gletschers kommen )
Gruß -M-
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Hallo Reiner,
Habe ein Bröckchen durchgeglüht und wurde nicht magnetisch
. Also ich meine natürlich, dass es dann von einem Magneten angezogen wird, nicht selbst als Magnet wirkt. Wenn nicht } kein Ilmenit.
-M- hat recht, es sollte eigentlich zu bestimmen sein. Nun muss man noch, einen metallischgrauen Strich mit einer Härte über 7 zusammenbringen.
Obsidian? Der glänzt aber nicht metallisch, sondern glasig. Härte zwar auch nicht über 7, aber gefühlte Dichte und scharfer Bruch würden passen. Ist manchmal Magnetithaltig und hat mitunter auch kleine Blasenfüllungen. Zum Vergleich: http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Obsidian (http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Obsidian)
Bestimme bitte mal die Dichte: Masse geteilt durch Volumen, d. h. g/ cm³. Das Volumen bestimmst du so: Wasser in Topf, mit Lineal Wasserstand messen. Stein hinein (Wasser muss den Stein überdecken), wieder messen. Die Differenz also Höhe mal 3,14 mal Quadrat des Topdurchmessers durch 4, oder einfach ausgedrückt: V= h x 3,14 x d² : 4
Glück Auf
Uwe
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´n Abend Uwe ( du mußt wohl morgen nicht arbeiten ? ),
den grau-metallischen Strich, mit Härte über 7 , und gleichzeitig mit einer für Metalle ungewöhnlich
niedrigen Dichte - sowie dem äußeren Erscheinungsbild der Probe - auf einen Nenner zu bringen,
scheint mir - wie ich ja schon sagte - ziemlich unmöglich.
Als ich allerdings las, daß in dem Gebiet sowohl Graphitschiefer, als auch Andalusitschiefer vorkommen,
schien mir damit jedenfalls vorerst eine einleuchtende Erklärung gegeben. Alles was nun dagegen
zu sprechen scheint, könnte man relativ einfach mit der gewissen Unerfahrenheit von Reiner erklären.
Immer getreu dem alten Motto von Sherlock Holmes: "... Wenn man alles Unmögliche ausschließt,
bleibt am Ende nur noch eine Lösung übrig - so unwahrscheinlich sie auch erscheinen mag ..."
( jedenfalls Sinngemäß )
Mit deiner Anleitung zur Dichte- bestimmung, bringst du Reiner vermutlich ganz schön ins Schwitzen - ha
das geht doch auch einfacher. ( ich denke aber , und so weit vertrau ich ihm eigentlich auch, es reicht
durchaus zu wissen, daß sie nicht in dem für Metalle typ. Bereich anzusiedeln ist / vermutl. ist sie nicht
höher als max. 4 g / cm3 - was ja schon dtl. über Quarz liegt )
@ Reiner / Bullifan - Hallo, ich hoffe du hast mich gerade nicht falsch verstanden, ich wollte hier nicht
deine Fähigkeiten anzweifeln !!!
Gruß-M-
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Hallo -M-
erstmal Danke, daß Du Dir die Mühe gemacht hast. Ich stimme zu, daß von den Experten nix kam. Aber ich gebe die <Hoffnung
nicht auf.
Grüße von Reiner dem Bullifan
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Ich stimme zu, daß von den Experten nix kam
Da tätest du Uwe Kolitsch und smoeller aber Unrecht. Aber auch die haben neben deinen Angaben nur das Bild.
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O.k. Reiner,
Illmenit ist doch schon mal außen vor, da nach Glühen nicht magnetisch (verlässliche Methode). Die Dichte wäre aber schon ein Anhaltspunkt, weil ein relativ genauer Wert vorläge. Wenn Gestein hätte es natürlich nur einen begrenzten Wert. Die Messung mit dem Topf ist eigentlich sehr einfach, bei Mineralen macht man das sonst aufwändiger, so würde es hier bei dem Brocken aber ausreichen. Bitte am Lineal genau ablesen (mm) und der Behälter soll nicht viel breiter sein als das Stück. Versuch?
Glück Auf
Uwe
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Ich stimme zu, daß von den Experten nix kam
Da tätest du Uwe Kolitsch und smoeller aber Unrecht. Aber auch die haben neben deinen Angaben nur das Bild.
tja, auf das Bild sieht man nur Schwarzes + Reflektionen, das kann vieles sein, da hilfen auch keine 10 Experten ;)
ansonsten kann ich Uwe und Smoeller nur zustimmen daß in der Gegend Ilmenit oder Magnetit am wahrscheinlichsten sind, oder auch Schlacke (das gibt es fast überall, ist echt erstaunend)
"Kompaktes Gestein ohne erkennbare Struktur"
"kleine blasige Hohlräume"
"metallischer Glanz"
"scharfkantiger Bruch"
"rizt Hammer ritzt sogar Quarz. Getestet an einem Bergkristall (härte => 7)"
"einige Hohlräume mit einem weißen, milchigen Mineral ausgefüllt sind"
das hört sich doch alles sehr nach Schlacke an.
Gruß
Robin
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Hallo Leute
es soll sich bitte keiner auf den Schlips getreten fühlen, weil ich schrieb "von den Experten kam nichts". Ich meinte mit Experten
die studierten Geologen ,mit ihrem Fachwissen und ihren Möglichkeiten im Zugang zu Spezialliteratur. Die könnten doch heraus-
finden welche Gesteine, und ich wette, daß es ein Gestein ist, genau in dieser Gegend vorkommen. Denn ihr, die ihr euch zu
Wort gemeldet habt, gebt euch verdammt viel Mühe um einen kleinen Brocken Stein.
Mit meiner Unerfahrenheit habt ihr mit Sicherheit recht, denn ich betreibe das Sammeln absolut nicht professionell. Ich nehme mit
was gut aussieht. Allerdings werde ich mir in Zukunft vor Ort bei Einheimischen ztuerst mal eine Meinung holen, dann können wir
uns die Raterei hier im Forum sparen.
Also zur Berechnung der Dichte. Geschwitzt habe ich nicht, allerdings ist es 35 Jahre her, daß ich mich mit sowas beschäftigt habe.
Meine Fähigkeiten sind nur ein bischen eingerostet.
Also ich komme auf eine Dichte von 1,8
Bei mir liegen Obsidiane rum, allerdings von den Liparischen Inseln und die schauen anders aus.
Und wenn es Schlacke wäre, kann ich auch damit leben.
Aber wie gesagt, in Zukunft hole ich mir Infos vor Ort. Man bekommt allerdings ab und an ein paar Brocken geschenkt wo man
nicht mal den Fundort weiß und von der Sorte habe ich noch drei gefunden. Laßt mich nicht im Stich
Grüße von Reiner dem Bullifan
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@ Robin,
Zitat: "...tja, auf das Bild sieht man nur Schwarzes + Reflektionen, das kann vieles sein..."
- klar, ein Bild ist ein Bild ... hier allerdings nur ein Fakt unter vielen - immerhin hast du ja zumindest einige davon selber schon in deine
Schlußfolgerung aufgenommen. ( andere wiederum einfach ignoriert oder gar nicht wahrgenommen / verstanden )
Zitat: "....kann ich Uwe und Smoeller nur zustimmen daß in der Gegend Ilmenit oder Magnetit am wahrscheinlichsten sind, oder auch Schlacke..."
- wenn du , wie es ein Experte jedenfalls tun würde ( falls er es nicht sowieso schon weiß ), dich mal mit der geologischen Situation des FO beschäftigt hättest, wäre dir vielleicht aufgefallen, daß Ilmenit dort sicher nicht auftritt.
- und wenn du hier wirklich irgend etwas Hilfreiches zum Thema beitragen hättest wollen, dann hättest du vielleicht mal den gesamten
Thread lesen sollen, bevor du hier nur etwas wiederkäust, was längst schon ausgeschlossen werden muß. ( Magnetit )
- um´s kurz zu machen, es ist schon erstaunlich, mit welchem Selbstbewußtsein hier so manche - "Schlacke" als Erz verkauft werden will.
( fällt dir was auf ? )
Gruß-M-
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Hallo Bullifan,
wenn du auf eine Dicht von 1,8 g/cm³ kommst, muß man wegen der Porösität sicher noch etwas dazu tun, plus / minus einer gewissen
Messungenauigkeit, kann man m.M.n. von einer Dichte irgendwo um die 2 bis 3 ausgehen.
Gegen meine vorläufig aufgestellte These ( metamorphes Gestein, mit Graphit- und Andalusit- anteilen ) spricht das jedenfalls nicht.
Wie gesagt, ich bin kein Geologe - das sind alles nur meine Schlußfolgerungen, zu denen ich durch Abwägen der mir bekannten
Fakten, mittels Logik und den geringen mir zur Verfügung stehenden Mitteln des reinen Menschenverstandes ( die einzelnen
Überlegungen, hab ich ja schon vorher erwähnt ) komme.
Da ich auch kein "Schlacken-Fachmann" bin, kann ich generell zwar nicht ausschließen, daß es vielleicht irgend eine Art Schlacke oder
Kunstprodukt gibt, was alle erwähnten Eigenschaften besitzt, aber ich würde es jedenfalls für ziemlich unwahrscheinlich halten.
Was die Experten angeht, würde ich mir erwarten, daß sie entweder kurz und bündig sagen um was es sich handelt, oder aber erklären
wo und warum ich in meinen Schlußfolgerungen Unrecht oder keine Ahnung habe ... dies und nichts anderes wäre in meinen Augen
ein wirklicher Experten-Beitrag ( ob dies nun ein Studierter oder ein ernsthaft,am Thema, interessierter Laie ist , ist dabei völlig egal )
Würde mich jedenfalls so oder so freuen, wenn sich doch noch mal jemand zu Wort meldet, der wirklich was dazu zu sagen hat.
Gruß-M-
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viel Mühe um einen kleinen Brocken Stein
Nun, ein kleines schwarzes Stück, welches ein Mensch mit nach Hause nimmt, ist nicht zwingend uninteressanter als ein giftgrünes Kristallgebilde aus einer Bergbaugrube. :D
Glück Auf
Uwe
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@ Robin,
Zitat: "...tja, auf das Bild sieht man nur Schwarzes + Reflektionen, das kann vieles sein..."
- klar, ein Bild ist ein Bild ... hier allerdings nur ein Fakt unter vielen - immerhin hast du ja zumindest einige davon selber schon in deine
Schlußfolgerung aufgenommen. ( andere wiederum einfach ignoriert oder gar nicht wahrgenommen / verstanden )
hallo -M-,
Für mich hörte es sich an als ob erwartet wurde daß einen Expert kommt und auf einmal alles auflöst. Bei Ferndiagnosen gelingt daß (leider) nur in den wenigsten Fallen. Außerdem würde ich das Stück hier noch als Problemfall einstufen.
Deswegen meine (vielleicht etwas zu scharfe) Reaktion.
Meine Schlußfolgerung (Schlacke) ist nur meine Meinung und kann auch sehr gut falsch sein. Soweit ich weiß habe ich keine wichtige Angaben vergessen, aber wenn: my mistake! (und würde ich mich über Hinweise freuen)
Zitat: "....kann ich Uwe und Smoeller nur zustimmen daß in der Gegend Ilmenit oder Magnetit am wahrscheinlichsten sind, oder auch Schlacke..."
- wenn du , wie es ein Experte jedenfalls tun würde ( falls er es nicht sowieso schon weiß ), dich mal mit der geologischen Situation des FO beschäftigt hättest, wäre dir vielleicht aufgefallen, daß Ilmenit dort sicher nicht auftritt.
- und wenn du hier wirklich irgend etwas Hilfreiches zum Thema beitragen hättest wollen, dann hättest du vielleicht mal den gesamten
Thread lesen sollen, bevor du hier nur etwas wiederkäust, was längst schon ausgeschlossen werden muß. ( Magnetit )
Es stimmt daß ich mich mit der geologischen Situation des FO nicht so richtig auskenne, aber ich meine daß grundsätzlich in den Kaledoniden ein lokales Vorkommen von Ilmenit nicht aus zu schließen ist (es sei denn, du hast eine detaillierte Geologische Karte oder Beschreibung des Gebiets ; leider kann ich selbst nicht mehr danach suchen weil abstudiert). Auch ist mir schon klar daß Ilmenit und Magnetit längst ausgeschlossen sind, wollte damit nur betonen daß die Tipps von Uwe und smoeller m.M.n. absolut gut waren und, wie gesagt, eine schnelle Komplettauflösung nicht zu erwarten war.
Glück Auf,
Robin
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Hallo Leute
ich dachte dies sei ein Forum wo "Mehrwissende" den "Wenigerwissenden" Hilfe leisten und kein Streitforum. Also bleiben wir bei
der Sache, also diesem kleinen schwarzen, glänzenden Stein. Ich habe mir eine bessere Digikam besorgt und Makroaufnahmen
gemacht.
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@-M- das Problem der rumliegenden Menge ist folgendes, daß meine Frau den Brocken aufgelesen hat und die ist der Meinung
da gab es ganze Platten davon. Tut mir leid, daß ich erst jetzt damit rüberkomme.
Hier noch ein noch größeres Bild wie vorhin
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Und noch eins. Hoffentlich ist das hilfreich
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Da sollte eigentlich das Bild dran
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Hallo,
Eindeutig ein Kunstprodukt. Könnte sehr gut eine Glassschlacke sein.
Es gab Bergbau auf Cu und Pyrit in Mittelnorwegen und meines Wissens halt auch in der Nähe von Mo-i-Rana. Kann aber genauso gut über weite Strecken transportiert worden sein. Glasschlacken haben oft größere Poren, so dass die Dichte geringer erscheint.
Glück Auf!
Smoeller
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Hallo Reiner,
auf den ersten Bildern war das Gestein nicht annähernd sicher zu identifizieren. Ich hab in der Zwischenzeit meine Unterlagen gefilzt, was die Norwegischen Kaledoniden angeht, habe aber von dem Gebiet weder vernünftige Geologische Karten noch detaillierte petrographische Arbeiten gefunden. Beim googeln allerdings bin ich zumindest teilweise fündig geworden. An der UNI Freiburg (im Breisgau) gab es diverse petrographische Arbeiten in diesem Gebiet, vielleicht kannst Du an dieser Stelle entscheidend weiterkommen, vielleicht kann einer der BearbeiterInnen weiterhelfen.
Nach den neuern Bildern aber verdichtet sich der Verdacht auf ein Kunstprodukt (Schlacke), wenngleich ähnliche Texturen auch in natürlich gebildeten Skarnen zu beobachten sind.
Die Arbeiten:
Hauser, Markus
"Metamorphose und Struktur des Svartisen-Deckenkomplexes II, Holandsfjorden/Nordfjorden, Nordland, Norwegen"
Betreuer: Kurt Bucher & John Schumacher
Fluid-rock interaction on alpine- type ultramafic rocks from the Norwegian Caledonides
Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Geowissenschaftlichen Fakultät
Der Albert-Ludwigs Universität Freiburg i.Br.
vorgelegt von Sandra Birtel, 2002
Kontakt:
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Mineralogisch-Geochemisches Institut
Albertstr. 23b
79104 Freiburg
Tel.: 0761 - 203 6396
Fax: 0761 - 203 6407
info@minpet.uni-freiburg.de
Glück Auf!
GEOMAXX
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Hallo Reiner
O. k. nach diesen Bildern kann ich mir auch gut ein Kunstprodukt vorstellen. allerdings kann es dann nicht sein, dass das Quarz geritzt hat, das war ja der Knackpunkt ::) .
Noch viel Freude mit den damit verbundenen Erinnerungen!
Glück Auf
Uwe
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Hallo Reiner,
mh - sehr eigenartig, die neuen Bilder lassen doch wirklich an so Einigem zweifeln.
Scheint ja wirklich einen ausgesprochenen Metallglanz zu haben.
Daß Graphit evtl. für den Strich ausschlaggeben sein könnte, würde ich nun nicht mehr in Betracht ziehen.
Auch daß z.B. Andalusit oder auch irgend ein anderes Min. feinverteilt darin enthalten sein könnte.
Sieht doch alles, auch trotz der nicht unbedingt nur für Schlacke sprechenden Textur, überhaupt nicht so richtig nach einem echten Gestein aus - irgendwie hab ich das untrügliche Gefühl, einige der (angenommenen) Tatsachen, würden sich bei nochmaliger Überprüfung als falsch herausstellen. Beispielsweise erscheint es mir doch recht merkwürdig, daß du auf einer unglas. Porzelan-tafel
angeblich einen grau-metallischen Strich ermittlelt hast, andererseits aber sagtest, daß Quarz damit nicht zu ritzen wäre ...
Auch die an einigen Stellen erkennbaren, doch recht großen Blasen, sind sehr verdächtig, und überhaupt nicht mehr in der Art,
wie man sie sich nach deiner Beschreibung vorstellen mußte ... ähnliches gilt für die von dir ja erst auf Nachfrage entdeckten weißen
"Blasen-füllungen" ( die sind doch teilweise auch recht groß und dtl. ! ? ) ...Naja, bist ja hauptsächlich auch bei den Fossilien unterwegs ... ansonsten wäre ich wirklich nah daran, dir einen bewußten Scherz zu unterstellen - aber ok. - in dubio pro reo.
Würde mich nun allerdings trotzdem noch interessieren, was es denn nun eigentlich ist - falls du die Sache nicht so auf sich beruhen
lassen möchtest, und evtl. weitere Anhaltspunkte liefern kannst,, bzw. dir jemand sagen kann,um was es sich konkret und definitiv handelt,
wäre es schön, wenn du es uns wissen läßt. Auch auf das Ergebnis eines erneuten Härte - tests wäre ich sehr gespannt.
Gruß-M-
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@-M- irgenwie versteh ich Dich jetzt nicht so recht oder bist Du immer so abfällig, wenn jemand mit wenig Erfahrung an eine
Steinbestimmung rangeht. Was ich hier will, ist nichts anderes wie Hilfe zur Bestimmung Und mir einen bewußten Scherz zu
unterstellen ist eine Frechheit. Denk mal an Deine Angriffe auf Robin, irgendwie hast Du manchmal ein Problem mit anderen Menschen.
Eines muß Euch aber auch klar sein, es gibt Menschen, die sammeln gerne was gut aussieht oder was interessant aussieht und
irendwann entsteht der Wunsch, daß dieses Steinchen einen Namen bekommt, und wenn es nur interessehalber ist, ohne daß es
ein Muß ist. Es hat auch nicht jeder unglasierte Keramik rumliegen und vielleicht ist meine Strichfarbenermittlung auf der Unterseite eines
Kaffeekännchen auch nicht unbedingt professionell. Auch ist erst meine nachträglich Feststellung von Kristallen in den Hohlräumen
ebenfalls nicht professionell, weil ich mir erst wegen diesem Steinchen eine bessere Lupe gekauft habe. Für was brauche ich im
normalen Leben eine 10fache Vergrößerung. Na ja......... es gibt halt doch mehr Normalos auf dieser Welt wie man glaubt.
Trotzdem vielen Dank für Eure Bemühungen, aber ich möchte nicht nochmal in diesem Forum so herablassend behandelt werde..
Wo meine Fähigkeiten liegen, weiß ich am besten
Dies wiederspricht dem Grundgedanken dieses Forums, daß ja für alle, auch für Normalos und nicht nur für Fachwissende oder
Besserwissende gedacht ist.
Um die leidige Disskussion zu beenden, werde ich jetzt das machen, was uns alle von weiteren Anstrengungen befreit. Ich werde den
Stein zerkloppen und mit einem Brief in holperigem Englisch an das zuständige Touristoffice für den Svartisen schicken mit der
Bitte um Hilfe. Ich bin ein deutscher Schüler, 11 Jahre alt und hatte im Urlaub die Aufgabe Steine zu sammeln um sie dann zu Hause
zu bestimmen, Da uns dies nicht gelingt, bitte ich um Hilfe. Basta.
Grüße von Reiner dem Bullifan
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Hallo Bullifan,
wenn/da die Härte über 7 ist kommt eigentlich nur ein Kunstprodukt -Siliciumcarbid- von Farbe und Glanz her in Betracht. Schau mal hier http://www.natureland.de/pics/produktinfos/Mineralien/Siliciumcarbid.jpg
Häufig allerdings mit Anlauffarben.
Gruß
Berthold
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Hallo Berthold
danke für den Hinweis, paßt aber vom Äußeren überhaupt nicht. Das Stück ist zwar hart was sas Ritzen angeht, aber bei
Zerklopfen spröd, bricht schnell und zwigt sich hier überhaupt nicht hart.
Egal, der Brief ist geschrieben und geht mit dem halben Stein zur Post. Dann wolle mer mal gugge.
Grüße von Reiner dem Bullifan
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@ Bullifan,
hab es weder abfällig gemeint, noch finde ich deine Behauptung nachvollziehbar,
und wenn du dir meinen Beitrag vielleicht noch mal in Ruhe durchliest, wirst du
denke ich feststellen, daß ich dir überhaupt nichts unterstellt habe – ganz im
Gegenteil, ich habe ausdrücklich geschrieben :
Zitat: “... ansonsten wäre ich wirklich nah daran, dir einen bewußten Scherz zu unterstellen
- aber ok. - in dubio pro reo...“.
Außerdem, hast du meine Anmerkung betreffs des Strichs und der Härte ebenfalls nicht richtig
verstanden
Es ging mir dabei überhaupt nicht darum, dir Un-professionalität anzuhängen, sondern bezog
sich lediglich auf einen mir nicht sofort aufgefallen Widerspruch, der darin begründet liegt,
daß ein Material, welches härter als Quarz ist, eigentlich keinen – schon gar nicht – metall.-
Strich auf Porzellan hinterlassen kann.
Im Übrigen, sind die Blasen – wie ja auf den letzten Bildern dtl. zu erkennen ist, eben nicht
alle so klein, wie du sie beschrieben hast, und auch deren Füllung sind ja wohl auch ohne Lupe
dtl. zu erkennen ... und z.B. diese Nachlässigkeit in der Beschreibung des Materials, deren
Bedeutung – gerade bei solchen Ferndiagnosen – dir ja sowohl als Fossiliensammler, als auch
als Mitglied des Forums, nicht völlig unbekannt sein dürfte , ist m.M.n. – vor allem in
Anbetracht der Mühe, die sich hier so mancher gemacht hat, dir weiter zu helfen – durchaus
zu kritisieren.
In meinen Augen, hast du keinerlei Grund :
1. dich abfällig behandelt zu fühlen
2. mir zu unterstellen, daß ich ein Problem mit Unprofessionalität etc. hätte
3. mir Frechheit vorzuwerfen
4. mir vorzuwerfen, daß ich Robin angegriffen hätte ( es ging mir einzig und allein darum,
festzustellen, daß sein Beitrag – weder neue Argumente, noch neue Ideen beinhaltete, sondern
lediglich auf Wiederholung beruht, welche niemandem weiterhelfen - oder hab ich da Unrecht )
5. jetzt den Beleidigten zu spielen.
In einem Punkt hast du allerdings recht, ich habe manchmal ein Problem mit Menschen –
( wenn auch nicht so, wie du es vermutlich gemeint hast ) – Wer nicht ???
Zitat: „... ich hab nichts gegen Menschen als solche – meine besten Freunde sind welche ...“
( J.Distelmeyer )
Gruß –M-
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Hallo,
warum muss sich hier irgendwer bei Bullifan entschuldigen. Aus meiner Sicht ist der ganze Trhread eine ziemliche Verarsche.
Dazu im Detail:
Lt. Eintrag ist Bullifan 54 Jahre, im Betrag schreibt er was von Schüler mit 11 Jahren, dann wieder dass seine Frau den Brocken gefunden hat.
Alle Fotos sind ziemlich unscharf.
Mineral ist härter als 7, hat aber eine sichtbare Strichfarbe.
Mineralhärte > 7 und spez, Gewicht < 2 sind für ein Gestein, wenn es nicht extrem porös ist eigentlich nicht unmöglich.
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Hallo heli,
Aus meiner Sicht ist der ganze Trhread eine ziemliche Verarsche.
nee,nee, Reiner will das nur dem "Touristoffice" so schreiben - damit die auch antworten. So hätte ich das zumindest gelesen.
Das mit der Härte, Strich und spez. Gewicht ist allerdings sehr seltsam. Wenn die Härte tatsächlich über 7 ist - dazu metallisch/halbmetallisch ist, dann bleibt eigentlich nur SiC übrig. Die Dichte könnte man über Hohlräume erklären und den Strich - naja - möglicherweise waren das ja feine Brösel und weniger echter Strich.
Gruß
Berthold
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Hallo Bullifan,
der graue glänzende Stein scheint mir ziemlich eindeutig nicht Siliciumcarbid, sondern weitgehend reines Silicium zu sein. Die Härte ist über 7, die Dichte liegt laut Lehrbuch bei 2,33, also auffällig leicht für etwas, das metallisch aussieht.
Natürlich kommt so etwas auf der Erde nicht natürlich vor, es wird aber als Massenprodukt hergestellt und dient als Legierungselement in Eisengießereien. Siliciumcarbid und Ferrosilicium mit verschiedenem Eisengehalt werden für denselben Zweck eingesetzt. Der wahrscheinlichste Fundort dürfte denn auch ein Bahndamm oder eine Laderampe sein.
Es sieht schön aus, ich habe auch welches in mener Sammlung, auch wenn es ein Industrieprodukt ist.
Gruß
Grauwacke
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Hallo Grauwacke
deine Erklärung der Beimengung als Legierungselement in der Eisengießerei würde einiges erklären.
In Mo i Rana steht nämlich ein Riesenwerk, welches Eisenerz verarbeitet. Wie auch immer, keine Ahnung.
Auf dem Weg zum Gletscher war früher mal eine Baustelle. D,h. es wurde ein Tunnel gesprengt als
Ablauf für den Gletschersee. Wenn nämlich dieser See überlief, gab es im Tal Überschwemmungen.
Durch den Tunnel ist permanenter Wasserablauf gewährleistet. Es könnte sein, daß für Wegebauarbeiten
oder als Füllmaterial Abfallprodukte dieses Werkes verwendet wurden. Eine andere Erklärung, wie dieses
Material auf eine Hohe von ca. 1000m auf den Berg kommen könnte, fällt mir nicht ein. Fundort ist definitiv
der Wanderweg auf dem Berg.---Aus Norwegen habe ich noch keine Antwort. Sobald ich sie habe, steht sie auch hier drin.
Grüßte von Reiner dem Bullifan, der hier im Forum keine Scherze treibt
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Hallo an alle
um diese Sache abzuschließen. Antwort aus Norwegen habe ich nicht bekommen.
Die Nummer mit dem Schüler hat nichts genützt.
@Berthold
Deine Vermutung mit Siliciumcarbid lag in der richtigen Richtung. Habe mir einen Brocken besorgt.
Nach meinen beschränkten Vergrößerungsmethoden besteht mein Brocken aus Silicium.
Mein Siliciumcarbid ist bloß sehr bröselig, während mein Brocken fest ist. Unter dem Vergrößerungsglas
ist die Ähnlichkeit frapant.
@Grauwacke
Wahrscheinlich hast Du recht. Der Stein wird als Ferrosilicium mit niedrigem Eisengehalt beschriftet.
Danke an alle, die mit ihrem Fachwissen zur Bestimmung des Steins beigetragen haben.
Alle anderen mögen in sich gehen.
Grüße von Reiner dem Bullifan
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Hallo,
ich habe irgendwo noch ein Stück Ferrosilicium rumliegen, muss es nur noch finden.
Dann folgt ein Foto...
MfG
Frank
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So das bild:
Farbe: einheiutlich grau - kleine, reflektierende Kristallflächen, eine Seite geschmolzene Oberfläche. EDX-bestimmt und Herkunft aus dem Stahlwerk.
Mfg
Frank