Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Robin am 15 Sep 04, 19:02
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Hallo,
Jetzt auch mal von mir etwas zum bestimmen. :)
Der abgebildete Stufe stammt von die Halden der Grube Friedrichssegen, Lahngebiet. Das unbestimmte Mineral ist farblos und klar. Die xx sind immer miteinander verwachsen. Eine leichte Längsstreifung ist manchmal wahrnehmbar. Als Begleiter tritt nur Schulenbergit auf. Die schwarze Covellin-Krusten sind später zu Hause entstanden (leider).
Irgendwie kommt das Mineral mir bekannt vor. Ich dachte zuerst an Cerussit oder Hemimorphit, aber die Ausbildung ist nicht gerade typisch. Vielleicht wäre Lanarkit eine Möglichkeit? Na, mal sehen was ihr davon denkt..
Gruß Robin
[gelöscht durch Administrator]
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Hallo Robin,
also mein allererster Eindruck bevor ich überhaupt noch Deinen Beitrag durchgelesen hatte, war Cerussit! Ist für mich auch nach dem 2. Blick eindeutig! Lanarkit - nein.. ;)..der müsste dann schon eher nadelig auftreten, denke ich..
Gruß Peter
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Nachtrag ..
Cerussit zeigt meist Verwachsungen oder Verdrilligungen; dadurch ist wohl die 'Längsstreifung' zu erklären.
Hemimorphit bildet die typisch hemimorphen Endungen aus aber keine Zwillinge - meines Wissens (Längsstreifung bei Hemimorphit ist mir auch nicht bekannt).
Lanarkit-Test: Fluoreszenz: gelblichweiß bis gelb unter langwelligem UV.. Teste mal..
..aber Lanarkit bildet auch keine Zwillinge aus (nur Einzelkristalle - siehe Lapis-Steckbrief 83/9 -); kommt auch nur mit sehr zugespitzten Enden vor..nicht so wie im Bild..und ist meist mehr trübe und nicht so schön farblos... ;D
Gruß Peter
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Hallo Peter,
Danke für deine schnelle Antwort.
Die Vermutung Lanarkit hatte ich weil etliche Bilder auf Mindat.org recht gut passen (http://www.mindat.org/picshow.php?id=17268 und http://www.mindat.org/picshow.php?id=1957) - Längsstreifung, farblos, klar, nur nicht die gleiche Verwachsungen. Also ich wird mal der Fluoreszenz testen, das soll ja deutlichkeit verschaffen.
Bezügl. Cerussit: die Verwachsungen erinnern ja auch ein bißchen an Schneestern-Cerussit...
Gruß Robin
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Gern geschehen.. :)
..die Mindat.org-Seite braucht mir nur zu lange im Moment um aufzugehen.. :-\ ;)
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Hallo Peter,
Habe gerade der Stufe unter langwelligem UV gehalten. Das Ergebnis: keine Fluoreszenz, oder nur sehr leicht....
Gruß Robin
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Hallo Robin,
dann wird's wohl doch Cerussit sein.. :)
Gruß Peter
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Falsch!
Cerussit KANN Fluoreszenz (grünlich, bläulich unter UV -KW) und (schwach rosaorange in UV- LW..und auch nicht zitronengelb!) im Rahmen der Luminiszenz aufweisen. Die Definition hatte ich ausführlich für das Lexikon vorbereitet bzw. eingepflegt. Da steht unter anderem, dass die Luminiszenz nur dann in Erscheinung tritt, wenn sich im Kristallgitter Beimengungen fremder Atome oder deren Gruppen befinden..
..dann frage ich mich nänmlich auch, weshalb bei der Hälfte aller meiner Cerussite auch keine UV-LW auftritt obwohl ich die entsprechende Lampe dafür habe!
Die Friedrichssegener Cerussite fluoreszieren dann eben nicht, weil sie 'zu rein' dafür sind! Hier liegt für mich eindeutig Cerussit vor .. jedenfalls nach dem Foto..
..nur den Lanarkit hatte ich ausgeschlossen, denn der hätte fast immer Fluoreszenz zeigen müssen..jedenfalls nach meinen Unterlagen!
Gruß Peter
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Hallo,
Ich habe soeben auch mal eine Stufe mit Rohdenhaus-Cerussite unter LW-UV gehalten und könnte eine schwach-rosa Fluoreszenz wahrnehmen. Dies war sicherlich nicht der Fall bei die unbestimmte Stufe. Ich werde weitertesten mit Cerussiten von die Gruben Wildermann und Clemenslust.
Edit: Die Cerussite von die Grube Wildermann ergeben eindeutig ein zitronengelber Fluoreszenz....
Bis später,
Robin
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Also jetzt kann es fast kein Cerussit mehr sein! :o Auch meine Friedrichssegener Cerussite haben eine deutliche zitronengelbe Fluoreszenz (und ich habe verschiedene getest).
Gruß Robin
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...ja schwach violett oder eher deutlich violett auch bei einigen meiner Cerussite zu sehen: NUR: Ich will ganz ehrlich sein: Ich halte die violette Färbung für eine ganz simple Reflektion auf das ohnehin violette UV-Lampenlicht..(jedenfalls bei meiner Lampe)..ich habe diese violette Reflektion auch schon bei anderen Mineralen unter meiner UV-Lampe festgestellt.
Ich halte auch, aus den anfänglich genannten Gründen, die Luminiszenz als Bestimmungsmerkmal für völlig unangebracht, da unterschiedliche Beimengungen zu unterschiedlichen UV-Farben führen können..
Bestimmungsmerkmale wie Härte, Strichfarbe, Verzwilligung, Streifung halte ich für viel geeigneter..und alleine wenn ich mir das Foto betrachte, lande ich immer wieder bei CERUSSIT..aber irren ist ja bekanntlich menschlich..habe mich ja auch schon des Öfteren geirrt.. ::).. ;)
Gruß Peter
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o.k.
Pferd anders herum aufgezäumt..
ich habe hier eine Liste mit allen Mineralien die in Frage kommen könnten und eine GELBE FLUORESZENZ im Sinne einer LUMINISZENZ aufweisen:
darunter zählen:
Gips, Phosgenit, Leadhillit, Quarz, Aragonit, Witherit, ..
nun suche aus.. :)..also ich bin aber davon überzeugt, dass auch Cerussite hin und wieder eine andere Fluoreszenzfarbe zeigen können..eben je nach Beimengung..
wenn überhaupt käme noch GIPS in Frage..und Sulfate kommen ja von dort vor..
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mmh, zu Gips würde auch die Verzwillingung (Schwalbenschwanz) passen...
Vielleicht ist es doch so einfach? ::)
Gruß, Erik
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Hallo,
Peter, natürlich hast du recht wenn du sagst daß die Fluoreszenz oft kein guter Bestimmungsmerkmal ist. Ich werde mich deswegen nicht auf die negative Fluoreszenz-Test verlassen. Cerussit finde ich immer noch eine gute Möglichkeit. Gips..ja, ist im Prinzip auch möglich, aber irgendwie paßt die Ausbildung und Glanz nicht.
Die Paragenese mit Schulenbergit läßt eher auf ein Cu/Pb/Zn Carbonat oder Sulfat schließen (da würde Cerussit gut passen).
Gruß Robin
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"Bilder sagen mehr als 1000 Worte"
-ja, da ist auch kein Verlass mehr drauf. Da hätte ich mir den Aufwand sparen können, die Cerussite bei normalen Tageslicht und im Vergleich im langwelligen- UV- Licht mal aufzunehmen.
Also, wer absolut nicht farbenblind ist, wird die zitronengelbe Farbe des großen Prismas im Vordergrund deutlich wahrnehmen können.
Das Violett hat überhaupt nichts mit Lumineszens zu tun, sondern ist halt das UV-Licht.
Das nächste mal spar ich mir so nen Aufwand, wenn nicht sein kann, was nicht sein darf.
Gruß Peter
Das Zitat ist doch nicht von mir! Was soll denn dieser Blödsinn? Wieso steht da ..'Gruß Peter' drunter.. ???
,.und ich habe nie davon gesprochen, dass das Violette Luminiszenz darstellt..thotie Du verdrehst mir alle Worte..ich bins langsam wirklich leid.. >:(
der untere Teil stammt nicht von mir!!
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:-\
Sorry Peter, war ein Versehen. Ist mir leider erst nach dem einloggen aufgefallen, daß unten noch: "Gruß Peter" aus dem Zitat zu lesen war. War wirklich keine Absicht. :)
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Robin, in Deutsch unter Holander...... ;D..
Nicht alle meine Cerussite (auch nicht alle Rohdenhaus C.) haben eine Luminiszenz, also das ware fur mich nicht die "discriminating factor".
Ich glaube es soll vielleicht hydro-cerussit sein, gips ware auch moglich.
'ne grosse hilfe bin ich ja nicht glaube ich :-\ oder.....
Grusse
Harjo
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Ich habe auch nichts Gegenteiliges dazu gesagt..
hier nochmal mein Zitat, da ja wieder alles was ich deutlich machen wollte, zerredet wurde.. ::)
o.k.
Pferd anders herum aufgezäumt..
ich habe hier eine Liste mit allen Mineralien die in Frage kommen könnten und eine GELBE FLUORESZENZ im Sinne einer LUMINISZENZ aufweisen:
darunter zählen:
Gips, Phosgenit, Leadhillit, Quarz, Aragonit, Witherit, ..
nun suche aus.. ..also ich bin aber davon überzeugt, dass auch Cerussite hin und wieder eine andere Fluoreszenzfarbe zeigen können..eben je nach Beimengung..
wenn überhaupt käme noch GIPS in Frage..und Sulfate kommen ja von dort vor..
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Stimmt, Peter
Ich glaube wir sind uns hier einig......(Hydro)Cerussit oder Gips.
Hast du genug fur 'ne analyse, Robin? den eine "bestimmung" von ein Foto ist naturlich immer ein bischen fragwurdig....
Schone Grusse
Harjo
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Hi harjo,
:) ich muß sagen es wäre einfacher für mich um in Höllandisch ein Antwort zu geben, aber dann fassen die anderen ja nicht über was wir reden.. ;D
Leider hab' ich nur ein MM von das Material - die andere Hälfte des Stücks ist irgendwann verschwunden >:( . Aber in der fotografierte Hohlraum gibt es mehrere Aggregaten.
Genau, Fotobestimmungen sind immer schwierig, aber ich dachte vielleicht hat jemand so etwas schon mal gefunden.
Grüße,
Robin
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Hi,
schon einen Säuretest probiert? Mit HCl bildet sich im Fall von (Hydro)Cerussit weisses PbCl2 und CO2-Blasen steigen auf.
Uwe Kolitsch
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Yo, Robin
Sicher, in Hollandisch wurde auch fur mich halt einfacher ;)
Du sollst vielleicht hier im Lexicon unter Cerussit schauen, da gibt's ein bild von Geni mit fast so ein Stern wie auf dein Foto!
Grusse
Harjo
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Hallo,
@uwe: nein einen Säuretest habe ich noch nie probiert, ist nicht so einfach bei MM, denke ich...Hat jemand eine gute Idee, wie ich daß machen kann ohne allzuviel "Mineral" zu zerstören?
@harjo: ja genau, an 'Cerussit-Sterne' dachte ich auch zuerst, aber die Kristall-Ausbildung, Glanz, usw. fand ich nicht eindeutig.
Übrigens: Danke für die viele Antworten!
Gruß Robin
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Säuretest bei Mini-Mengen geht so:
1) Kleinen Säuretropfen auf Objektträger
2) Mit scharfer Nadel (zugespitzte Stecknadel oder Akupunkturnadel) kleinen Kristall (evtl. kaputten) oder kleines Fragment von der Stufe entfernen. Etwas Hautfett an der Nadelspitze verhindert, daß des Kristall beim Ablösen wegspringt.
3) Kristall/Fragment vorsichtig in den Säuretropfen einbringen; manchmal muß man das aber auch eher schnell machen, da sich manche Carbonate schon im Säuredampf auflösen, der den Tropfen umgibt.
4) Beobachten
5) Evtl. Objektträger/Säuretropfen vorsichtig erhitzen & beobachten.
Gruß, Uwe Kolitsch
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Hallo Uwe,
Vielen Dank, ich werde es mal ausprobieren! Kann aber ein bißchen dauern...
Gruß Robin
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Hallo Robin,
bist Du schon weitergekommen bei der Bestimmung?
Ich habe neulich in Friedrichssegen auch eine Stufe mit diesen xx gefunden, bei mir sitzen die auf Bleiglanz und Siderit, ohne weitere Begleitmineralien. Ansonsten sehen die aber genauso aus, incl. Längsstreifung und Glanz. Der Bleiglanz spricht für Cerussit ::)
Gruß, Erik
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Hi Erik,
Ne, leider noch nicht - ich muß der HCl-test immer noch machen :(. Tja, ich bin ganz sicher manchmal nicht der schnellste ;D
Ja da gebe ich Dir recht, also wahrscheinlich doch Cerussit.
ps. ich habe auf dein (tolle ;) ) Homepage gesehen du hast beim Friedrichssegen etwas Erythrin gefunden. Was mich interessiert, ist wo du der Erythrin gefunden hast. War das vielleicht im östlichen Teil der Halden? Dort haben Jos und ich auch mal 2 Co-haltige Stücken gefunden. Ich habe die Vermutung das der Erythrin nur in ganz bestimmte Teile der Halden vorkommt.
Grüße,
Robin
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Hallo Robin,
War das vielleicht im östlichen Teil der Halden? Dort haben Jos und ich auch mal 2 Co-haltige Stücken gefunden. Ich habe die Vermutung das der Erythrin nur in ganz bestimmte Teile der Halden vorkommt.
..das würde mich auch sehr interessieren..leider weiß ich immer noch nicht wo diese 'östlich' gelegene Halde sein soll..obwohl ich schon alles abgegrast habe.. :-\ ::)..von wo aus gesehen denn östlich?
Gruß Peter
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Naja es ist vielleicht (wahrscheinlich) nicht genau östlich.
Die Halden erstrecken sich grob gesehen von W nach O (entlang die Erzbachstraße). Ganz am östlichen Ende haben wir die Stücken gefunden. Leider habe ich keine Bilder :-\
Edit: irgendwo in diese Ecke: http://www.strahlen.org/vp/de/friedrich/friedrichssegen01.htm
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Hallo Robin,
hab vielen Dank!.. ;D :D..jetzt weiß ich die Stelle wieder..war mir wohl entfallen..Du hattest mir das früher schon mal beantwortet, denke ich.. ;)..ja man wird vergesslich im Alter.. :-X :P
Gruß Peter
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Hallo Robin!
Nein, der Erythrin stammt nicht aus dem östlichen Teil der Halde.
Habe leider versäumt mehr Bilder zu machen, so daß ich den Ort nur schwer beschreiben kann - er liegt am oberen Rand der Halde, etwas weiter westlich als auf dem Bild zu sehen ist (nach den Felsen). Michael hat als wir dort waren einen ganzen Bereich mit sehr viel Erythrin gefunden - bis auf das Stück auf meiner Homepage (Danke für das Lob! ;)) war der allerdings nur sehr schlecht ausgebildet: erdig-krümelig und blass :-\
Es gab dort kindskopfgroße Brocken von schwarzem Schiefer mit Sideritgängchen, welche über und über mit dem blassen Erythrin bedeckt waren, aber leider nicht viel zum Aufheben.
Wenn Du wieder mal dorthin willst, sag mir Bescheid, dann zeig ich Dir die Stelle ;D
Gruß, Erik
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Hallo Erik und Robin,
ich weise vorsichtshalber darauf hin, dass auf den Friedrichssegen-Halden sehr viel Fremdmaterial rumliegt (Grube Clara, Dernbach, Westerwald, u.v.m.)..habe ich alles schon entdeckt und weiß auch welcher D...p das dahin schüttet.. >:(..ich gehe mal davon aus, dass Ihr die echten Gesteine aus dem Bad Emser Gangzug 'in-und auswendig' kennt.. ;D..um zu dem Schluß zu gelangen, dass der Erythrin auch wirklich aus diesem Revier stammt.. :)
Gruß Peter
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Hallo Peter,
das Material stammt sicher von Friedrichssegen! Wir haben da in einem noch unberührten Bereich am oberen Haldenrand gegraben, außerdem stammt lag da schätzungsweise 1,50 m anderes Material darüber, soviel Mühe wird sich niemand machen um dort Fremdmaterial hin zu schütten ;D
Gruß, Erik
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Hallo Erik und Peter,
Danke für die Infos! Also eine ganz andere Stelle und Paragenese. Der Erythrin vom östlichen Teil war z.T. in typische kleine xx ausgebildet, und zusammen mit Linneit/Siegenit & Hörnesit (?) in Quarz eingewachsen. Das Material lag auf ca. 0.5 bis 1 meter Tiefe und stammt eindeutig vom Friedrichssegen. Ich habe irgendwo ein Bild von das Loch daß ich damals gegraben habe, wenn ich es wiederfinde werde ich es hier reinstellen ;)
@Erik: danke für dein Angebot, vielleicht hat Peter dann auch Zeit, und können wir 3 "Friedrichssegen-Liebhaber" zusammen die Halden umgraben ;D
Anhang 1: Erythrin-xx in Quarz, BB 2.54 mm
Anhang 2: Hörnesit-xx (?) auf Linneit/Siegenit, BB 2.56 mm
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Hallo Erik und Robin,
danke Euch für die Bestätigung des Erythrins! ;)..ich habe auch eine Schaufel.. ;D...also graben ist kein Problem..das habe ich dort schon zusammen mit Gregor unternommen.. :D..aber außer schönen Serpieriten, etc.. kam nicht viel dabei heraus.. ;)..allerdings haben wir bisher nicht so tief wie Ihr gegraben.. ;)
Gruß Peter
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Hallo!
Wow, Erythrin sogar in Kristallen! Klasse Fund für Friedrichssegen! Ist der Lineit/Siegenit derb oder kommt der in Kristallen vor? Bei unserem Fund konnten wir leider keine primären Co-Erze finden, vielleicht war der Siderit etwas kobalthaltig?
Na dann müssen wir wirklich mal graben gehen! ;D
Gruß, Erik
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hallo zusammen, :)
@robin: du sprichst von linneit/siegenit , sind die analysiert oder meinst du eher gersdorffit??
glückauf aus dem quarzreichenwesttaunus
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Hallo,
@Erik: habe dein Beitrag leider übersehen, sorry. Der Linneit/Siegenit ist meist derb, in ein Hohlraum gibt es jedoch auch winzige xx (zusammen mit der vermeintliche Hörnesit). Die xx sind aber fast völlig verwittert, nur bei einem Kristall kann man die Oktaeder-Form erkennen.
@mb: ne, ist nicht analysiert, aber die Oktaeder-Form + silberweiße Farbe (Gersdorffit läuft schnell an und hat irgendwie einen purpuren Stich, der in diesem Fall fehlt) lassen mich Linneit/Siegenit vermuten.
Gruß Robin
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Hallo Robin,
evtl. lohnt sich eine Analyse des vermuteten Linneits oder Siegenits?.. :)
Wäre der Fund dann möglichweise auch ein Erstnachweis von Friedrichssegen? Ich könnte das jetzt schnell recherchieren; schaffe das zeitlich aber momentan nicht.
Gruß Peter
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Hier ein Linaritkristall mit Serpierit, direkt vom Haldenfuss in Friedrichssegen.
Das Stück sieht auf den ersten Blick nicht so schön aus - der Bildausschnitt ist
nur etwa 1mm breit !
Grüße
ALFRED
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Die genaue Fundstelle ist
links vor dem schwarzen Automobil am Haldenfuß -
viele Sammler steigen mit Eimern die Halden hinauf
und kippen ihre nicht so schönen Funde am Haldenfuß
wieder aus, damit sich Neuankömmlinge schon mal
orientieren können, und wissen, was sie erwartet.
Grüße
ALFRED
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Hallo Robin,
evtl. lohnt sich eine Analyse des vermuteten Linneits oder Siegenits?.. :)
Wäre der Fund dann möglichweise auch ein Erstnachweis von Friedrichssegen? Ich könnte das jetzt schnell recherchieren; schaffe das zeitlich aber momentan nicht.
Gruß Peter
Hallo Peter,
Ein 'bißchen' spät, ich weiß, aber dennoch ein Antwort ;D. Laut das Buch von Wittern (2001) ist Linneit dort schon mal gefunden; ich denke auch das fragliche Mineral ist eher Linneit und kein Siegenit. Zudem sind die Aggregate nicht so ganz spektakulär, der Erythrin dagegen schon ;)
.. unten zwei neue Bilder von der Erythrin, beide 120x Vergrößerung, Bildbreite 1.49mm
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Sehr hübsch! Glückwunsch an Dich, Robin. ;D
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wow.....schöne xx
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danke ;)
..heute habe ich wieder etwas interessantes entdeckt in altes Material (Februar 2002) von dort: gediegen Silber! (oder irgendein Amalgam... ist ja so eine Sache - ich habe mich auf jeden Fall darüber gefreut :) )
Ein Bild dazu gibts auch:
Bildbreite: 1.77mm