Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: altes-gebirge am 29 Dec 07, 19:51
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Glück Auf, geschätzte Sammlergemeinde,
möchte als erstes,bevor ichs vergess,allen wohlgesonnenen Kristallfreunden einen guten Rutsch und ein frohes,erfolgreiches neues Jahr wünschen.
Habe vor wenigen Tagen von einem guten Freund, ein Stück mit Hauyn(Aggreg,ca4 mm Durchmesser)in typ. basalt.Matrix geschenkt bekommen.Ja,es gibt noch gute Freunde!Lag zwischen seinen Eifel-Hauynen und ist erst dieses Jahr aufgefallen.Hatte mich gewundert ,warum es halt dort zwischen,den weitaus besseren,lag.
Fundort:Hochwald,Nahe tchechische Grenze,gef.1884.Ich schätze mal das ist irgendwo südlich von Steinigtwolmsdorf/Lausitz.Irgendwo in der Kante.Habe gerade mal in den "Unheimlichen Minerale"nachgeschaut,finde aber nicht so viel. Mal schauen, was Ihr,spez.die Sachsenspezialisten,so rausfindet.
Vielen Dank und rutscht schön aus auf den "Spiegelblanken"Kristallflächen!
Marcus
altes-gebirge
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Hallo Marcus,
Hochwald ist ein Berg im Zittauer Gebirge zur Hälfte auf tschechichem Gebiet. Dort gibt es Basalte und Phonolithe. Vielleicht ist Dein Stück auch mehr ein Phonolith? Hauyn von dort - das habe ich auch noch nicht gehört. Es soll aber welchen im Basalt des Geisingbergers nahe Altenberg geben. Vielleicht weiß es aber jemand anders genauer.
Guten Rutsch wünscht der Conny
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Glück Auf
Laut alter Literatur soll Hauyn auch bei Bad Elster/Bad Brambach vorgekommen sein.
Topas
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Bei Frenzel findet sich folgendes:
"Hauyn. Wurde bis jetzt nur als Einsprengling von mikroscopischer Kleinheit in einigen Basalten gefunden, jedoch in solcher Menge, dass man die betreffenden Gesteine Hauynbasalt genannt hat. Hierher gehört der Basalt von Brambach i.V. und von Neudorf (Forstrevier) bei Annaberg."
Aus: Frenzel, August; Mineralogisches Lexicon für das Königreich Sachsen; Leipzig 1874; S. 153
Das führt also nicht direkt weiter.
Aber in "Einheimische Minerale" von Vollstädt, steht doch:
"Sodalith, Nosean und Hauyn sind Gemengeteile einiger Lausitzer Phonolithe"
Insofern würde Hochwald doch u.U. ganz gut zu der Beschreibung passen.
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Vor einigen Jahren gab es in einem Lapisheft einen kurzen Fundbericht eines sächsischen Sammlers unter "Besondere Eigenfunde" , bei dem in einem Nebensatz von einem "blau- roten Paar" die Rede war : gemeint war ein Fundstück mit gemeinsamen Auftreten von Hauyn und Granat, wenn ich mich recht erinnere.
Das hörte sich nach ziemlich großen Hauynkristallen an. Müßte man vielleicht einmal nachschauen, wo genau das stand
Glück Auf und Guten Rutsch
Thomas
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Auch wurde Hauyn bei Oberwiesenthal als weiße,Graue manchmal auch blaue Einsprenglinge in den Vulkaniten der Umgebung festgestellt. Siehe dazu auch Lapis Nr. 3 /2005.
Gruß topas
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Vielen Dank für Eure Antworten.
Conny:Hast Recht.Phonolith!Mittlerweile ist mein Auge hier in der Köln-Koblenzer Ecke gut geschult.Das Stück is ein Sachse.
Viele Grüße
Marcus
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Hallo,
Bestimmt Phonolith. Phonolithe bestehen meist aus Aegirinaugit, Sodalith und Hauyn sowie Sanidin, untergeordnet teilweise noch Nosean.
Hauyn dürfte also in vielen Phonolithen vertreten sein, auch wenn er in der Regel nicht so auffällig blau ist wie in der Eifel sondern schmutziggrau oder grauweiß. Eine Möglichkeit, Hauyn zu erkennen, ist seine hellrote Fluoreszenz unter UV-Licht. Zumindest meine Stücke aus Kaiserstuhl und Eifel zeigen das.
Glück Auf!
Smoeller
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Hallo Smoeller,vielen Dank!Passt genau.Also was nettes fürs Auge aus/für meine Sachsensammlung.Kannst Du mir helfen das ich mal heut ein Foto hier rauflade?
Grüße
Marcus
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Hallo,
Einfach auf "Erweiterte Einstellungen" unterhalb des Schreibfeldes (links) gehen, draufklicken und dann den Ort der Datei auf deiner Festplatte angeben. Mit Browse rechts neben diesem Feld kannst du den Ort der Datei suchen, dann die Datei mit Doppelklick anklicken. Danach erscheint die Datei in der Zeile. Nun kannst du auf Schreiben gehen. Aber kein Bild größer 256 kB. Das kannst du über die Bildgröße steuern.
Glück Auf!
Smoeller
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Hi Smoeller,vielen Dank.Ich hau mal jetzt am WE rein.
Schönen entspannten Freitagabend mit uns Sammlern hier.Or Whatever:
Bis bald
Marcus
P.S.Der Atlas ist echt ergiebiger als manche "Abonnierte"Zeitschrift!Dank Euch allen!Ohne Namen und Rangliste. Einfach Danke für die Bereicherung!
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@Sebastian:
Das mit dem sächsichen Hauyn ist schon ein Hammer. Nun werde ich mal meine Stufen mit Phonolithmatrix aus HUW unterm UV-Licht ansehen. Eine Frage: Fluoresziert Hauyn im kurzwelligen oder langwelligem UV ?
Gruß
Uwe
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Hallo,
@Uwe: Habe meine Stufen aus der Eifel mit einer handelsüblichen Langwellenlampe (Falschgeldprüfer) zum Leuchten gebracht. Seltsamerweise aber nicht so deutlich die aus den Phonolithen des Kaiserstuhls, bzw. die Fluoreszenz ist so schwach, dass sie von dem schlecht gefilderten Licht (viel violett) überstrahlt wird. Auch ein Stück von Hammerunterwiesenthal schimmerte zwar rotviolett, aber das könnte genauso gut das violette Lichtgewesen sein.
Glück auf!
Smoeller
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Hallo
Das Stück kommt sicherlich aus dem Zittauer Gebirge. Die Größe ist aber wirklich Spitze. :o Alles was ich bisher gelesen habe ist unter 1 mm. Würde ich auch gern mal finden wollen. ;D
In dem Buch "Minerale der Oberlausitz" steht bei Haüyn geschrieben : In den Phonolithen der Oberlausitz als Nebengemengeteil in der Grundmasse sowie als Einsprenglinge bis 2 mm ; farblos bis blau ; selten auch als Nebengemengeteil der Basalte.
Bisher bekannte Fundorte : Bahruth - 1873
Bertsdorf - 1897
Eibau - 1978
Großhennersdorf - 1897 sowie 1978
Hörnitz - 1967
Johnsdorf - 1897 sowie 1898
Lückendorf - 1897 sowie 1898
Niederoderwitz - 1978
Oberoderwitz - 1873 / 1898 / 1978
Pethau - 1873 / 1897 /1898
Rennersdorf - 1873
Seifhennersdorf - 1898 / 1920
Spitzkunnersdorf - 1873
Tauchritz - 1939 / 1978
Walthersdorf - 1897 / 1978
Tschüss
Rene´
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@Uwe: Habe meine Stufen aus der Eifel mit einer handelsüblichen Langwellenlampe (Falschgeldprüfer) zum Leuchten gebracht. Seltsamerweise aber nicht so deutlich die aus den Phonolithen des Kaiserstuhls, bzw. die Fluoreszenz ist so schwach, dass sie von dem schlecht gefilderten Licht (viel violett) überstrahlt wird. Auch ein Stück von Hammerunterwiesenthal schimmerte zwar rotviolett, aber das könnte genauso gut das violette Lichtgewesen sein.
Hallo,
aus gegebenem Anlass habe ich einige Hauyn-Kristalle mit 365nm LW-UV bestrahlt und mal geschaut wie die leuchten. Alle stammen aus der Grube in den Dellen und die Untershciede sind deutlichst.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1329145238.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1329145238.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1329145214.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1329145214.jpg)
MfG
Frank
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Jetzt frage ich mich, warum die und die anderen nicht ...
Haben die einen eine Fluoreszenz-Hemmung. Wer (besser was) ist dafür verantwortlich.
Nachtrag: ich fand gerade den Begriff der Fluoreszenslöschung, die bei organischem Material z.B. durch Kalium-Ionen ausgelöst wird: http://www.biophys.uni-frankfurt.de/~wille/prakt/anleitungen/04_fluoreszenz.pdf
Interessante Geschichte. was sagen die Anorganiker und Physikochemiker dazu?
J.
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Hallo!
Ob sich bei so etwas durch den Lichteintrittswinkel was verändern läßt? ???
Gruß Jens
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Nein, es lag nicht am Licht 8)
In den Festkörpern gibt es fast immer irgendwelche Floureszenzlöscher. Es gibt z.B. kommerzielle Fluoreszenzstoffe die nicht mit dreiwertigen Ionen zusammen kommen dürfen. Es gibt je nach Kristall Fe oder andere Ionen als Löscher. Das ganze aufzuklären bedarf etwas mehr an teuren Geräten.
Andere reagieren auf UV im flüssigen/gelösten Zustand mit einer Strukturänderung und Verlust der Fluoreszenz, im festen Zustan passiert das nicht...
Im Moment kämpfe ich mit drei messbaren Fluoreszenzen in einem Produkt. Eine konnte ich bisher zuordnen... Der Aufwand ist exorbitant.
Bei dne Steinen vermute ich verschiedene Ausbrüche am Laacher See und damit geänderte chemie.
MfG
Frank
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Hallo,
Vermutlich sind es verschiedene Zusammensetzungen (Mischkristallbildung). Die stark gelborange Fluoreszierenden erinnern mich eher an Sodalith, der in der Tat für diese Fluoreszenz bekannt ist. Die etwas schwächeren roten, das ist ziemlich eindeutig Hauyn.
Habe eben dasselbe bei meinen Hauynen von derselben Fundstelle beobachtet. Im Gegensatz zu einer Probe vom Wingertsberg, wo die Hauyne in Matrix sind, da tritt nur die rote Fluoreszenz, nicht die gelborange auf.
Interessant ist in dem Zusammenhang, dass Noseane nicht fluoreszieren. Es könnte also tw. an der Mischkristallbildung Hauyn-Nosean liegen.
Glück Auf!
Smoeller
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Guten Abend zusammen,
So, ist ja nun eine Weile her, seit dem ich das Thema startete ( Dezember 2007 ;D ) und siehe da...
Endlich kam der Hauyn heute dann ans Tageslicht. Zwischen Marienberger Scherbenkobalt und nem Greifensteiner Apatit-Stüfchen, "tummelte" sich der Lausitzer
Stufengröße: 50x45x25mm, der Einschluss ist 4x2mm.
Da ich den Phonolith/Basalt vom Hohberg in der Lausitz (immer noch) nicht kenne, hat sich an der Situation von 2007 an sich nichts geändert.
Das größere, der beiden Stücke, mit sehr altem Etikett, befindet sich bei meinem Sammlerfreund, genau wie 2007, als er mir das kleinere Stück schenkte.
Hohberg bei Sohland.......Könnte der FO zu diesem Stück passen?
VG
Marcus
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Hmm. Der sieht jetzt haargenau so aus, wie die Riesenwacke, die ich kürzlich hier mal eingestellt hatte. Und das lustige ist, dass in der Kiste, wo die herkam, einige alte Lausitzer rumschwirrten. Bin also auch mal gespannt, was da noch an Erkenntnissen kommt.
Wobei mir auch hier die Matrix weniger nach Basalt, als nach der klassischen Mühlsteinlava aussieht. Interessant wäre zu wissen, ob auf dem alten Etikett nur der Fundort drauf war oder ob explizit auf den Hauyn verwiesen wurde. Wenn nicht, würde ich von einer Vertauschung ausgehen.
Basalt oder Lava sind mir persönlich aus der unmittelbaren Umgebung von Hohberg auch nicht bekannt, aber ich bin kein Lokalexperte.
Gruß
Andreas
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Hallo Andreas,
"Wobei mir auch hier die Matrix weniger nach Basalt, als nach der klassischen Mühlsteinlava aussieht"
Deshalb habe ich diese Stufe direkt mit den Niedermendiger Stufen verglichen und kleine, eher unscheinbare, Differenzen die Körnung betreffend festgestellt. Aber das muss auch nichts heißen. ;)
Bei dem größeren und besseren Stück, steht wie erwähnt, "Hauyn, Hohberg,Lausitz" auf nem "hornaltem" Zettel.
Hoffe die Lokalexperten finden den Weg nach 7 Jahren "Pause" zurück .
VG
Marcus
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Hallo,
das macht die Sache nun wirklich spannend. Es stimmt schon, die Körnung ist eine Idee grober und "lockerer" als die meisten Mendiger, etwas mehr helle Anteile auch vielleicht. Ich probiere mal ein paar Aufnahmen von meinem Stüfchen als Vergleich.
An ein Foto des Etiketts ist nicht zu kommen, denke ich?
Gruß
Andreas
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"An ein Foto des Etiketts ist nicht zu kommen, denke ich?"
Ich versuche NICHT wieder 7 Jahre zu trödeln, mit dem Foto ;-)
VG
Marcus
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Vielleicht schaffstes ja in der Hälfte der Zeit >:D
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Hallo, interessantes Teil.
Aber hier muss ich mal nachfragen: Hochwald oder Hohberg, oder stand da Hohwald?
Ist geologisch wie auch geographisch ein Unterschied.
Gruß Sebastian
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Hallo Sebastian,
Ich versuche es in weniger als 7 Jahren bzw. der "Hälfte" ( siehe Andreas) hinzubekommen. Vllt. sogar ein Foto der anderen Stufe :-)
VG
Marcus
P.S. Hast natürlich Recht. Sind" 3 Paar verschiedene Schuhe", geologisch gesehen.
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Hohwald würde auch schon eher passen, da gab´s glaube ich Basaltschlote in dem Bereich.
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Nein, bei Hohwald würde ich definitiv sagen das nicht stimmt.
Dort gibt es nur die basaltischen Gänge im Granodiorit, und die führen sicher kein Haüyn.
Ein winziger Flecken auf der geologischen Karte von Lange et al. Ist aber als Phonolit ausgewiesen. Allerdings auf tschechischer Seite. Das Stück würde ich nicht mehr genau zuordnen wenn kein plausibler FO angeben wird.
Gruß Sebastian
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Hallo miteinander,
Hohwald,Hochwald.....
Nur ein kleiner Buchstabe kann eine "fatale" Wirkung haben.
Nächste Woche werde ich vor dem Etikett stehen ( mit Kamera ) und den "Wisch" + Stufe mal ablichten.
Selbst dann gebe ich aber zu bedenken, das Rechtschreibfehler ( verursacht durch was auch immer ) ein altes menschliches "Problem" darstellen können.
Das Problem der Materialverschleppung existiert auch nicht erst seit den 1980´ern.
Ich versuche(!) mal die Geschichte der beiden Stufen zu eruieren. Vllt. lassen sich dann gewisse Rückschlüsse ziehen. Hier gilt einer meiner (Lebens-)Grundsätze: Je mehr Quellen, umso mehr Informationen.
VG
Marcus
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Hallo,
noch ein Vorschlag:
Hochwald - Berg im Zittauer Gebirge, liegt an der Grenze zu Tschechien, Phonolit steht an und vielleicht hauynführend
BG
Claudia
PS:
oh, doppelt - schrieb ja schon Conny
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Hallo Claudia,
oh, doppelt - schrieb ja schon Conny
Hatte ich das wirklich geschrieben? Nun gut der Hochwald (749 m NN) ist ein Phonolithberg im Zittauer Gebirge. "Hohwald" wohl ein Höhenzug südlich von Bautzen oder ? So knapp 600 m hoch. Dort könnte auch Phonolith bzw. Basalt vorkommen. Mir ist aber nur aus der Literatur Hauyn vom Geisingberg bei Altenberg/Osterzgebirge bekannt.
Gruß Conny
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Hallo Conny,
Zitat: "Hatte ich das wirklich geschrieben?"
- gleich die 1. Antwort hier im Thema (vom 30.12.2007), zumindest ich habe es so verstanden
Und ja, der "Hohwald" liegt südwestlich von Bautzen.
In der Lausitz soll es aber Hauyn geben, siehe Antwort #13.
Was ist denn das für ein Literatur zu den Hauynen vom Geisingberg bei Altenberg?
BG
Claudia
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Hallo,
Haüyn ist nicht sonderlich selten in der Lausitz. Er kommt aber vor allem als gesteinsbildend bis 2mm als Nebengengeteil in den Phonoliten vor (auch erwähnt in Basalten, aber die kann man vernachlässigen). Als Standardwerk für die Oberlausitz ist das Buch von Lange et. al. nur zu empfehlen.
Hohwald und Hohberg würde ich als Fundpunkt definitv ausschließen. Hochwald wäre wirklich plausibel.
Mal schauen was auf dem Etikett steht.
Gruß Sebastian
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Hallo Claudia,
ooh, das liegt ja weit zurück. Ich hatte das gar nicht mehr gewusst ;). Na ja damals hatte ich ja fast das Gleiche geschrieben wie in der aktuellen Antwort. :D Zur5 Literatur: Ich glaube das stand im Vollstädt Einheimische Minerale unter Osterzgebirge ??? Muss mal danach suchen.
Gruß Conny
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Hallo,
das war wohl ein Irrtum mit dem Hauyn vom Geisingberg von mir 2007 und aktuell. Habe mich in der Literatur nun mal richtig sachkundig gemacht. Im Vollstädt steht zum Geisingberg auf S. 225 :Olivin gibt es in Einsprenglingen im Basalt des Geisingberges
Zum "Hayn" :D (Hauyn) steht nur ein kurzer Hinweis auf S. 140: Die Glieder dieser Reihe (Hayn, Nosean, Sodalith sind Nebengemengteile in einigen Lausitzer Phonolithen.
Lit: Vollstädt 1. Auflage 1971
Im 1981er Exemplar (6. Auflage) steht der Hauyn richtig geschrieben auf S. 163: siehe Text in 1971er Auflage, zusätzlich Hauyn ist mikroskopisch massenhaft im feinkörnigen Nephenlinbasalt von Neudorf bei Annaberg/Erzg. enthalten. Unter Altenberg findet sich auch kein Hinweis auf Hauyn, dafür aber auf Leucit und Olivin. Endlich ist das nun auch geklärt mit dem Hauyn vom Geisingberg den es dort nicht gibt. :D
Gruß Conny
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"Hauyn ist mikroskopisch massenhaft im feinkörnigen Nephenlinbasalt von Neudorf bei Annaberg/Erzg. "
"Nephen"
Hallo Conny,
Die gleiche Auflage begleitet mich schon sehr lange Zeit. Zum Glück
VG
Marcus
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Hallo Conny,
ich danke Dir.
Das war mir eben auch nicht bekannt, dass es am Geisingberg Hauyn geben soll.
BG
Claudia
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Moin, also 7 Jahre mit dem Foto hatte ich als Scherz aufgefasst.
Also ich find das schon sehr interessant wo das gute Stück herkommt.
Gruß Sebastian
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Hallo,
hier noch mal zwei Bilder von meiner Stufe. ich bleibe skeptisch, für mich sehen die alle wir Mendiger Mühlsteinlava aus. Zumindest alle wie Lava und sowas wäre mir aus der Gegend um Sohland etc. nicht bekannt.
Gruß
Andreas
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Hallo,
ich kenne die sächsischen Gegebenheiten nicht!
Dafür aber die Eifeler-Vorkommen.
@ Andreas
sieht wirklich wie Mühlsteinlava aus!!
Günter Blaß
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Hallo,
und aus welcher Gesteinsart besteht ganz konkret die Mühlsteinlava aus den Eifeler-Vorkommen?
BG
Claudia
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Hallo,
also meine Stufe ist wohl defintiv aus der Eifel, da ist noch der alte Zettel zu aufgetaucht.
Gruß
Andreas