Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: coolman am 26 Jan 08, 18:38
-
hallo,bin neu hier und habe hier etwas,von dem ich nicht weiß,was es sein könnte
-
Hallo coolman,
willkommen hier!
Sieht aus wie derber Quarz, und das Rote könnte Eisenoxid sein. Wie groß ist das Stück, wo gefunden und geht es etwas schärfer zu fotografieren :D ??
Glück Auf
Uwe
-
größe:ungefähr 2cm(hab es grad nicht zur hand,aber 2cm dürften hinkommen) gefunden im fichtelgebirge und ich hab eine miese Cam
-
Ein Stück eines Feuersteins?
-
Kratze mal damit auf einer Glasscherbe. Wenn der Stein härter als Glas ist, dann ist es definitiv ein Stück Eisenkiesel, also Quarz.
Uwe
-
Ein Stück eines Feuersteins?
Daran hatte ich auch u.a. gedacht.
Aber um das klären zu können braucht man Fundort und -umstände.
-
also der fundort is wie gesagt fichtelgebirge,wunsiedel um genau zu sein.An einem Aufschluss hab ich den gefunden
-
und das? fundort an einer baustelle
-
Hallo,
Das zweite dürfte Calcit sein, aber auch Fluorit oder Quarz kann man auf dem Foto nicht ausschließen. Quarz ist so hart, dass er Glas ritzt, Calcit schäumt auf oder wirft zumindest Blasen, wenn man Essigessenz oder Salzsäure draufgibt. Besseres Foto wäre nicht schlecht.
Glück Auf!
Smoeller
-
ich glaub,dass ist ein bisschen schärfer:
-
es zeigt eine würflige form,falls das hilft.
-
Hallo,
Wenn es wirklich Würfel sind, ist es Fluorit. Aber auch Calcit-Rhomboeder können dem Laien wie Würfel erscheinen, wenn der Winkel annähernd 90° beträgt.
Glück Auf!
Smoeller
-
und hast du auch eine idee zu dem oberen?
-
hallo,
könnte das obere nicht rote glasschlacke sein?
mfg andres
-
ich weiß es nicht,wie erkennt man glasschlacke?
-
Seervus,
das zweite ist Calcit aus dem Wunsiedler Marmor.
Das erste ist wohl Quarz. Schlacke könnte es natürlich auch sein, im Fichtelgebirge gabs ja auch Glasfabriken.
Servus + Glück auf
Wolfi
-
ok danke fürs bestimmen,das forum hier ist wirklich gut,danke für die schnelle hilfe,wenn ich wieder was hab melde ich mich
-
Hallo coolman,
Stück 1: ganz einfach :D : Ritze mit einer scharfen Ecke des Stückes mit ordentlich Druck auf Glas und wische über die Stelle (wg. eventuellem Mehl). Wenn ein Kratzer zurückbleibt ist es Quarz (hat Härte 7), wenn kein Kratzer bleibt, solltest du mit einer Glasscherbenecke an dem Stück ritzen. Wenn da auf dem Stück auch kein Kratzer ist, ist es Glas (Härte 5,5). Wenn es Glas ist, und in dem Stück sind irgendwelche Rückstände oder gar Blasen, ist es Glasschlacke (= Rückstände aus der Glasschmelze).
Glück Auf
Uwe
-
es ist ein kratzer zurückgeblieben,also Quarz,danke!
-
das nächste Stück:
Fundort an einer Baustelle,es schaut zwar nach nichts aus,aber es ist magnetisch!
-
Bild 2 zeigt einen einzelnen Teil des Stücks:
-
Kann eigentlich nur Magnetit oder magnetithaltig sein. Die braune Kruste ist Limonit. Innen müsste es eisengrau bis schwarz sein. Wirkt das Stück viel schwerer, als "normale" Steine dieser Größe? Vielleicht mal an einer Ecke ein größeres Stück abbrechen, um hineinzusehen.
Glück Auf
Uwe
-
Stück 2:
Fundort auch an einer baustelle(das ist nur ein Ausschnitt,das Stück ist in Wirklichkeit 4cm lang.
-
Kann eigentlich nur Magnetit oder magnetithaltig sein. Die braune Kruste ist Limonit. Innen müsste es eisengrau bis schwarz sein. Wirkt das Stück viel schwerer, als "normale" Steine dieser Größe? Vielleicht mal an einer Ecke ein größeres Stück abbrechen, um hineinzusehen
Ja es wirkt viel schwerer,ich brech mal einer Ecke etws ab
-
innen ist es schwarz also,dann wohl Magnetit
-
Wenn du Glück hast sind Kristalle zu erkennen, beim Magnetit entweder Oktaeder oder Rhombendodekaeder, ev unter der Lupe oder dem Mikroskop.
Uwe
-
was denkst du ist das andere?
-
;D Ach so, das ist ja ein anderes Stück. Ich denke Quarz. Mit einer Ecke müsste sich Glas ritzen lassen (Quarz ist härter als Glas. Wenn nicht, kommt Calcit in Frage (ein Tropfen Salzsäure führt zur Schaumbildung) oder ev. Baryt wäre dann auffällig schwer. Solche kurzeitigen Aufschlüsse wie Baustellen sind oft interessant, vielleicht findet sich noch mehr?
Glück Auf
Uwe
-
Glaß lässt sich nich ritzen.Ich habe aber keine Salzsäure.Wie kann ich sonst noch baryt von Calcit unterscheiden?
-
Salzsäure solltest Du aber als Mineraliensammler haben. Gehe mal in den nächsten Baumarkt. Salzsäure steht dort bei Farben rum, in grünen Plasteflaschen mit rotem Verschluß.
Uwe
-
Hallo coolman,
Uwe sagt es. Oft muss man Calcit oder ein anderes Karbonat von anderen Mineralien unterscheiden (= Karbonattest). Hierfür ist die HCl wie gemacht. Es empfielt sich eine Pipettenflasche, ein Arzneifläschen geht auch, aber unbedingt deutlich und dauerhaft kennzeichnen, sonst tropft sich das Zeug jemand beim nächsten Heuschnupfen in die Augen, was gar nicht lustig ist!
Ansonsten hat Calcit Dichte 2,7 und Baryt Dichte ca. 4,5 g/ cm³. Wenn das Stück also fast vollständig aus dem fraglichen Material besteht, kannst du die Dichte messen.
Glück Auf
Uwe
ps. Wenn du erst angefangen hast mit dem Sammeln, kannst du noch umsomehr finden :D .
-
Wie messe ich die Dichte?
-
Hallo,
Dichte= Masse/Volumen
1.Masse (Gewicht) messen
2.Volumen messen:
Nimm ein Gefäß, das bis an den Rand mit Wasser gefüllt ist und tauche den Stein rein (am besten ein Seil drum und langsam reinhängen).
Danach das übergelaufene Wasser in einen Messbecher füllen und das Volumen ablesen.
3. In obere Formel einsetzen, Gewicht in g, Volumen in cm³
Macht natürlich nur Sinn, wenn der Stein aus nur einem Mineral besteht.
Gruß Daniel
-
Die einfache Methode ist:
1. Wiegen: Masse (m in Gramm)
2. Volumen (V in cm³ )des Stein feststellen: In ein rundes Gefäß nicht viel breiter als der Stein soviel Wasser einfüllen, dass es den Stein voll überdeckt, wenn man ihn hineinlegt. Die Füllstandshöhe ohne Stein (h1 in cm) mit Lineal messen. Dann den Stein hineinlegen, Füllstand mit Stein (h2 in cm) messen.
Innendurchmesser Gefäß (d in cm) messen.
V = 3,14 x d² : 4 x (h2 - h1) in cm³
Dichte (in g/ cm³) = m : V
Wenn mit Rechnen Probleme, einfach die Masse und die anderen Messwerte herschreiben.
Glück Auf
Uwe
-
Ich habe die Werte,aber das Rechnen überlasse ich lieber dir ;D
Gewicht: 22g Volumen:30000mm³=30cm³
Füllstandshöhe ohne Stein:27mm Füllstandshöhe mit Stein 31mm
Innendurchmesser des Gefäßes:50mm
Ok,mal schauen was da rauskommt ;D
Vielen Dank schon mal im Vorraus
coolman
-
calcit
-
Hallo,
würde ich auch sagen, es kommt so eine Dichte um 2.8 raus. Problematisch erschenit mir bei der Messung die Füllstanshöhe im mm-Breich, wenn/da man da nur auf einen mm genau ablesen kann könnte sich das Resultat schon deutlich verschieben (wegen der Differenz: Dichte 1.9 bis 5.6).
Ich bestimme das Volumen durch die Gewichtsdifferenz (Stück am Faden aufgehängt und am Faden im Wasser) Das geht dann viel genauer (elektronische Waag mit 1/100 Gramm Genauigkeit) so dass ich die erste Stelle hinter dem Komma bei der Dichte (bei homogenen Stücken, die keone Hohlräume haben) sicher angeben kann, oft geht das auch noch genauer.
Gruß
Berthold
-
Um wieweit könnte sich dann das Resulat verschieben?
-
Hallo coolman,
die 30 cm³ ist vermutl. V des Gefäßes, das ist egal.
V= 3,14 x (5 cm)² : 4 x ( 3,1cm - 2,7cm)
V= 2,85 cm³
mit Pi statt 3,14 gerechnet:
V= 7,854 cm³
Dichte= 22g : 7,854 cm³
Dichte= 2,801 g/cm³
Calcit hat Dichte 2,6 bis 2,8. Würde passen. Entgültige Sicherheit hättest du mit der Salzsäure. Notfalls geht auch Essigessenz. Etwas Pulver des Minerals rein, bildet Gasblasen.
Glück Auf
Uwe
-
Wenn bei Füllstandshöhe 100 mm um 2 mm falsch abgelesen wird, verschiebt sich das Ergebnis um 2 %. Deshalb das Gefäß nie zu breit wählen. Käme statt Dichte 2,8 eben 2,806 raus.
Glück Auf
Uwe
-
Ok,vielen Dank für die schnellen Antworten!!
Bald werde ich wieder etwas reinstellen!
coolman
-
Hier reicht das sicherlich, aber wenn zwei zur Debatte stehende Minerale dicht (-emäßig) beieinanderliegen, empfielt sich die Methode, wie sie Berthold beschreibt, oder gleich mit der Mohrschen Waage, wenn man die hat.
Glück Auf
Uwe
-
Hallo,
ich habe die Antwort auf die Genauigkeits-Frage in meinem Beitrag nachgetragen. Wegen Oberflächenspannung im Wasser usw. geht das Messen des Wasserstandes nicht viel genauer als etwa 1mm, ich bei der Differenz muss man davon ausgehen, dass man im schlimmsten Fall einmal im Rahmen der Messgenauigkeit an der Untergrenze und im zweiten Fall an der Obergrenze abgelesen hat. Und dadurch kommt der maximal mögliche Fehler raus.
Wenn man also 2,801 berechnet sind die Stellen hinter dem Komma als Lottozahlen zu betrachten. :D
Gruß
Berthold
@minuwe: Wenn bei Füllstandshöhe 100 mm um 2 mm falsch abgelesen wird, verschiebt sich das Ergebnis um 2 %. Deshalb das Gefäß nie zu breit wählen. Käme statt Dichte 2,8 eben 2,806 raus. FALSCH! Wir haben eine Differnez aus der wir das Volumen berechnen. Wenn Du von den 4mm (Differenz) zwei abziehst kommt ein (halbes) Volumen von 3.88 statt 7.85 raus, und damit die doppelte Dichte von 5.6. Und die zwei Millimeter Differenz haben wir übrigens schon bei einem mm Ablesegenauigkeit, eben weil sich die zwie Ablesefehler addieren.
-
Versteh' ich nicht ganz, wenn man einmal 1 mm zu tief abließt und das zweite mal 1 mm zu hoch wäre das bei einem Nennfüllstand von 100 mm ein Dichteunterschied von 0,006 g/cm³ oder eben 2%.
Deshalb empfielt sich ein möglichst schmales Gefäß bei möglichst hohem Füllstand. Am besten ein Messzylinder.
-
Hallo,
nein, es interessiert doch nicht wie hoch der Rand des Gefäßes ist. Wir lesen den Füllstand ohne Stein (+/- 1 mm) ab, dann den Füllstand mit Stein (wieder +/- 1 mm). Dann berechnet sich das Volumen aus Füllstand2-Füllstand1 mal Zylindergrundfläche. Und der Fehler addiert sich eben: +/- 2 mm* Zylindergrundfläche.
Alles klar?
Gruß
Berthold
-
@berthold
Genau so schrieb ich es. Wenn der Füllstand im Verhältnis zur Grundfläche groß ist reduziert sich der Ablesefehler (Amplitude der Wasserbewegung nicht so groß). Brauchst doch die minus- und die Plusabweichung nur mal in die Formel einzusetzen, da kommt man auf Genauigkeit zwei Stellen nach dem Komma, oder?
edit: Der Rand des Gefäßes spielt natürlich keine Rolle, solange er über dem Füllstand liegt. ;D
-
@Berthold,
habe gerade deinen Nachtrag gesehen. Unter den Werten 4 mm Differenz mit 2 mm max. Ablesefehler hast du natürlich Recht. ::) Bei einem breiten Topf z. B. würde der Fehler gleich bleiben oder größer wg. der ev. Wasserbewegung, die Höhendifferenz wäre aber noch geringer. Deshalb ist dieses Verfahren auch nur bedingt tauglich. Das Gefäß für den Prüfling soll deshalb möglichst eng sein und damit die Füllstandsdifferenz im Verhältnis zum Ablesefehler möglichst groß.
-
Hallo, @minuwe
Wenn der Füllstand im Verhältnis zur Grundfläche groß ist reduziert sich der Ablesefehler
falsch, Du sagst mit anderen Worten, Du könntest bei Füllhöhe von 150 mm genauer ablesen als bei Füllhöhe von 50 mm (150/Grundfläche ist mehr als 50/Grundfläche). Vermutlich meinst Du aber, dass in einem schmalen Kolben die Volumenbestimmung genauer sein könnte als bei einem breiten, da die Differenz von Füllhöhe mit Stein zu Füllhöhe ohne Stein größer ist. Und das ist richtig (wenn der Ablesefehler in beiden Fällen gleich ist und es um das gleiche Objekt geht).
da kommt man auf Genauigkeit zwei Stellen nach dem Komma, oder?
Falsch, ich hab's doch schon vorgerechnet: In dem Beispiel (Füllhöhendifferenz 2, 4 oder 6 mm) kommen Dichte 5.6, 2.8 oder 1.9 raus. Also nichts mit zwei Stellen hinter dem Komma! Schon vor dem Komma unterschiedlich - und damit nahezu unbrauchbar.
Gruß
Berthold
-
Richtig. Man darf den Fehler natürlich nicht auf das Gesamtvolumen sondern nur auf die Differenz beziehen. Fehlereingrenzung siehe mein Vorbeitrag.
-
Hallo,
Würde grundsätzlich auch zu Calcit tendieren. Könnte aber auch Aragonit sein, wobei Calcit wahrscheinlicher (zu 80% ist es Calcit) ist. Aragonit lässt sich in dieser Ausbildung nur mit Röntgendiffraktometrie sicher von Calcit unterscheiden. Allerdings ist dieses Verfahren nur was für Spezialisten. Du müsstest dich da schon an eine Uni oder ein Forschungsinstitut wenden. Würzburg oder Bayreuth wäre vielleicht was. Ansonsten Calcit/Aragonit auf den Zettel schreiben.
Glück Auf!
Smoeller
-
Also ist es absoult unmöglich Calcit von Aragonit in dieser Ausbildung als Laie zu unterscheiden?
Aber ich bin mir ziehmlich sicher dass es Calcit ist.
coolman
-
Noch mal zur Dichte. Habe mal nachgeschaut, es wird für oben genanntes Verfahren (Wasserverdrängung) ein Volumen der Probe ab 100 cm³ vorgeschlagen. Ab dieser Größenordnung scheint der Messfehler wohl ausreichend gering auszufallen.
Für das Auftriebsverfahren (genauer) wird eine Probengröße ab etwa 50 cm³ vorgeschlagen. Wäre daemnach wohl doppelt so genau.
In diesem Fall ist, den Waage- Fehler noch mit betrachtet, die Probe wohl zu klein.
Glück Auf
Uwe
-
welche Probe? mein Calcit?
-
Ja, jede Probe ist gemeint. Du kannst ja spaßenshalber die Messung mal nach der Auftriebsmethode machen. Aber so viel genauer wird es nicht. Selbst wenn sich die Ergebnisse beider Methoden decken würden, könnte das auf einem Messfehler beruhen.
Es gibt noch die Methode mit der Mohrschen Waage, ist aber was für's Labor.
Fehler, welche nicht aus Gewohnheiten immer gleich sind, sondern zu Streuungen führen (z. Bsp. das Ablesen), kann man auch eingrenzen, in dem man einen Mittelwert ermittelt. Also z. B. 10mal nacheinander messen, die Ergebnisse addieren und die Summe dann durch 10 teilen.
-
Hallo,
Noch mal zur Dichte. Habe mal nachgeschaut, es wird für oben genanntes Verfahren (Wasserverdrängung) ein Volumen der Probe ab 100 cm³ vorgeschlagen. Ab dieser Größenordnung scheint der Messfehler wohl ausreichend gering auszufallen.
Für das Auftriebsverfahren (genauer) wird eine Probengröße ab etwa 50 cm³ vorgeschlagen. Wäre daemnach wohl doppelt so genau.
In diesem Fall ist, den Waage- Fehler noch mit betrachtet, die Probe wohl zu klein.
wo hast Du denn das her? So große Probemengen sind nicht notwendig, lieber einen Zylinder mit kleinerem Durchmesser wählen.
Du kannst ja spaßenshalber die Messung mal nach der Auftriebsmethode machen. Aber so viel genauer wird es nicht.
also wenn Du mit Auftriebsmethode eine Hydrostatische Waage meinst: Doch, das geht deutlich genauer. Mit einer halbwegs guten elektronischen Waage und bei Proben über 5 Gramm bekomme ich ganz sicher die erste Stelle hinter dem Komma hin. Noch genauer wird dann problematisch, da muss man dann reines Wasser nehmen, die Temperatur berücksichtigen usw. Aber prinzipiell manchbar ist das schon.
Unter Auftriebsmethode kann man natürlich auch die Methode mit den schweren Flüssigkeiten meinen. Vorteil, das geht mit ganz kleinen Probemengen und auch recht genau. Nachteil, die schweren Flüssigkeiten sind teuer und giftig.
Gruß
Berthold
-
wo hast Du denn das her?
Aus "Seim: Minerale 1. Auflage 1981
Diese Angabe macht schon Sinn, denn der Ablesefehler bleibt hierbei bei unterstelltem 1mm, wärend sich das verdrängte Volumen vergrößert. Zum Vergleich: Bei einem kleinen Kristall würde man bei 1mm Ablesefehler gar nix sehen. Also genauer. Ich vermute, man ist empierisch und/ oder durch statistische Methoden auf diese Werte gekommen, die sich sicherlich auf solche Ablesetoleranzen um die 1mm beziehen, die wir hier ja auch als realistisch einschätzen.. Das sollen ja nur Richtwerte sein.
lieber einen Zylinder mit kleinerem Durchmesser wählen.
Das auch, wie oben schon festgestellt.
wenn Du mit Auftriebsmethode eine Hydrostatische Waage meinst:
Es genügt hierzu einfach eine genaue Waage. Wie genau ist ja errechenbar, je nachdem, wie genau man das Ergebnis braucht. In der zweiten Wägung mit Probe ist der Auftrieb ja enthalten. Die Methode mit Schwere- (Vergleichs-) flüssigkeiten ist wie schon erwähnt, was für's Labor und, wie du schon schreibst, z. T. giftig.
Glück Auf
Uwe