Mineralienatlas - Fossilienatlas

Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Achate / Agates => Thema gestartet von: Donat am 11 Feb 08, 23:07

Titel: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: Donat am 11 Feb 08, 23:07
Hallo,
mich würde mal interessieren ,wo sind eigentlich all die schönen alten Achate ? Da ja schon Achate seit altersher (Antike),verarbeitet werden, gab es bestimmt auch früher schon Leute die sie gesammelt haben.
Man sieht aber eigentlich nur schöne Achate aus neuen Funden. Vielleicht mal Funde aus dem 70-80 Jahren. Aber wer hat Achate in seiner Sammlung die schon älter als 100 Jahre alt sind?
Davon würde ich gerne mal welche  sehen.
Wenn also jemand, so richtig schöne alte Sammel-Achate,in seiner Sammlung hat,könnte er die mal hier vorstellen?Mit Foto?
Würde mich freuen und bestimmt einige andere auch.
Gruß
Donat
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: trommeln am 11 Feb 08, 23:27
Hallo Donat
ich kann nur vom Binntal sprechen, dort gibt es ein kleines Museum wo Bergkristalle aus der Römerzeit vorgestellt wurden. Teilweise waren die auch bearbeitet zu Geräten.
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: Goldi85 am 11 Feb 08, 23:38
Hallo Donat,

Warst du schon mal im Heimatmuseum Idar-Oberstein (unter der Felsenkirche)? Da gibts Achate... :o
Würde sich am 1.3. ja auch noch anbieten ;D

Gruß  Daniel
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: caliastos am 11 Feb 08, 23:47
naja, man sehe das mal so. achate bearbeiten war früher nicht so leicht, folglich hat man die auch nicht nur geschnitten und hingestellt, sondern meist zu irgendetwas verarbeitet. daher findet man alte achate wenn nur im museum, wobei dort meist nur die endprodukte, die herausgeschnitz worden sind. man könnte genausogut fragen: wo sind die alten diamanten? wieso hat da fast niemand einen im rohzustand? eben weil verarbeitet wertvoller. wie bei dem achat.
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: Donat am 11 Feb 08, 23:58
Hallo Daniel,
jo,da war ich schon mal. Gefiel mir (für meine Sammel-Leidenschaft) viel besser als das Edelstein-Museum in Idar.
Ja,ich glaube die haben da schon einige alte Stücke stehen.
Aber ich möchte gerne wissen, ob ein paar Sammler nicht auch so ein paar alte Stücke in ihrer Sammlung haben.
Aber bestimmt sagen die nichts darüber.Weil:  "Alles Geheim" ;D
Aber vielleicht sieht man sich am 1ten.
Gruß
Günter
@caliastos also meinst Du das es früher (so vor 100 Jahren)noch keine Achat-Scheiben-Sammler gab.Denn polieren konnten die doch schon gut.
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: Goldi85 am 12 Feb 08, 00:07
Naja, also "früher" hatte die Kirche sozusagen das Monopol in Sachen Achat-Abbau/-Verarbeitung im Raum Idar-Oberstein, besonders die schönen roten wurden wohl meist zu sakralen Kunstwerken verarbeitet. Privat Achate suchen war damals glaube ich, ähm, nicht besonders gesundheitsförderlich... ;D

Gruß  Daniel
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: Donat am 12 Feb 08, 00:18
Interessant  :o
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: caliastos am 12 Feb 08, 01:22
wobei die auch schon früher importiert haben, besonders aus brasilien. doch das meiste wurde zu kunstobjekten, also becher, pokale, gemmen, kameen, verzierungen, käschen weiterverarbeitet. und wenn man bedenkt wie früher gearbeitet wurde... auch damals war das ein teures gut. es gibt zwar adelige sammler, aber von richtigen hälften habe ich noch nichts gelesen, von scheiben und kunstobjekten aus achat allerdings schon.
ist wie mit allen schmucksteinen. meist waren solche stücke in gehobenen schichten zu finden und eben vearbeitet. unwahrscheinlich alte stücke älter als 100 jahre zu bekommen. ich würde sagen so ab 1950 wird es realistisch, daß vermehrt hälften gesammelt wurden. der rest ist zu exotische und die chance auf solche stufen gering. normale altstufen sind schon selten, da entweder in museen oder besonderen sammlungen. achate werden an sich auch noch nicht so lange gesammelt.
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: Donat am 12 Feb 08, 08:01
Ich kann mich auch noch erinnern,das früher in den 60ger Jahren,in fast jedem Haushalt wo es Raucher gab,irgendwo ein Achat-Aschenbecher stand.Mit der Zeit fand man die aber hässlich und weil die keiner mehr haben wollte,wanderten die meisten in den Müll.
Ich kam auf dieses Thema nur,weil ich durch Tausch an 2 Achate von 1979,gekommen bin. Und die sehen meiner Meinung nach schon so "schön alt" ;D aus.
Gruß
Donat
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: trommeln am 12 Feb 08, 08:58
Aus Bergkristall und Beryll hat man Brillen gemacht! Ev. auch aus hellem Achat...
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: caliastos am 12 Feb 08, 11:07
ne, so transparenten achat gobt es nicht wirklich, optisch auch total ungeeignet, da achat aus lauter winzigen, wirr liegenden kristallen besteht, bergkristall und beryll sind einkristalle.

hoffnungslos aus millionen kleiner kristalle optische geräte zu fertigen.
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: Gerdchen am 12 Feb 08, 11:16
Hallo

Ungeschliffene alte Achate wird man meist nur in einem Museum zu sehen bekommen. Dies liegt daran, dass es früher eben nicht so viele private Mineraliensammler gab. Meist waren es Personen aus höheren Schichten, die sich Sammlungen zulegten.
Achate wurden damals meist aus gewerblichen Zwecken abgebaut. Z.B. waren es in Idar-Oberstein Bauern, die während der Winterzeit in Stollen und Schächten Achate abbauten, die sie dann an die Achatschleifern verkauften um so auch zu dieser Jahreszeit ein Einkommen zu haben. Während der Sommerzeit arbeiteten sie dann wieder in der Landwirtschaft. Die Achate wurden somit zum größten Teil also verschliffen. Andere Achatvorkommen wie z.B. bei Baden-Baden wurden schon von Fürsten, Markgrafen usw. zur Schmuck -und Gerätherstellung abgebaut. In Baden- Baden war es die Badische Hofschleiferei in Karlsruhe, die das Material verarbeitete. Nur selten kamen so schöne Achate in Sammlerhände.
Das Heimatmuseum ist für Achate aus dieser Region natürlich eine gute Adresse. Weiß aber nicht ob es sich dabei um Funde handelt, die vor über hundert Jahren gemacht wurden. Im Karlsruhen Naturkundemuseum war immer ein großer Achat aus Baden-Baden ausgestellt. Allerdings wird die mineralogische Abteilung meines Wissens derzeit umgebaut und es sind deshalb keine Stufen zu sehen. Dieses Museum ist übrigens auch im Besitz einiger herausragender alter Funde aus Idar-Oberstein. Ob diese im neuen Sammlungsraum zu sehen sind kann ich nicht sagen, da man den Schwerpunkt auf Badische Mineralien legt.
Gruß
Gerdchen

Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: trommeln am 12 Feb 08, 11:56
fragt mal Elmore.. der kennt sich doch aus
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: agatefreak am 12 Feb 08, 12:50
Hallo Donat,

da habe ich doch was wirklich altes: Achatperle bzw. ovale Form aus Baktrien ( heute Afghanistan). Alter: 3. Jahrtausend vor Chr.
Größe: 46x31mm
Das Stück hat eine durchgehende Bohrung und zeigt eine deutliche Patina die auf das Alter schließen läßt.  Die Politur ist auch nicht perfekt und hat nur einen matten Glanz. Der Fundort des Achates ist allerdings ein Rätsel .
Viele Grüße
Peter
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: Donat am 12 Feb 08, 20:08
Hallo Peter,
Gratulation zu einer so alten Perle :o  Und mit einem Achat-Bild.Hast Du die schätzen lassen,oder woher weißt Du ,dass sie genau so  :o  alt ist?
Habe auch eine Internet-Adresse gefunden, wo man solche Kettchen kaufen kann.
http://www.beadmagic.de/galerie1.htm
Galerie 1 - Antikes Gestein und Geschmiedetes - Schmuckatelier Anup Ben Dixon
@Gerdchen,
da sieht man dann,bei der Adresse,dass die Achate von früher,auch heute noch für die höheren Schichten sind ;D .

Dann möchte ich mal die beiden Achate von mir  zeigen.
Beide sind aus Brasilien,von Minas-Gerais
der erste von 1979.
Größe 17 x 9 cm
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: Donat am 12 Feb 08, 20:15
Und dann den Zweiten 1978
Größe:13,5 x 7 cm
@Goldie85 . Gut das sich die Zeit sich geändert hat. Sonst hätten wir Alle hier ,schon gesundheitliche Probleme ;D 
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: Grenzton am 12 Feb 08, 21:56
Hi Günter.

Schön diese alten Bekannten hier mal wieder zu sehen.  ;D

Gruß,  Kalle
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: Donat am 12 Feb 08, 22:43
Hallo Kalle,
Da kannste die Dir ab und zu noch mal angucken ;D und brauchst dafür nicht nach mir nach Hause zu kommen :D ,außer Du willst mit mir in den (wie Du sagst) Knochenkiesen. Habe übrigens am Sonntag beim "Kiesgruben-Spaziergang"  :D einen Astreinen Mammut-Zahn gefunden.
Gruß
Günter
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: agatefreak am 13 Feb 08, 10:02
Hallo Günter,

vielen Dank für die Blumen. Über die alte Achatperle habe ich mich natürlich schlau gemacht. Eine gute Informationsquelle über alte Perlen ist das Buch "Alle Perlen dieser Welt" , da steht alles über Alter , Herkunft ,Material etc drin. Ein richtiges Kompendium.   Deine Brasilianer sind aber auch nicht schlecht. Alte Achate aus Brasilien und mit alt meine ich Stücke vor 1960 haben meist orangerote Farben. Damals wurden diese Stücke noch gebrannt (erhitzt) und dadurch entstanden bei diesen Stücken die typische Farbe. Dies wurde hauptsächlich in Idar-Oberstein gemacht. Obwohl ich gefäbte und gebrannte Achate ablehne sind diese Stücke inzwischen historisch interessant und deshalb durchaus sammelnswert. Ein anderes Beispiel ist das sogenannte "Negergeld" aus Achat. Dies wurde in Nordafrika in den letzten Jahrhunderten als Schmuck und Zahlungsmittel eingesetzt. Als Beispiel: Achat-Walzen aus brasil. Achat. Hergestellt ca. 1880 in I.O.
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: zinnwald am 13 Feb 08, 11:58
Hallo,
bin neu im Forum und verfolge Eure Beiträge immer Aufmerksam.
Mein Achat stammt aus einem Trümmerhaus um 1945 in Berlin. Mein
Vater hat ihn aufgelesen und mir dann Jahre später geschenkt.
Kann mir ein Sammelfreund etwas zu FO mitteilen?
Gruß aus Berlin.
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: Donat am 13 Feb 08, 16:30
Hallo zinnwald,
erst mal herzlich Willkommen bei den Suchern und Buddler. ;)
Wenn Dein Vater den Achat 1945 gefunden hat,dann ist der wohl bestimmt noch älter.Denn ich kann mir nicht vorstellen das jemand im zweiten Weltkrieg Achate suchen gegangen ist. Oder aber,der Jemand hat den Stein  mit der Post bekommen.
Vielleicht  Australien?
Gruß
Donat
@agatefreak
Hallo Peter,Noch mal Blumen,hat aber nichts mit den morgigen Tag zu tuen ;D Tolle Sachen hast Du in Deiner Sammlung.
Ich wusste nur das in Afrika  Millefioriglas-Perlen als Zahlungsmittel eingesetzt waren.Aber auch nur,glaub ich,an der Elfenbeinküste.
Und "Negergeld"kenne ich nur aus meiner Jugend. Lakritz-Taler. :D
G. G.
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: dorian am 13 Feb 08, 18:00
Hallo Donat,  :)
Vor einem Jahr gab es einen Artikel in National Geografic über Werkzeuge aus der Steinzeit, die aus Bergkristallen angefertigt wurden.
Sie sollen aus einer Höhle im Tirol gestammt haben. Ich weiß nicht, ob ich es vom copyright her darf, aber wenn ja, kann ich ihn dir scannen.
ciao :-*
Dorian
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: caliastos am 13 Feb 08, 19:26
wobei daß an sich nicht neu ist, daß quarz als werkzeug diente
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: Donat am 13 Feb 08, 20:13
Hallo dorian,
Hab Dir eine PN. geschrieben
Gruß
Donat
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: zinnwald am 14 Feb 08, 12:30
Hallo Achatfreunde,
hier ein Feldfund von 1998. Dieser Achat wurde am Berg Kozakov im " Böhmischen Paradies"
gefunden,am Fuße des Riesengebirges.
Habe dazu als Hintergrund eine Seite aus einem alten Mineralienbuch genommen, um vielleicht
den Bezug in äußerer Form zu dem Fundstück herzustellen. Leider verfüge ich nur über
diese Seite ohne Erläuterungen zu den Fundorten der abgebildeten Achate/Amethyste.
Interessant ist auch, das diese Art von mir nur einmal gefunden worden ist. Bei meinen häufigen Sammeltouren
am Kozakov fand ich nur relativ einfarbige/grob strukturierte Knollen.
Gruß
Bodo
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: Donat am 15 Feb 08, 00:29
Hallo Bodo,
Demnach sind die alten Achate nur auf Bilder? :'(
Übrigens Deiner. Schöner Achat!
Hier noch mal eine Informations-Seite.
Wie mühselig und mit viel Arbeit verbunden das Herstellen von Achatperlen früher war.
Nix mal eben die Steine in die Trommelmaschine ;D Zum Glück hatten die noch kein Fernseher & Computer ;D 
Spass!!
Ich denke, dass  das  früher auch  nicht jedermanns Sache war .Denn da haben sich die Ergebnisse erst nach Tagen heraus  gestellt. :P http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.he-artefakte.de/Perle/SchleifsteinB.JPG&imgrefurl=http://www.he-artefakte.de/Perle.html&h=304&w=310&sz=17&hl=de&start=1&um=1&tbnid=8Z3pN54-79toTM:&tbnh=115&tbnw=117&prev=/images%3Fq%3DAchat%2BSchleifstein%26um%3D1%26hl%3Dde%26sa%3DG
Gruß
Donat
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: Yoscha am 13 Mar 08, 11:24
Ich kann mich auch noch erinnern,das früher in den 60ger Jahren,in fast jedem Haushalt wo es Raucher gab,irgendwo ein Achat-Aschenbecher stand.Mit der Zeit fand man die aber hässlich und weil die keiner mehr haben wollte,wanderten die meisten in den Müll.

Meine Großmutter hat noch immer ihre Achatuhr. die wohl auch aus der Zeit stammt. Sie leistet mein ganzes Leben lang treu ihre Dienste und das Thema wegschmeißen stand nie zur Debatte.
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: moldijaeger am 13 Mar 08, 18:56
Hallo

Ich habe einen Achat in der Sammlung,von dem ich weder Alter noch Fundstelle kenne!Für meine Begriffe sieht der aber sehr alt aus,besonders wenn man sich die Bearbeitungsspuren auf der Rückseite ansieht!
Kann jemand was genaueres zu dem Stück sagen?

Größe: 8 x 5 cm
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: moldijaeger am 13 Mar 08, 18:57
Größe: 8 x 5 cm
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: agatefreak am 14 Mar 08, 07:38
Hallo moldijaeger,

dieser Achat stammt aus Brasilien. Die Farbe ist typisch für Achate die in Idar-Oberstein bearbeitet wurden. Man erhitzt diese Achate langsam über viele Stunden bis ca. 250C. Gemacht wurde dies in der Zeit von 1920 bis 1960. Heute werden dort keine Achate dieses Typs mehr bearbeitet , wahrscheinlich ist auch die Fundstelle in Brasilien erschöpft. Typisch für diese Art von Achaten ist die orangerote Farbe. Also gut aufheben , solche Stücke sieht man immer seltener.
Viele Grüße
Peter
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: agatefreak am 14 Mar 08, 07:47
Hier noch ein schönes Beispiel dieser Achate. Stockknauf aus diesem alten Material. Hergestellt in Idar-Oberstein ca. 1920
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: moldijaeger am 14 Mar 08, 20:05
Hallo Peter

Danke für Deine Aussagen zu meinem Stück!
Jetzt sehe ich den Achat gleich mit ganz anderen Augen :D!

Beste Grüße der Moldijaeger
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: agatefreak am 15 Mar 08, 17:58
Hier habe ich noch ein schönes Beispiel für Achate die schon seit Jahrhunderten verarbeitet wurden.
Turmring aus brasilianischem Achat (gefärbt) ,  hergestellt ca. 1880 in Idar-Oberstein. Diese Turmringe wurden von den Tuareg in Nordafrika als Schmuck und Zahlungsmittel verwendet. Diese Tradition lässt sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Zuerst wurde dieser Achatschmuck in Indien hergestellt doch ab ca. 1850 in Idar-Oberstein da dort die Qualität besser.
Foto: Turmring aus Achat , Größe: 26x15mm
Titel: Re: Wo sind eigentlich die"alten Achate?"
Beitrag von: agategerd am 17 May 08, 18:27
Hallo ein Besuch des Naturhistorischen Museums auf Schloss Bertholdsburg in Schleusingen ist lohnenswert  oder auch nachzulesen
in den Veröffentlichungen des Museums für Naturkunde Chemnitz Band 28 (2005) 57-74.
Gruß Gerd