Mineralienatlas - Fossilienatlas
Arbeitsmittel / Means for work => Programme / Software => Thema gestartet von: joy am 11 Feb 08, 19:48
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Hier mal ein Versuch mit der Canon eos 350 und dem Stemi sv 11. Aus 2 Bildern gestackt.
Annabergit aus Lavrion
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Hallo Joy,
das sieht schon nicht schlecht aus, ich denke aber 2 Bilder waren zu wenig. Irgendwie erscheint mir das Bild auch etwas körnig, wofür ich keine Erklärung habe, höchstens dass ISO zu hoch eingestellt ist. Wie ist denn die Bildbreite?
Gruß
Berthold
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Hallo die Körnung hängt damit zusammen, dass ich bei der Kamera die Schärfe runtergestellt hatte. Wenn ich das Bild per Software korrigiere wird es wieder schärfer. Also ich habs mit ISO 100 fotografiert. Sollte also kein Rauschen sein.
Problematisch bei dem Stück ist einfach, dass die Höhenunterschiede so stark sind.
BB 1,4cm
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Hier hab ich mal die Schärfe etwas stärker eingestellt
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weiteres setting
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Hallo,
hmm, mal eine ganz dumme Frage: Wie kommt es eigentlich zu der Spiegelsymmetrie im unteren Teil des Bildes?
Bei ISO 100 ist es sicher kein Rauschen, das mit der Schärfeneinstellung sollte sich keinesfalls in Richtung Rauschen auswirken.
Gruß
Berthold
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Mhh. das seh ich auch gerade.
Ich benutze Combine Zm und dann direkt die Funktion Do Stack. Die Kamera sitzt bombenfest, d.h. es kann eigentlich kein Verwacklungsfehler sein.
Hast du ne Idee weshalb dieser Fehler beim Stacken von Bildern auftritt?
Glück Auf!
Joy
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Ich habe gerade festgestellt, dass combine zm beim einfachen öffnen von Dateien die an x- und y-achse dupliziert. Daher entstehen diese Verdoppelungen schon bevor das Bild gestackt wird. Könnte es ein Fehler sein, der in der Version liegt?
Gruss
Joy
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Was genau der Grund ist das am Rande des Bildes solche gespiegelte teile entstehen weiß ich nicht, aber auch bei die neueste Version gibt es diese.
Am besten benutze die Option "save rectangle as" damit man das Bild ausschneiden kann.
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Ich denke es ist am sinnvollsten (nicht so arbeitsintensiv), wenn man die Bilder nach dem Stacken auseinander schneidet.
Glück Auf!
Joy Desor
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Hallo,
Ich habe gerade festgestellt, dass combine zm beim einfachen öffnen von Dateien die an x- und y-achse dupliziert.
Das kann ich nicht bestätigen. Mit welcher Bildgröße und mit welchem Datenformat arbeitest Du? (Bei mir sind es 4514x3010 Pixel im TIFF-Format)
Gruß
Berthold
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Hi also ich habe diese Auflösung: 3264 × 2448 (8MP)
Es liegt aber definitiv an Combine Zm, da kein anderes Programm (Adope Photoshop Elements, Picture It!, Arcsoft Photostudio) verursacht.
@berthold: Wie alt ist deine Combine Version ?
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Das habe ich bei mir auch beobachtet. Sowohl bei der alten wie auch der neuen Kamera werden die JPEG-Bilder beim Laden etwas vergrößert in dem rechts und unten ein Streifen angesetzt wird, der aus den vorhandenen Pixeln gespiegelt wird. Ich denke, dass das gemacht wird, um für die verwendeten Algorithmen optimale Blockgrößen zu erhalten. Die Bilder werden dann auf ein ganzzahliges Vielfaches dieser optimalen Blockgröße erweitert. Es mag sein, dass dies bei TIFF-Dateien wegen des anderen Speicherformats nicht nötig ist oder nicht in diesem Umfang.
Günter
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Ich habe gerade mal mit Paint versucht die Datein von jpg zu tiff zu kovertieren. bringt allerdings nichts-> dieselben Bildfehler treten auf.
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Hallo Leute
Bitte noch mal den einleitenden Text zu diesem Thread lesen.
Ursprünglich wollten wir hier MINERALIENBILDER rein stellen. Mal eine Anmerkung ist i. O.. Technik und Diskussionen in der Art gehören woanders hin.
Fototechniken hatten wir doch schon mehrfach. Da sollten wir auch wieder anknüpfen.....bitte.
Wilhelm
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Hier die Diskussion um das Problem der Spiegelbilder in Combine ZM
wer hat auch solche Erfahrungen gemacht?
Gruss:
Joy
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,5847.msg143468/topicseen.html#new
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Beiträge abgetrennt und hier zusammengeführt
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Hallo Joy.
Ich habe das auch, stört mich aber nicht, da ich das Bild dann einfach zuschneide.
Vielleicht hängt das ganze auch mit den Randverzerrungen der Objektive zusammen, die durch das Stacken dann noch verstärkt werden.
Einfach aufpassen daß der Bildausschnitt so gewählt wird, daß man den Rand wegschneiden kann.
Gruß
Loismin
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Danke Erik! ;) :D
@Ioismin: Machst du das mit jedem Bild vor der Bearbeitung oder nach dem Bearbeiten einfach den fehlerhaften Bereich herausschneiden?
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Da die Streifen erst durch die Bearbeitung mit CZM hinzukommen, kann man sie auch erst nachher wegschneiden ::)
Günter
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@guefz: ne bei mir kommen diese Streifen auch schon beim Laden des Bildes. Daher hätte man ja auch die Möglichkeit diese dann zu entfernen. (Ich weiß jetzt eben nicht genau, ob dann nochmal durch die Überlagerung diese Fehler wieder entstehen, müsste man mal ausprobieren)
Glück Auf!
Joy
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CZM fügt diese Streifen hinzu weil sie zur Berechnung wohl gebraucht werden. Der Programmierer hätte sich diesen Aufwand sicherlich gespart, wenn es nicht nötig wäre. Ich habe mir die Berechnungs-Algorithmen noch nicht näher angesehen, aber manche Mathematik funktioniert eben nur, wenn die Daten in ganzzahligen Vielfachen einer Grundgröße vorliegen. Wenn das nicht der Fall ist, muss mit Dummy-Daten auf die vorgesehene Blockgröße ergänzt werden. Ich brauchte sowas früher einmal bei der Entwicklung einer Hardware-Decodierung eines Faltungscodes. Dabei brauchte ich zur Verarbeitung 35-Bit-Blöcke. Bei anderen Berechnungen können eben auch andere Blockgrößen sinnvoll sein.
Günter
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Mal eine andere Aufnahme: kakoxen xx Hagendorf BB 5mm
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Hallo Joy.
Ich schneid sie nach dem Stacken weg.
Das ist weniger Arbeit .
Gruß
Loismin
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Joy, wie Ich schon vorher geschrieben habe; benutze die Option "save rectangle as" nach dem Stacking Prozess, damit kann man wählen welches man wegschneiden will.
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Hallo,
mal ein Erklärungsversuch für die Spiegelbilder.
Warnung: komplett abgedreht, beim Lesen wird die Milch sauer. ;D
Wie unterscheidet man mit einem mathematischen Verfahren
scharf und unscharf in einem Foto?
Eine Möglichkeit ist, die Raumfrequenz (ich übersetze einfach mal "spatial frequency")
an allen Stellen eines Bildes zu bestimmen.
Was heisst "Raumfrequenz"? So wie beim Schall die Frequenz bedeutet,
wie schnell sich der Luftdruck pro Zeit ändert, so kann man auch angeben,
wie oft sich pro Strecke die Helligkeitswerte ändern.
also:
niedrige raumfrequenz (zahlen=helligkeit): 0 0 1 2 3 4 5 5 4 3 2 1 1 0 0 0 1 2 3 3 2 2...
hohe raumfrequenz: 0 2 0 3 5 0 2 0 4 2 3 1 5 0 1 2 0...
Sowas kann man auch überlagern:
0 0 1 1 2 2 2 3 3 3 4 4 4 5 5 5 4
+
2 0 3 1 4 2 3 4 2 6 2 4 1 0 5 0 2
=
2 0 4 2 6 4 5 7 5 9 6 8 5 5 10 5 6
Dann sind sowohl hoch- als auch niederfrequente Anteile in dem Bild,
es ist ein "Zickzack" (hochfrequent), steigt aber tendentiell langsam an (niederfrequent).
Wenn man die Anteile an verschiendenen Frequenzen an jedem Ort im Bild bestimmen will,
verwendet man ein sehr elegantes und einfaches Verfahren, die "Fast Fourier Transformation",
kurz FFT, das sich auf einem Computer sehr schnell anwenden lässt.
(Werde ich jetzt nicht erklären, wäre wahrscheinlich nicht ganz exakt richtig,
für die mathematisch bewanderten nur soviel: man korreliert die Ortsfunktion mit
Cosinus-Funktionen verschiedener Wellenlänge.)
Dabei muss man sich allerdings überlegen, wie man mit den Kanten eines Bildes umgehen soll.
Erstens sind diese hochfrequent (da ändert sich was schlagartig),
und zweitens schränken sie den Bereich, der sich analysieren lässt,
v.a. für niedrige Frequenzen stark ein, weil man die Ortsfrequenz nur
"im Block" bestimmen kann, und zwar muss der Block
umso grösser sein, je niedriger die untersuchte Frequenz ist.
Also bedient man sich eines Tricks:
man spiegelt die Bildanteile nach aussen, und zwar so weit, wie der
grösste Analyse-Block breit ist.
Dann sind die Raumfrequenzen aussen und innen identisch und
man kann die scharfen und unscharfen Bereiche am Bildrand auch bestimmen.
Dass diese Spiegelbild an den Kanten mal breiter und mal schmaler ausfallen,
liegt wohl an der relativen Position der Einzelbilder und daran wie sehr sich die
Objekte auf den Bildern in ihrer Grösse unterscheiden (man muss deshalb ja vor dem Überlagern skalieren).
CombineZ macht wahrscheinlich eine FFT oder etwas ähnliches bei jedem einzelnen Bild
und bestimmt, wo hochfrequente Anteile sind. Die Positionen merkt es sich bei den
diversen Bildern und überlagert dann die scharfen Stellen zu einem gemeinsamen Bild.
So in etwa ... ;D
Gruss
Amir
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Hallo Amir,
ja, das hätte ich auch gedacht, CZM macht schon FFT. Aber: Joy schreibt:
ne bei mir kommen diese Streifen auch schon beim Laden des Bildes
und beim LADEN in CombineZM läuft ganz sicher noch keine FFT. Und nochmal, ich kann das Problem überhaupt nicht feststellen, es scheint also nur in bestimmten Situationen vorzukommen - von denen ich bislang verschont geblieben bin.
Gruß
Berthold
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Hallo,
Bei mir gibt es die Spiegelbilder beim Laden eines Einzelbildes auch.
Aber man sieht es bei grossen Bildern oft kaum,
ich musste bei einem ganz genau hinsehen.
Ich habe mal ein kleines Bild (960x540) geladen und einfach abgespeichert,
dann dieses wieder geladen und gespeichert etc.etc.
Das kommt dabei raus, der letzte Wert gibt das Seitenverhältnis an:
Orig. 960x540 1.7777777
1. Kopie1000x560 1.7857
2. Kopie1008x576 1.75
3. Kopie1024x588 1.741
4. Kopie1080x600 1.8
5. Kopie1120x640 1.75
6. Kopie1152x648 1.7777777
7. Kopie1176x672 1.75
8. Kopie1200x720 1.666667
9. Kopie1280x768 1.666667
10. Kopie1296x784 1.653
11. Kopie1344x800 1.68
12. Kopie1440x840 1.714
Alles ist mindestens durch 8 teilbar.
Trotz des Sprungs bei 1200x720 (ich denke das ist entweder ein Bug
oder eine gewichtete Entscheidung für einen runden Wert)
denke ich, dass dahinter steckt, dass man das Bild auf eine Grösse erweitert,
die mindestens durch 8 teilbar ist und dass dabei dennoch das Seitenverhältnis gleich
gehalten werden soll, damit der Skalier-Algorithmus zum Übereinanderstapeln
der Einzelbilder es später "leichter" hat.
Man könnte den Quellcode studieren, ist ja GPL-Code,
aber mir reicht die Erklärung (selbst wenn ich jetzt daneben liege ;D )
Gruss
Amir
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Hallo,
jetzt muss ich meine Aussage berichtigen: Bei mir tritt das auch auf. :o Mir ist das bisher deswegen nicht aufgefallen, weil ich den Rand grundsätzlich wegschneide (der ist durch den Versatz bzw. den Skalierungsfaktor sowieso unbrauchbar). Ich wollte es nicht glauben, habe es mit CZ5 und CZM probiert: gleicher Effekt! Das Bild wird dabei ALLSEITIG (mittig) erweitert, also oben, unten, links und rechts, jeweils durch Spiegelung. Und das ist nicht mal gering, nicht nur auf eine durch 8 teilbare Pixelzahl. Bei mir wird aus 4500x3000 durch allseitigen Rand 4608x3072 Pixel.
Gruß
Berthold