Mineralienatlas - Fossilienatlas
Gesteine / Rocks / Rocas => Gesteine / Rocks / Rocas => Thema gestartet von: Stephkling am 27 Feb 08, 22:29
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Hallo
Es gab ja schon immer mal interessante Bilder von Feuersteinen hier im Forum wie zuletzt von Helgoland oder getrommelt.
Ich denke schöne oder interessante Steine könnten hier reingestellt werden.
Werde auch gleich den Anfang machen mit einem Stein aus Der Kiesgrube Wittenschlick
Grüße Stephan
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oh la la.. da habe ich inzwischen eine ganze Menge...
Zuerst der Stein aus Schliengen/Auggen - gleich so als Splitter unterhalb der Weinberge im Acker gefunden und der gelbe ist auch von dort in der Nähe
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Von den Lägern - Otelfingen (rund ums Schützenhaus)
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Maaseier seien auch Feuersteine - hier getrommelt
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Helgoländer Feuerstein - getrommelt - von smöller
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auch das scheint ein Feuerstein zu sein - bin mir nicht mehr sicher.. wer weiss genaueres, ich werde dann hier korrigieren - habe den Stein aus D bekommen von n?
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Ostsee - getrommelt
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Habe auch welche. Aus dem Kreidekalk vom Gargano.
Gruß Else
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Ein etwas größeres Exemplar :
Ca.16c
Und was ähnliches in Klein: 4cm
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Ein Feuerstein-Brekzie
Gruß
Donat
@Elsie, auf Deinem ersten Foto ist aber nicht alles Feuerstein ;D
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Hat mir jemand vom Grand Canyon in den USA mitgebracht
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@ Donat
Denke schon, daß es alles Feuersteine sind. Man kann sie dort massenhaft finden, frisch ausgewittert, noch mit "Rinde", zerbrochene oder am Strand abgemugelte. Und sogar zugehauene Feuersteinwerkzeuge, da es dort etliche Gräberfelder aus der Jungsteinzeit gibt,
Welches ist Deiner Meinung nach kein Feuerstein ?
Haben dort auch schon Feuerstein mit einer Achatschicht drauf gefunden.
Gruß Else
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Übrigens auch ein Feuerstein, den wir in solcher Ausbildung allerdings nur einmal gefunden haben. An den Bruchflächen, denke ich, ist es zu erkennen.
Gruß Else
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Und nochmal Feuerstein. Mit Versteinerungen. Die sind allerdings relativ rar.
Gruß Else
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Hallo,
Zitat:"...Welches ist Deiner Meinung nach kein Feuerstein ?..."
ich hab mal ein paar, die auf jeden Fall keine Feuersteine sind numeriert,
bei einigen anderen kann man per Bild nicht genau sagen, ob es welche sind oder nicht,
und bei 3-4 Stücken ist auch per Bild zu erkennen, daß es welche sind.
Gruß -M-
(http://)
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Hallo Else,
Übrigens auch ein Feuerstein, den wir in solcher Ausbildung allerdings nur einmal gefunden haben. An den Bruchflächen, denke ich, ist es zu erkennen.
Das hätte ich glatt für Opal gehalten...
Glück Auf
Uwe
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Hallo else,
Also die Steine die -M- dort nummeriert hat,sind genau die,die ich auch als nicht Feuersteine sehe.Das sind Kieselsteine.Aber ich will mich da nicht ganz festlegen,weil wie -M- schon schrieb,man auf den Fotos das nicht genau sagen kann. Musst Du mal knacken,sägen oder ein Stück abschlagen.
Und das was minuwe für Opal hält,könnte auch Chalcedon sein.
Gruß
Donat
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Schöner roter Feuerstein.
Oder Feuerstein-Calcit?Aber rote Feuersteine gibt es nicht nur auf Helgoland ;D
Gruß
Donat
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Muß mich nochmal zu meinen Feuersteinen zu Wort melden.
Am Gargano gibt es außer Kreidekalk mit massenhaften Feuersteineinlschlüssen in vielen Farben (z.T. ganze Bänke ) nur noch Calcit. Bis auf einen regional eng begrenzten vulkanischen Erguß am Lesina See. Diese (wahrscheinlich im Meer durch Wasserkraft) gemugelten, getrommelten Steine stammen hauptsächlich aus einer Meeresbucht zwischen Kreidekalkfelsen. Kieselsteine (heißt für mich abgerollte derbe Quarzstücke) sind eigentlich auszuschließen.
Dann interessiert mich folgendes : was ist der Unterschied zwischen Chalcedon und Feuerstein, bzw. Flint oder auch Hornstein ?
Hoffe, das kann mir jemand beantworten !
Mit Dank im Voraus
Else
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Ja Elsie darüber haben wir uns hier auch schon die Köpfe heiss geredet..
Ich denke mal wir sammeln hier die Kugeln, die ev. eine Kruste haben und aus Kieselgel-Kugeln entstanden sind... ist das so ok?
Zu deiner Frage.. eigentlich sei alles das gleiche.. komme aber darauf an, was aus dem Kieselgel geworden ist.. hat es einen Hohlraum ausgefüllt, dann nennt man es Achat, ist es als Band oder am Stück, dann eher Calcedon.. ist es sonstwie oder recht derb dann eher Hornstein.. aber ich denke, du wirst von jedem hier eine andere Antwort bekommen...
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Hallo,
@ Donat - schönes Stück auf jeden Fall, ist aber ( m.M.n. ) auch kein Feuerstein.
@ Elsie - streng genommen sind Kieselsteine schon, wie du ja selber sagst, abgerollte derbe Quarzstücke ( Kiesel - von Kieselsäure ), aber auch alle anderen durch Wasserkraft abgerollten ( Ge-) steine werden gemeinhin so genannt. Schau dir einfach mal so´n typischen
Kies-haufen an, da wirst du alle möglichen Gesteine neben natürlich hauptsächlich diversen Quarzen und anderen Mineralen finden.Und die numerierten Stücke auf dem Bild sind m.M.n. rein optisch durchaus als Nicht-Flint zu identifizieren. ( einige Stücke sind eindeutig Gesteine, z.T. mit Quarz-adern, etc. ) Kieselsteine kann man - und zwar auch im engeren Sinne - an so einem Fundort ( Meeresbucht ... ) durchaus nicht ausschließen.
Zitat: "...was ist der Unterschied zwischen Chalcedon und Feuerstein, bzw. Flint oder auch Hornstein ?..."
Flint ist eigentlich ein Gestein ( ein Mineral-gemisch ), und wird seiner Entstehung nach definiert als Produkt zersetzter Skelette
von "Kieseltierchen" die sich am Meeresboden angereichert haben, zu amorphem -, H2O-haltigem Quarz ( Opal ) wurden, und
sich in der Folge ( durch H2O-verlust )zu feinkristallinem Quarz ( Chalcedon bzw. Jaspis ) umwandelten. Da diese Umwandlung i.d.R. nicht
vollständig erfolgte, sind also meistens Opal-Reste und darüber hinaus noch andere SiO2-Modifikationen im Flint enthalten.
Hornstein ist zwar ähnlich wie Flint ein dichtes Quarz-gemenge, mit div. anderen Anteilen, ist aber völlig anderenUrsprungs ...
Gruß -M-
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Hallo -M-,
manche Leute hier sagen zu solchen Steinen Feuerstein-Calzit. Bin da auch nicht so fit im Bestimmen.
Ich nehme an,das es Feuerstein ist,weil ich aus der Kiesgrube Witterschlick (bei Bonn) einige Feuersteine habe.Und die sehen dem hier sehr ähnlich.
Hier mal ein paar zum Vergleich. Größe alle so etwa 6-8 x 3-5 cm.
Gruß
Donat
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noch welche.Witterschlick-Feuersteine
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hallo
habe ähnliche wie unten rechts, muß nur wieder fotos machen
Stephan
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Hallo Donat,
ob Flint oder Hornstein bzw. Chalcedon / Jaspis vorliegt, hängt soweit ich weiß, davon ab, wie sie entstanden sind.
Flint stammt aus marinen Sedimenten, Hornstein oder Chalcedon dagegen ist z.b. vulkanischen Ursprungs.
Wie sich das bei den "Bonner Feuersteinen" verhält weiß ich auch nicht , vielleicht meldet sich ja mal
jemand, der es genau weiß...
Bei dem ersten Stück kann ich dazu nat. noch viel weniger sagen, würde aber rein äußerlich erstmal eher nicht von
Feuerstein ( im eigentlichen Sinn ) ausgehen.
Gruß -M-
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Hallo,
Chalcedon / Flint - schwierig.
Der Begriff "Chalcedon" wird in zweierlei Sinn gebraucht.
Einmal beschreibt er alle "kryptokristallinen" Quarzaggregate, und da wäre Flint
eingeschlossen, genauso wie Jaspis.
Oder er beschreibt ein kryptokristallines Quarzaggregat mit einigermassen
geordneter Feinstruktur, in dem die mikroskopisch kleinen Quarzkristalle
geregelt zusammengewachsen sind, und zwar entweder seitlich übereinander
gestapelt (Chalcedon) oder seltener der Länge nach verwachsen ("Quarzin")
Typisches Beispiel wäre ein Achat.
In einem Polarisationsmikroskop sieht ein Dünnschliff eher "zickzack-gestreift faserig" aus.
Deshalb wird Chalcedon manchmal "faserig" genannt, aber richtige Fasern gibt es da nicht.
Manche Flinte enthalten Drusen mit winzigen Quarzkristallen. Unter ihnen
sitzt meist eine dünne Chalcedonschicht, die im Bruch etwas anders
aussieht als der Flint, es gibt also schon gewisse Unterschiede.
In einem Flint sind die kleinen Kristalle halbwegs chaotisch
zusammengewachsen, im Polarisationsmikroskop sieht er körnig aus.
Gemeinhin wird ein Flint als Chalcedon bezeichnet, weil man damit den
Unterschied zu makrokristallinen Quarzen betonen will.
Chalcedone, Flinte, Cherts, Achate und Jaspise sind übrigens als Stücke alles keine
Minerale, sondern eher "Gesteine", weil sie ein inhomogenes Gemenge darstellen,
wenn auch ein chemisch bemerkenswert reines.
Früher hat man öfter kryptokristalline und mikrokristalline Quarzvarietäten
unterschieden, zu den letzteren gehören Jaspis und Flint.
Das sieht man in letzter Zeit nicht mehr so oft.
Ob eine Zweiteilung in kryptokristalline und makrokristalline Quarze
ausreicht, kann man anzweifeln, es gibt zumindest äusserlich "Übergangsformen"
wie Quarz-Sinter mit porzellanartig rauher Struktur.
Chalcedone - wenigstens alle, die ein paar Jahre auf dem Buckel haben -
enthalten übrigens keinen Opal, sondern oft Moganit.
Der Opal war eine Erklärung für einige vom "normalen" Quarz abweichende
physikalischen Eigenschaften des Chalcedons, aber man hat ihn meines Wissens
experimentell nie im Chalcedon nachweisen können.
Oder weiss jemand eine Literatur dazu?
Mir ist da aber auch noch vieles unklar, die Benennung der diversen krypto-/mikrokristallinen
Quarze erscheint manchmal etwas willkürlich.
Leider werden die verschiedenen Typen gelegentlich auch
nach ihrer Herkunft/Entstehung unterschieden, was alles nur noch schlimmer macht.
Bei Mineralen würde man das nie so machen, trotz mancher ideologischer Erblasten
("natürlich & irdisch" etc, aber ein Quarz vom Mars ist auch ein Quarz und kein Marz).
Ich werde mir ein paar Dünnschliffe von diversen "Chalcedonen" anfertigen lassen,
u.a. Flint und Jaspis, weil ich selbst ein Gefühl dafür bekommen will,
wie gross die Unterschiede tatsächlich sind, und ob alles so ideal ist, wie dargestellt.
Zwei ganz gute Review-Artikel, wenn auch schon etwas älter, sind
Heribert Graetsch
Structural Characteristics of Opaline and Microcrystalline Silica Minerals
P.J.Heaney, C.T.Prewitt, G.V. Gibbs, Editors
Reviews in Mineralogy, Vol 29, 1994, Mineralogical Society of America
L.Paul Knauth
Petrogenesis of Chert
P.J.Heaney, C.T.Prewitt, G.V. Gibbs, Editors
Reviews in Mineralogy, Vol 29, 1994, Mineralogical Society of America
Nur wenn man's wirklich wissen will ;)
Gruss
Amir
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Danke Euch erst mal für die ausführlichen Beschreibungen .
Dann hat es mir keine Ruhe gelassen, daß die nummerierten Steine keine Feuersteine sein sollen.
Nr. 1 und 2 habe ich aufgeschlagen.
Bei dem Resultat neige ich doch wieder zu Feuerstein.
Gruß Else
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Hallo,aca,
danke für Deine Ausführliche Beschreibung.Da es scheinbar schwierig ist genau zu sagen ,(nur mit Dünnschliff und Polarisationsmikroskop ) was nun Feuerstein,Hornstein oder Chalcedon ist. Werde ich die Steine einfach weiter in meiner Sammlung als Gesamtbegriff :Feuersteine,stehen lassen.Ich bin halt nur Sammler und nicht Geologe und muss nicht bei jedem Stein wissen,wie der nun aufgebaut ist.Nichtsdestotrotz ,Interessant ist es allemal.
@ Elsie, jetzt würde ich auch sagen Feuerstein :D
Jetzt hast Du die schönen Steine kaputt :'(
Gehst Du nach Schleifer,machst Du blank :D
Gruß
Donat
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Hallo :D
Mein Feuerstein habe ich am Nordsee beim Bernsteinsuchen gefunden, die Auswahl war sehr groß, habe leider nur eins mitgenommen. :'(
Radka
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enschuldigung, ich glaube es heißt AN DER Nordsee. Mein Deutsch wird immer schlechter ::)
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Hallo Elsie,
ja das tut mir leid, dem äußeren Erscheinungsbild nach, hätte ich meine Hand dafür ins Feuer gelegt,
daß dies keine Feuersteine sind, aber das Innere läßt dann doch keine Zweifel mehr daran bestehen ...
Sorry, Gruß -M-
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hallo aca
auch von mir vielen Dank für den ausführlichen Beitrag
aber bei manchen Steinen bleiben wohl immer Fragezeichen - Anschauungssache- Grenzgänger ;D
Stephan
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Feuersteine?
Davon hab ich fast zwangsweise so einige.
Die Bildqualität ist leider nicht die beste.
Nummer 1 ist eine kleine Farbreihe, die die verschiedenen nicht grauen Farbtöne dukumentiert, die sich hier in der Gegend finden lassen.
Nummer 2 zeigt einfach ein schönes Muster (in natura schöner als auf dem eher misslungenen Bild).
Nummer 3 ist a einfach schön groß, hat b eine hübsche Bänderung und c noch einige kleine Quarzdrusen.
Und der Rest der Sammlung ist bisher nicht fotografisch dokumentiert.
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hallo,
von wegen: rote feuersteine gibt es nur (!) auf helgoland. ... ich muss nur in meinem garten 40 cm tief graben, dann kommen auch rote feuersteine zum vorschein - durchgefärbte (nicht nur an der kruste rot). - und ich wohne auf dem festland.
haldenschreck
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Brachipode mit Armloch in Flint, vor zwei Wochen als Zufallsfund entdeckt. Und auf der anderen Seite des Stückes findet sich auch noch ein kleines Stück (Muschel?)-Schale (zu klein um sicher zu sein, aber ich würde es eher als Muschel denn als Brachipode einordnen). Leider farblich zu kontrastlos (weiß auf weißem Flint) als das meine Kamera das noch hinbekäme.
@roter Flint: Möchte noch jemand? Gelber ist zwar hier häufiger, aber roten findet man auch nicht grade selten.
Der Helgoländer Flint ist zwar auf Grund seiner vermuteten Genese eine Besonderheit, aber nicht auf Grund seiner roten Farbe.
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@Haldenschreck oder Yoscha
leg mir mal bitte einige beiseite.. ev. fährt ja mal jemand in den Süden oder du schickst die an meine Adresse in D und bekommst die Hälfte getrommelt wieder zurück?
Ich komm auf meiner D-Reise übernächste Woche nur bis Bochum.. höher nicht...
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Hallo Mineralienfeunde
interessante Farben, spezialisiert sich hier jemand nur auf das sammeln der Feuersteine?
Habe an der Ostsee auch schon so einige interessante Formen gefunden.
Lg
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Ja Amber
wir haben angefangen div. Feuersteine zu sammeln.. aber nicht die Formen, sondern die Arten. Ostsee haben wir schon.. jedenfalls das schwarz/grauweisse Zeugs...
Da wir trommeln sollten sie idealerweise Eiform haben
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hallo trommeln :-)
mach doch hier auch ein paar bilder von den hohenloher feuersteinen rein
da hast du doch einige schöne aufnahmen gemacht smile.
glg siggi
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OK, stimmt, die Hohenloher Feuersteine fehlen noch!
Diese Feuersteine zeichnen sich durch extrem leuchtende Farben aus und eher eine dunkle Aussenschicht.
Diese Feuersteine sind von Gucknetso und aus seiner Gegend
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Ein hab ich noch...
Feuersteine von der Südküste Englands, genau genommen Bournemouth
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Hallo,
hier sind meine Feuersteine aus Westrussland.
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Hallo Mineralienfeunde
interessante Farben, spezialisiert sich hier jemand nur auf das sammeln der Feuersteine?
So halb, was allerdings eher mit dem regionalem Schwerpunkt auf Nordwestdeutschland zu tun hat. Bei entkalkten Altmoränen landet man da garantiert mehr oder weniger bei Feuersteinen.
Ich führ meine kleine Feuersteinsammlung quasi parallel zur "richtigen" Gesteinssammlung.
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Hallo,
ich steuer hier auch mal ein Bild bei von einen Feuerstein aus der norddeutschen Region...
ca. 6 cm lang mit einer kristallisierten Versteinerung von 1 cm Größe.
lg
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Hallo zusammen,
Hier jetzt der Hühnergott der Hühnergötter:
Gefunden Im November 2008 in einer Sandgrube auf der Insel Usedom. Größe 12 x 11 cm, mit dem Beweis, dass die Löcher durchgehend sind. Durchmesser des Loches 4 cm vorne und 3 cm hinten.
Gruß Kilo
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Hallo Kilo,
schöner Fund!
Siehe auch hier: http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Bildanzeige?pict=1227636518
Gruß
Donat
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Hallo,
bin wieder zufällig auf diese Rubrik gestoßen.
Finde sie aber recht interessant, zumal man staunt, welche Breite an farblichen Varianten der scheinbar langweilige Feuerstein aufzuweisen hat. Vielleicht sollte man ihm doch mehr Aufmerksamkeit widmen ...?
Bin auf weitere Stücke gespannt,
Grüße von der Küste
Psaronius
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Dann geb ich noch die 2 neuesten Ladungen dazu.. in Trommelgeheimnisse beschreibe ich meine neuesten Erkenntnisse..
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,14707.255.html
Bild 1: Maaseier (meine Lieblinge)
Bild2: Feuerstein von Grenzton, also aus Düsseldorf und Umgebung
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Hallo,
hier ist noch ein Feuerstein mit einer Versteinerung - weiß jemand vielleicht was das ist? Es erinnert mich sehr stark an einen Seestern. Hier mal die Größenangaben: Feuerstein 5,5 cm x 3,5 cm und der "Seestern" 0,3 cm x 0,3 cm.
lg
Chaos
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Hi,
ich würde eher sagen, dass ist ein Seelilienglied.
Grüße.
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Hallo,
ich setze auf Fussscheibe oder Kelchansatz, aber kein einfaches Glied.
MfG
Frank
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Hallo,
für mich ist das auch ein einfaches Stielglied von einer Seelilie (Crinoidea)...
Findet man eigentlich häufig, auch im Feuerstein.
Gruß
Psaronius
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Hier mal ein paar meiner Sammlungsstücke:
(http://c2.ac-images.myspacecdn.com/images02/5/m_25104fc0499d4ae4bd271683a8b35919.jpg)
Baltischer Feuerstein mit Seeigel (Uelzen)
(http://c3.ac-images.myspacecdn.com/images02/48/m_a086a7255927405189391ac2e26bea46.jpg)
Helgoländer Feuerstein (Ade)
(http://c2.ac-images.myspacecdn.com/images02/3/m_b21ad19eb43f43b8969348e408494fdd.jpg)
Bohnerzjaspis (Auggen) geschliffen & poliert
(http://c3.ac-images.myspacecdn.com/images02/17/m_49e7db14a9464f028e6d24aa5bc6ad2a.jpg)
Krzemionki-Feuerstein (Polen)
(http://c4.ac-images.myspacecdn.com/images02/56/m_7cca88ecb08d40eb9cff8c0f6a702a4b.jpg)
undiv. Feuerstein mit Druse (Brasilien) --> Kennt sich da jemand aus? Cortex Kreideartig!
(http://c3.ac-images.myspacecdn.com/images02/3/m_815894890a754f04b124e5024465e1b2.jpg)
Radiolarit (Hochgrat, Allgäu)
(http://c1.ac-images.myspacecdn.com/images02/35/m_e7eb12fed2134e86a7da665712c38bd0.jpg)
Silexit (Tüllinger Berg)
(http://c4.ac-images.myspacecdn.com/images02/46/m_fcb16f754df24bb897e118f5424d127f.jpg)
Wittlinger Hornstein (Wittlingen)
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hier ist noch ein Feuerstein mit einer Versteinerung - weiß jemand vielleicht was das ist? Es erinnert mich sehr stark an einen Seestern.
Ein Stielglied einer Seelilie aus der Ordnung der Isocrinida, möglicherweise Familie Pentacrinidae. Direkt bestimmen kann ich das Stück aber auch nicht.
Edit: ich setze auf Fussscheibe oder Kelchansatz, aber kein einfaches Glied.
Doch doch, das ist ein "einfaches" Stielglied, typisch für die Isocrinida ist der fünfzackige sternförmige Querschnitt der Stielglieder. Fussscheiben haben einen formlosen bis runden Umriss (dem Substrat angepasst), Kelchbasen bilden ein einfaches Pentagon ohne Sternform, und Armglieder haben einen runden Querschnitt und sind flach tonnenförmig.
Gruß,
Triassammler
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@Mark
Warum hast du den Radiolariten unter Feuersteine eingereiht? Ich habe auch Radiolarit gefunden, abgebaut in einer Mangangrube.. und seh den Zusammenhang nicht
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Radiolarit ist ein weit verbreitetes Rohmaterial in der Steinzeit, man findet ihn zum Beispiel zu Hauf in den Höhlen der Schwäbischen Alb (Geißenklösterle, Hohle Fels, Vogelherd, etc.) Zum Rohmaterial, siehe flintsource.net (http://flintsource.net)
M77
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ah.. sehr spannend.. die haben auch über die Lägern was.. und über den Silex, den ich Calzedon genannt habe.. (ich habe ihn jedoch in Oberalpfen/Remetschwil, unterhalb Gupfen gefunden)
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Wie würdest du diesen Stein denn nennen?
Roh und bearbeitet..
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Das ist eine Kieselknolle. Sozusagen ein unvollständig verkieselter Silex. :)
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Hallo,
Da mal wieder Interessante Feuersteine gezeigt werden, habe ich mal eine ganze Bildertafel zusammen geheftet.
Maaseier (Feuersteine) mit Kristall-Drusen.
@Mark77
schöne Stücke!
Gruß
Donat
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1232152114.jpg.b) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1232152114.jpg)
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@Mark
Dann definierst du also Feuerstein nach der Gebrauchsart. Also wäre ein Stein, egal welcher Herkunft, ein Feuerstein, wenn er einmal zum Feuermachen oder als Werkzeug gebraucht worden ist oder gebraucht werden könnte?
Oder gibt es "Den Feuerstein"? Was dann vermutlich die gräuliche Knolle wäre mit der weissen Aussenseite von der Ostsee?
Was bedeutet die Form? Muss Feuerstein also keine Knolle sein?
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Hallo,
@Donat: Deine Stücke auf der Bildtafel sind zumindest teilweise Kieselschwämme.
Glück Auf!
Smoeller
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@Mark
Dann definierst du also Feuerstein nach der Gebrauchsart. Also wäre ein Stein, egal welcher Herkunft, ein Feuerstein, wenn er einmal zum Feuermachen oder als Werkzeug gebraucht worden ist oder gebraucht werden könnte?
Oder gibt es "Den Feuerstein"? Was dann vermutlich die gräuliche Knolle wäre mit der weissen Aussenseite von der Ostsee?
Was bedeutet die Form? Muss Feuerstein also keine Knolle sein?
Als Feuersteine fassen wir in der Archäologie lithische Rohmaterialien unter dem Begriff Silex (pl. Silices) zusammen. SiO2 ist dabei immer die Matrix.
Die Defintion im Namen liegt nur in der zeitlichen Herkunft des Materials. Alle Silices aus der Kreide bezeichnen wir als Feuerstein, alles andere als Hornstein. Und die Baltischen Feuersteine stammen nunmal aus der Kreide. ;)
Was die Form angeht gibt es viele verschiedene Varianten: Platten (Bayrischer Plattenhornstein), Fladen (Krzemionki-Feuerstein), reguläre (Jurahornstein der Schwäbischen Alb) und irreguläre Knollen (Baltischer Hornstein).
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Möchte an dieser stelle auch einen feuerstein beisteuern mit einem interessanten innenteil
gefunden in den pleistozänen ablagerungen der niederlausitz.
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@Lausitz - da ist doch sicher so ein Kieselschwamm in der Mitte.. aber noch gut erhalten.. bin gespannt was die anderen dazu sagen werden..
@Mark - danke! Und deshalb werden die Feuersteine von den Lägern wohl einfach Silex/Hornstein genannt , auch wenn sie in der Jungsteinzeit abgebaut wurden und als Feuerstein verwendet wurden... :'(
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@smoeller
ja, dass das was Fossiles ist, hatte ich mir schon gedacht. Unten links ist noch der Schwamm gut erhalten.
Aber rechts unten, was könnte das für ein Fossil sein?
@Lausitz
an Deinem Stück kann man sehen, dass Du schon lange vor mir gesucht hast ;D ,denn bei Dir ist der Schwamm noch nicht auskristallisiert. ;)
Glückwunsch! Schönes Stück!
Gruß
Donat
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das dumme am "feuerstein" ist sein name, der in der geologie nicht das meint was die archäologie versteht. zudem ist es eher ein begriff der umgangssprache. der feuerstein im feuerzeug hat z.b. nichts mit den abgebildeten stücken zu tun. man kann damit nur eben ein feuer entfachen.
die bezeichnung der archäologie ist an sich auch schon wieder so eine sache mit der unterteilung silex und hornstein. beides sind wieder große töpfe, in denen unterschiedliches material vermischt gleich angesprochen wird.
die geologie kennt begriffe wie flint, hornstein/-fels, chert, radiolarit/lydit (kiesleschiefer) usw. daher ist immer die frage was bezeichnet man von welchem standpunkt aus als was.
als feuerstein kannst du auch einen eisenreichen basalt verwenden, von daher...
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das dumme am "feuerstein" ist sein name, der in der geologie nicht das meint was die archäologie versteht. zudem ist es eher ein begriff der umgangssprache. der feuerstein im feuerzeug hat z.b. nichts mit den abgebildeten stücken zu tun. man kann damit nur eben ein feuer entfachen.
...
als feuerstein kannst du auch einen eisenreichen basalt verwenden, von daher...
Was die Historie um das Feuerzeug angeht, hat man im Mittelalter schon noch Feuersteine benutzt um ein Gewehr abzufeuern. Man nennt sie Flintensteine. M.W. waren die frühesten Feuerzeuge auch mit einem Feuerstein ausgestattet, oder?!
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also "feuersteine" nimmt man ja schon seid der steinzeit her. nur das material hat sich gewandelt. keine ahnung was man früher für feuerzeuge verwendet hat, glaube das war irgendwas mit pyrit und so. feuerstein ist halt nur ein sammelbegriff für funkenschlagende steine und sagt nichts über das geologische gestein aus.
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Hallo,
Hatte mal in Liel (Südschwarzwald) ein Stückchen Flint gefunden, dürfte ein Stein aus einer Flinte gewesen sein. Leider habe ich den nicht mehr. Es bestand absolut keine Übereinstimmung mit dem Material der näheren und weiteren Umgebung (Muschelkalk, Jura, Eozän), wohl aber mit den Kreidefeuersteinen, die aber in der Gegend nicht natürlich vorkommen.
@caliastos: Flint und Pyrit wurden aneinandergeschlagen. Der Name Pyrit ist griechisch und bedeutet Feuerstein.
@donut: Sieht so aus, als ob das alles Schwämme sind. In der Kreide sind Kieselschwämme sehr häufig gewesen.
Glück Auf!
Smoeller
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Hallo trommeln,ich denke auch das das ein schwammrest ist
Hallo Donat danke für deine anerkennung.
Gruß aus Brieske
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Hier nochmals 2 schöne Stücke:
(http://c4.ac-images.myspacecdn.com/images02/23/m_225d05072fd74003b1227faf24e336cf.jpg)
Hornstein aus der Kiesgrube Witterschlick bei Bonn, geschliffen und poliert
(http://c3.ac-images.myspacecdn.com/images02/52/m_e42dc30c0189427a92ea973c84b1df42.jpg)
Opal (Fleischopal) aus Herl'any, Slowakische Rep.
Demnächst folgen ein paar Fotos zu Jurahornsteinen von der Schwäbischen Alb (Begehung vom Freitag) und aus Schliengen/Liel (Funde 2008).
Ciao, M77
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könntest du vielleicht etwas an deiner art bilder einzustellen ändern? die sind immer extrem klein und lassen sich nicht evrgrößern. das forum bietet einen bilderupload. so ist das immer zu klein.
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könntest du vielleicht etwas an deiner art bilder einzustellen ändern? die sind immer extrem klein und lassen sich nicht evrgrößern. das forum bietet einen bilderupload. so ist das immer zu klein.
habe mich mit dem bilderupload noch nicht befasst, aber ihn grade gefunden. thx :)
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Guten Abend,
zum Beitrag, ein schöner Brocken Hühnergott Stein aus meiner Sammlung 8)
einen schönen Abend
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Hallo,
habe auch noch einen Feuerstein von der Ostseeküste bei Kühlungsborn zu bieten.
Gruß Helmi
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Hallo,
habe auch noch einen Feuerstein von der Ostseeküste bei Kühlungsborn zu bieten.
Gruß Helmi
Hi Helmi,
ich wäre mir nicht so sicher, ob dass ein Feuerstein aus dem Baltikum der Kreide ist. Scheint eine Art Breccie zu sein (wie groß sind den die Bestandteile in der Matrix?).
Hab nämlich schon viele Varianten des Baltischen Feuersteins gesehen aber so'eine irgendwie noch nie (selbst noch nicht mal von gehört, o.ä.) :)
Grüßle, Markus
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Hallo,
@Helmi: Ist wohl ein Kunststein, erinnert mich sehr an unseren Terazzo-Fußboden. So was ist in Norddeutschland überall verwendet worden.
Glück Auf!
Smoeller
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Der Gedanke kam mir auch.. habe sowas sogar schon mit teilweisem Erfolg getrommelt...
kann mich jedoch noch erinnern, als ich mit meinem Mann auf dem Lukmanierpass stand und für smöller metamorphes Gestein suchte.. und U. einen schwarzen Brocken voller Begeisterung anbrachte.. ich ihn dann sanft anstubste und auf die abgebrochene Strasse zeigte und was von Teerbelag murmelte.. :o ;D
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Hallo!
Ist wohl ein Kunststein, erinnert mich sehr an unseren Terazzo-Fußboden. So was ist in Norddeutschland überall verwendet worden.
Das fragliche Material wurde in Norddeutschland in Jugendstilgebäuden großflächig als widerstandsfähiger Bodenbelag von Treppen und Hausfluren verwendet und ist künstlich. Bruchstücke diverser Natursteine wurden dafür mit einer feinkörnigen Betonmatrix vermischt. Das - vor allem nach dem Krieg großzügig zur Verfügung stehende - Abbruchmaterial wurde später an und vor der Küste im Rahmen von Küstenschutzmassnahmen wiederverwendet. Auch zusammen mit Ziegeln findet man diesen Kunststein daher an etlichen Stränden.
Gruß,
Triassammler
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Hier nochmal 2 Bilder von einem Silexit vom Tüllinger Berg bei Lörrach:
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Hallo,
@Helmi: Ist wohl ein Kunststein, erinnert mich sehr an unseren Terazzo-Fußboden. So was ist in Norddeutschland überall verwendet worden.
Glück Auf!
Smoeller
Hallo,
da lag ich wohl etwas daneben auf den ersten Blick, aber der Stein ist weder Terazzo noch mit Rollsplitt versehener Asphalt. Wäre dem so, hätte ich ihn nicht ins Netz gestellt. Die Matrix besteht aus schwarzem Stein. Was auf den Bildern grau zu sehen ist, sind angewitterte Stellen der Matrix, zu erkennen im ersten Bild rechts außen. Im nassen Zustand sehen diese schwarz aus. Der Stein selbst ist 3 cm lang. Die "Splitter" sind maximal 5 mm lang.Habe an einem frischen Bruch die Härte untersucht. Der schwarze Bestandteil läßt sich schon mit dem Messer ritzen und der weiße mit einem Kupferstift . Da dürfte Feuerstein ausscheiden. Es könnte sich um eine Baryt-Romanechit-Brekzie handeln, wobei Romanechit die Matrix bildet.(s.www.spessartit.de/7.htm bzw. www.spessartit.de/7-barro.jpg).Der braungelbe Belag im 1.Bild oben links besteht aus kleinen Kristallen wahrscheinlich Bariumpharmakosiderit. Die Dichte des Steines von 3,6 käme auch hin.
Anbei ein Bild von dem Feuerstein (2 cm) der mich zu obigem verleitet hat.
Gruß Helmi
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Es könnte sich um eine Baryt-Romanechit-Brekzie handeln, wobei Romanechit die Matrix bildet. ....Der braungelbe Belag im 1.Bild oben links besteht aus kleinen Kristallen wahrscheinlich Bariumpharmakosiderit.
... von der ostseeküste ??? ::) ;D
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Es könnte sich um eine Baryt-Romanechit-Brekzie handeln, wobei Romanechit die Matrix bildet. ....Der braungelbe Belag im 1.Bild oben links besteht aus kleinen Kristallen wahrscheinlich Bariumpharmakosiderit.
... von der ostseeküste ??? ::) ;D
Hallo,
ja. Was spräche denn dagegen?
Gruß Helmi.
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hallo,
.. leider so ziemlich alles.
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Moin,
...es sei denn, jemand hat das von Schöllkrippen aus dem Spessart mitgenommen und da fallen lassen ;D. Wenn du das da gefunden hättest, wäre die Annahme von Ba-Pharma für das braune sicher im Rahmen des möglichen. Für den Osteseeraum allerdings ist sie mehr als unwahrscheinlich. Das Stück wird irgendwo mit eisenhaltigem Sand in Berührung gekommen sein und ist - im Ernst - wirklich abgerollter Terazzo-Abfall. Die weißen Stellen machen mitnichten einen blättrig spaltenden Eindruck. Eher körnig, Preßstein eben ;). So abgerollt, wie das gute Ding ist, wäre der Baryt an der Oberfläche sicher auch längst herausgebrochen.
Gruß
Andreas
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Hallo Helmi,
manchmal ist es nicht leicht, eine Vorstellung wieder zu verbannen, ist aber so, wie die Vorschreiber meinten. Tropfe doch auf die weißen und grauen Stellen Salzsäure, dann wird es schäumen und du wirst feststellen, das Weiße sind Kalksplitter und das dunkle im Zwischenraum Zement. Baryt reagiert nicht auf HCl.
Gruß
Uwe
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Hallo,
Nur zur Info: In 10 Jahren regelmäßiger Suche an der Ostseeküste habe ich nicht einen einzigen Baryt gefunden. Das ist ganz sicher Kunststein. Wenn kein Terazzo, dann Asphalt-Straßenbelag. Beides ist in Norddeutschland häufiger als Baryt.
Glück Auf!
Smoeller
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Hallo,
in den Schwerseifen von Hohwacht habe ich Baryt 2x gefunden :-)
EDX analysiert - gewundert hat es mich auch!
MfG
Frank
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Hallo,
in den Septarienknollen kommen manchmal kleine klare Baryte vor, z.B. von Fehmarn. Möglich, dass, wenn die Teile aufgerieben werden, da was im Schlich zurückbleibt...
Gruß
Andreas
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So, bevor ich endlich zum Photografieren der alten Fundsachen komme, hier ein paar Bilder eines sagenhaften Feuersteins aus Indien.
Das Dunkle ist der Flint, das Weiße Achat, das Weiße mit dem Blauen Dendritenachat und das leicht grünliche Durchscheinende Moosachat und Rinde ist auch noch mit dran..
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..und gleich noch diese 2 Stücke Mahagoni-Obsidian aus Mexiko hinterher. (Gewicht des 2ten Stückes: 5'245g)
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das obere müsste eher dendritenopal sein
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das obere müsste eher dendritenopal sein
Nach Angaben des Verkäufers passt die Beschriebung schon und das Dunkle ist wirklich Flint.
Habe noch mehr Stücke (Tonnenweise) davon gesehen, da kam der Feuerstein besser raus.
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Hallo Helmi,
manchmal ist es nicht leicht, eine Vorstellung wieder zu verbannen, ist aber so, wie die Vorschreiber meinten. Tropfe doch auf die weißen und grauen Stellen Salzsäure, dann wird es schäumen und du wirst feststellen, das Weiße sind Kalksplitter und das dunkle im Zwischenraum Zement. Baryt reagiert nicht auf HCl.
Gruß
Uwe
Hallo minuwe,
habe deinen Vorschlag aufgegriffen. Ergebnis: Alles schäumt (auch der schwarze Teil). Dazu fand ich bei der Probennahme im Gesteinmehl unter dem Mikroskop die Kristalle s. Bild. Alles deutet auf Kalkstein und Gips hin. Könnte demnach Naturstein sein.
Gruß Helmi
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Könnte demnach Naturstein sein.
Und wieso kein Terazzo?
Gruß
Uwe
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Ergebnis: Alles schäumt (auch der schwarze Teil).
hallo,
das ist nicht weiter verwunderlich ... schaue ich mir einige bereiche meines fliesenbodens an, dann sind die fugen auch sehr dunkel und schäumen auch, wenn ich stark säurehaltigen reiniger benutze ... besteht die ganze chose ja aus größenteils aus zement/kalk ....
haldenschreck
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Hallo,
Die besagten Kristalle müssen kein Gips sein, sieht sehr nach Ettringit aus, den ich z.B. an der Grube Clara im Beton gefunden habe, aber Gips kam da auch schon im Beton vor.
Glück Auf!
Smoeller
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Hallo,
habe das Gesteinspulver vom schwarzen Teil noch einmal unterm Mikroskop angesehen. Bei Starker Vergrößerung zeigte sich ein Gemisch aus weißem und schwarzem Schluff ist wohl doch Kunststein.
Gruß Helmi
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So.. hier jetzt mal drei Bohnerzjaspise aus Schliengen/Liel:
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..und nochmal ein Bohnerzjaspis von der selbigen Fundstelle sowie ein Buntsandsteinkarneol (Kiesgrube Hirschau):