Mineralienatlas - Fossilienatlas
Arbeitsmittel / Means for work => Aufbewahrung, Präsentation / Presentation, Keeping => Thema gestartet von: geomueller am 02 Oct 04, 18:21
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Hallo alle,
heute war ich auf der Mineralienbörse in Schlema. Dort ist mir nun endich der Kauf einer ordentlich besetzten, unbeschädigten Kleinstufe des Minerals Realgar aus Baia Sprie RO gelungen. Die Kristalle sitzen auf einer nierigen Kruste von ged. Arsen.
Nun ist es ja allgemein bekannt, daß Realgar unter Lichteinwirkung zerfällt. Was habt Ihr so für Erfahrungen mit Eurem Realgar gemacht, wie lange dauert das mit dem Zerfall zu Auripigment? Bewahrt Ihr Eure Realgarstufen unter Lichtabschluß auf? Was gibt es sonst noch für Tipps?
Hier mal noch zwei Bilder von dem Stück.
Jürgen
[gelöscht durch Administrator]
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Hallo Jürgen!
Wow, tolles Stück..
Ich bewahre meine Realgarstufen in der Dunkelheit auf, d.h. gedoste Stufen habe ich in schwarz lackierten Kunstoffdöschen montiert. Einfach mit Sprühlack auf die Jousi bzw. MM-Dosen sprühen. Mit meinen Silbersulfiden und Jodaten habe ich das auchso gemacht
Gruß
TK
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Hallo Jürgen,
ich bewahre meine Realgarstufen (China, Nevada, etc..) völlig im Dunkeln im Alukoffer auf - da ich auch nicht riskieren möchte, dass meine Stufen in das gelbe Mineral Pararealgar (nicht Auripigment!! wie früher angenommen) zerfällt! Ich sagte ja schon früher, dass es verschiedene Phasen bzw. Übergänge bei der Reduktion von Arsen-Sulfiden gibt ..vom Realgar ausgehend..Pararelagar ist immer das Endprodukt, was Museen zwangsläufig als gelbe bröselige Substanz den Besuchern zeigen müssen, wenn die Realgarstufen nach all der Zeit irgendwann durch den Lichteinfall umgewandelt wurden.
Übrigens wirklich recht nettes Stüfchen! Glückwunsch zum Kauf!.. :)
Gruß Peter
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Da aber der Pararelagar, wenn auch nicht so schön und ansehnlich wie der Realgar, auch ein besonderes Mineral darstellt, will ich mal in nächster Zeit meinen qualitativ schlechtesten Realgar für einen Lichttest opfern...dabei muss ich dann natürlich die Zeit bis zur Umwandlung festhalten..dann teile ich das Resultat gerne mal mit..am besten eignen sich ja die Auripigmentstufen mit Realgar von Nevada (sind eh nicht so schön) oder einige Dolomitstücke mit Realgar aus dem Binntal..ist ja dort fast auf jedem Stück zu finden..dort Allerweltsmineral..wird mir sicher uwe p. bestätigen können.. ;))..Ihr könnt diese 'Testreihe' ja auch gerne mal selbst durchführen.. ;D..ich werde mal einen qualitativ schlechten 'Nevada-Realgar' demnächst dem Licht aussetzen..
Gruß Peter
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Hallo,
ja die Sufe ist wirklich schön und vor allem sind die meisten Kristalle unbeschädigt, auch unter dem Bino. Das ganze hat nur 10 € gekostet. Alle anderen Stufen dieses Händlers aus der Slowakei waren meist größer, auch reich besetzt aber eben oft beschädigt.
Nun doch noch mal ne Frage zum Zerfall bei Lichteinwirkung. Ich hab gerade mal im Lexikon nach gesehen. Die Formel von Realgar und Pararealgar ist gleich, jeweils AsS (Laut Rösler As4S4). Was zerfällt da eigentlich wie durch die Lichteinwirkung, was passiert da? Offensichtlich geht ja die Kristallstruktur kaputt, aber durch was wenn sich chemisch nichts verändert. Auripigment dagegen hat ja die Formel As2S3, was ja eine Veränderung der Kristallstruktur zur Folge hätte wenn sich Realgar in Auripigment umwandeln würde ??? ???
Der fragende Jürgen ;)
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..hier schon mal was..ich weiß aber, dass wir das Thema auch schon erschöpfend abgehandelt hattem..musst mal unter Suche gucken..
http://www.kremer-pigmente.de/pararealgar.htm
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http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Pararealgar
..aber irgendwo standen auch die ganzen Zwischenstufen und wie was chemisch durch den Lichteinfall entstand!
..aber wo.. ??? ::)..wenn man nur alles im Kopf behalten könnte.. ;)..so muss man wieder im Gedächtnis kramen.. :P
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Hallo TK und Peter,
vielen Dank für die ausführlichen Antworten, na da werd ich mal meinen Realgar in einem schwarzen Kästchen vertecken damit er erhalten bleibt.
Vielleicht antwortet ja noch jemand der Erfahrungen hat wie lange es dauert bis sich ein Realgar unter Lichteinwirkung verändert.
Jürgen
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Hallo Jürgen,
ja, das würde ich Dir einstweilen auch empfehlen.. :)
Gruß Peter
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wunder schöne stufe.
mein opa hat mehrere lichtentfindliche mineralien gehabt und der hatte sie immer in nem extra schrank.
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Nun, anläßlich der neuerlichen tollen Realgar-Funde in Rumänien ist mir nun zu Ohren gekommen, dass diese Realgare, wenn Sie eine längere Zeit(dieser Begriff ist sicher dehnbar und unbestimmt) im Licht gelegen haben, auch dann innerhalb einiger Jahre zerfallen, wenn Sie fortan ordnungsgemäß im Dunklen aufbewahrt werden. Also quasi das Licht nur als Initialisierung des Zerfallsprozesses dient, der dann auch ohne weitere Lichtzufuhr weitergeht.
Das wäre mir neu. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass der Zerfallsprozess nur durch Lichtzufuhr aufrechterhalten wird. Kann jemand zu diesem Thema praktischer Erfahrungen oder eine Erklärung liefern?
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Hallo,
Es ist meist Pararealgar, was entsteht. Pararealgar, Realgar und Alacranit haben allesehrähnliche Formeln.
Bei einem MM mit Realgar vom Weiler bei Lahr/Schwarzwald hat es anscheinend nur wenige Wochen gedauert, bis das Mineral eine Umwandlung erfuhr.
smoeller
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Ja, daß Pararealgar entsteht scheint gesichert. Der Zerfall in Deinem Beispiel erfolgte der mit oder ohne permanente Lichtzufuhr?
Ich habe auch seit über einem Jahr eine Realgarstufe von Schacht 366, der immer dunkel aufbewahrt keine Zerfallserscheinungen zeigt, auch wenn er vorher zum Fotografieren einige Zeit sehr hellem Licht ausgesetzt war.
Nur unter welchen Bedingungen der Zerfall ohne weitere Lichtzufuhr aufrechterhalten wird erscheint fraglich. Der Vorgang wird wohl eine Umkristallisation sein. Ich bin davon ausgegangen, daß durch die Lichtenergie irgendwelche Kristallgitter des Realgar zerstört werden. Eine chemische Umwandlung findet ja wohl nicht statt. Realgar (AsS) und Pararealgar (AsS) sind ja meines Wissens dimorph.
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Hallo,
also dass der Zerfall weiter gehen soll ist mir neu. Ich bewahre meine Realgarstufen in einem Karton in einer Schublade auf. Und nur manchmal wird diese geöffnet. Bis jetzt hat das den Kristallen nicht geschadet und ich habe Stücke die sind über 5 Jahre alt. Ich habe jetzt im Dezember auch ein Lot gekauft. Ich werde mal parallel wie Peter ein Stück mit Kristallen bewußt in die Vitrine legen um zu sehen wie lange es dauert. Dann haben wir zumindest für die Realgare von Baia Sprie eine ungefähre Angabe.
Gruß loparit
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Hi
Ich habe seit ca. 5 Jahren ein Stück aus Allchar, Mazedonien. Beidseitig voller Realgar. Seit ca. 1 Jahr verändert sich die Farbe und unter das rot mischt sich ein blasses gelb-orange.
Das Stück war nicht sehr teuer. Ich meine, so um die 20,-DM bei ca 15x10 cm.
Aber wegen dem "Zerfall" habe ich mich immer gegen die Anschaffung einer guten chinesischen Stufe entschieden.
Ähnlich wie bei Vanadinit. In 10 jahren wäre die bei mir braun. Ich sammel, um meine Stücke sehen zu können. Nicht für die Dunkelkammer. Und wenn sich die xx verändern, dann is das eben so.
Werde bei Gelegenheit mal n Foto reinstellen.
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Ja Ja, dieser Realgar
In meiner Universität gibt es eine tolle Vitrine, nur mit Mineralien vom Lengenbach (Wallis Schweiz). Gut die hälfte dieser Stufen weisen auch Realgar auf, naja besser gesagt wiesen Realgar auf. Alles pulverisiert :-\.
Aber die Stücke sind aufgrund der genialen Sulfosalzen trotzdem nach wie vor Spitzen ;)
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@smoeller
Es ist meist Pararealgar, was entsteht.
das hatte ich doch alles schon genau erklärt .. noch dazu ausführlich..nicht gelesen?
na ja, doppelt hält wohl besser.. 8)
Gruß Peter
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Hallo Peter,
nicht jeder der hier schreibt liest immer unbedingt alle Threads. :D
Gruß loparit
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Hi!
Ähnlich wie bei Vanadinit. In 10 jahren wäre die bei mir braun.
Werde bei Gelegenheit mal n Foto reinstellen.
Mag sein, daß ich was übersehen hab, aber altern vanadinite auch durch Licht? Das wäre ja ein guter Grund, die Stücke aus der Vitrine zu nehmen und schleunigst in die Blechdose zu stellen zum Realgar.... :-\
Gruß
Torben
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Ich denke, daß Licht ist nicht unbedingt der Feind des Realgars. Wir wissen ja, daß Realgar nicht gleich Realgar ist, den in der Natur kommen ja sehr selten chemisch reine und genau definierte Minerale vor. Ich denke ein Grund für den Zerfall dürfte eher im Gitter des Realgars zu finden sein. Das Licht wirkt eventuell nur beschleunigend. Ich vermute die Luftfeuchtigkeit spielt eine größere Rolle.
Es spielt auch möglicherweise eine Rolle, welche Minerale noch in der Nähe gelagert werden bzw. welche Ionen in der Schublade so in der Luft herumschwirren.
Glück Auf
Uwe
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Hallo allerseits,
nachstehend noch einige Informationen (und Literaturangaben) zu den Kristallstrukturen von Realgar/Pararealgar sowie der lichtinduzierten Umwandlung Realgar --> Pararealgar.
Meine persoenlichen Erfahrungen:
Realgar aus Matra (Korsika) wandelt sich trotz Aufbewahrung im Dunkeln um (Zeitspanne ca 10 - 15 Jahre).
Realgar, wie er als Neubildung auf brennenden Halden des Steinkohlebergbaus z.B. in St. Etienne, Frankreich, gefunden wird, ist ueber Jahre stabil, auch wenn er im diffusem Tageslicht aufbewahrt wird.
GA
Axinit
Realgar (aus Roempp's Chemielexikon)
Fachgebiet Chemie, Unterthema Mineralogie, Geochemie
(Rauschrot). As4S4 (auch: AsS), monoklines Mineral, eine der folgenden 4 kristallisierten Modifikationen [1] von As4S4: Realgar = α-As4S4 (Tieftemperaturmodifikation), β-As4S4 (Hochtemperaturmodifikation, oberhalb circa 250°C stabil), As4S4(II) und Pararealgar [2]. Kristallklasse 2/m-C2h, Struktur mit diskreten As4S4-Käfigmolekülen, die durch Van-der-Waals-Bindungen zusammengehalten werden, siehe Literatur [1,3]; Struktur von Pararealgar zeigt eine gegenüber Realgar andere Anordnung der Arsen- und Schwefel-Atome innerhalb der Käfigmoleküle, siehe Literatur [4]. Nach der Formel sind (in Gewichtsprozent) 70,03% Arsen und 29,97% Schwefel enthalten.
Prismatische, längsgestreifte, durchscheinende, blendeartig diamantglänzende Kristalle; derb und grob- bis feinkörnig, als Krusten; H. 1,5–2, D. 3,5–3,6. Farbe rot bis orangerot, mit feiner werdender Korngröße, z.B. beim Verreiben, nach gelborange tendierend. Strich orangegelb; an Licht wandelt sich Realgar in erdigen orangegelben bis gelben Pararealgar [2,5] (nicht, wie oft angegeben, in Auripigment!) um; Aufbewahrung daher am besten in dunklen geschlossenen Behältern. Zur Kinetik der Oxidation von Realgar und der damit verbundenen Gefahr der Gewässerverschmutzung durch Arsen (hohe Gefahr z.B. in den USA) siehe Literatur [6]; zur Untersuchung von Realgar mit Raman-Spektroskopie siehe Literatur [7].
Vorkommen:
Auf Erzgängen niedriger Bildungstemperaturen, z.B. in Allchar/Mazedonien (Bildungstemperatur zwischen circa 145 und 170°C, siehe Literatur [8]), Carlin (hier zusammen mit Gold!) und Getchell/Nevada/USA, Menkule/Jakutien/Sibirien. Gute Kristalle kommen unter anderem von Allchar, aus dem Dolomit von Lengenbach im Binntal/Schweiz und aus den Provinzen Hunan und Xiangsi/China. Als vulkanisches Sublimationsprodukt, z.B. Solfatara bei Pozzuoli/Vesuv.
Geschichte:
Realgar wurde von der Antike bis zur Renaissance trotz seiner Giftigkeit als rotes, die Lücke zwischen Auripigment und Zinnober im Farbkreis füllendes Pigment verwendet; es findet sich z.B. in altägyptischen Wandmalereien (z.T. zersetzt). Seit 1980 wurde auch Pararealgar in Gemälden entdeckt, z.B. in Tintorettos Gonzaga-Cyclus.
Zur Verwendung siehe Arsensulfide.
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Übersetzungen:
E realgar
F réalgar
I realgar
S rejalgar, arsénico rojo
CAS-RN:
12044-30-3
Zoll:
2530 90
Gefahrenklasse:
6.1, II
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Literatur:
[1] Bonazzi, P.; Menchetti, S.; Pratesi, G.; Muniz-Miranda, M.; Sbrana, G., Am. Mineral., (1996) 81, 874.
[2] Roberts, A. C.; Ansell, H. G.; Bonardi, M., Can. Mineral., (1980) 18, 525.
[3] Mullen, D. J. E.; Nowacki, W., Z. Kristallogr., (1972) 136, 48.
[4] Bonazzi, P.; Menchetti, S.; Pratesi, G., Am. Mineral., (1995) 80, 400.
[5] Douglas, D. L.; Shing, C.; Wang, G., Am. Mineral., (1992) 77, 1266.
[6] Lengke, M. F.; Tempel, R. N., Geochim. Cosmochim. Acta, (2003) 67, 859.
[7] Frost, R. L.; Martens, W. N.; Kloprogge, J. T., Neues Jahrb. Mineral., Monatsh., (2002) Nr. 10, 469.
[8] Beran, A.; Götzinger, M. A.; Rieck, B., Neues Jahrb. Mineral., Abh., (1994) 167, 345.
Anthony, J. W.; Bideaux, R. A.; Bladh, K. W.; Nichols, M. C., Handbook of Mineralogy.Volume I: Elements, Sulfides, Sulfosalts, Mineral Data Publishing: Tucson, Arizona, (1990); S. 436
Graeser, S., Lapis, (1981) 6, Nr. 12, 6 ("Steckbrief" Realgar)
Ramdohr-Strunz, S. 482
Schröcke-Weiner, S. 305
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Der Realgar vom Weiler war nur wenige Tage oder höchstens 2 Wochen dem Licht ausgesetzt und zeigte schon Umwandlungserscheinungen
smoeller
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Hallo allerseits,
ich habe gerade einen Artikel (in Englisch) gefunden, der wohl die meisten Fragen bezueglich der Stabilitaet bzw. der lichtinduzierten Umwandlung von Realgar beantworten duerfte.
http://www.minsocam.org/msa/collectors_corner/arc/realgar.htm
Es gibt noch eine Arbeit, auf die ich mangels Subskription lediglich Zugriff auf die Zusammenfassung habe. http://ammin.geoscienceworld.org/cgi/content/abstract/90/10/1563
GA
Axinit
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Danke, super Artikel! :D
Also zusammengefaßt lese ich da folgendes raus:
1. Nicht alle Realgare zerfallen bei Lichteinwirkung zu Pararealgar. Zumindest sind manche Realgare der Mina Alacrán, Pampa Larga, Chile über 20 Jahre hinweg im Sonnenlicht stabil.
2. Nur sichtbares Licht mit einer Wellenlänge kürzer 670 nm und länger 500 nm kann die Umwandlung auslösen.
(Folglich also eigentlich fast das komplette Spektrum sichtbaren Lichts mit Ausnahme von violett, blau und rot). Jedoch verläuft die Reaktion schon ab gelben Licht langsamer und sehr langsam ab orangem Licht. UV Licht löst die Umwandlung ebenfalls nicht aus.
3. Der Zerfalls- bzw. Umwandlungsprozeß setzt die Zufuhr von Licht (und Sauerstoff) voraus und dauert nur für die Dauer der Lichtzufuhr an.
Kommt diese Verständnis so in etwa hin?
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Schoen,
dass Dir der Artikel gefaellt. Ich denke, Du hast das Wesentliche gut zusammengefasst. Pass' also gut auf Deine Stufen auf !
GA
Axinit
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Na den Artikel werde ich mir mal zu Gemüte führen. Scheint wirklich interessant zu sein.
Schluchti, vielen Dank für die Zusammenfassung :D
Gruß loparit
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nur ums mal zu sagen - ich hab mir auch vor einiger zeit n paar schoene Realgar kristalle auf matrix gekauft, lag dann einen tag auf der Boerse im Licht - da war er schon nimmer so gut - aber noch sehr schoene Kristalle! nach mehreren Wochen im Dunkeln wollt ich das stueckchen mal wieder rausholen nur kurz zum Fotos machen und die kristalle waren vollkommen verschwunden - nur gelbes Pararealger Pulver uebrig. Somit zerfiel meiner auch im Dunkeln!!! :'( :'(
Tips warum und wie dass sein kann?
Sebastian