Mineralienatlas - Fossilienatlas

Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Medienberichte / Media reports => Thema gestartet von: rtbstone am 20 Apr 08, 18:15

Titel: Info - TV
Beitrag von: rtbstone am 20 Apr 08, 18:15
EinsPlus, Sonntag, 25.05.,    12:45 - 13:00 Uhr
Sonntagstour
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Der Rammelsberg und Goslar

Ein Berg aus Erz und seine Stadt 
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 3sat, Dienstag, 27.05.,      06:30 - 07:00 Uhr
... im Freiberger Silberglanz
 
     

1168 rollte ein Gefährt durch dichte Wälder in Richtung Böhmen.
Plötzlich stoppte der Fuhrmann, angezogen vom Funkeln eines Steins.
Er brachte das schwere, glänzende Fundstück nach Goslar. Bergleute
befanden: Das Erz enthält Silber, und das nicht zu knapp. Alsbald zog
 es viele an den verheißungsvollen Fundort zum 'freyen Berge',
wo schließlich eine der reichsten sächsischen Städte entstand: Freiberg.

Sachsen hat viele historische und landschaftliche Sehenswürdigkeiten.
Die Reihe 'Unterwegs in Sachsen' stellt sie vor. In dieser Folge reist
Beate Werner nach Freiberg.   
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arte, Montag, 28.04., Magazin/Dokumentation      19:00 - 19:45 Uhr (VPS 19:00)
Glanz der Erde
Nickel aus Neukaledonien Deutschland 2004
Mehrteiler, Folge 1 von 3        Stereoton

   'Es gibt verschiedene Gründe, die einen dazu bewegen,
Nickel abzubauen. Es ist ein bisschen wie beim Goldrausch in der
 Geschichte Nordamerikas. Nickel wird in Neukaledonien 'grünes Gold'
genannt. Es befriedigt einen, wenn man sich sagen kann: 'Siehst du, ich
habe dich verstanden, ich habe dich gefunden, ich hab' dich!', sagt Thierry
Crastes. Er ist Bergbauingenieur bei einer französischen Minengesellschaft
 in Neukaledonien.

Die Inselgruppe im Pazifischen Ozean lebt vom Nickel - und das schon seit
mehr als 100 Jahren. Das Erz macht mehr als 90 Prozent des Exports des
 französischen Überseeterritoriums aus. Wenn es nach den großen Bergbaufirmen
geht, dann sollen es noch mehr werden. Die Minen gleichen dem terrassenförmigen
 Reisanbau in Asien oder ähneln den Stufentempeln der Mayas. Nur die
Dimensionen sind andere. Über viele Kilometer lehnen sich die Terrassen an
 die Berge, dazwischen immer wieder tiefer gelegene Plateaus. Es sind die
Zeugnisse des Tagebaues, der von oben herab zu den Schätzen vordringt.
Die 'Götter', die hier angebetet werden, haben ihren Sitz nicht im Himmel -
sie sind in der Tiefe verborgen. Das Heil, das sie versprechen, ist greifbar
und von dieser Welt - es sind die wertvollen Erze, ein Milliardengeschäft.

Seit ein paar Jahren haben die Kanaken, so heißen die Ureinwohner auf
Neukaledonien, eine eigene Minengesellschaft. Für viele Ureinwohner hat
sich das Leben dadurch verändert. Der Gewinn gehört nun ihnen und nicht
 mehr anderen. Früher waren die Familien arm, heute sichert ihnen die Mine
einen gewissen Wohlstand.

Eric Atai, der sich vom einfachen Bergmann zum Chef der Mine nach oben
gearbeitet hat, sagt: 'Ich sehe heute die Leute meines Stammes, die arbeiten
 wollen, die es schaffen wollen. Sie wollen später etwas erreichen. Es motiviert
 mich, zu sehen, dass wir Bodenschätze haben. Das ist für uns wie ein Traum.'
 Für viele Menschen hat sich mit Nickel im Lauf der Zeit ein Traum verwirklicht,
der heute so selbstverständlich ist. Ohne Nickel gäbe es keinen Edelstahl,
keine schnellen Motoren, keine Raumstation im Weltall und schon gar nicht
 die Leistungen schneller Datenübertragungen. Die Entwicklung der modernen
Industriegesellschaft ist unmittelbar an die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten
 von Nickel geknüpft.

In der Luft- und Raumfahrt, in der Elektro- und Militärtechnik, aber auch in der
chemischen Industrie geht fast alles mit Nickel. Als Legierung schützt es andere
Stoffe vor dem Zahn der Zeit - es verhindert das Rosten. Nickel hat sich in den
vergangenen Jahrzehnten zum Allroundtalent entwickelt. Ohne Nickel gäbe es
keine Waschmaschine oder Spülbecken aus Edelstahl. Die Autoindustrie ist
ohne Nickellegierungen nicht denkbar. Nickel veredelt aber nicht nur: Wo das
Metall abgebaut wird, wird eine vielfältige und üppige Vegetation zerstört. Der
Film erzählt von der Bedeutung des 'grünen Goldes' für unser Leben und
dokumentiert gleichzeitig die Konsequenzen des aufwendigen Abbaues für
die Menschen und ihre Umwelt in Neukaledonien. Er zeigt den langen Weg
 von der Gewinnung über die Verarbeitung bis zur Verwandlung von Stahl
in Edelstahl - vom einfachen Erz zur Zierde der Zivilisation.   

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arte, Dienstag, 29.04., Magazin/Dokumentation    19:00 - 19:45 Uhr (VPS 19:00)
Glanz der Erde
Kupfer aus Chile Deutschland 2004
Mehrteiler, Folge 2 von 3        Stereoton

   Kupfer hat die Menschheit fast seit ihrem Bestehen begleitet. Erst
 in reiner Form, dann als Legierung, von der Kupfer- bis zur Bronzezeit war
es der wichtigste Werkstoff der Menschen. Werkzeuge, Geschirr,
Kultgegenstände und Schmuck wurden aus Kupfer gemacht. Auch
heute wird mehr Kupfer denn je gebraucht. Hausinstallateure schätzen
es aufgrund der besonders hygienischen Eigenschaften; die Elektroindustrie
macht sich seine hohe elektrische Leitfähigkeit zunutze und seit einigen
Jahren besteht das Herz schneller und leistungsstarker Rechner - den
CPUs - aus Kupfer.

Die wachsende Nachfrage nach frischem Kupfer wird heute vor allem in
Chile gestillt. Mitten in einem der trockensten Gebiete der Erde, der heißen
Atacama-Wüste im chilenischen Norden, liegt die größte Mine der Welt.
 Die Dokumentation zeigt wie hier trotz modernster Technik immer noch
 unter sehr harten Bedingungen das Kupfererz abgebaut wird. Schauplatz
sind vor allem die chilenischen Kupferminen Chuquicamata und El Salvador.
Kristian Kähler begleitet den Weg, den das Kupfer von den Erzadern über
 die Hochöfen bis hin zur Verschiffung an der Pazifikküste nimmt und
dokumentiert die Prozesse der Verarbeitung und Veredlung.   

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 arte, Mittwoch, 30.04., Magazin/Dokumentation      19:00 - 19:45 Uhr (VPS 19:00)
Glanz der Erde
Eisen in China Deutschland 2004
Mehrteiler, Folge 3 von 3        Stereoton

   Shanghai ist der Inbegriff des modernen China. Wie das ganze
Land hat die Stadt an der Ostküste eine stürmische Entwicklung hinter sich.
Das Reich der Mitte ist dabei, innerhalb von wenigen Jahrzehnten den Sprung
vom 19. ins 21. Jahrhundert zu machen. Motor für das enorme
Wirtschaftswachstum sind Industrie und Baugewerbe und die brauchen
vor allem eines: Eisen und Stahl. Kein Land der Erde verbraucht und
 produziert heute mehr von dem Stoff, aus dem der Fortschritt ist. Weltweit
 sind die Preise für Eisen und Stahl massiv gestiegen, weil der Bedarf in
China immer weiter wächst.

Am Beispiel des privaten Stahlkonzerns Shagang in der Nähe von Shanghai
 zeigt der Film, wie Eisen und Stahl in China produziert werden. Um schneller
zu wachsen und Anschluss an den Stand der Technik zu bekommen, hat
der Konzern ein komplettes Hütten- und Stahlwerk von Dortmund nach China
 transportiert. Ein Großteil der 250.000 Tonnen Material sind schon wieder
aufgebaut und in Betrieb genommen. In einem anderen Teil des Stahlwerks
wird der Stahl nicht aus Eisenerz, sondern aus Schrott gewonnen, der in
kleinen Barkassen zum Stahlkonzern gebracht wird. Kein anderes Material
wird auch nur annähernd so oft recycelt wie Stahl. Aber auch die Preise für
 Schrott sind rasant gestiegen.

Der Optimismus und das Tempo der Veränderungen in China sind beeindruckend.
 Dabei profitiert vor allem die Ostküste vom Wirtschaftswachstum. Da die Schere
 zwischen Arm und Reich wird in der Volksrepublik immer größer wird, ziehen
 Millionen von Menschen aus den ländlichen Gegenden in den reichen Osten.
Zu ihnen gehört auch Pei in Shanghai. Er verdient seinen Lebensunterhalt damit,
 dass er mit einem Magneten Schrott aus dem Fluss fischt und ihn dann weiter
 verkauft. Er steht für die andere Seite des Booms. 

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der 3-Teiler wird wiederholt




rtbstone



Titel: Re: Info - TV
Beitrag von: Reaktor am 26 Apr 08, 10:52
Heute abend 19 Uhr auf Arte reportage kommt ein Beitrag zum Uranabbau im Niger und den damit verbundenen Problemen http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/arte-reportage/diese-woche/100716.html
Den Beitrag kann man sich nach der Sendung auch für eine Woche über das Internet anschauen.

Gruß
 Bernhard