Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Wettbewerbe / Contests => Thema gestartet von: geomueller am 26 Jul 08, 15:06
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Hallo alle,
da ich die nächten 3 Wochen nicht da bin stelle ich jetzt schon mal den Wettbewerb zur Vorstellung eurer neuesten Mineralieneigenfunde vom 3. Quartal 2008 ein! Da wir uns ja mitten in der Sammelsaison befinden wird sicher wieder einiges an guten Funden zusammengekommen sein!
Hier könnt ihr nun bis zum 30.09.2008 pro User wieder bis zu 4 Bilder des gleichen Stückes von eurem besten Mineral-Eigenfund des 3. Quartals/2008 einstellen. Ab dem 01.10.2008 erfolgt dann wieder die Bewertung der eingegangenen Bilder durch Abstimmung.
Ich hoffe auf eine rege Teilnahme!!
Viel Spaß, Geomueller
PS: Nicht vergessen das Funddatum mit anzugeben!
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Dann möchte ich meinen Fund mal ins Rennen schicken.
Stufe vom 19.07.08
Pyrit
Velbert, Vereinigte Glück Auf.
Größe der Stufe 5x3 cm
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So da will ich auch mal mein bisher besten fund dieses quartals zeigen..was wo auch so bleiben wird.
gefunden am 17.07.08 (glaub zumindest das es da war :) )
ein wunderschönes stück fluorite mit sehrschönen calcit aufgewachsen..alpine herkunft das ganze und ziehmlich selten für die fundstelle.
die fluortiekristalle sind alle als oktaeder ausgebildet!
herkunft: dörfel, erzgebirge
größe: 12,5 cm x 6,5 cm
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weil so schön is :)
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Glasklarer Bergkristall mit Zwilling , gefunden am 28.07.2008 am Strand Nähe Fundort Kühlungsborn/ Ostseeküste
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Bild 2
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Bild 3
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Bild 4
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Hallo,
Hier mal mein bester Eigenfund dieses Quartal (wenn sonst nichts mehr kommt) :)
Ein Szepterquarz vom Saurüssel, gefunden am 9.8. bei 5°C, Nebel, Regen und Sturm. Wir wollten zwar erst ins Mörchnerkar, aber nachdem wir die Stelle nicht mehr gefunden hatten, sind wir dann doch zum Saurüssel. Insgesamt haben wir dort an unterschiedlichen Stellen 4 kleine Szepter finden können, wobei das noch der beste war (mit etwas gutem Willen ist auch ein leichtes Violett zu erkennen ;D).
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1218555496.jpg.b) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1218555496.jpg)
Gruß Daniel
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Hallo,
kürzlich aus dem Aostatal und aus Saas Fee zurückgekommen (zu Saas Fee und Aostatal kommt später noch an entsprechender Stelle ein Beitrag), möchte ich diesen Granatfund vorstellen, der mir gleich zu Beginn meines Aufenthaltes am 27.7.08 bei Valpelline (Aostatal) gelang:
Die Granatkristalle sind bis 1,5 cm groß und sitzen in einer Feldspatmatrix.
Die Bildbreiten betragen etwa 3 cm.
Der Conny
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Hallo.
Mein bisher bester Fund vom 3. Quartal 2008
Bertrandit xx als Zwillingsxx
Fundort: Abichlalm, Untersulzbachtal,Salzburg, Österreich
Größe des x ist 4 mm
Funddatum 26. Juli 2008
Loismin
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kleiner Markasit
42x35x25 mm aus der Grube Misburg Süd der Teutonia Zementwerke in Hannover
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Diesmal geb ich mal einen wunderschönen Walpurgin vom "Walpurgis Flachen" der Ritterzeche in Schneeberg ins Rennen!
Funddatum: 24.07.2008
Größe der Stufe: 4x1,5cm, Kristalle bis 2mm:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1217871425.jpg.b) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1217871425.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1217871504.jpg.b) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1217871504.jpg)
LG
Olaf
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Hallo Zusammen,
ich starte mit einer Epidotstufe gefunden im Juli bei Hartenstein/kleine Krems. Ein derartiger Fund ist für die Gegen eine absolute Rarität.
Das Stück saß auf einem Felsen mitten im Fluß und es ging ein Riß rund um die Stufe. Ich muste nur mehr das Stemmeisen kurz ansetzten und Sie fiel in meine Hände.
Hinzu kam, dass Tage vorher Hochwasser war und ungehinderter Zugang zum Fluß möglich war, da alle Sträucher usw. plattgewalzt waren.
An diesem Tag war Niedrigwasser - ansonsten wäre mir die Stufe verborgen geblieben.
Die Stufe hat A4 Größe!!!
Gruß
Michael
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Hier noch einige Details
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Glück Auf,
es ist nicht einfach,bei dem was ich wieder alles gefunden habe zu sagen "Mein bester Mineraleigenfund im 3.Quartal 08" ???
Ich denke dieser Fund zählt aber mit dazu und ist aus "meinem Revier" Schneeberg.
13.09.08 auf Siebenschlehen
Chloragyrit Kristall= 1,5mm
Glück Auf
Lutz
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Hallo,
nach einiger Überlegung habe ich mich für ein Stück mit Anatas, Hämatit und Magnetit entschieden, dass ich am 30.08.2008 am Gorb im Binntal in der Schweiz gefunden habe. Es sind mehrere gelbe, durchsichtige Anatase in kleinen Hohlräumen im Gestein enthalten, welches aus unmittelbarer Nähe zu einer Kluft stammt.
Günter
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Ich stelle ein Quarzgwindel ins rennen,
das ich in Rauris am 13.09. finden durfte.
Quarzgwindel (29mm) mit Calcit Doppelender (14mm)
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:)
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Hallo,
mal wieder ein Achat am Start :D
Dieses wirklich schöne Exemplar habe ich Ende August in Arcen(Holland)gefunden.
Ich sach` mal. So einen findet man nicht sehr oft.
Die Ähnlichkeit zu Achaten aus dem Freisener Raum ist seht deutlich.
Gruß
Donat
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1222344976.jpg.b) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1222344976.jpg)
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Hi Tauerngold,
Schoner Quarz, aber es ist so wie Ich es auf dein Bild erkenne kein Gwindel, sonder ein Flachquarz, oder wenn ein weißer faden im Kristall erkennbar ist ist es ein Fadenquarz.
Grüß
Harjo
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Ich kann Harjos Hinweis zu 1oo% zustimmen,es ist ein Fadenquarz.Der weise "Faden" muss nicht automatisch klar zu erkennen sein,es konnten auch so eine Art weiße Schlieren sein.Das sind übrigens dann Flüssigkeitseinschlüsse.Wissenschaftlich mindestens genauso Interessant wie ein Gwindel.
Gruß Ingo
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Hi und ich dachte es ist ein Fadenquarz-Gwindel :D
und was ist der genaue Unterschied zwischen einem Flachquarz und einem Gwindel ?
Ich wusste gar nicht das der Faden aus winzigen Flüssichkeitseinschlüssen besteht,
welche Flüssichkeiten würden da in Frage kommen ?
Schönen Dank für die Berichtigung
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selbst im klaren quarz hast du flüssigkeitseinschlüsse.
im quarz meist co2 und h2o +/ mit salzen
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Hallo Tauerngold,
Beides -also Flachquarze und Gwindel- sind Aggregate aus parallel zueinander verwachsenen Quarzen. Der Unterschied: Beim Gwindel sind die Quarzkristalle jeweils um einen mehr oder weniger geringen Winkel zueinander versetzt gewachsen, dadurch entsteht die charakteristische gewundene Form. Hier auf der Seite ist das gut erklärt (vor allem durch die Animation): http://www.quartzpage.de/gwindel.html
Flachquarze sind plattig verzerrte Quarzkristalle, also Splitter von Quarzkristallen, die später weiter wuchsen. Ein "Sonderfall" davon wären dann die Fadenquarze. Die entstehen, wenn ein Kristall von einer zur anderen Kluftwand wächst und die Kluft sich währenddessen öffnet. Der Quarz reisst auseinander und wächst wieder zusammen. Das ganze wiederholt sich ständig und es bilden sich Fadenquarze. Der "Faden" besteht, wie schon geschrieben, aus winzigen Flüssigkeitseinschlüssen (also die Flüssigkeit, in der die Quarze wuchsen!), die an den ehemaligen Bruchstellen eingeschlossen wurden. Es soll aber auch noch Kombinationen aus Gwindeln und Fadenquarzen geben ???
Gruß Daniel