Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => erledigte Bestimmungen / completed determinations => Thema gestartet von: kraukl am 19 Aug 08, 21:10
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Hallo liebe Gemeinde,
ich habe hier ein Stück bei dem ich nicht so recht weiterkomme.
Fundort ist die Halde des Bastenberges in Ramsbeck.
Hauptsächlich ist auf dem Stück Hemimorphit und an einigen
Stellen diese unbekannten Kristalle.
Seidenmatter Glanz und keine richtig klaren Konturen.
Hat jemand eine Idee? Irgendwelche Tests habe ich noch nicht
gemacht. - Ich hänge mal zwei Fotos an...... -
Glückauf
Klaus
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Hallo,
Könnte sehr gut ein Carbonat sein (Calcit oder Smithsonit).
Glück Auf!
Smoeller
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Ja, vermute ich auch und meine Tendenz geht zu Smithonit...
Danke schon mal
Klaus
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Halloo,
ich denke, die speerartigen farblosen xx links sind Hemimorphit. Vorne die weißen gestaltlosen finde ich nicht typisch. Es ist nicht ausgeschlossen, daß es Smithsonit ist. Denke aber, daß die beiden selten zusammen vorkommen.
Doc Diether
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Es ist nicht ausgeschlossen, daß es Smithsonit ist. Denke aber, daß die beiden selten zusammen vorkommen.
Hemimorphite und Smithsonite kommen sehr haufig zusammen vor.
Anbei ein Bild von Hemimorphite auf Smithsonite ;)
Klaus, vielleicht mal ein kleines Stuck abspalten und in Saure legen, wenn es ein Carbonat ist werde Ich eher auf Calcit tippen, aber wenn es kein Carbonat ist ist Quarz fur mich auch nicht ausgeschlossen...fur mich sehen die aus als eine Quarz bildung auf ein anderes Mineral (vielleicht auch Quarz, oder Cerussite..)
Gruss
Harjo
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Hallo,
ich habe mich jetzt ein bisschen mehr mit dieser Stufe beschäftigt.
Der Hemimorphit steht einwandfrei fest, daran gibt es nichts zu rütteln!
Bei genauer Betrachtung unter dem Mikroskop zeigt sich, dass das
unbekannte Mineral Hemimorphitkristalle umwachsen hat und zwar so
stark, das ich von einer Pseudomorphose ausgehe.
Die ursprünglichen Hemimorphitkristalle sind bei genauer Betrachtung noch in der
Kristallform zu erkennen aber an einem abgebrochenen Stück ist auch
im Inneren nichts mehr vom Hemimorphit zu erkennen.
Der Test mit Salzsäure: Kein Aufbrausen.
Die Oberfläche ist rau, leicht körnig, der Bruch uneben, muschelig.
Härte >3, ritzt Calcit - <=5, ritzt keinen Apatit
Da Smithsonit nach den Lehrbüchern "Rösler" und "Klockmanns" häufig
zusammen mit Hemimorphit vorkommt, die beiden unter anderem ja auch
das Galmei bilden, gehe ich davon aus, das es Smithsonit pseudomorph
nach Hemimorphit ist.
Glückauf
Klaus
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Klaus, Smithsonite sollte meiner Meinung nach auch auf HCl reagieren....
Gruss
Harjo
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... ja schon, aber lt. Lehrbüchern nur auf warme...
Glückauf
Klaus
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Okido ;)