Mineralienatlas - Fossilienatlas
Arbeitsmittel / Means for work => Aufbewahrung, Präsentation / Presentation, Keeping => Thema gestartet von: Tobi am 06 Oct 08, 09:20
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Servus miteinander,
mich würde mal interessieren, welche Fundortzettel bzw. Etiketten ihr in eurer Sammlung verwendet. Man kennt das ja je nach Sammler immer mal anders: Der eine schmiert einfach mit dem Kuli was auf einen Zettel und legt diesen unter die Stufe, während der andere sich extra noble Schilder für seine Stufen gravieren lässt. Ich hatte früher auch immer handgeschrieben Zettel, aber seitdem ich mich auf den optischen Reiz der Stufen konzentriert habe, habe ich mir auch dann irgendwann welche gedruckt. Im Laufe der Jahre wechselte ich auch immer mal und habe jetzt eine endgültige Version gefunden (siehe Bild). Ich wollte weder, dass die Etiketten total kühl und lieblos aussehen, noch wollte ich überladen wirkende, auf "alt" gemachte Schildchen mit fünf Rahmen drum herum und geschwungener Zierschrift. Ich denke und hoffe, dass ich mit meinem jetzigen Layout eine ganz gute Mitte gefunden habe und wollte daher mal fragen, ob ihr auch ein festes, einheitliches Design (evtl. auch mit Namensschriftzug) für eure Etiketten habt und wie das dann ggf. aussieht.
Liebe Grüße
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Hallo Tobi,
meine Etiketten sehen etwas anders aus, im groben aber ähnlich. Auch ich nutze Technik um meine Stufen zu beschriften. Aber nur bei solchen, die in der Vitrine stehen. Bei allen anderen genügt die Nummer auf dem Stück. Und bei Bedarf hilft mir Excel und ein Drucker um schnell das gewünschte Etikett auszuspucken. Der Aufkleber wird dann auf schwarze Pappe geklebt, die hinten umgebogen ist um das Etikett etwas anzuheben. Sieht meiner Meinung nach etwas edler aus als nur daneben gelegt.
Grüße,
Robert
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Hallo,
Bin selbst auch wieder auf handgeschrieben umgestiegen. Hab das in Frakturschrift hingefrickelt. Ist zwar ne Heidenarbeit, aber überbrückt die miese Handschrift ;D. Als Papier hab ich einfaches braunes Packpapier gewählt, das Format 2 x 3 cm plus minus. Kriegt man zwar nur Mineral und FO rauf, aber betrifft auch nur die Vitrinenstufen. Der Rest kommt in die Schränke mit einfachen 65 x 25 mm Computeretiketten (Vivaldi) mit schwarzem Rand. Basisinfo jeweils auf der Rückseite zum schnellen Rückgriff auf Datenbank und Karteikasten.
Gruß
Andreas
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Tobias hat ein Thema angeschnitten, was zu einem Gebiet gehört, welches im Forum etwas vernachlassigt wurde - die Sammlungskultur. Es gibt tatsächlich viele Sammlungen, welche hochinteressante und seltene Minerale enthalten, ohne das die betreffende Sammlung einen ordentlichen, einheitlichen Eindruck macht. Ansprechende und vor allem einheitliche Etiketten heben, neben anderem den Gesamteindruck einer Sammlung.
Etiketten sollten nur dann handschriftlich beschrieben werden, wenn der Schreiber eine besonders exakte und gleichmäßige Handschrift hat. So ist gibt eine exakte Kursivschrift der Sammlung einen wertvollen antiken Charakter, aber wer kann das noch in der Zeit von Computer mit angeschlossenen Drucker. Auch sollte man meines Erachtens allzuviel Spielerein mit ausgefallenen Schriftformen vermeiden.
Tobi's Etiketten sehen gut aus und enthalten das wesentliche. Mehr Informationen können an anderer Stelle hinterlegt werden.
Ich selbst benutze zur Sammlungsverwaltung ein sehr altes Programm - Lotus Approach. Das ist einfach und läuft sogar mit Vista. Jede Stufe erhält einen Datensatz mit allen erdenklichen Hinweisen. Aus dieser Datei drucke ich meine Etiketten. Ich habe 3 Größen, je nach Dose, wobei die großen Etiketten bei handstufen ins Kästchen gelegt werden. Ich habe auch ein Vitrinenetikett, welches ich aber nicht benutze. Zuletzt drucke ich noch eine Karteikarte, welche allen relevanten Informationen aus ddem datensatz zieht.
Ich habe von einem Stück als Beispiel mal alle 3 Etiketten gedruckt. Im realen Fall hat dieses Stück die mittlere Etikette, welche unten am Boden (außen) des Josi-Kästchens geklebt ist.
Gruß
Uwe
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Lieber Uwe, danke für dein Lob - sowohl bezüglich der Themenwahl als auch, was das Aussehen meiner Etiketten angeht :)
Ich muss auch sagen (vielleicht weil ich in Sachen Optik ziemlich penibel bin), dass hübsche und vor allem einheitliche (!) Etiketten wesentlich zum Gesamteindruck einer schönen Sammlung beitragen, genauso wie ein wirrer und kunterbunter Zettelwust jenen Eindruck zunichte machen kann.
Was die Fülle an Informationen über eine Stufe angeht, so brauche ich das auf meinen (Vitrinen)-Etiketten nicht. Jede meiner Stufen ist auf der Rückseite mit einer Nummer versehen, die mit allen zugehörigen Infos in einer Computerdatei gespeichert ist. Somit kann nichts durcheinander kommen oder verloren gehen und ich kann wie gesagt meine Etiketten übersichtlich halten, so dass neben meinem Sammlungsschriftzug nur Mineralname und Fundort stehen, nichts weiter. Mehr braucht es ja auch meiner Meinung nicht; beim Blick auf eine schöne Mineralienvitrine muss ich ja nicht unbedingt von jedem Stück die chemische Formel, das Kaufdatum oder den Tag des Fundes wissen.
Gruß
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also inzwischen habe ich alle zettel aus der sammlung verbannt. sah nur häßlich aus.
die stücke haben nun alle eine digitale nummer bekommen, die zu einem zugehörigen bild gehört. keine grausigen zettel mehr. sieht nicht mehr so schlampig aus, obwohl es recht aufwendige zettelchen aus dickem papier waren, die sogar eine gefaltete front hatten.
aber bevor jemand mit der beständigkeit digitaler daten kommt. das zeug ist mehrfach gesichert und läßt sich jeder zeit drucken. zudem habe ich noch für jeders stück den fundortzettel. und die kann ich auch so zuordnen.
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Ich halte es "altmodisch" Selbst entworfene Etiketten in Visitenkartengröße, die Handbeschriftet sind, mit allen bekannten Fundortdaten und Kaufpreis. Meistens lege ich dann noch das Orginaletikett vom Kauf dabei. Ich hatte mal versucht alle Stücke mit dem PC zu erfassen,,, aber bei weit über 1000 Stücken... ich habe dann bei 150 ungefähr aufgehört. Irgendwie wollte ich Mineralien sammeln, und kein Mineralienverwalter sein. Sortiert habe ich dann das Ganze in den Vitrinen nach der Lapissystematik, bzw. nach 3 Sonderthemen: Siegerland, China, Norwegen. Für mich ist das so am Besten, da ich immer flexibel bin. Und wenn ich dann mal was verkaufe oder tausche brauche ich nicht immer wieder im PC was ändern.
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Ich habe etwa 10% meiner Sammlungsstücke in der Vitrine. Dort habe ich keine Zettel, da ich jedes dieser Minerale hinsichtlich Name und Fundort kenne. Allerdings bin ich jetzt bei der laufenden Nr. 1364. Da kann ich mir auch ohne Alzheimer nicht alles einprägen. Ein Etikett ist dann unerläßlich. Eine Nummer muß ich ohnehin auf bzw. an dem Kästchen anbringen muß. Viele Systematikminerale sind für den Normalsammler nur im Mikrobereich erhältlich und an einer bohnegroße Stufe kann man die Nummer eben nur schwer anbringen.
Ordnung sollte in jeder Sammlung sein. Sonst ist man - ich wiederhole mich - auf dem Niveau eines Nüsse sammelnden Eichhörnchens angelangt.
Außerdem finde ich durchaus nichts dabei der Verwalter oder Kurator meiner Sammlung zu sein. Die Aufarbeitung und Einordnung der Stücke (einschließlich Schreibarbeit), die ich letzendlich in die Sammlung aufnehme ist für mich genau so befriedigend wie zuvor das Sammeln im Gelände. Eine Sammlung sollte nicht aus gestapelten Obststiegen mit Zentnern von ungereinigtem Sammelmaterial bestehen.
Gruß
Uwe
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Ich halte es da ganz klassisch. Zu jeder Stufe gehört ein Sammlungszettel, und wenn es nur ein manuell beschrifteter Aufkleber auf dem Boden der Dose ist. Ob ich mir noch mal irgendwann die Arbeit mache, alle Stufen in eine Datenbank einzupflegen, weiss ich noch nicht.
Aufwändige Zettel bekommen aber nur bessere Stücken in meiner Sammlung. Ich nehme dazu microperforierte Visitenkarten aus weißem, leicht gestreiftem Karton. Die ich recht schlicht wie unten dargestellt beschrifte. Da ich von Vitrinen nicht mehr viel halte, und die Stufen ohnehin alle in ihren Schüben ruhen, muss ich mir über die Präsentation der Zettel keine Gedanken machen. Trotzdem gehört zu einer guten Stufe meiner Meinung nach auch ein guter Zettel.
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Hallo,
ich hatte auch gehofft mehr Etiketten hier zu sehen um meine eigenen Ideen für die Vitrine
zu überdenken (Anordnung, Größe, etc.) ....
statt dessen unnötiges ......
also back to the roots - zeigt mir/uns Eure Etiketten
PS. wobei ich ein Problem habe meine Etiketten zu zeigen. Ich benutze Sie bisher um die MM-Dosen zu beschriften
sowie in abgewandelter Form für die Schubläden und den Kartons mit den MM´s. Auch für Vitrinen sind diese eingeplant.
Ich finde diese auch sehr gelungen, doch habe ich vor ca. 20 Jahren mal eine "Kristall-Grafik" gesehen die mir
sehr gefallen hat und die ich seither auch überall benutze (Etiketten, Visitenkarte etc.). War halt eine "Jugendsünde"
und wer konnte schon ahnen das die Kristall-Zeichnung inzwischen von einem ganzen Sammel-Verband benutzt wird.
Ich bin mir da nicht ganz so sicher ob dieses inzwischen TM-Status besitzt bzw geschützt ist ....
und über 5.000 MM´s neu zu etikettieren ...das artet dann schon in Arbeit aus :o deshalb leider kein Beitrag zum Thema von mir
Grüße Gerhard
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Hallo,
hier zwei Beispiele meiner momentanen Etikettenversionen. Die Etiketten werden aus meiner Datenbank generiert, andere Formate kann ich in gewissen Grenzen auf der Anwendungsebene definieren. Zur Zeit habe ich diese beiden Größen und ein Listenformat zum Abheften als Notfall-Backup falls die Backups des Rechners mal ganz verloren gehen sollten.
bis denn
Günter
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hier mal ein etikett von mir.
ich handhabe das so wie schluchti, nicht alle mineralien erhalten solch ein etikett, sondern nur die besseren stücke.
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Hallo zusammen,
meine Zettel sehen so aus:
1. Die Grundstruktur hab ich mit Zweckform Design Pro erstellt,
2. dann kommt mein persönliches Gekrickel hin; bei Eigenfunden kommt noch EF, Datum und Infos zum Fundort hinzu
betont aber meinen persönlichen Bezug, mein Note; halte das für wichtig, da die Stufe dann eine Geschichte
erzählen kann;
Glückauf
Michael
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Hi Leute,
jaja, das Etikettieren. Wer mich kennt, kennt mein Problem damit. Ok, Computer können das, und ich habe viele Jahre es so gemacht wie viele, die den PC als Druckmaschine missbrauchen. Mein Problem war, daß ich ein, zwei Etriketten brauchte, und dafür entweder einen ganzen Etikettenbogen versabbelte, oder ewig lang versucht habe dem schei..PC beizubringen, daß er in die Blattmitte drucken soll, denn da befand sich noch ein Etikett! Und wenn die Tintenpi..erpatrone mal nicht eingetrocknet war, kam sogar mal ein Etikett heraus.
Das Ende vom Lied war, daß ich zwar einige schöne Etiketten hatte (wenn der Drucker das Etikett nicht gefressen hat, Klebeetiketten auf Druckerandruckrolle ist ein Abenteuer der besonderen Art) aber die anderen 12ooo Stück nicht. Und alleine die Vorstellung der Arbeit hat mir fast den Verstand geraubt. Und wie das so ist, wechselten die Stile der Etiketten und die Sammlung sah aus, wie ein Wurschteldurcheinander der übelsten Art. Nachdem einige der hochertigen Etikketten anfingen gelb zu werden, herunterfielen usw. hab ich endgültig die Schnauze voll gehabt. Und das in Zeiten, wo im Jahr locker mal 500 bis 1000 Stücke dazu kamen. Zum Glück hat sich Letzteres gelegt, meine Abneigung gegen Etiketten auf Klasichdöschen aber nicht!
Seit dem, schreibe ich mit Eding den Fundort hinten auf die Döschen, die Dose selbst bleibt völlig unangetastet. Eines Tages werde ich mein Geschreibsel mit Klebeetiketten überdecken...eines Tages! Und die Vitrinenstücke bekommen ein Pappetikett hinten drauf geklebt
Nun erkenne ich zwar nicht mehr mit einem Blick, was in der Dose ist, aber was solls, schaue ich einfach zweimal hin. Es ist doch meine Sammlung, die steht bei mir zuhause und da brauche ich weder meinen Namen auf jedes Stück zu schreiben, noch irgendwelche Indexnummer drauf zu pappen. Die ändern sich Dank unserer rührigen Wissenschaftler eh alle zwei Jahre, was bedeutet, nach vier Jahren kann ich meine Sammlung neu etikettieren. Nöö! Und wenn ich mal partout was nicht finde, ist es auch egal, bei der Suche nach dem Objekt der Begierde sind mir zwei Dutzend andere Objekte aufgefallen die man sich durchaus mal wieder anschauen könnte. Und gut ist es!
Lustig finde ich immer, wenn Leute auf ihre Privatsammlungsstücke ihren Namen schreiben, deutlich lesbar auf einem Micromountetikett, aber dafür steht nach guter franz. Sitte als Fundort nur noch soetwas wie: Pad-Tist, 11..soll heissen Padern-Tistoulet im Departement Aude, Südfrankreich. Klasse, ich weis zwar von wem es kommt, aber nicht woher! Mir entgeht der tiefere Sinn einer solchen Tat.
Ganz toll ist " Martin Mustermann Collection", Collection ist ja so international, aber Schwefel auf dem Namesetikett. Ich kannte sogar mal jemanden, der hat seine in Deutschland befindliche Sammlung aus rein deutschen Mineralien mit den englischen Namen beschriftet! Man ist ja sowas von international...geradezu kosmopolitisch. Der hatte zwar keine Ahnung wo Tsumeb liegt, aber Galena klingt nun mal besser als Galenit oder Bleiglanz!
Und als Chaot der Sammlungskultur, pflege ichnatürlich auch keine Datenbank. Ich finde es immer wieder niedlich, wie Leute elend viel Arbeit darin investieren nur um das, was sie eh schon haben, schwarz auf weiss abzubilden. Welchen Sinn macht das? Und ehrlich, wenn ich nicht mehr weis, ob ich einen Anatas aus dem Val Val habe, ist es mir auch wurscht, wenn ich einen kriegen kann nehme ich ihn halt. Dann hab ich zwei, ist sowieso besser als einer!
Mein Hauptproblem mit der Datenbank war allerdings, daß bei meinem stetigen "rein und raus" der Sammlung mehr mit dem aktualisieren der Datenbank beschäftigt war als mit den Mineralien selbst. Diese sind zu Archivierungsobjekten verkommen.
Was ich aber in Kürze anfangen werde ist eine Literaturdatei. Ich nehme immer wieder ein Stüfchen in die Hand, und dann hab ich so daß Gefühl, über den Fundort mal was gelesen zu haben. Ist es nun irgendwo in den 30 Jahrgängen Lapis, in den 20 Record oder in den Mines&Minerals...oder war es doch in den Newsletter! Das ist zum verrückt werden. Meine Stüfchen dazu finde ich schnell, ich hab ja Zeit, es ist ja ein Hobby. Aber wenn ich was nachlesen will, und finde zum verrecken den Artikel nicht, dann werd ich....ungehalten!
So hat halt jeder seine Sammlungskultur..ich hab ne Sammlungssubkultur.
In dem Sinne, Glück auf
Ulrich
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Hallo Ullrich,
meine seit Schulzeiten zusammengetragenen etlichen Tausend Mineralstufen würde ich nachträglich auch nicht in eine Datenbank erfassen wollen, bei meinen Fossilien (den wichtigsten !), habe ich es aber getan.
Meine Meinung zu Etiketten siehe vorher.
In Sachen Literatur habe ich aber sogar zwei Datenbanken:
Eine, in der ich meine ganze Fachliteratur einschließlich diverser Kopien und Zeitschriften erfaßt habe, -
eine andere, in der nach Schlagwörtern die Literaturquellen angegeben sind.
Letztere ist sehr praktisch, wenn man Infos zu bestimmten Themen sucht und nicht diverse Zeitschriften, Bücher und Kataloge durchforsten will.
Dank einer PC-Panne habe ich diese Datenbänke allerdings schon zweimal wieder aufbauen müssen.
Trotzdem lohnt der Aufwand, - vor allem wenn man sich mit seinen Sammlungsobjekten etwas intensiver beschäftigt...
Gruß
Psaronius
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noch was zum "schmunzeln":
da ich mich jetzt schon lange mit der Idee rumschlage die Stücke in meiner Vitrine NEU zu etikettieren
habe ich mich auch um die "Ständer/Aufsteller " für die interessiert. Die Plexiglas/Acryl-Sockel die man
auf Messen finden kosten doch so zwischen 1,20€ und 1,60€ per Stück und das ca. x 300 Stück .......
und so bin ich auf eine andere Idee gekommen. Seit zwei Jahren sammeln die Reinigungsdamen in
meiner Firma die Verschluss-Kappen von den Stabilo-Filzschreibern sofern diese im Müll landen und
von Ihnen gefunden werden (inzwischen sind ca. 300 Stück zusammen).
Diese Verschluss-Kappen sind 6eckig und stehen daher gut auf einer Fläche - die vordere Fläche ist
dann automatisch schräg und da leime ich die auf Karton geklebten Etiketten auf. Damit habe die Etiketten
einen sicheren Stand und das ganze kostet mich (insofern ich mich mal aufraffe) NICHTS !
eine kleine Einschränkung - die Etiketten müssen eine gewisse Länge haben damit man die Kappe nicht sehen kann.
Grüße Gerhard
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Ist doch vollkommen wurscht wie man das handhabt.
Der Thread könnte eine Hilfestellung sein für jemanden der noch kein System hat
und hier die für sich passende Anregung sucht.
Ich habe private Sammlungen gesehen die Museumscharakter hatten und da
war absolut nichts dran auszusetzen. Wieviel Geld, Zeit und Lust jemand in sein
Hobby investiert muss jeder selber wissen.
Früher als Kind wollte ich bei meiner Sammlung auch alles wie im Museum machen.
Davon habe ich mitlerweile abgesehen. Unter meinen Vitrinenstufen liegt ein Zettel,
der nicht für mich ist. Angenommen mir passiert etwas, dann soll die Sammlung nicht
ohne Dokumentation darstehen. Die Zettel sind so untergebracht das sie nicht sichtbar sind.
Zur Archivierung benutze ich sowohl den guten alten Karteikasten, als auch eine EDV.
Doppelt hält bei mir besser und den Karteikasten kann ich auch nutzen wenn der PC aus oder defekt ist.
Döschenminerale bekommen bei mir immer ein neues Zuhause (Neues Kästchen) und nur noch
eine selbstklebende Nummer die ich von innen in den Deckel klebe. Die Nummer reicht mir zur eindeutigen
Indentifizierung aus, und das Kästchen bleibt schön sauber. In der Regel weiß ich was im Döschen ist,
sollte dies mal nicht der Fall sein, kann ich es schnell nachschlagen.
Mit Sicherheit nicht das System, wenn es soetwas überhaupt gibt, aber es ist mein System, mit dem ich
klar komme und das ist die Hauptsache.
Gruß
René
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Hallo an alle......
Da ich mich mit Beiträgen im Forum eher zurückhalte, möchte ich mich hier auch nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
Nur soviel zur anstehenden "Zettel-Diskussion":
Die Intention zum Thema beruhte doch eindeutig auf der Präsentation der eigenen Sammlungsetiketten, - zu Vergleichszwecken und Ideenfindung, nehme ich an.
Und hierbei scheint es unerheblich, ob und in wie weit der oder die eine oder andere Sammler(in) Etiketten benutzt oder eben nicht.
Es bleibt letztlich doch jedem selbst überlassen, ob und wie er / sie die eigene Sammlung ausgestaltet.
Übrigens: ich oute mich hiermit auch ganz offiziell - ja, ich habe und nutzte Sammlungszettel!
Hat auch seinen Grund.
1. Ich mag's einfach (...auch meines Ego's wegen..! ::))
2. Es kann u. U. auch von gewisser Bedeutung sein, wenn Sammlungsstücken entsprechende Zettel beiliegen.
Es gibt nämlich (..für mich persönlich...!) nichts blöderes, wenn ich den Weg eines Stückes nicht mehr nachvollziehen kann.
Ich empfinde es immer als hoch spannend, wenn z. B. bei einer gekauften Stufe diverse Zettel mitgeliefert werden, die mir zeigen, durch welche Hände das Stück bereits
gegangen ist.... ;)
Aber lasst uns einfach beim Thema bleiben, - dann wird bestimmt wieder alles gut....... ;D
Anbei meine derzeitige Version der einfachen Zettel. (Wenn das Hochladen klappt..... ;D)
Glück - auf aus dem Siegerland,
Andreas (Baryt-X)
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Hallo!
Ich etikettiere auch nur die Vitrinenstücke. Die Etiketten lege ich unter die betreffende Stufe.
Eine "Datenbank" (Excel-Tabelle) hatte ich mal angefangen doch bald wieder aufgegeben. Immer diese Zu- und Abgänge!
Ich hab mir eine Etikettenvorlage gebastelt, welche folgende Punkte enthält:
1. Mineral ( Pyrit xx)
2. Paragenese ( kb- Formation)
3. Fundort (Freiberg)
4. Grube bzw. Schacht (Himmelfahrt Fdgr., Schacht "Reiche Zeche")
5. Gang (Wilhelm Steh. Nord, 2. Sohle, Abbau 08/15 )
6. Datum
Die in den Klammern stehenden Sachen sind nur Beispiele.
Mir sind die genaue Bezeichnung des Ganges und des Abbaus deshalb wichtig um eine möglichst lückenlose Dokumentation zu erhalten. Sind die Stücke Haldenfunde oder stammen aus anderen Aufschlüssen lasse ich die Rubrik "Gang" natürlich weg. Anders sieht es aus, wenn in dem Gebiet Bergbau umgegangen ist. So tragen bei mir alle Funde vom Bau der Umgehungsstraße am neuen Grenzübergang Zinnwald die Bezeichnung Zinnwald, Revier Militärschacht.
Das Datum, bei Eigenfunden, ist mir wichtig, da man sich beim Betrachten der jeweiligen Stufe an die Fundumstände erinnert. Außerdem kann man dann sagen, vor so und soviel Jahren hab ich das Stüfchen dort gefunden, wo heute z.B. eine Eigenheimsiedlung ist.
Leider sieht man so auch das voranschreitende Alter des Sammlers. ;D ;D ;D ;D
Z.B. bei Tauschmaterial trage ich die Angaben handschriftlich ein. Dazu benutze ich die gleiche Etikettenvorlage, wie für die Vitrinenstufen. Nur das diese Punklinien hinter der jeweiligen Rubrik hat. Wenn man schon eine "Sauklaue" hat, will man ja nicht auch noch "schief schreiben". :)
Sollen gekaufte oder getauschte Stufen in die Vitrine, schreibe ich auf die Rückseite des Etiketts Kauf bzw, Tausch, Datum, bei Tausch Name des Betreffenden.
Sollten Stufen alte Etiketten haben, bleiben die natürlich auch beim betreffenden Stück. Mitlerweile ist der Sammlungszettel oft mehr Wert als der Stein.
Viele Grüße und Glück auf!
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Interessant zu sehen, wie extrem unterschiedlich hier mit dem Thema Etikettierung und Beschriftung der Mineraliensammlung umgegangen wird: Der eine macht hier einen Aufstand und verspottet quasi das Erstellen aufwändiger Etiketten als nostalgisch-verklärt, während der andere sich wirkliche edle Etiketten mit detaillierten Angaben herstellt und jedes Stück damit versieht. Ich kann auf jeden Fall den Einwand einiger verstehen, dass sie keine Lust haben, hunderte oder tausende von Etiketten zu fertigen. So hatte ich das aber auch nicht gemeint, es ging ja nur um die ausgestellten Stücke. Natürlich würde ich auch niemals ein edles, umrandetes und mit Namensschriftzug versehenes Etikett basteln, um es dann in der Schublade unter eine Belegstufe zu klemmen, um Gottes Willen. So eine Arbeit würde ich mir auch nie machen. Ich sprach lediglich von meinen beiden Schauvitrinen, und die enthalten gerade mal um die 50 Stufen. Naja, viele scheinen das ja ähnlich zu machen wie ich ...
Gruß
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na nicht jeder mag das gleiche. aber man sollte doch schon seine meinung sagen können. wenn jemand sagt er findet etiketten häßlich, altmodisch und bescheuert, dann ist das eben seine meinung. warum andere sich dann auf den schlips getreten fühlen müssen ist mir unverständlich und wirkt kindisch, da niemand angesprochen wird.
bis 50 stufen mögen etiketten ja sinn machen. aber dann gefällt einem mal das eine oder andere etikett nicht oder man gestaltet die vitrine neu und merkt wie unmöglich da dann etiketten wirken. früher hatte ich etiketten, deren sinn es vorwiegend war neben paar infos das holz im schrank vor kratzern zu schützen. nur dann wurde es mir irgendwann zu blöd mit dem aufwand. und da das neue design sich mit papierzettel beißt (daher wären acrylprismen oder nett) habe ich es gelassen. wer will schaue in das thema mit den sammlervitrinen. da habe ich einen teil der fächer reingestellt.
zudem habe ich knapp 700 stücke in meiner excel-datentabelle. aber vermutlich sind es auch noch 100 stück, die ich noch nicht mal eingegeben habe und deren daten unter der stufe oder in anderen tabellen liegen. so, und für jedes stück ein etikett? :o ich hab' ja nicht mal ausreichend zeit über um die 100 stück schnell genug in die sammlungsliste zu übernehmen. und wie dann ca. 800 etiketten?
bis hundert stück ok, aber dann nicht mehr. aber wie gesagt, so kleine acrylprismen wären was. nur absolut nicht bezahlbar.
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Hallo ihr alle,
Etiketten hin oder her. Ich denke, die meisten von uns wissen genau WELCHE Stufe sie WOHER haben und WAS sie mit ihr verbinden.
Aber an dieser Stelle finde ich eine Geschichte ganz passend, die ich euch erzählen möchte. Ein mittlerweile leider verstorbener Freund und Sammlerkollege, besaß eine unglaublich schöne und wertvolle Quarzsammlung, mit Stufen aus aller Welt. Er selbst wusste natürlich (so wie ich anfangs beschrieben habe) genau welches Stück er woher hatte und konnte zu fast jeder Stufe eine kleine persönliche Anekdote erzählen. Sein "System" beruhte allerdings darauf, dass er alle Daten in seinem Kopf und nicht an den jeweiligen Stufen trug.
Jetzt, ohne ihn, steht die Sammlung immernoch an ihrem Platz, aber ohne die kleinen Geschichten und (was nüchtern betrachtet mindestens ebenso wichtig erscheint) die Fundortangaben.
Ich finde, jeder kann seinem "System" und seinen "Layoutvorstellungen" so folgen wie er mag (ob mit handgeschriebenen Etiketten, Excel u.ä., etc.), aber über eine Dokumentation, die "die Nachwelt" versteht , sollte sich sicher jeder von uns gedanken machen.
Lg stefan
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Hallo zusammen,
ich denke dieses Thema ist auch sehr von der Art der Sammlung abhängig. Ein Mikromounter zB. der einige Jahre sammelt wird über eine gewisse Systematik nicht hinwegkommen. Jemand der nur Regional tätig ist kann sich normalerweise eine gewisse Faulheit leisten.
Aber bei Spitzensammlungen bei der nur max. 10 Stücke/lm verteilt sind finde ich eine ausreichende Beschriftung unerlässlich. Wenn Wir ehrlich sind wird bei uns " Ottonormalverbraucher" Stück an Stück geschlichtet so das kein Schild mehr Platz hat, da normalerweise der Raum fehlt. Diesen Sachverhalt habe ich vor allem bei Sammler festgestellt die " nur selbst Sammeln", da muss auch der 17te Rauchquarz der selben Kluft noch in die Sammlung ( MIR GEHT ES GENAUSO!!!).
Ich kann hier eine Sammlung nennen, die für mich nahezu Ideal aufgebaut ist Sammlung Kurt Nowak Wald/Pinzgau (sollte jeder besuchen, der in der Gegend ist).
Aber zurück zum Thema ich bin der Meinung das ein gewisses Beschriftungsystem auch bei Regionalsammlungen notwendig ist.
Ich habe vor einiger Zeit eine Sammlung übernommen, die hauptsächlich zwischen 1970-1985 aufgebaut worden ist. Da der ehemalige Besitzer noch lebt war eine gewisse Zuordnung ( bei den meisten Regionalen Stücken ) noch zu 90% möglich. Aber falls man eine Sammlung übernimmt, bei der der Besitzer verstorben ist und die Beschriftung nur Mangelhaft durchgeführt worden ist, hat man ein Problem. Darum bin ich für ein eine gewisse Systematik ( dem Faulheitsteufel zum trotz ).
Gruß
miami
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Ich kann hier eine Sammlung nennen, die für mich nahezu Ideal aufgebaut ist Sammlung Kurt Nowak Wald/Pinzgau (sollte jeder besuchen, der in der Gegend ist).
Allerdings. Mit Sicherheit die schönste Privatsammlung, die ich bisher gesehen habe, dazu ideal ausgestellt.
Gruß Daniel
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Also ich bin momentan dabei meinen Stufen endlich mal paar Etiketten zu spendieren und sie auch mal zu nummerieren. Ich kenne ja meine Stufen, aber für die Nachwelt wäre das wohl besser... ;)
Da mein Sammlung lokal aufgebaut ist, habe ich mich dafür entschieden, die Stufen wie folgt zu nummerieren: SZB GR SA 0008 Das bedeutet: SZB = Revier Schwarzenberg, GR = Graul, SA = Stamm Asser, 0008 = die 8. Stufe von diesem Fundpunkt. Nach diesen Nummern habe ich die Mineralien in einer Excel-Tabelle organisiert.
Meine Etiketten, zu jeder Stufe sieht man unten.
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hallo nochmals,
etiketten und labels satt bis zum abwinken 8) gibt es hier: http://www.minrec.org/sitemap2.asp (http://www.minrec.org/sitemap2.asp), wer es mag ::) ::)
haldenschreck
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Ja, dieses Labelarchiv ist sehr informativ, besonders auch was historische Etiketten und Informationen zu den betreffenden Sammlern und Sammlungen angeht. Mit diesen zum Teil sehr wertvollen kulturhistorischen Informationen kann man mitunter die Geschichte eigener Neuzugänge um eine interessante Facette bereichern. Aber auch sonst kaum noch verfügbare Informationen über berühmte Sammlungen, Sammler und Händler vergangener Tage machen dieses Archiv sehr wertvoll.
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Schön, daß Don das Thema nochmals aufgegriffen hat, den die Sammlungskultur - zu der gehört die Etikettierung allemal - kommt eigentlich im Forum etwas kurz. Man sollte bedenken, daß das Mineral in der Landschaft ein vergänglicher Teil der Erdkruste ist. Erst durch die sammlerische Aufarbeitung (Reinigung, Formatierung, Dokumentierung und Präsentation) wird es zum Kulturgut. Wir sollten hin und wieder darüber nachdenken bzw. diskutieren.
Im ersten Teil seines Beitrages hat mir Don aus dem Herzen gesprochen. Zum zweiten Teil: Bei Stufen, oder besser bei Stüfchen, welche ich in Plastekästchen aufbeware, klebe ich das Etikett auf den Boden. Da die Böden der größeren Kästchen auch nach unten einen Rand haben, ist ein abrubbeln ausgeschlossen. Das gilt auch bei den Mikrodöschen, welche diesen Rand nicht haben. Man schiebt ja seine Minerale nicht ständig hin und her. Bei dem Systematikteil meiner Sammlung klebe ich ein schmales Etikett mit der Strunz'schen Nummer an den Rand der Oberseite. Nach dieser Nummer wird in dem Schrank sortiert. Das Etikett hat für jede Klasse eine andere Grundfarbe. Dadurch hat man meines Erachtens eine ganz gute Übersicht.
Die Minerale der nach Lagestätten sortierten Lokalsammlung haben, soweit in Kästchen aufbewahrt, diese Nummer nicht, denn ich erkenne diese in der Sammlung auch so.
Allerdings gebe ich Haldenschreck in soweit recht, daß man Gefahr läuft, daß sich der hart gewordene Kitt löst, wenn man die Kästchen umdreht, vor allem wenn man größere Stufen eindost. Schlimmer ist allerdings, wenn bei machen Kästchen der Deckel nicht straff sitzt. Bei Herausheben aus der Schranklade kann die Stufe mit dem Boden dann nach unten herausfallen. Meist geschieht das genau zwischen Schrank und Tisch bei großmöglichster Fallhöhe. Seit einigen traurigen Erfahrungen dieser Art, habe ich einige Kästchen mit Klebestreifen gesichert.
Gruß
Uwe
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Ja, im Prinzip gebe ich "haldenschreck" auch recht.
Bei all den geschilderten Nachteilen muss man allerdings berücksichtigen, daß sein Vorschlag
ziemlich viel Arbeit bedeutet. Denn so ein Klebeetikett ist schnell unten (oder) oben angebracht.
Das andere muss man selbst ausdrucken, noch falten und sorgfältig "einpfriemeln".
Besser ist es aber allemal, das leuchtet mir ein.
Bisher habe ich allerdings nur selten Stufen gesehen, die in der Form beschriftet waren.
Aber ich denke, ich werde mir mal die Arbeit machen.
Eine Frage ist allerdings: der Vorschlag mit dem gefaltete Papierträger und dem andersfarbigen
Boden, dann müste ich ja die Stufe auf das Papier kleben. Die sitzt dann aber nicht ganz fest, oder klebt
man diesen Teil an den Boden der Dose. Letzteres ist allerdings noch mehr Arbeit... :-\
Ick wees nit, ick wees nit.
An Uwe:
Das mit dem kleinen Streifen oben drauf hatte ich auch schon angedacht.
Allerdings würde ich da eher zu einer Sammlungs-/Katalognummer. neigen, mit Katalogisierung in Datenbank,
wie von einigen im Thread beschrieben. Denn auch die Systematik (auch von Strunz) ändert sich ja ebenso ständig.
Übrigens, zusätzlich zu einem Etikett, denn als Entwickler und IT-Erfahrener weiß ich um
die Haltbarkeit von Daten bzw. die Kompatibiltät von Daten nach Jahren. Würde ich heute noch meine Datenbank
von vor 12 Jahren einsetzen, müsste ich mit DOS arbeiten oder sie zigmal konvertiert haben (nach Bekreuzigung)
;-)
Tja, sieht wohl so aus, als ob ich doch fleißiger werden oder mir noch etwas Gedanken über die
Automatisierung des Ganzen machen muss.
Cheers,
Don
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Übrigens, zusätzlich zu einem Etikett, denn als Entwickler und IT-Erfahrener weiß ich um
die Haltbarkeit von Daten bzw. die Kompatibiltät von Daten nach Jahren. Würde ich heute noch meine Datenbank
von vor 12 Jahren einsetzen, müsste ich mit DOS arbeiten oder sie zigmal konvertiert haben (nach Bekreuzigung)
;-)
Genau wegen sowas lege ich mir keine Datenbank auf dem Rechner an, mal abgesehen davon, dass ich meine Stufen fotografiere und die Dateien u.a. nach dem Fundort benenne . An dem System mit Nummern und Karteikärtchen geht irgendwie kein Weg vorbei.
Gruß Daniel
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Eine Frage ist allerdings: der Vorschlag mit dem gefaltete Papierträger und dem andersfarbigen
Boden, dann müste ich ja die Stufe auf das Papier kleben. Die sitzt dann aber nicht ganz fest, oder klebt
man diesen Teil an den Boden der Dose. Letzteres ist allerdings noch mehr Arbeit... :-\
Ick wees nit, ick wees nit.
... es reicht aus, wenn man den karton (besser als papier) mit einer lochzange bzw. mit einem stanzeisen durchlocht, dann klebt der kitt direkt am dosenboden. ist eine sekundensache.
nachteil: manche kitte fetten leicht aus. dann gibt es manchmal einen unschönen randum das loch herum.
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Hallo Don,
mit der Kompatibilität uralter Programme habe ich keine schlechte Erfahrung gemacht. Als ich mir vor etwa 14 Jahren den ersten Computer gekauft habe, war da als Office "Lotus" aufgspielt. Mit dem darin enthaltenen Datenbanksystem "Approach" habe ich meine Sammlung aufgebaut. Jetzt habe ich einen Computer mit 4 CPUs, 1000 GB und Vista als Betriebssystem. Appoach habe ich probemlos installiert und es läuft genau so gut wie vor 14 Jahren. Der einzige Nachteil ist allerdings, das vermutlich außer mir niemand mehr mit Lotus arbeitet.
Ich bin froh, niemals Mikrosoft Access benutzt zu haben.
Gruß
Uwe
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Hallo,
wenn man eine Datenbank verwendet, die in der Lage ist, die Daten als SQL zu exportieren, wird es auch möglich sein, diese in eine andere Datenbank Software zu importieren. Zumindestens habe ich auf diese Weise schon mal Daten von MySQL (Linux) nach MySQL (Irix) transferiert (für Fachleute: Little-/Big-Endian Problem).
Günter
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Hallo,
Lotus (zumindest das Datenbankprodukt Lotus Notes) blüht und gedeiht - es soll sogar ganze Firmen geben, die ihre internen Abläufe damit verwalten *muhahahaaa*
Aber privat würde ich das nicht einsetzen. Entweder SQL-Datenbanken, oder der gute alte ANSII-Textexport mit festen Trennzeichen (csv).
Seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken, zusätzlich zu Etiketten bzw. direkt auf den Stein aufgebrachten Inventarnummern RFID-Tags einzuführen. Zugegeben, das ist eine reine technische Spielerei für denjenigen, der auch nach Büroschluss noch nicht den Kanal voll hat, aber ich verspreche mir damit ein wesentlich leichteres Auffinden einzelner Sammlungsstücke in den Schränken und dazu berührungsfreies (!) Auslesen der wichtigsten Daten zum Objekt. Die physische Haltbarkeit und die Datenbeständigkeit der Tags ist ähnlich gut - oder schlecht, je nach Blickwinkel - wie der von CDs oder DVDs zur Datensicherung. Wichtig ist mir dabei, dass Objekt und Information direkt miteinander verbunden sind, indem das Tag bspw. per Heißkleber auf der Rückseite des Steins oder, wenn nicht anders möglich, zumindest in der Dose/Schachtel angebracht wird.
Über einige allgemeine Überlegungen zum Thema und der dazu benötigten Hard- und Sofware bin ich aber noch nichtr rausgekommen. Primär ist mein Problem, dass ich noch keinen Anbieter gefunden habe, der Tags in annehmbar kleinem Format in hohen Stückzahlen günstig anbietet. Vielleicht hat da jemand einen Tipp? Ansonsten warte ich auf die weitere Miniaturisierung samt Preisverfall 8)
Gruß,
Triassammler
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Hallo Triassammler,
das Problem mit den Nummern auf der Rückseite der Stufe habe ich wie folgt gelöst:
Mit dicker Latexfarbe weiß male ich mit Hilfe eines kleine Pinsels auf einer geigneten Stelle der Rückseite eine annähernd rechteckige Fläche. Nach dem Trocknen schreibe ich mit einem Fineliner die Nummer darauf und decke nach dem abermaligen Trocknen mit farblosen Lack ab. Das mach ich aber nur mit größeren Stufen, die bei mir nicht eingedost werden.
Ich vermute Lotus ist so alt, daß sich Mikrosoft nicht die Mühe macht dagegen mit einer Systemunverträglichkeit anzukämpfen. Es läuft aber wirklich wie geschmiert ohne daß ich jemals Probleme hatte.
Gruß
Uwe
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Seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken, zusätzlich zu Etiketten bzw. direkt auf den Stein aufgebrachten Inventarnummern RFID-Tags einzuführen.
hallo triassammler,
na das nenne ich innovativ. hut ab, tolle idee. :)
ich hatte 'mal mit dem gedanken gespielt, auf die stufen barcode-aufkleber anzubringen und bei bedarf abzuscannen, um so alle informationen sofort dargestellt zu bekommen. abgehalten hat mich bisher die "optische verschandelung" der stufe. besonders bei vitrinenstufen müßten die barcodes frontal sichtbar sein, das gefiel mir nicht. bei "dosenware" ist das kein problem.
haldenschreck
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Hallo!
@uwe:
Mit dicker Latexfarbe weiß male ich mit Hilfe eines kleine Pinsels auf einer geigneten Stelle der Rückseite eine annähernd rechteckige Fläche [...]
Ja, genau so mache ich das auch. Das mit dem RFID ist ja nur eine Spielerei - brauchen tut man es nicht wirklich.
@Haldenschreck:
auf die stufen barcode-aufkleber anzubringen und bei bedarf abzuscannen
Das hatte ich mir früher mal überlegt, aber hatte dann - neben der Größe der Kleber - auch Bedenken, was die Beständigkeit (Stichworte: Abschabungen, Reaktion mit ggf. verwendeten Fossilkonservierungsmitteln) angeht. RFID-Tags hätten den Vorteil, dass es sie als kleine, neutral gefärbte Kunststoffchips gibt, in denen die Elektronik ziemlich sicher eingebettet ist. Der Gag besteht dann im berührungsfreien Auslesen der Daten - je nach Einstellung der Empfindlichkeit des Scanners auf einer Distanz von 0,01 bis 10 m. Mit der Methode wüsste ich auf einen Schlag, in welchem Raum sich ein gesuchtes Stück befindet :D. Weiters gibt es Tags mit unterschiedlichen Datenkapazitäten (hier liegt dann leider auch der Preisunterschied begründet) - vom Billigtag für ein paar Cent, das eine vom Hersteller hartcodierte, weltweit eindeutige ID transmittiert (quasi das Gegenstück zu einer Inventarnummer) bis zu Chips, in die sich etliche hundert Textseiten beliebig einspeichern und auslesen lassen. Ideal wäre natürlich, den kompletten Datensatz der Sammlungskartei zu dem Stück auch auf dem Chip ablegen zu können. Dann kann der PC Feuer fangen, die DVD mit den Sicherungskopien zerkratzen usw., aber solange das Sammlungsstück an sich noch existiert, gibt es auch die Daten. Üblicherweise werden als Haltbarkeit um die 100.000 Lese- und 10.000 Schreibvorgänge angegeben - das sollte ziemlich lange vorhalten ;D
Gruß,
Triassammler
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Ich bin ebenfalls fasziniert von der RFID-Idee.
Wir alle werden ja bald auch erfasst, warum dann nicht unsere Sammlungsstücke :)
Ne, wirklich coole Idee.
Vielleicht können wir uns ja zusammentun und dann per Großmengen die Preise reduzieren?
Ich hatte mich noch nicht mit der Technologie näher befasst, wir werden denn die Dinger bespielt,
gibt es da extra Schreib-/Lesegeräte dafür (wohl schon) und wie aufwändig ist das?
Obergenial wäre natürlich auch noch ein Datenabgleich vom PC in alle Sammlungsschränke, wenn sich
z.B. die Systematiknummer ändert ;D
Ungeahnte Möglichkeiten.
Ach triassammler, was hast du da nur angestellt, noch mehr Gehirnjogging...
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Hallo,
der Bürokollege hat mal die Machbarkeit für Proben-ID per RFID in der mich bezahlenden Firma untersucht. Denn kann ich gegen KAffee bestimmt löchern!
Also:
1.) Wo gibt es die günstig?
2.) Welche würde er empfehlen (ich wette die einfachen Read ohne Write ;-) ) ? Er liebt Datenbanken und Verknüpfungen
Sammlungsgröße würde ich mit 100 bis 1000 angeben 8)
Sonst noch Fragen?
MfG
Frank
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Hallo,
George Orwell lässst grüßen, vielleicht könnte man ja noch das Wetter vom Fundtag und den Blutddruck beim ersten Anblick der Stufe mit speichern, wäre doch toll.
Ich bleibe bei den altbewährten Papierchen, ist zwar altmodisch, aber schon seit vielen Jahren bewährt.
Glück Auf
Ralf
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Naja, es geht immerhin um tote Materie und nicht Menschen, da mache ich schon Unterschiede.
Und die Möglichkeiten einer Systematisierung von Sammlungen haben sich in den letzten Jahrhunderten auch entwickelt.
"Schon seit vielen Jahren bewährt" heißt ja nicht, dass es nicht anders oder besser geht.
Ich denke wir müssen über den Sinn solcher Aussagen nicht diskutieren, denn dann wärst du nicht in diesem Forum, sondern
würdest uns Briefe schreiben... ;)
Und vor allem spricht nichts gegen Mehrgleisigkeit, denn eins muss man Papier lassen: es hält
Jahrhunderte oder zumindest mehrere Jahrzehnte, während sich die ersten CDs bereits verabschieden.
Redundanz ist heute das Speichermedium Nummer 1.
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@zampano: Das ist der richtige Enthusiasmus ;D
wir werden denn die Dinger bespielt, gibt es da extra Schreib-/Lesegeräte dafür (wohl schon) und wie aufwändig ist das?
Genau das. Entweder (semi-)stationär mit PC-Anschluss, oder mobil mit Display und PC-Interface. Vor allem letzteres geht je nach Ausstattung mit mehreren 100 € ins Geld, während man bei ersterem die Logik in die PC-Software ausgelagert hat und entsprechend schlankere Geräte bauen kann. Da geht schon was unter 100,-
Obergenial wäre natürlich auch noch ein Datenabgleich vom PC in alle Sammlungsschränke
Was meinst Du, warum mich das Thema so heiß macht? Im Idealfall schreibt man eine Änderung in der PC-Datenbank natürlich auf die Tags zurück. Dabei können einzelne Tags explizit adressiert werden, sprich, Du bestrahlst den ganzen Schrank, es werden aber nur die gewünschten Tags umgeschrieben. Ohne, dass Du die Stücke heraussuchen musst. Hier haben wir natürlich eine der beliebten Katastrophenquellen durch übereifrige Anwender... ;D
@Krizu: Deine Adresse hab ich ja, ich lege dann noch eine Packung Kaffee bei. Irgendeine spezielle Sorte, oder ist er Informatiker - hauptsache schwarze Brühe mit Koffein in der Tasse, egal woraus hergestellt? ;D
Zu 1) Korrekt!
Zu 2) Nur Read kommt nicht in Frage, dann sind wir ja bei den UniqueID-Tags, die nur eine vom Hersteller vergebene Nummer enthalten. Die kann ich auch weiter mit Edding auf Lack pinseln. Die unterste Klasse bei Write-fähigen Tags bietet m. W. 512 Byte Kapazität (jaja, lacht nur, aber ich hab das Internet auch mal mit einem 1200 baud-Modem angefangen, damals nach dem Krieg gab es ja nichts anderes 8))... Im Ernst: In 512 Zeichen bringt man Inventarnummer, taxonomische Angaben, Fundort und Altersangabe in Kurzfassung durchaus unter. 1 KB wär schon toll, und 2 KB sind m. W. noch ziemlich teuer.
3) Das Format: Ideal wäre 25x25 mm oder kleiner. Den Löwenanteil der Tag-Fläche verbraucht ja dummerweise die Antenne...
Sammlungsgröße: Eher so 2000-3000 :P
@limestone:
George Orwell lässst grüßen, vielleicht könnte man ja noch das Wetter vom Fundtag und den Blutddruck beim ersten Anblick der Stufe mit speichern, wäre doch toll.
Warum nicht? Speicherplatz kostet ja nichts mehr... ;) Je mehr Infos zu einem Stück vorhanden sind, umso wertvoller ist es jedenfalls. Ich denke da allerdings weniger an Wetter und persönliche Befindlichkeit, sondern an Literaturverweise, Profilreferenzen sowie Bearbeitungshistorie der Datensätze. Die Bearbeitungshistorie eines Datensatzes sind die Brandspuren, Kaffeeflecken und Mäusebisse der alten Papieretiketten ;)
Es geht doch nicht um 1984, sondern a) um eine pflegeleichte Sammlungsinventarisierung und b) um den Spieltrieb des Kindes im Manne ;D
Alles, was mit der Digitalisierung und Speicherung persönlicher Daten zu tun hat, sehe ich dagegen recht kritisch...
Gruß,
Triassammler
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So, das Lesegerät liegt gerade bei mir auf dem Schreibtisch.
Der Kollege schwört auf die 125kHz Technik. Der Preis für die beschreibbaren ist in keiner Relation zum Nutzen. Er programmiert da lieber die Datenbank mit der Unique-ID Zuordnung.
Ein Problem ist die Größe der Tags. Die hier sind rund und wie 2€ groß. Hinweis auf Firmen gebe ich lieber per PN.
Mfg
Frank
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Da habt Ihr ja ein äußerst interessantes Thema angeschnitten.
Es wäre zu wünschen, wenn jemand (der ohnehin damit zu tun hat) die Sache im Hinblick auf eine Sammlungsverwaltung (Chip-Beschaffung, Lese- und Schreibgeräte, Preise etc.) im Auge behält und die zusammengefassten Ergebnisse an interessierte Forumsmitglieder auf Anfrage per PM weidergibt. Auch wenn im Moment die Finelinernummen auf weißer Latexfarbe noch üblich sind, wird sich das in den nächsten Jahren sicher ändern. Als ich anfing zu sammlen hatte vermutlich nur die NASA einen Computer.
Gruß
Uwe
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Hallo,
das Problem ist die Tag-Grösse für die 125kHz. Das sind 2Euro-Grosse Teile und kosten in der einfachen Variante etwas über 1€. Das Lesegerät liegt bei 100€.
Beispielbilder sind bei http://www.easyident.de/ zu sehen. Das soll keine Wertung oder Empfehlung sein!
MfG
Frank
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Meine Sammlungsetiketten. Schrifttype "oldschool manual" ;D
Gruß
Andreas
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Hallo,
ich möchte mir jetzt mal maeine eigenen Etiketten machen, gibt es da irgendwo Vorlagen o.ä. ?
Viele Grüße
Julian
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http://www.minrec.org/labelarchive.asp
Hier gibt es so ziemlich von allen großen Instituten, berühmten Sammlern oder namhaften Händlern Beispiele ihrer Etiketten im Wandel der Zeiten. Einfach oben "Select a biography" wählen und drin stöbern ... da findest du viele Inspirationen!
Gruß
Tobi
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Oder einfach mal die Suchfunktion hier im Forum bemühen ... wenn ich mich recht entsinne, hatten wir hier auch mal einen Thread, wo viele ihre eigenen Etiketten präsentiert haben.
Hier mal ein paar von meinen. Auf dem großen Bild meine aktuellen Etiketten für die Schausammlung, auf dem kleinen Bild eher etwas "oldschool", so wie ich es noch vor einiger Zeit verwendet hab ...
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Hallo.
Es gibt so viele verschieden Etiketten wie es Sammler gibt.
Da hat halt jeder so seine eigenen Interessen. Man muß sich halt
fragen was drauf stehen soll: Name, Fundort, Paragenese
reichen in den meisten Fällen wohl aus. Und wie groß sollen
sie sein?
Auf dem Bild sieht man oben ein Etikett das ich mir irgendwann
mal selber entworfen habe, (Größe 58 x 45mm).
Das untere ist aus einer Sammlung
aus der ich mal ein Stück erworben habe (Größe 44 x 30 mm)
Gruß Dirk
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Meine schauen so aus:
Hannes
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Fertig! Habe `ne klassische Schrift gewählt und ausgedruckt über Word/Etiketten auf beigem dicken Papier.
Danke für die Tipps !
Viele Grüße
Julian
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Da ich nie zufrieden bin mit meinen Etiketten, hab ich mal wieder einen neuen Style angedacht, soll so aussehen ...
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Hi Tobi,
ich finde Deine Neuen auch gut, eigentlich immer wenn es schlicht einfach und edel ist..
Ich finde es auch wichtig, wenn irgendwo das Fundjahr vermerkt ist.
Ich stosse gerade an meine Grenzen mit der Nummerierung..wenn da vielleicht jemand noch mal einen Tipp hat.
Erfassen will ich meine Sammlung ggf. in z.B. einer Excel Tabelle, das mit der laufenden Nummerierung ist einfach, aber für bestimmte Sammelgebiete, z.B. Tsumeb, Trepca u.ä. möchte ich noch eine Unternummer vergeben, z.B. lfde. Nr. 13, TS 3 (für drittes Stück aus Tsumeb).
Irgendwie wird`s dann komplizierter, wie habt Ihr denn Eure Stücke EDV technisch ,oder wie auch immer erfasst und ggf. nummeriert ?!
Viele Grüße
Julian
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Hallo,
ich nummeriere die einfach nur durch. Da ich das in einer richtigen Datenbank (MySQL) speichere, kann ich auch problemlos alle Stücke einer Fundstelle anzeigen lassen und nach beliebigen Kriterien sortiert ausgeben. Ich hatte das hier zwar vermutlich schon mal irgendwo gepostet, aber ich hänge einfach noch mal das ERD der Datenbank dran als Inspiration (ein vollständiges Data-Dictionary existiert nicht).
Günter
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So das war keine gute Idee, damit komme ich auf Anhieb nicht klar, hat noch jemand eine Idee zur Verwaltung und Nummerierung der Sammlung ?
Viele Grüße
Julian
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Hallo,
also ich kann mittlerweile mit voller Überzeugung zu MineralPro von Herrn Queisser raten! Ich habe erst vor kurzem damit angefangen, meine Verwaltung zu digitalisieren, einfach, weil der Papierkram mittlerweile unübersichtlich wurde... Das Eintragen neuer Datensätze geht sehr schnell, das Programm ist schnell erlernt und die Einbindung von Fotos klappt auch wunderbar.
Die eigentlichen Vorteile einer solchen Dokumentation merkt man erst beiläufig. Man hat jeder Zeit Übersicht über die Anzahl aller Stufen in der Sammlung, wieviele Stufen von welchem Fundort, wieviele von dem und dem Mineral... wenn man sein Nummernsystem dann nach den Mineralklassen aufbaut, hat man auch sofort eine Übersicht, wieviele Elemente, Oxide, Silikate, etc. man in der Sammlung hat. Versuch das mal mit Karteikarten :P
Ich kann nur dazu raten, frühzeitig mit einer solchen Dokumentation anzufangen, ich habe nun nach ein paar Tagen Arbeit gerade mal 90% aller bereits fotografierten Stufen drin. Also geschätzt 30%.
Gruß Daniel
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Hallo Julian
Excel ist eigentlich ein Tabellenkalkulationsprogramm und als Sammlungsverwaltung eher ungeeignet.
MySQL als opensource-programm oder access aus dem office-Paket wären schon die richtige Lösung, sind aber nicht trivial !
Da die Meisten - so auch ich :( - Probleme mit access haben, wird bei vielen der Einfachheit halber Excel zweckentfremdet,
kann aber dafür nicht mal annähernd das, was ein Tabellenprogramm kann, wie z.B. mal schnell alle Mineralien aus Tsumeb
oder mal alle Halogenide aus Deutschland anzeigen.
Excel also auch bei mir. Meine Haupttabelle besteht wahlweise alphabetisch oder nach Systematik lediglich aus Spalten mit
Laufnummer ; Name ; Fundort ; Strunz9 ; Strunz8 ; Summenformel ; Kommentar
Um mir die Schreibarbeit mit weiteren Daten zu ersparen, ist jeder Name mit der entsprechenden MA-Lexikon-Seite verlinkt. ;)
Auf einem Blatt der Excel-Arbeitsmappe habe ich eine Etikettenvorlage mit je 25 Etiketten pro DIN-A4-Blatt gemacht.
Nun könnte man einen Makro schreiben, der die Eckdaten einer Stufe von der Master-Tabelle in die Etiketten überträgt.
Leider gehört auf meine Zettel mal mehr oder weniger Text, sodaß sich ein starres System nicht bewährt.
Da meine Etiketten-Ästhetik nicht allzu stark ausgeprägt ist, habe ich mich für die puristische Methode entschieden
und drucke ebenfalls nur Blankozettel , die ich bei Bedarf per Hand ausfülle. Reicht mir.
Die access-Nuss versuche ich aber noch zu knacken. Habe noch Probleme mit der Verknüpfung von queries.
Erst dann werde ich weitere Spalten mit einbauen. Möchte gerne eine Tabelle nach meinen Bedürfnissen.
Es würde mich interessieren, wie die anderen ihre schönen gedruckten Etiketten mit ihrer Sammlungstabelle verknüpft haben
oder ob diese separat über copy/paste entstehen.
Lösungen zur Verwaltung der eigenen Sammlung gibt es sicherlich genausoviel wie Sammler,
Hauptsache man behält den Überblick... ;D
Gruß
Norbert
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Hallo.
Am Anfang habe ich meine Sammlung auch einfach nur mit
einer laufenden Nummer versehen. Das wurde aber bald unpraktikabel,
weil die Stufen halt auf mehrere Schubladen und Schränke verteilt sind.
Da habe ich mir dann das hier ausgedacht:
1/2/001/023
1= Schublade
2= Fundgebiet, z.B. Bergisches Land, Eifel, Erzgebirge, usw.
001= Lfd. Nummer Fundgebiet
023= Lfd. Nummer Gesamt
Hat ´ne gute Woche gedauert bis ich die Sammlung so umgestellt hatte.
Und ich hab "nur" 210 Stufen bis jetzt.
Als Sammlungsverwaltung nehme ich "GS Mineralien-Verwaltung 2"
Habe auch die Software von Herrn Quaisser, aber ich kann mich damit nicht recht anfreunden.
Glück Auf
Dirk
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Das Anschreiben und registrieren der Sammlung ist ja sehr wichtig und muss Zeitlos erfolgen...
Das MineralPro von Quaisser ist ein eigenständiges Programm... wer kann das nach einem allfälligen Ableben des Sammlers bedienen? Wie lange läuft das Programm, wenn Microsoft den nächsten und übernächsten Update vornimmt? Was ist, wenn die Programmierer das Programm irgendwann nicht mehr weiterentwickeln? ::)
Klar, man kann ausdrucken und auch dann eine Kartei anlegen... Papierloses Büro, wo alles trotzdem gedruckt werden muss?
Eigentlich wäre ich ja auch für eine Digitale Erfassung, insbesondere, da meine Sammlung Dimensionen erreicht, für die bald ein separater Raum für die Kartei nötig wird (ist etwas übertrieben). Doch bin ich wirklich nicht sicher, ob dies heute elektronisch Zeitlos erfolgen kann, so rasch wechseln die Medien... oder wer hätte vor 30 Jahren (Schreibmaschinenzeitalter) daran gedacht, was heute alles auf Computer geht... was ist in weiteren 30 Jahren, solange will ich mindestens noch Mineralien sammeln... => doch bei Karteikarten bleiben?
Ich bin sicher nicht der Einzige, der solche Gedanken hat... ???
Zur Nummerierung nach Schränken kann ich nicht raten, denn die Schränke wechseln bei Gelegenheit öfters und wenn man die Sammlung von Zeit zu Zeit ausmistet, reduzieren sich die Schubladenbelegungen, was ein Nachrücken bringt. Da empfehle ich doch mit Fundstellen-Nummerierungen zu arbeiten, die sind jedenfalls unveränderbar...
Gruß
Christian
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Hallo,
der Umgang mit einer SQL-Datenbank erfordert sicherlich IT-Kenntnisse. Eine SQL-Datenbank hat eben den Vorteil, dass man sie mit relativ wenig Aufwand auf eine andere Serversoftware übertragen kann. Zu der Datenbank gehört natürlich noch ein Programm als Frontend zur Bedienung. Bei mir ist das entstanden, weil ich wissen wollte, wie man datenbankgestützte Webseiten erzeugt. Das Design ist vollkommen hässlich, aber es funktioniert für meinen Bedarf gut.
Günter
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Hallo,
was Sammlungsverwaltungssoftware angeht, davon gibt es eine durchaus breite Auswahl, und jeder soll mit dem Programm glücklich werden, das ihn am meisten anspricht und seine spezifischen Bedürfnisse am besten bedient.
Über die Zukunft des Programms braucht man sich keine Gedanken zu machen, wenn das Programm einen vollständigen Export aller Daten in eine Nur-Text-Datei unterstützt. Vernünftige Programme sollten das können, und genauso sollten sie in der Lage sein, Datensätze aus Textdateien zu importieren. Freilich, wie man dabei mit verknüpften Bildern verfährt/verfahren kann, ist nicht immer ganz klar. Aber im Zweifelsfall sind die Textdaten wichtiger als Fotos.
Ich nummeriere meine fossilen Stücke mit einem zweibuchstabigen Fundortkürzel und einer fortlaufenden Nummer innerhalb der Fundstelle, da ich stark fundstellenbezogen sammele. Einzelfunde aus aller Welt erhalten einfach ein separates "Allgemeinkürzel". Bspw. "Ho15" für einen Fund aus Holzmaden oder "A93" für einen Einzelfund für den das Anlegen eines spezifischen Fundstellenkürzels nicht lohnt.
Mir ist es wichtig, an der Objektnummer schon ablesen zu können, woher das Stück stammt, denn mit wachsender Sammlungsgröße verliert man irgendwann mal den Überblick. Die weiteren Informationen fallen einem dann schon anhand der Fundstelle grob wieder ein, und für Details wird die Datenbank konsultiert.
Für den Anfang mit einer Excel-Tabelle zu beginnen finde ich gar nicht so schlecht... Die bietet sozusagen unendlichen Raum für Erweiterungen und auch erst mal die Möglichkeit, für sich herauszufinden, welche Informationen zu seinen Stücken man erfassen will. Anhand dessen kann man dann auch später ein richtiges Inventarisierungsprogramm auswählen. M. E. sollte das Inventarisieren einer Sammlung sich vor allem mit der Erfassung der Primärdaten beschäftigen, und erst wenn man alle oder zumindest den wichtigen Teil seiner Stücke eingetippt hat, sollte man sich mit den "Luxusproblemen" wie Etikettendruck, Bilderzuordnung, Verlinkung von Webseiten und Literatur etc. beschäftigen. Sonst wird das alles zu einer Lebensaufgabe...
Gruß,
Rainer
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Hallo,
Das MineralPro von Quaisser ist ein eigenständiges Programm... wer kann das nach einem allfälligen Ableben des Sammlers bedienen? Wie lange läuft das Programm, wenn Microsoft den nächsten und übernächsten Update vornimmt? Was ist, wenn die Programmierer das Programm irgendwann nicht mehr weiterentwickeln? ::)
Klar, man kann ausdrucken und auch dann eine Kartei anlegen... Papierloses Büro, wo alles trotzdem gedruckt werden muss?
Soweit ich weis wird es demnächst noch eine Kauf-Version geben, bei der es dann auch Exportmöglichkeiten in PDF und Excel (?) geben wird. Ich denke mal früher oder später werde ich das dann auch anschaffen.
Gruß Daniel
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Hallo,
die Kauf-Version gibt es schon,
mit Excel Import, von PDF Datei Import steht nichts in der Beschreibung.
http://www.mineralpro.de/de-de/mineralpro/mineralprobeschreibung.aspx
Gruß
Heinz
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Oh, stimmt. Hatte Word mit PDF verwechselt.
Gruß Daniel
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Hallo
Import/Export von/nach Excel ist sinnvoll. Dann kann man mit bereits vorhandenen Tabellen arbeiten/experimentieren.
Excel könnte man in PDF konvertieren, aber wozu sollte das hier gut sein ?
Ein PDF zu importieren macht keinen Sinn, höchstens ein PDF-Dokument oder andere Dokumente/Bilder einbinden/anhängen ,
wie auch angeboten.
Gruß
Norbert
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Hallo,
ich habe meine Sammlung in Access erfasst, so werden alle Stücke vom System durchnummeriert, sind aber über die Abfrage Funktionen genau einer Fundstelle/ Land usw. zuzuordnen. Zudem können Lagerort und andere Informationen jederzeit geändert und angepasst werden und das Eikett dazu neu ausgedruckt werden
Grüße
-
Zur elektronischen Verfassung verwende ich ein Programm, welches mein katalanischer Sammlerkollege und Brieffreund Carles Millan programmiert hat und anbietet, man kann es hier runterladen: http://carlesmillan.cat/min/main.php
Wie genau man die Stücke nummeriert, lässt einem das Programm offen. Ich selbst gehe auch ganz simpel nach der alten Strunz-Systematik, meine Silikate tragen also z.B. alle eine VIII und sind dann durchnummeriert. Ob das sinnig ist, wenn jemand 2500 Stufen besitzt, weiß ich nicht; ich jedoch erfasse wirklich nur den Kern meiner Sammlung (meine beiden Schauvitrinen mit insgesamt etwa 80 Stufen), da funktioniert das bestens. Man hat im Programm aber die Möglichkeit, die Einträge nach anderen Kriterien wie z.B. dem Fundort anzeigen zu lassen. Wenn ich also alle meine Stücke aus Namibia auf einmal sehen will, dann kann ich das auch einstellen. Insgesamt kann man sehr viele verschiedene Informationen zu jeder Stufe eintragen, einschließlich Zustand des Stückes und Standort in der Sammlung ...
Ich kenn auch gar keine anderen Programme, hab früher ne simple Excel-Tabelle verwendet. Wer sich für das Programm interessiert, der kann ja mal nen kleinen Erfahrungsbericht rückmelden ...
Gruß
Tobi
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Das Programm finde ich auf den ersten Blick mal richtig gut, werde jetzt mal ein bisschen damit rumspielen.
Danke
+ Gruß
Julian
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Nix zu danken. Ich finde das Programm auch klasse und wollte den guten Carles mal ein wenig promoten ;) Der ist auf der einen Seite passionierter Mineraliensammler seit Jahrzehnten und auf der anderen Seite Hobby-Programmierer, alles in allem also perfekte Voraussetzungen für ein gutes Mineralienverwaltungsprogramm ;)
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Hi Tobi,
nee ist echt super, ich habe jetzt schon 8 Stücke erfasst, dauert halt etwas, was aber nicht am Programm liegt, sondern daran das ich auch immer noch Fotos machen muss. Das es Englisch ist macht nichts, perfekt wäre es, wenn man das noch auf Deutsch abändern könnte.
Inwieweit man die eigegeben Daten noch extern sichern kann, habe ich mir noch nicht angeschaut.
In Punkto Übersicht ist das Programm bis jetzt das beste, was ich bis jetzt gesehen habe.
Lustig und auch nützlich finde ich die monetäre Bewertung der Stücke, mit Inflationsausgleich. Ich hoffe die zu Grunde gelegten Inflationsraten sind die Deutschen ?! Ansonsten kann man das bestimmt auch ändern.
Danke
+ Gruss
Julian
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Hallo,
nach einigem "Herumfrickeln" kann ich das Programm auch nur empfehlen. Was die Übersicht angeht, kann ich mich nur anschließen, das ist die erste Sammlungsverwaltung ohne den ganzen Haufen Krempel, den kein Mensch braucht. Eine Backupfunktion liegt vor, soweit ich das erkannt habe. Über den Button "Preferences" lassen sich etwa auch die Bewertungsspalten ausblenden, dann wird´s noch übersichtlicher. Auch am Hintergrund kann man hier was ändern und die Überschrift verändern. Also: ich kann´s wie geschrieben nur empfehlen!
Gruß
Andreas
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Das hab ich dem guten Carles grad mal erzählt, dass sein Programm hier unter den Nutzern im Atlas so gut ankommt, da freut er sich :)
Zwar auch zum Thema Sammlungsverwaltung, aber zu den Etiketten und nicht zur Software:
Ich finde es auch wichtig, wenn irgendwo das Fundjahr vermerkt ist.
Das gehört zu den Dingen, die ich irgendwie lange sträflich vernachlässigt habe, sodass ich bei nur sehr wenigen Stufen eine Angabe dazu habe. Generell ist es für eine akkurate Dokumentation natürlich auch nicht verkehrt, das Fundjahr anzugeben.
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...was sich ja auch mit dem Programm machen lässt. Die freien Felder lassen sich ja umbenennen. Geht mir aber ähnlich, Funddaten musste ich meist mit Hilfe von Urlaubsandenken, Kalendern oder (zum Glück aufgehobenen) Stufenzetteln rekonstruieren.
Gruß
Andreas
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Bzgl. der Infaltionsraten, die kann man auf die Deutsche abändern, wie, steht auf der Hilfe Seite von Carles. Ich denke das zu ändern ist sinnvoll, da z.B. die meisten Stücke meiner Sammlung ja in Deutschland bislang gehandelt wurden.
Ist schon interessant, Du hast eine Stufe von meinetwegen 1960, damals gekauft für 10,- DM, in der Übersicht siehst Du dann sofort welchem Geldwert das heute entspricht.
Das Backup geht, mache ich auf eine externe Festplatte, die Backup-Datei ist allerdings sehr klein (ca. 150 kb), aber ich denke das passt schon, viel habe ich ja noch nicht erfasst. Zusätzlich kopiere ich mir nach jeder Erweiterung meiner Daten den Ordner "Minerals", wo sich die Fotos der Stufen befinden. Sicher ist sicher.
Viele Grüße
Julian
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Stimmt, die angesprochene (und von Julian bereits benutzte) Hilfeseite sollte ich hier vielleicht noch mal angeben für all jene, die dieses Programm nutzen wollen:
http://carlesmillan.cat/min/faqs.php
Das mit der Inflation ist echt interessant, und gerade der Schöpfer des Programms hat da einige lustige Geschichten zu erzählen: Der hat einige weltklasse Stufen in seiner Sammlung, die man heute im hohen dreistelligen oder durchaus im vierstelligen Eurobereich finden würde - er hat sie jedoch in den 60ern und 70ern für umgerechnet lächerliche Beträge erhalten. An sowas lässt sich - neben wirtschaftlichen Veränderungen - natürlich auch ablesen, inwiefern der Preis mancher Mineralien steigt, allein weil sich Lagerstätten erschöpfen und manche Dinge zu Klassikern werden. Sind also wirklich einige hochinteressante "Spielereien" in der Software, die zwecks Dokumentation sicher nicht alle zwingend wichtig sind, sich aber dennoch lohnen können.
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Ich halte nichts von Verwaltungsprogrammen, welche auf dem Markt sind. Ich habe einige ausprobiert, aber meist entsprachen diese nicht meinen Wünschen. Ich habe also mit dem Datenbanksystem des Uraltprogrammes "Lotus" ein eigenes System aufgebaut. Lotus ist so einfach, daß es auf allen Windowsvarianten läuft.
Jede Stufe erhält einen Datensatz, welchen ich in einer Maske eingebe. Daraus läßt sich eine Karteikarte sowie alle mögliche Etiketten unterschiedlicher Größe erstellen und natürlich ausdrucken. Außerdem lassen sich natürlich auch alle möglichen Suchoptionen ausführen (Mineral, Fundort, Mineralklasse usw). Ich habe mal eine Auswahl angehängt. Das letzte Etikett habe ich aus Jux in Deutscher Schrift in Antik-Version erstellt.
Uwe
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Danke für den Beitrag, Uwe, aber ich wollte eben hier in diesem Thread nicht über Verwaltungsprogramme und deren Handhabbarkeit sprechen, sondern wirklich nur über das Design von Etiketten, danke 8)
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Hallo,
hier sind die von mir verwendeten Etiketten.
Nr.1 habe ich mir mal in den frühen 70 igern drucken lassen und dann von Hand ausgefüllt. Heute wird das Etikett mittels PC und Excel ausgefüllt. Dieses Etikett verwende ich heute noch auf Börsen.
Nr. 2 und 3 lies ich mir ca. 1980 drucken, das ausfüllen erfolgt in der gleichen Verfahrensweise wie 1.
Nr. 4 ist das aus Access erzeugte Etikett, welches automatisch für jedes Sammlungsstück erstellt wird und hier kann ohne große Probleme jederzeit eine Änderung durch geführt werden.
Viele Grüße
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Hallo zusammen,
hier die Vorlage meines derzeitigen Etiketts, da ich gerade keinen Scan eines "Originals" zur Hand habe.
Leider bin ich mit dem Druck nicht wirklich glücklich, denn man bekommt heute fast nur noch Digitaldruck, und da kommen die feinen Linien der Grafik aufgrund der Rasterung nicht wirklich schön raus. Früher gab es in der Gegend noch einen sehr guten und nicht teuren Offsetdrucker, der solche "Kleinserien" gerne herstellte. Da sahen solche Motive einfach klasse aus!
Viele Grüsse,
Helge
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Helge, ich finde diese Etiketten SUPER! 8) 8) 8)
Absolut stilvoll und ansprechend!
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Ich überlege auch schon sehr lange nach einer vernünftigen Beschriftung der Stücke.
Diese Varianten habe ich letztes Wochenende mal probiert. Aber richtig happy hat
mich nichts gemacht. Zielsetzung bei mir ist möglichst schlicht.
Eine direkte Sockelbeschriftung mit selbstklebender Transparentfolie habe ich
auch mal gesehen. Dies sieht sehr edel aus. Aber dann sind manche
Stufen so beschriftet und andere die kleiner sind, da reicht dann der
Platz wieder nicht mehr. Im Moment tendiere ich wieder
dazu gar keine Beschriftung/Etiketten zu machen und nur eine
Datenbank.
Mal sehen, vielleicht kommen ja noch weitere Ideen und Anregungen.
Schönes Wochenende noch!
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Moin,
auch von mir mal ein Beispiel. Auch bei mir sollte es so simpel wie möglich sein.
Glück Auf!
Maik
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Hallo Jürgen,
Zielsetzung bei mir ist möglichst schlicht.
...
Im Moment tendiere ich wieder
dazu gar keine Beschriftung/Etiketten zu machen und nur eine
Datenbank.
ich finde eigentlich alle drei Ansätze sehr schön. Direkte Befestigung der Beschriftung an Acrylsockeln halte ich für problematisch, da die Sockel erfahrungsgemäß mit der Zeit einstauben. Zumindest habe ich noch keine Vitrine so dicht hinbekommen, dass das nicht passiert. Dann musst Du sie entweder austauschen oder reinigen und in beiden Fällen fällt wieder Zusatzarbeit wegen der Etiketten an - entweder neu schreiben der Etiketten oder beim Reinigen aufpassen, dass die Etiketten nicht hässlich aussehen danach, z.B. weil irgendwelche Staubreste in den Zwickeln verbleiben oder Wasser zwischen Etikett und Sockel einsickert.
Daher würde ich bei solchen Sockeln immer separate Etiketten verwenden, wie Du sie gezeigt hast. Eine Beschränkung nur auf eine Datenbank ist m.E. nie eine Option, da es beliebig viele Szenarien gibt, in denen die Daten verloren gehen können. Etiketten sind in diesem Falle ein wirklich gutes und auch in 50 Jahren noch funktionelles Backup. Aber vielleicht bin ich da einfach paranoid ;)
Viele Grüsse,
Helge
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Hallo,
ich hatte auch mal Etiketten für alle Stufen gemacht, alles sollte so aussehen wie im Museum.
Dann aber kam ich irgendwann zu der Erkenntnis, dass ich garkein Museum habe, sondern nur eine
Privatsammlung.
Daraufhin habe ich alle Schilder wieder entfernt und die Vitrine gefällt mir jetzt eigentlich viel besser.
Das Augenmerk liegt nun wieder auf den schönen Stufen. Besucher fragen ab und zu schonmal was was ist,
ich gebe da gerne Antwort. Für mich selber brauche ich auch keine Schilder, ich weiss ja was in der Vitrine drin ist.
Unter den Stufen (unsichtbar) befinden sich allerdings Zettel, die Minimumdokumentation wie Nummer Name und Fundort
gehört natürlich zum Mineral dazu. Zusätzliche Daten gibt es dann sowohl im Karteikasten als auch in der Datenbank am PC bzw. CD.
Gruß
René
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Hallo René,
sehe ich genauso! Außerdem erfreue ich mich an den Stücken und nicht an den Etiketten nebst Fundort.
Ingo
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Entschuldigt wenn ich ein altes Thema wieder aufgrabe. Bis jetzt ist kaum etwas über das Thema wie
man die Etiketten erstellt. Mich würden so ein paar Infos über eure Software freuen. Ich habe bis jetzt noch keine
Ahnung wie ich, außer der handschriftlichen Variante und die will wirklich keiner sehen, ansprechende Etiketten drucken kann.
Ich habe gelesen das man über word das machen kann, aber ich habe noch keine Licht am Ende des Tunnels dort gesehen.
Für jede Hilfe wäre ich sehr dankbar.
Die Etiketten hätte ich mir in etwa so vorgestellt wie bei Schluchti und Frauensteiner.
Gruß Sebastian
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Bis jetzt ist kaum etwas über das Thema wie man die Etiketten erstellt. Mich würden so ein paar Infos über eure Software freuen. Ich habe gelesen das man über word das machen kann, aber ich habe noch keine Licht am Ende des Tunnels dort gesehen. Für jede Hilfe wäre ich sehr dankbar.
Natürlich kann man das mit Word machen, ich mache das auch so: Einfach Größe, Schriftart, Rahmen und so wählen, wie man es möchte, dann auf entsprechend gutem Papier (etwas dicker, vielleicht bräunlich oder marmoriert statt schneeweiß) ausdrucken. Wo ist da die Schwierigkeit? Mit gutem Papier und einem guten Drucker kommt da auch was Ordentliches bei raus, Schriften gibt es unendlich viele für Word ...
Anbei ein kleiner Eindruck meinen aktuellen (auch mit Word erstellten) Etiketten. Wenn du echt ratlos bist, kann ich dir gerne auch einen Teil von meinen als Word-Dokument und somit als eventuelle Vorlage schicken, Sebastian ...
Gruß
Tobi
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Hallo,
ich erfasse meine Stücke mit einer Datenbank (Filemaker). Mit dieser Datenbank habe ich mir dann eine Lösung selbst gestrickt.
Mit dieser kann man dann die Etiketten machen wie man es will.
Erfasst man damit seine Stücke, was man ja sowieso macht, definiert man nur noch ein Etikett und sagt Drucken.
Wobei ich wie Rene, zwischenzeitlich auch selbst keine Etiketten mehr in meine Vitrine lege. Die gibt es nur noch wenn ich das Stück weitergebe.
Im Anhang mal ein Bildschirmfoto der Software.
Gruß loparit
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Vielen Dank euch beiden.
Ja ich bin echt verzweifelt.
Irgendwie steig ich da nicht durch.
@Tobi
Natürlich kann man das mit Word machen, ich mache das auch so: Einfach Größe, Schriftart, Rahmen und so wählen, wie man es möchte,
Wo wählt man diese Kriterien aus? Im Etiketten-Modus?
Ich bin leicht unbedarft in solchen Sachen...tut mir Leid
Gruß Sebastian
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Natürlich kann man das mit Word machen, ich mache das auch so: Einfach Größe, Schriftart, Rahmen und so wählen, wie man es möchte,
Wo wählt man diese Kriterien aus? Im Etiketten-Modus?
Ich bin leicht unbedarft in solchen Sachen...tut mir Leid
Etiketten-Modus? Keine Ahnung, ich habe meine Datei vor Jahren mal mit einer simplen Tabelle in Word begonnen, die einzelnen Felder waren dann die Etiketten. Tja, und die wurden dann immer mal wieder verändert, das Muster da oben ist in Sachen Aussehen der aktuelle Stand. Ich kann dir nur erneut anbieten, dass du mir deine Mailadresse gibst und ich dir meine Datei als Vorlage schicke; dann kannst du direkt deine Sachen in die Etiketten schreiben, sie ausdrucken und zurechtschneiden ...
Gruß
Tobi
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Ja ich würde mich sehr freuen so einen Vorlage zu erhalten.
Vielen Dank, Sebastian
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Die "neuen" Programme, wie z.B. Word sind einfach zu komfortabel gemacht worden, um damit selbst keativ zu werden. Ich habe für meine Sammlung noch ein uraltes Lotos-Aproach Programm, welches mit meinem ersten Computer geliefert wurde. Dort läßt sich sich einen Tabelle anlegen, welche in einem Datensatz pro Stufe alle möglichen Informationen speichert - das ist ja auch bei Access möglich. Aus der Aproach-Tabelle aber läßt sich alles Mögliche selbst herstellen. Da gibt es z.B. einen Funktion Etiketten, welche frei gestaltet werden können.
Sehe mal zu, ob Du noch eine Lotos-Diskette bekommst. Müßte so etwa 20 Jahre alt sein. Übrigens Lotos läuft sogar bei Vista ohne Probleme.
Uwe
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Hallo
Für meine Etiketten nutze ich ein Programm zur
Visitenkartenerstellung und drucke das ganze auf ein schwereres Papier (100g/qm)
aus. Zur Sammlungsverwaltung nehme ich GS Mineralien-Verwaltung 2.
Gruß Dirk
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Guten Morgen,
ich hoffe, du kannst mit meiner Vorlage was anfangen, Sebastian? :)
Gruß
Tobi
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Zum Herstellen von Etiketten für Micromount-Dosen eignet sich m.E. Excel entschieden besser als Word. Zum einen ist das Kopieren immer gleich lautender Zeilen (z.B. Fundstellendaten) - wenn nicht sogar über "Autoausfüllen" - und zum anderen das spätere Anpassen beim Drucken für eine definierte Etikettengröße um Längen einfacher und schneller. Und: Der Im-/Export zu einer Datenbank, zum Bleistift Access, ist unkritisch. Bei Word kann es schon mal "haken".
GA
Kluftknacker
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Hier sollte noch mal klar gesagt werden, dass es natürlich auch stets davon abhängt, was genau die Etiketten für eine Funktion erfüllen sollen. Die oben gezeigten in schöner Schrift auf gutem Papier erstelle ich nur für die knapp 130 Stufen in meiner ausgestellten Sammlung, da hier natürlich einheitliche und etwas edlere Etiketten den Gesamteindruck unterstützen sollen. Belegstücke, wie sie z.B. in meinen Verkaufsschubladen lagern, bekommen von mir i.d.R. eine kleine handschriftliche Notiz auf einem Zettelchen; ich bin in solchen Fällen schlicht zu knauserig und zu faul für das Ausdrucken der guten :D
Gruß
Tobi
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Danke Tobi, die Vorlage war genau das was ich gebraucht habe.
Ein bisschen modifiziert habe ich sie noch, aber nun klappt alles so wie ich mir das vorgestellt habe.
Ich fertige auch nur Etiketten für meine Vitrinenstücke an, der Rest wird mit den Vorschreibblocks
beschriftet.
Gruß Sebastian
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Hallo Tobi,
darf ich mich "dranhängen" und auch um Zusendung der Wordvorlage bitten ?
fragt
Holger
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Wenn du mir deine Mailadresse gibst, dann ja ;)
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Hallo Tobi,
kann ich bitte die Vorlage auch bekommen?
Hast ne Pm.
Gruß Heinz
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Hallo,
aber bevor jemand mit der beständigkeit digitaler daten kommt. das zeug ist mehrfach gesichert und läßt sich jeder zeit drucken. zudem habe ich noch für jeders stück den fundortzettel. und die kann ich auch so zuordnen.
Digital verwalte ich meine Micromountsammlung mit Fotos über meine selbst geschriebene Datenbanksoftware, wo ich nur noch anklicken muss.
Aktuell bin ich bei über 800 Stück und ca. 300 verschiedene Mineralarten. Das ist schon sehr nützlich. Auch um zu wissen, was man alles schon so hat.
Dass aber irgendwelche Erben oder Händler sich die Mühe machen würden, meinen PC anzuschalten und nachsehen, sich durch zig Dateien und Programme wühlen, wo und wie ich meine Sammlung erfasst habe, die Illusion mache ich mir nicht. Zumal mein PC noch ein Benutzerpasswort hat, was keiner weiß. Da sind analoge Zettel geduldiger. Und bei den Micromounts sind die Döschen zusätzlich beschriftet, was nur zusätzlich mit Foto digitalisiert ist, für die Übersicht oder Bestandsaufnahme.
Für aussagekräftige Stücke habe ich mir übers Wochendende diese Sammeletiketten selber erstellt.
Hier kommt alles drauf, um die Etiketten auch notfalls den Mineralien und Fossilien zuordnen zu können, wenn sie nicht daneben liegen. So dürften Stücke auch nicht zu den falschen Etiketten gelangen. Auf Sammelnummern habe ich verzichtet, da ich das eh nicht einhalte und mir hinterher nicht nochmal ansehe und löse das so über die Abmessungen und andere Detailangaben. Diese könnten natürlich auch auf die Rückseite und auf die Vorderseite kommt nur das wesentliche.
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Auf Sammlungsnummern zu verzichten ist riskant. Ich habe schon einigen Hinterbliebenen von Sammlern geholfen, die Sammlungs aufzulösen bzw. zu vermarkten. Da gabe es schon mal Etiketten ohne Stufen und Stufen ohne Etiketten. Stufen ohne Etiketten sind eben kaum etwas wert, Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß der Kurator einer Sammlung, gleich welcher Art, auf Sammlungsnummern verzichtet.
Gruß
Uwe
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Stufen ohne Etiketten sind eben kaum etwas wert
Das ist so nicht ganz richtig. Stufen ohne Fundort sind kaum etwas wert. Kleiner Aufkleber mit dem Fundort auf die Stufe geklebt, gut ist.
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Auf Sammlungsnummern zu verzichten ist riskant. Ich habe schon einigen Hinterbliebenen von Sammlern geholfen, die Sammlungs aufzulösen bzw. zu vermarkten. Da gabe es schon mal Etiketten ohne Stufen und Stufen ohne Etiketten. Stufen ohne Etiketten sind eben kaum etwas wert, Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß der Kurator einer Sammlung, gleich welcher Art, auf Sammlungsnummern verzichtet.
Gruß
Uwe
Hallo Uwe,
mit Sammlungsnummern habe ich bei meinen Fundortzetteln auch gearbeitet. Habe ich sogar hier im Atlas angefangen. Nachdem über die Zeit Stücke immer wieder ausgetauscht wurden, hat das Spiel für mich logisch nachvollziehbar so gar nicht funktioniert. Und bei der hundersten Nummer angekommen, verlier ich Lust und Überblick, mir noch einen Überblick zu behalten. Darum versuch ich zumindest für meine besten Stücke auf andere Lösungen wie Abmessungen und Beschreibung setzen. Was mit dem Rest der Belege später mal wird, ist mir ehrlich gesagt egal. Meine Flatkartons sind ebenfalls nochmal mit dem Fundort beschriftet und darin befinden sich nur Stücke von jenem Gebiet.
Dann hatte ich die Idee, welche ich noch durchziehe, wenn ich nach Fundort sammel eine Abkürzung vor jede Sammelnummer zu setzten, um die Zahl nicht ins unermessliche fortzuführen. So ist es, dass die Sammelnummer 50 mehrmals auftauchen kann, aber spezifisch zum Fundort gehört. Ohne diese Eingrenzung wär ich bei Mineral 380 mit fortlaufender ID. Innerhalb der Fundstellenwelt hat das durch Zu und Abwanderung auch nicht richtig funktioniert. Einige Zettel sind jetzt bei anderen Stücken, die zuvor an anderen waren, die entsorgt wurden. Und an meinen Stufen selbst befindet sich keine Sammelnummer, was die Sammelnummer auf dem Etikett willkürlich macht. Und immer einen neuen Zettel ausfüllen vom gleichen Mineral, ist für mich Papierverschwendung.
Und das System mit Sammelnummer funktioniert auch nur, wenn die Nummer auch an dem Mineral vorhanden ist, wovon ich kein Freund bin. Ansonsten bleibt ja nur die digitale Verwaltung mit Foto und Seriennummer zur entsprechenden Stufe?
Das hier gezeigte Etikett habe ich auf Basis einer leeren Hermavorlage in Word/Writer erstellt, die man sich von der Homepage herunterladen kann.
Ein paar schlichte persönliche Stilelemente eingebaut.
Die Etikettengröße auf 3,28 x 3,53 cm eingestellt, da mir kleine Kärtchen besser gefallen.
An dem Kärtchen habe ich verhältnismäßig lange gesessen. Wäre das eine Aufgabe im Auftrag der Firma, würde mein Chef fragen, "Wie weit sind die Karten? Wir haben nicht alle Zeit der Welt. Wir müssen fertig werden und Geld verdienen", da ich Schriftgröße, Rahmen und Logo mehrmals geändert und rumprobiert habe, bis alles passt und alle wichtigen Information drauf passen.
Auch bis ich die Striche selbst und auf die passende Höhe bekommen habe, hat seine Zeit gedauert.
Schöne Etiketten sind nicht mal in 10 Minuten gemacht.
LG.
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Ich stosse gerade an meine Grenzen mit der Nummerierung..wenn da vielleicht jemand noch mal einen Tipp hat.
Erfassen will ich meine Sammlung ggf. in z.B. einer Excel Tabelle, das mit der laufenden Nummerierung ist einfach, aber für bestimmte Sammelgebiete, z.B. Tsumeb, Trepca u.ä. möchte ich noch eine Unternummer vergeben, z.B. lfde. Nr. 13, TS 3 (für drittes Stück aus Tsumeb).
Irgendwie wird`s dann komplizierter, wie habt Ihr denn Eure Stücke EDV technisch ,oder wie auch immer erfasst und ggf. nummeriert ?!
Viele Grüße
Julian
Hallo,
wie an anderer Stelle schon geschrieben, verwalte ich meine Micromounts auch edv technisch mit einer selbstgeschriebenen Software.
Wenn die Datensätze mit einem Foto verlinkt werden, reicht es zu, eine stupide fortlaufende Nummer zu vergeben, da die Zuordnung über das Foto und den Mineralnamen erfolgt. Bei mir wäre die Sammelnummer somit die inkrementelle Datenbank ID, die in der Tabelle mit angezeigt wird, und ich muss mir keine Gedanken über eine manuelle Nummernvergabe machen. Aber im Prinzip ist in diesem Fall auch eine Sammelnummer überflüssig, sofern sich die Nummer auch nicht an der Stufe oder auf der Dose befindet.
Arbeitet man ohne Fotos und nur mit Sammelnummern, macht das wieder Sinn. Wie gesagt, ich würde die inkrementelle ID nutzen. Hat auch den Vorteil, wenn ein Stück aussortiert wird, wird die ID gelöscht und die Sammelnummer ist somit automatisch nicht mehr vorhanden. KIS.
Vielleicht hilft das jemanden, auch wenn das Thema schon alt ist.
LG.
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Auf Sammlungsnummern zu verzichten ist riskant.
Da gabe es schon mal Etiketten ohne Stufen und Stufen ohne Etiketten.
Gruß
Uwe
Ja und was nützt das, wenn auf der Stufe selbst keine Nummer angebracht ist oder die Stufe verschwunden ist?
Mit meinem System lassen sich die Etiketten an physischen Merkmalen wieder zuordnen. Denke ich. Sofern das Etikett oder die Stufe noch existieren.
Sich allein auf eine Nummer zu verlassen, die nach 80 Jahren an der Stufe abfällt, ist mir zu riskant ;)
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Ich erstelle meine Etiketten mit einer Open Office Calc Datei, die gleichzeitig als Sammlungsdatei dient.
Die Datei besteht aus 3 Tabellen:
Bestandsliste
Druckliste mit max. 80 Zeilen
Etiketten
In der Bestandsliste wird das entsprechende Objekt mit einer fortlaufenden Nummer eingetragen, die ich dann auf ein Schusspflaster übertrage und am Objekt oder Aufbewahrungskästchen anbringe.
Dann wird der Datensatz in die Druckliste kopiert und erscheint als Etikett in der Tabelle Etiketten.
Die Daten in der Tabelle Etiketten werden über die Funktion =Verketten() erzeugt.
Wenn eine DIN A4 Seite annähernd voll ist, drucke ich die Etiketten aus und klebe sie auf das Objekt, den Objektträger oder lege es in das Behältnis.
Und wenn das Etikett nach 80 jahren abfällt, ist mir das egal, dann lebe ich schon lange nicht mehr ;D
VG Klaus
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Und wenn das Etikett nach 80 jahren abfällt, ist mir das egal, dann lebe ich schon lange nicht mehr ;D
VG Klaus
Nun gut. Aber dann braucht man sich auch nicht die ganze Mühe zu machen, denn man weiß ja, was man selber gefunden hat. ;) Es geht ja darum, die Sammlung nachvollziehbar der Nachwelt zu hinterlassen.
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Und wenn das Etikett nach 80 jahren abfällt, ist mir das egal, dann lebe ich schon lange nicht mehr ;D
VG Klaus
Nun gut. Aber dann braucht man sich auch nicht die ganze Mühe zu machen, denn man weiß ja, was man selber gefunden hat. ;) Es geht ja darum, die Sammlung nachvollziehbar der Nachwelt zu hinterlassen.
Bei hunderten von Stücken bezweifle ich, daß Du nach 10 Jahren noch alles im Kopf hast.
Ganz besonders nicht bei Stücken, die sich nur minimal unterscheiden.
Und sammeln tu ich nicht für die Nachwelt, sondern für mich.
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Da wir in der Mineraliensammlung der Grube Silberhardt einige "alte" Sammlungen haben (alt = 30 Jahre aufwärts), kann ich aus leidvoller Erfahrung sagen, dass sowohl eine gut lesbare Beschriftung als auch eine dauerhaft angebrachte Etikettierung extrem hilfreich sind!
Eine Stufe mit unlesbarer, weil ausgeblichener Schrift mag noch spannend sein und etwas Detektivarbeit erfordern, aber selbst wenn am Ende die Stufe zugeordnet werden kann, hat es doch Arbeitszeit gekostet.
Katastrophal sind MM/KS mit Papieraufklebern, die nach 20 bis 30 Jahren schlicht jegliche Haftung verlieren und schon beim Anfassen oder Verrücken von Sammlungskästen sich ablösen...
Sofern man also auch an den Verbleib seiner Sammlung nach Ende seines irdischen Daseins denkt - eine gute und haltbare Beschriftung macht dann Unterschied zwischen Sperrmüllcontainer und einer Weitergabe an Händler oder dankbare Sammler!!
GA
Marc
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Bei hunderten von Stücken bezweifle ich, daß Du nach 10 Jahren noch alles im Kopf hast.
Ganz besonders nicht bei Stücken, die sich nur minimal unterscheiden.
Richtig. Darum habe ich meine Sammlung über Neujahr überarbeitet und mich nur noch auf die Stücke beschränkt, die ich auch angucke und weiß, dass es sie gibt.
Es gibt nämlich auch Stücke, an die ich mich nicht mehr erinnert habe. Trotz Dokumentation. Und ich setze mich auch nicht vor eine Software oder Excelliste, und suche nach "verschollenen" Stüfchen. Denn was ich nicht mehr im Blick habe, werde ich auch nicht in der Software suchen bzw. ich käme nicht von alleine drauf, danach zu suchen.
Ergo: Pro Fundort habe ich nicht mehr als 20 Stück in einem Set. Die dann entsprechend durch bessere Eigenfunde ausgetauscht werden. Dann lohnen sich auch schöne Etiketten zu drucken.
selbst wenn am Ende die Stufe zugeordnet werden kann, hat es doch Arbeitszeit gekostet.
Da ist es wieder. Alles in irgendeine ominöse Arbeitszeit umzurechnen. Als wenn das kapitalistische Arbeit wäre, aus der Profit rausspringen soll.
Katastrophal sind MM/KS mit Papieraufklebern, die nach 20 bis 30 Jahren schlicht jegliche Haftung verlieren und schon beim Anfassen oder Verrücken von Sammlungskästen sich ablösen...
Da helfen dann aber auch keine Sammlungsnummern mehr, die lose irgendwo rumliegen.
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Hallo zusammen,
meines Erachtens ist der Worst Case bei Mineralstufen, dass der Fundort eines Stücks nicht mehr nachvollziehbar ist. Alles andere lässt sich nachträglich wieder herausfinden. Gegen diesen Worst Case hilft das Anbringen eines kleinen weißen Lackstift-Flecks auf der Stufe. Auf ihm wird mit einem dauerhaften Permanentschreiber ein Fundort-Kürzel eingetragen, das auch beim Lesen unmittelbar sinnvoll sein sollte. Ich als Schwarzwald-Sammler verwende z.B. "BW" für Badenweiler, "WI" für Wittichen etc., dann folgt eine Abkürzung für die Grube o.ä., etwa "HB" für Haus Baden. "BW-HB" steht entsprechend für "Badenweiler - Hausbaden". Selbst wenn die ausgedruckte Liste mit den Bedeutungen der einzelnen Abkürzungen irgendwann mal verloren geht, kann man so den Fundort der Stücke im Normalfall wieder herleiten, vor allem, wenn man mehrere Stufen mit demselben Kürzel in der Sammlung vorfindet.
Dieses Schema "Ort - Grube" ist natürlich vor allem für Lokalsammler nützlich, lässt sich aber auch dadurch abwandeln, dass man es zu "Land - Ort" modifiziert, oder zu "Land - Ort - Grube" erweitert. Aus meiner Sicht ist das der mit Abstand beste Weg, die Stufen zukunftssicher zu kennzeichen. Natürlich kommt dann noch ein normales Etikett mit den üblichen Informationen und evtl. eine Sammlungsnummer dazu...
Viele Grüße,
Helge
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Meine Handstufen bekommen einen Gewebeklebestreifen (Betriebsmittel Kennzeichnungssystem aus dem Vorcomputerzeitalter für Schaltgeräte). Diese sind fast 50 Jahre alt und kleben seit fast 40 Jahren ohne Abstriche zu machen immer noch sehr gut. Die Beschriftung der kleinen Schildchen erfolgt mit einem feinen Permanentfilzstift. Ich schreibe hier nur den Fundort auf. Die Schilder halten mindestens noch 50 Jahre. Dann wäre ich 120 Jahre alt. Sollten sie dann dennoch abfallen stört mich das nicht mehr. die Handstufen kommen auf einen Plexiglas Sockel. Dieser Sockel bekommt dann einen weißen Streifen aus Klebefolie, die vorher als A4 Etikettenfolie mit genauer Beschriftung ( Mineral und Fundort) auf einen Laserdrucker wasserfest gegenüber Tintenstrahldrucker)ausgedruckt wurde. Das Plexiglas beziehe ich aus einer Eissporthalle. Die Banderolen aus dem Plexiglas sollen Zuschauer vor fliegenden Pucks schützen. Diese müssen nach fast jeden Eishockeyspiel ausgetauscht werden, wenn ein Puck sie getroffen und beschädigt hat. Das Plexiglas geht ansonsten in Sperrmüll. Ich säge mir passen de Sockel mit der Stichsäge zurecht und schleife und poliere dann die Kanten.
Die Beschriftung meiner Mikromount Dosen erfolgt ebenfalls über die Klebefolie für Kopierer. Ich habe als Vorlage für die verschiedenen Döschengrößen mir in Word Textfelder mit schwarzen Rand und den Worten Mineral und Fundort erstellt. Diese fülle ich dann mit dem Text. Die Klebeetikettenfolie (ungeschlitzt in A4) formatiere ich in pdf- Format und drucke sie dann mit dem Laserdrucker aus. Die bedruckten A4 Seiten erhalten dann noch eine Kaschierung mit tansparenten Paketklebeband und werden anschließend ausgeschnitten. Das Klebeband macht die Oberfläche abriebfest und hat somit eine dauerhafte Schutzfunktion. Wichtig ist das bedrucken mit einem Laserdrucker, da die Tinte beim Tintenstrahldrucker nicht wasserfest ist und in den Klebestreifen eindiffundiert, was eine verschwommene braune Schrift zur Folge hat. Es muß darauf geachtet werden, daß die A4- Folie eine ausgewiesene gute Haftung besitzt und hochwertig ist. Die Kaschierung mit Klebeband erlaubt es bei Wechsel des Etikettes dieses als Ganzes abzulösen und nicht in vielen kleinen Fetzen.
Meine Sammlung in den Vitrinen habe ich regional gestaltet. Die Beschriftung als Oberbegriff, z.B. Harz oder Erzgebirge habe ich ebenfalls mit der A4 Klebefolie erstellt. Hierzu klebe ich die entsprechenden Streifen auf Stücken eines weissen Kunststoff L-Profil (10x10mm) und stelle es zu dem entsprechenden Themenbereich in die Vitrine.
Meine Micros sind ebenfalls nach Region geordnet. Diese beware ich in A4 -Hartkartons ehem. Prospektkartons), die vorne ein Klebeschild mit dem Fundgebiet (z.B. Namibia haben) auf. Die Unterteilung in den einzelnen Kartons werden dann noch einemal mit kleinen selbstgeferigten Kartons nach den diversen Fundorten (z.B. Tsumeb, Berg Aukas, Aris usw.)unterteilt.
Zur Kennzeichnung erhalten diese Unterkartons einen beschrifteten Streifen auf weissen Karton der als L-gefaltet in diese gestellt wird.
Da die A4- Kartons alle gleiche Größe haben, kann ich sie im Schrank übersichtlich mit der Beschriftung nach vorne Stapeln.
Ich halte diese Art von Beschriftungen besser als nur eine Datenbank die regelmäßig einen Backup unterliegen muß.
Lose Beschriftungszettel unter einer Stufe sind Mist. Eine wunderschöne und hochwertige Mineraliensammlung geschenkt. Der Erbe hat in Unkenntnis die meisten Schilder entfernt und sie ins Altpapier getan. Die Stufen wurden dann unverpackt in einen großen Karton gelegt und sollten dann entsorgt wrden.
Ein anderer Kollege hat eine Mineraliensammlung bekommen, die ein Britischer Händler zum grössten Teil aufkaufte.
Die Stufen waren nummeriert und es gab dazu ein Begleitheft. Die Stücke, welche nicht in die Zielgruppe des Händlers passten (große Stufen, heimische Stufen und Kleinstufen) bieben zurück. Das Heft aber war in England. Zum Glück haben wir es dann zurückgeschickt bekommen.
Fazit: Stücke sollten einzeln beschriftet, wenn auch nur mit Fundort, werden. Die Etiketten sollten mindesten doppelt ausgeführt werden.
Dies verhindert traurigen Geomüll.
Liebe Grüsse Frank-Detlef Paul
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Zur Kennzeichnung erhalten diese Unterkartons einen beschrifteten Streifen auf weissen Karton der als L-gefaltet in diese gestellt wird.
Da die A4- Kartons alle gleiche Größe haben, kann ich sie im Schrank übersichtlich mit der Beschriftung nach vorne Stapeln.
Hast du dazu eine Skizze oder Foto? So wie ich das lese, wird ein beschrifteter Streifen auf den Karton geklebt? Oder wird ein L-Streifen zwischen den Deckel oder auf den Rand gesteckt, dass die Beschriftung vorne zu sehen ist?
"Fazit: Stücke sollten einzeln beschriftet"
hmm. Auf Mineralien rumkritzeln..
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selbst wenn am Ende die Stufe zugeordnet werden kann, hat es doch Arbeitszeit gekostet.
Da ist es wieder. Alles in irgendeine ominöse Arbeitszeit umzurechnen. Als wenn das kapitalistische Arbeit wäre, aus der Profit rausspringen soll.
sorry - auch wenn es nicht zu dem Thema an sich gehört, will ich das so nicht unkommentiert lassen:
Was soll diese Bemerkung??
Auch diese - übrigens ehrenamtliche - Tätigkeit nimmt einen Teil meiner Lebenszeit in Anspruch. Wenn ich dafür bezahlt würde, schön. Werde ich aber nicht und mache es, weil es mir persönlich Spaß macht und auch dem Verein hilft!
Da Lebenszeit nachweislich begrenzt ist, halte ich es für mehr als opportun, auf vermeidbare Arbeiten - in diesem Kontext: schlechte Beschriftungen und/oder abfallende Etiketten - hinzuweisen.
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Das definiere ich aber nicht unter Arbeitszeit. Ehrenamtliche Arbeit auch nicht. Ist dann Lebensmittel einkaufen auch Arbeitszeit, da die Lebenszeit begrenzt ist?
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Hallo Juliane,
anbei Bilder meiner Microsammlung. Ich glaube anhand der Bilder kann man verstehen wiedie Anordnung gemeint ist.
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Liebe Juliane,
Anbei die Beschriftung der Vitrinenstufen. Die orangen Gewebeklebeetiketten werden mit einem Permanentstift beschriftet un auf die Rückseite der Stufen geklebt. Damit der Text passt, werden oft mehrere Schilder vewendet.
Die Sockelbeschriftung ist z. Zt. in Arbeit.
Es macht zwar viel Arbeit, mir aber auch viel Freude. Wenn man älter ist und nicht mehr soviel draussen wühlen kann, verwaltet man halt die Sammlung.
Liebe Grüsse Frank-Detlef Paul
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Danke. Mir was das mit den L Kärtchen nicht klar. Ich schreibe den Fundort mit Edingstift immer direkt auf die Kartondeckel ;D
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Hallo,
nach einigem "Herumfrickeln" kann ich das Programm auch nur empfehlen. Was die Übersicht angeht, kann ich mich nur anschließen, das ist die erste Sammlungsverwaltung ohne den ganzen Haufen Krempel, den kein Mensch braucht. Eine Backupfunktion liegt vor, soweit ich das erkannt habe. Über den Button "Preferences" lassen sich etwa auch die Bewertungsspalten ausblenden, dann wird´s noch übersichtlicher. Auch am Hintergrund kann man hier was ändern und die Überschrift verändern. Also: ich kann´s wie geschrieben nur empfehlen!
Gruß
Andreas
Puhh.. Das geht auch alle viel einfacher. Ich habe mir die Software gestern mal installiert. Für mich sind da wieder zu viele Spielereien drin, was die ganze Usability unübersichtlich und den Zweck zunichte macht. Und ich frage mich, wo /warum /woher vorgefertigte Fotos und Datensätze von Mineralen auftauchen.
Es geht auch simple und intuitiv. Ich habe heute mal was zusammengezimmert mit den wichtigsten Feldern. Das Tool habe ich in C# programmiert.
Den Datensatz kann man direkt in der Tabelle ändern und muss nicht in tausend Untermenüs. Mit Vorschaubild. Reicht völlig aus.
Ich habe aus Zeitgründen auf eine Datenbank verzichtet und speicher die Datensätze in einer json bzw CSV (was den Vorteil hat, dass man die Liste auch in Excel öffnen kann).
Das ganze kann durch weitere Felder und einer Detailübersicht erweitert werden und ich könnte meine Datensätze mit einer Abfrage aus meiner MySQL Datenbank exportieren und in das Programm importieren. Ganz einfach.
Problematisch werden bei digitalen Verwaltungen die Fotos bei sehr vielen Stufen. Ich habe schon 20 GB an Mineralienfotos benötigt.
Viele Grüße.
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Interessant, wie unterschiedlich die Sammlungen verwaltet werden. Zum Glück gibt es keine Vorschrift, wie man seine Sammlung verwalten will, und jeder kann es halten wie er will. (es sei denn, der EU-Kommission fällt mal was ein ;D). Ich bin aber nach wie vor der Meinung, daß eine fest !!! auf der Stufe angebrachte fortlaufende Nummer, welche in einem analogen oder digitalen Katalog hinterlegt und wird, unerläßlich ist.
Mit Außnahme einiger idealer Kristalle hat jede Stufe eine unattraktive Seite. Dort mache ich mit weißer Latexfarbe oder Tipp-Ex einen kleinen Punkt, auf welchen ich nach dem Trocknen mit schwarzer Tusche die Nummer aufmale. Alles wird zum Schluß mit farblosen Nagellack überzogen. Die Nummer ist somit bleibender Bestandteil der Stufe. Ich lasse, bei Kauf, auch alte Nummern auf der Stufe und dokumentiere diese Nummern auch im Katalog.
Bei Mikros geht das natürlich nicht, aber die sind fest im Döschen montiert. Auf der Dose klebt dann ein kleines Etikett.
Gruß
Uwe
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Ich lasse, bei Kauf, auch alte Nummern auf der Stufe und dokumentiere diese Nummern auch im Katalog.
Kommt dann eine weitere Nummer auf die Stufe, oder wird die Nummer auf der Stufe eingepflegt?
Und was ist, wenn die Nummer in deiner Sammlung schon belegt ist? Dann funktioniert das ja nur mit Länder oder Fundortkürzeln vor der Nummer, bspw. Fro 204, für Frohnau 204.
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Ich lasse, bei Kauf, auch alte Nummern auf der Stufe und dokumentiere diese Nummern auch im Katalog.
...
Und was ist, wenn die Nummer in deiner Sammlung schon belegt ist? ...
Steht ja da, die alte Nummer wird nur dokumentiert! In der eigenen Sammlung bekommt das Stück natürlich eine eigene Bezeichnung. Da sollte es wohl keine Verwechslungsmöglichkeit geben.
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...kann ich aus leidvoller Erfahrung sagen, dass sowohl eine gut lesbare Beschriftung als auch eine dauerhaft angebrachte Etikettierung extrem hilfreich sind!
Als jemand, der sich ebenfalls bereits mit einigen Nachlässen beschäftigen durfte, kann ich die Aussage von Marc leidvoll bestätigen. Selbst eine Nummer auf einer Stufe hat, ohne zugehöriges Etikett oder Sammlungkartei/Katalog, keinerlei Nutzen. Und leider tauchen diese Kataloge in zu vielen Fällen nicht mehr auf, da die Erben oftmals nicht wissen, dass zu den "Steinen" eine Dokumentation gehört. Diese wurde dann entweder bereits entsorgt oder ist nicht mehr auffindbar. Egal ob digital oder in Papierform. Leider sind es dann in der Regel die interessanten und außergewöhnlichen Stufen, die nicht mehr zugeordnet werden können...
Eine kleine, mit Pigmentstift geschriebene Fundortangabe, aufgeklebt auf die Stufenrückseite, schon hat man seine Sammlung für die Nachwelt dokumentiert. (Sofern man das möchte)
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Eine Frage noch zu den Beschriftungen:
welche Art von Tintenstift ist denn nach eurer Erfahrung auch über lange Zeit haltbar? Und auf welchem Material am besten?
Ich habe z.B. mit schwarzen wasserfesten Stiften von gewissen "Markenherstellern" die Erfahrung gemacht, dass diese schon nach wenigen Jahren fast komplett ausgeblichen sind.
Es müssten also Stifte mit pigmentierten Tinten sein, um eine dauerhafte Beschriftung zu gewährleisten!?
VG
Marc
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Optimal ist Skribent mit richtiger Zeichentusche, falls es beides noch gibt... :)
Gruß Chrisch
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Gibts noch, aber kann keine bezahlen.
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kann keine bezahlen.
kurz gegoogelt:
Firma xyz, "lichtechte, pigmentierte Tusche enthält ein Reinacrylat als Bindemittel. " - 50 ml um 4,90.- incl MWSt
Und für Vielschreiber: 250 ml Flasche um 15,95.-
p.s.:
vor sehr sehr langer Zeit (um nicht zu sagen in einem vorigen Leben) hab ich meine prähistorischen Artefaktfunde (als ich das Zeug noch gesammelt habe) auch mit Zeichentusche beschriftet - und dann einen Tupfer Zaponlack drauf, damits nicht nur lichtecht, sondern auch wirklich wasserfest ist. Nachteil: doch sehr zeitaufwändig
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Dieser Sockel bekommt dann einen weißen Streifen aus Klebefolie, die vorher als A4 Etikettenfolie mit genauer Beschriftung ( Mineral und Fundort) auf einen Laserdrucker wasserfest gegenüber Tintenstrahldrucker)ausgedruckt wurde.
Hallo,
Laserdrucker ist zwar besser als Tintenstrahldruck, sollte aber nachträglich nochmals erhitzt werden, damit die Farbe einbrennt. Ansonsten können auch lasergedruckte Etiketten bei Berührung mit Lösungsmitteln verschmieren (auf frisch ausgedruckte Laseretiketten einen Tropfen Aceton aufträufeln. Die Farbe lässt sich abwischen). Am sichersten ist wohl Tusche oder Bleistift (sieht nicht so professionell aus, aber überdauert alle Zeit und chemischen Attacken in Sammlungen). Auch soll säurefreier Karton besser sein. Säurehaltiges Papier soll über Jahrzehnte mürbe werden und zerfällt.
Hat jemand Erfahrung mit Fixogum gemacht? Das ist dieser Rubbelkautschuk, mit dem auch Geschenkgutscheine an Karton festgeklebt werden.
VG.
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Ich arbeite mich derzeit durch eine alte Sammlung, die die letzte 30-40 Jahre in Zeitungspapier verpackt im Keller, in mittlerweile halb zerfallenen Pappkisten, gestapelt verbracht hat.
Leider alles kreuz und quer verteilt, oft sind nur auf den Kistendeckeln die enthaltenen zwei bis zehn Fundpunkte dokumentiert, selten ein Zettel zur Stufe.
Aber auf einem Teil der Stufen sind Nummern angebracht. Nette Idee, aber keiner der Angehörigen weiß, wie dokumentiert wurde (Kartenkarten, NotizBuch, Ordner?)und wo die dazughörige Dokumentation abgeblieben ist!
Das hat zur Folge, dass viele der ununtscheidbaren Stufen und Stüfchen von Derberzen, Gangstücken und Durchläufermineralien (ohne charakteristische Matrix) im Müll landen werden. Keine Sorge die Qualität ist eher gering und vieles wird noch an interessierte, große und kleine Laien verschenkt werden.
Trotzdem schade um die am Ende sinnlose Mühe die sich der Sammler mit der Etikettierung hunderter Stücke gemacht hat.
Mein Plädoyer: besser die Fundstelle und wenn auch nur als (nachvollziehbares) Kürzel auf der Stufe vermerken (z.B. Freiberg David Schacht: "FG-DaS"), als eine Chiffre Nummer. Mineralienarten lassen sich im Nachhinein immer noch feststellen.
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Leider alles kreuz und quer verteilt, oft sind nur auf den Kistendeckeln die enthaltenen zwei bis zehn Fundpunkte dokumentiert, selten ein Zettel zur Stufe.
Aber auf einem Teil der Stufen sind Nummern angebracht. Nette Idee, aber keiner der Angehörigen weiß, wie dokumentiert wurde (Kartenkarten, NotizBuch, Ordner?) und wo die dazughörige Dokumentation abgeblieben ist!
hihi. Guck mal, ob was im Tresor liegt und ob die Verwandten gebrieft wurden ;)