Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Dies und Das / this and that => Thema gestartet von: Tobi am 12 Nov 08, 18:22
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http://nachrichten.t-online.de/c/16/83/56/86/16835686.html
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die haben wohl zu viel davon selbst konsumiert. auch alkohl hat kohlenstoff. und irgendwie meine mich zu erinnern, daß ja aus allem kohlenstoffhaltigem zeug diamanten gemacht werden können. die kombination kommt mir auch nicht so neu vor.
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so ist es ;-)
im reduzierendem Teil der Flamme erfolgt die Abscheidung des Kohlenstoffs.
die Rekombinationsrate des Wasserstoffs und von Radikalen am Graphit ist höher als die am Graphit, also löst sich der Graphit wider auf.
Der Anfang war damals die Abscheidung in der Acetylenflamme innerhalb des blauen Kegels. nur musste das Substrat massiv gekühlt werden, um dem Schneidbrenner zu wiederstehen. Dann kam die Mikrowelle und die halogenhaltigen Kohlenstoffquellen.
MfG
Frank
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Aha!
Ich kann nur sagen, wenn ich genug von dem Zeug trinke, sehe ich auch lauter Diamanten!
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Irgendwo hab ich mal eine Doku gesehen, wo sogar aus Toten Diamanten gepresst wurden. Dazu wurde der Verstorbene zunächst ganz normal eingeäschert und danach aus der Asche der Diamant gepresst und zum Schluss farcettiert, um als Schmuckstück o.ä. aufbewahrt oder auch getragen werden zu können - - - fand ich persönlich schon ziemlich abgefahren. Was mich bei der Kiste nur massiv gewundert hat: Beim Verbrennen bleibt als Asche ja nun alles das zurück, was nicht in den gasförmigen Zustand übergehen kann. Der Kohlenstoff sollte dabei zum größten Teil als Kohlendioxid durch den Schornstein gehen und somit sollte die Asche als Ausgangsprodukt für einen Diamanten doch denkbar ungeeignet sein, oder sehe ich das falsch ? Zudem kann ich mir auch nicht vorstellen, das bei den ganzen Spurenelementen in der Asche farblose (so wurden sie in der Doku gezeigt) Diamanten entstehen, wenn doch schon kleinste Verunreinigungen Diamanten färben. Das Ganze scheint mir nicht ganz koscher zu sein...
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also bei bedarf kannst du sogar dein haustier oder deinen biomüll zu diamanten machen lassen. gepreßt wird da an sich eigentlich nichts. pressen erzeugt nur minidiamanten. pressen paßt da nur des druckes halber.
aber warum sollten "leichen" nicht diamantisierbar sein? schon mal gesehen was da alles überbleibt?es verbrennt nicht alles. sieht man sehr schön am dieselwagen. die brauchen wegen der unsauberen verbrennung ihre filter, die die unverbrannten rückstände auffangen. das gilt auch für die krematorien. vieles geht zwar in rauch auf, sehr viel davon ist nur wasser, aber es bleibt genug unverbranntes material über. oder besser gesagt nicht vollständig aufoxidiert. da hast du noch genug kohlenstoff im ascherest. nicht zu vergessen die knochen. da bleibt doch recht viel über. die kohlenstoffmenge reicht da schon aus.
die spurenelemente sind nicht so wichtig. die werden sicher nicht die blanke asche verwenden, sondern das ganze aufarbeiten. ohne vorbereitung geht das alles nicht. das bischen reinigen ist dann nebensache. die kristallisationsprozesse sind zudem auch inzwischen selektiver. die ersten diamanten waren wegen stickstoff gelb bis die technik den stickstoff verhält.
allerdings ist das problem, daß auf vorschrift alles total aufoxidiert werden muß, da man nicht unsauber bzw. unvollständig verbrennen darf. dann wird künstlich zugegebener kohlenstoff verwendet. möglich wäre es zwar, ist aber nicht wirklich gestattet. wie es in anderen ländern ist... kein plan. manche machen das durch unsaubere verbrennung. da geht es dann. aber nicht hier. hier gilt das als störung der totenruhe und so.
siehe übrigens auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Diamantbestattung
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Naja, nachdem was da bei Wikipedia steht, ist das also ein Nepp. Wenn die bis zum Glührückstand veraschen und dann aus fremden Kohlenstoff einen Diamanten pressen, ist da von dem Vorstorbenen nix mehr drin. Ist in meinen Augen Betrug, da ja der Hinterbliebene davon ausgeht, das er zumindestens Teile des Versorbenen in dem Diamanten wiederfindet. Da könnte man dann auch gleich einen Stein aus Südafrika kaufen, oder, wenn man unbedingt eine Verbindung mit Toten will, von mir aus auch "Blutdiamanten". Der "Erinnerungsdiamant" scheint da die einzige Variante zu sein, wo auch wirklich Material von der entsprechenden Person verwendet wird. Und da hier von den Haaren ausgegangen wird, muß die Person noch nichtmal tot sein.
Der Bericht, welchen ich gesehen hatte, war schon aus und über Deutschland.
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Habe diesen Bericht, daß man aus der Asche von Verstorbenen, Diamanten herstellt, auch gesehen. Egal, was dann wirklich von dem Verastorbenen darin enthalten ist : ich finds reichlich makaber. Möchte mir meinen Mann nicht als Diamanten um den Hals hängen. Ist für mich nur ein Produkt unsrer Zeit : immer Neues, Spektables und möglichst Kurioses. Normalität tut es leider nicht mehr.....
Gruß Else