Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: fäkalit am 29 Dec 08, 15:40
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Kennt jemand Fundstellen (ggf historisch) bei denen Fluoritkristalle komplett in Milchquarz eingeschlossen sind, bzw. waren, so dass sich beim Herauslösen der Fluorite eine Zellenstruktur bildete? Im Milchquarz sind auch kleine Pyritkristalle mit eingebettet. Habe nämlich in meiner Sammlung eine solche mehr als 100 Jahre alte Stufe.
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von Freiberg hatte ich mal eine solche Stufe.(Beihilfe-Halsbrücke)
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Die Stufe sieht wie ein Schwamm mit 0,5 bis 1 cm-großen Zellen aus. Die alte Sammlung aus der das Stück stammt, enthielt ausschließlich mitteleuropäische Stufen, alle Zettel waren durcheinander geraten. Freiberg könnte also stimmen. Eine interessante Frage wäre noch, ob die Fluorite künstlich herausgelöst (ein paar Reste sind noch erkennbar) oder die Stufe bereits so gefunden wurde. Werde mal ein Foto einstellen.
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Werde mal ein Foto einstellen.
Hallo, das wäre immer von vornherein wünschenswert und hilfreich, wenn nicht gar unbedingt notwendig, wenn es hier um die Bestimmung von Mineralien und/oder deren Fundorten geht.
Gruß
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Hallo,
Foto wäre nicht schlecht
Auch im Südschwarzwald is solcher Quarz mit Fluoritnegativen eine recht häufige Erscheinung. Vor allem im Bereich Todtnau. Pyrit ist dort allerdings seltener auf solchen Stücken, daher könnte Freiberg schon stimmen.
Die Lösung erfolgt natürlich, oft beim Wachstum einer zweiten Quarzgeneration über den Fluorit. Konnte oft Fluorite, die angeätzt waren, in solchen Hohlräumen finden.
Glück Auf!
Smoeller
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Hallo,
also auch im Wölsendorfer Revier sind solche Perimorphosen weit verbreitet und Pyrit ist auch keine Seltenheit.
Gruß
Berthold